WRC Deutschland - (46) Bilder vom Freitag

Dieses Thema im Forum "Motorsport" wurde erstellt von bluevision, 12.08.2006.

  1. #1 bluevision, 12.08.2006
    bluevision

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    Für alle Daheimgebliebenen und Eintrittskartenvergesser ;)


    Authrion und ich waren erst an der WP 5 auf nem Berg kurz nach dem Start.
    War echt geil, leider hat es zwischendurch geregnet und der Schirm lag im Auto... Aber egal, das hat die Fahrer dann wenigstens zu schönen, richtig lang gezogenen Drifts angespornt!

    Danach haben wir uns noch den Start der WP 8 angeguckt.


    Hier jetzt ohne große Worte die Bilder:

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    Noch ist es trocken... Die WP wird von Service Fahrzeugen abgefahren

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    Der Heli ist auch schon da

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    Die Teams prüfen die Strecke auch nochmal

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    Und los gehts

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    Yeah, it's a Rolla... ;)

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    Die geilste Werbung...

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    Cooles Starterfeld :D

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    Schön bis zur Linie fahren

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    Die Wichtigen...

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    WRÖÖÖÖÖÖÖM - PÄNG! de dengdengdeng - WRÖÖÖÖÖÖÖÖööööhhhh....

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    Ja, er hat ne Straßenzulassung.... Wie auch immer

    [​IMG]









    War echt geil, wir freuen uns auf 2007!!


    Greetz
     
  2. AdMan

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  3. #2 Authrion, 12.08.2006
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  4. Dumper

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    haben nicht alle WRC autos ne Strassenzulassung, bzw MÜSSEN sie nicht strassen zugelassen sein?! Doch oder?!

    Anonsten muss ich sagen du hast nen verdammt gutes Auge für Fotos gefallen mir wirklich fein fein
     
  5. #4 bluevision, 12.08.2006
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    Ich denke nicht, dass das alle haben. Gibt ja extra die Klasse der Seriennahen Fahrzeuge (schon mieß, da mit nem Evo anzutreten :D gegen die 1er BMW etc)
    Generell darf man mit einem Rennwagen, der Licht und Blinker hat, zu jeder Rennveranstaltung an der man Teil nimmt hin fahren und wieder nach Hause ohne offizielle Straßenzulassung. (So irgendwie war das, wenns jemand genauer weiß, bitte berichten ;) ) Von daher müssten sie sie nicht haben um von WP zu WP zu kommen.
    Ich denke auch, dass spätestens bei nem Gruppe A Renner der TÜV dich auslacht wenn du ne Zulassung willst :D


    Danke, immer wieder schön, wenn sie gefallen 8)


    Greetz
     
  6. #5 Dark Angel, 12.08.2006
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    Coole Fotos. Machen Lust mal bei nem Rennen vor Ort dabei zu sein. Vielleicht schaff ich es nächstes Jahr auch mal.

    Mfg Dark Angel :]
     
  7. #6 bluevision, 12.08.2006
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    Nur zu, macht echt richtig viel Spass! Motorsport hautnah, nicht aus zig Metern Entfernung...
     
  8. fu3go

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    Ich wollte auch hin *heul*

    Geile Fotos - bin aufs Video gespannt :))
     
  9. #8 MrRinaLover, 12.08.2006
    MrRinaLover

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    Echt gelungene Fotos und ein klasse event wies ausschaut.

    8o
     
  10. #9 bluevision, 12.08.2006
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    Ist doch schon da ;)
    Gleich im 2. Post, von Authrion
     
  11. #10 MichBeck, 12.08.2006
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    Coole Bilder und gute Stelle für Drifts!

    Ich kann auch mal 3 Videos beisteuern:

    Video1

    Video2

    Video3

    (rechtsklick/speichern unter)
     
  12. #11 bluevision, 12.08.2006
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    @ MichBeck: Coole Vids! :]
     
  13. #12 Celi3S-GTE, 12.08.2006
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    Hi doch jeder dort gefahrener wagen hat oder muß ne strassenzulasung oder nen wagenpaß von DMSB haben sonst keine zulasung für die Rallye. Da er ja auf dem verbindungsetappen am offizelen Straßenverkehr teilnehmen muß.
     
  14. #13 bluevision, 12.08.2006
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    Was ist das für ein Wagenpass von DMSB?
    Ich denke tatsächlich, dass die Wägen keine normale TÜV Prüfung überleben würden. Aber sicher müssen sie eine Fahrbarkeit auf öffentlichen Straßen irgendwie beweisen. Macht das dieser Pass?
     
  15. #14 KleinerEisbaer, 13.08.2006
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    geile bilder
    der subaru is der hammer
     
  16. #15 Celi3S-GTE, 13.08.2006
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    @ bluevision

    Der Wagenpass


    Die im Automobilsport eingesetzten Kraftfahrzeuge sind zulassungspflichtig. Neben der Zulassung zum öffentlichen Straßenverkehr, die durch den Kfz-Schein bzw. das Kfz-Kennzeichen dokumentiert wird, gibt es auch eine sportrechtliche Zulassung. Das entsprechende Dokument hierfür ist der DMSB Wagenpass.

    Im Wagenpass sind, ähnlich dem Kfz-Brief, die technischen Daten des betreffenden Fahrzeugs sowie der Besitzer des Fahrzeugs registriert. Anders als der Fahrzeugbrief dient der Wagenpass nicht der Eigentumssicherung oder anderer Rechte am Fahrzeug. Die Eintragungen und die Registrierung beruhen lediglich auf den Angaben des Fahrzeugbesitzers.

    Zum 1.5.2005 wurde ein neuer vereinfachter DMSB Wagenpass eingeführt und das Ausstellungs- Prozedere verändert. Der Wagenpass wird nunmehr ausschließlich nach folgendem Modus ausgestellt:
    1. Antragsformular beim DMSB anfordern.
    2. Ausgefüllten Antrag mit Fotos und Gebühr (70,62 Euro) an den DMSB schicken.
    3. Vorläufige Ausstellung und Rücksendung durch den DMSB
    4. Grundabnahme und Abstempelung des WP durch DMSB-Sachverständigen (siehe Liste rechts).
    Der Wagenpass ist erst gültig, nachdem der DMSB Sachverständige auf Seite 4 die Einträge getätigt und den Wagenpass durch seine Unterschrift/ Stempel genehmigt hat
     
  17. #16 Celi3S-GTE, 13.08.2006
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    Hier nochmal für alle die das interesiert. :D

    Gruppe G

    Die Fahrzeuge müssen zum Straßenverkehr zugelassen sein, vollständig der STVZO entsprechen und somit alle Änderungen und Anbauten TÜV-legalisiert sein. Alternativ wird dieses auch über einen DMSB-Wagenpass erreicht. Rote Nummern, Zoll-Kennzeichen und ausländische Zulassungen werden nicht anerkannt. Startberechtigt sind alle Fahrzeuge die in der DMSB-Fahrzeugliste geführt werden. Sollte ein Fahrzeug nicht enthalten sein ist der Nachtrag möglich (DMSB, Abt. Technik).
    Es sind mit Ausnahme der wenigen erlaubten Änderungen, nur serienmäßige Fahrzeuge zugelassen. Die Fahrzeuge werden nach ihrem Leistungsgewicht (LG) eingeteilt. Gewicht geteilt durch Leistung. Gewertet wird das tatsächliche Gewicht. Erläuterungen zur Einstufung in die LG-Klasse und der Fahrzeugliste gibt es hier ... Erläuterungen.

    Klasse Leistungsgewicht (kg/kw) Fahrzeugbeispiele
    G1 unter 9 Porsche 911, BMW M3
    G2 9 bis kleiner 11 BMW E30 325i, Golf VR6
    G3 11 bis kleiner 13 BMW 318iS, Peugeot 205GTI
    G4 13 bis kleiner 15 Golf 66kw, BMW 318i,
    G5 15 bis kleiner 18 Alfa 33, Polo 44kw, BMW316i
    G6 18 bis kleiner 21 Golf 51kw, DB 190D 66kw
    G7 ab 21 DB 200D, Civic 33kw Passat 53kw

    Felgengrößen sind bei allen Fahrzeugen bis zu einer Breite von 7 Zoll Breite freigestellt. Eine Eintragung ist dabei vorausgesetzt. Veränderungen am Kotflügel sind dabei nur in sehr kleinen Dingen möglich (Kanten anlegen, leichtes Weiten o.ä.). Die Reifengröße ist freigestellt. Was auf der Felge vom TÜV genehmigt wird, ist in Gruppe G erlaubt. Die erforderliche Mindest-Abdeckung ist im Sportregelwerk allerdings strenger als beim TÜV.
    Distanzscheiben sind nicht erlaubt.

    Am Motor dürfen eigentlich keine Änderungen vorgenommen werden. Eigentlich heißt aber nur eigentlich. Im Rahmen der Werkstatt-Toleranzen kann der Motor sehr wohl optimiert werden. Die erreichte Mehrleistung darf aber 5% nicht überschreiten und es dürfen auch keine serienfremden Teile verbaut werden. Ausnahmen hiervon bilden Zündkerzen, Drehzahlbegrenzer (auch Chip-Anpassung ist ist in diesem Punkt erlaubt), Thermostat, Dichtungen sofern nicht das Verdichtungsverhältnis geändert wird.

    Die Abgasanlage ist freigestellt. Getriebe und Differentiale dürfen nicht verändert werden. Sperren dürfen nur dann verwendet werden, wenn sie in gleicher Art auch ab Werk z.B. als Sonderausstattung lieferbar waren.

    Die Bremsbeläge sind freigestellt, müssen aber mit ABE oder amtlichem Prüfzeichen (E-Zeichen, KBA-Nummer) sein.

    Das Fahrwerk darf verändert werden. Im Rahmen der STVZO sind auch Gewindefahrwerk erlaubt.

    Als Reifen sind Slicks erlaubt (gilt nicht für den Rallyesport). Die Wahl der Reifen ist von entscheidender Bedeutung. Es nützt weder Leistung, noch perfekte andere Technik, wenn das Gummi nicht den Grip bringt den man braucht. Bridgestone hat in den letzten Jahren immer wieder ein goldenes Händchen bewiesen. Der Typ RE540 ist seit Jahren der Referenzreifen im Straßenrennsport und der Nachfolger RE55 übertrifft die Eigenschaften nochmals. Die Slickreifen (eine aus dem Formelsport für uns übernommene Konstruktion) zeigen ebenfalls, dass Bridgestone erste Wahl ist. Hier das aktuelle Bridgestone-Angebot.
    Ein Tipp der einerseits Freiraum zum taktieren bringt andererseits aber den Neueinsteigern bzw. Umsteigern aus der Clubsport-Szene den DMSB-Slalom schmackhaft machen kann ist der Reifenbonus: Wer in der Gruppe G mit Sportreifen fährt, darf eine Klasse tiefer fahren als es sein Leistungsgewicht eigentlich vorgibt. Also ein G3-Fahrzeug darf mit Sportreifen in der G4 starten.

    Kraftstoff muss handelsüblich, bleifrei und nach DIN EN 228 sein -> also Zapfsäule und keine Spezialmischung!

    Bei der Karosserie darf neben kleineren Spoilerveränderungen und Kotflügelmanipulationen nicht viel verändert werden. Richtige Kotflügelverbreiterungen sind erlaubt, wenn man eine Umstufung in die nächsthöhere Leistungsgewichtsklasse in Kauf nimmt. Ebenso ist der Fahrgastraum fast vollständig im Serienzustand zu belassen. Sitze und Gurte dürfen und sollten dagegen schon für den Sporteinsatz angepaßt werden.

    Eine Überrollvorrichtung ist im Slalomsport empfohlen aber nicht vorgeschrieben. Sollte eine eingebaut werden, so sind die Auflagen hierzu vorab nachzulesen. Im Rallyeeinsatz ist eine Überrollvorrichtung vorgeschrieben.

    Im Übrigen gilt hier wie auch in anderen Gruppen: Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist quasi verboten. Die Kunst des Schraubens liegt darin das technische Regelwerk genauestens zu studieren und jedes Detail im Sinne des Einsatzes zu planen. Eine nicht zu vernachlässigenden Aufgabe.





    Gruppe F2005

    Die Fahrzeuge müssen zum Straßenverkehr zugelassen sein, vollständig der STVZO entsprechen und somit alle Änderungen und Anbauten TÜV-legalisiert sein. Eine Zulassung ist nicht unbedingt erforderlich, da auch über einen DMSB-Wagenpass die Technik dokumentiert werden kann. Rote Nummern, Zoll-Kennzeichen und ausländische Zulassungen werden nicht anerkannt.

    Im Übrigen gilt hier wie auch in anderen Gruppen: Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist quasi verboten. Die Kunst des Schraubens liegt darin das technische Regelwerk genauestens zu studieren und jedes Detail im Sinne des Einsatzes zu planen. Eine nicht zu vernachlässigende Aufgabe.

    Die Freiheitsgrade der Gruppe F2005 sind schon so erheblich, dass der Kostenfaktor eine Rolle spielt. Man kann den Motor, das Getriebe, die Achsübersetzung, die Bremsanlage, das Fahrwerk, die Bereifung, die Karosserie, den Innenraum, die Auspuffanlage und, und, und nach Vorgaben des Regelwerkes modifizieren.

    Als wohl wichtigste Eckdaten gelten dabei die Einhaltung des Hubraumes und des dazugehörigen Mindestgewichtes:

    Die Tabelle stellt nur einen Ausschnitt dar. Werte unter 850ccm und oberhalb 3000ccm bitte aus dem Handbuch entnehmen. Turbo-Motoren erhalten einen Faktor von 1,7, Motoren mit z.B. G-Lader von 1,4 zur Hubraumermittlung.

    Hubraum Mindestgewichte
    Max. Reifenbreite

    Slalom Rallye
    2V/Zyl >2V/Zyl
    Über 850ccm bis 1000ccm 650 Kg 715 Kg 750 Kg 7 Zoll (178mm)
    Über 1000ccm bis 1150ccm 680 Kg 750 Kg 810 Kg 8 Zoll (204mm)
    Über 1150ccm bis 1400ccm 740 Kg 815 Kg 870 Kg 8 Zoll (204mm)
    Über 1400ccm bis 1600ccm 825 Kg 910 Kg 960 Kg 9 Zoll (229mm)
    Über 1600ccm bis 2000ccm 910 Kg 1000 Kg 1050 Kg 10 Zoll (254mm)
    Über 2000ccm bis 2500ccm 1005 Kg 1100 Kg 1135 Kg 11 Zoll (280mm)
    Über 2500ccm bis 3000ccm 1090 Kg 1200 Kg 1220 Kg 11 Zoll (280mm)
    Über 3000ccm bis 3500ccm 1180 Kg 1300 Kg 1300 Kg 12 Zoll (305mm)


    Diese Gewichte müssen (ohne Fahrer) eingehalten werden bis einschließlich Zieleinlauf. Der Einbau von Ballast ist grundsätzlich erlaubt, muss aber mit dem Boden fest verschraubt sein.

    Als Reifen sind Slicks erlaubt (gilt nicht für den Rallyesport). Die Wahl der Reifen ist von entscheidender Bedeutung. Es nützt weder Leistung, noch perfekte andere Technik, wenn das Gummi nicht den Grip bringt den man braucht. Bridgestone hat in den letzten Jahren immer wieder ein goldenes Händchen bewiesen. Der Typ RE540 ist seit Jahren der Referenzreifen im Straßenrennsport und der Nachfolger RE55 übertrifft die Eigenschaften nochmals. Die Slickreifen (eine aus dem Formelsport für uns übernommene Konstruktion) zeigen ebenfalls, dass Bridgestone erste Wahl ist. Hier das aktuelle Bridgestone-Angebot.

    Details müssen unbedingt vor Beginn von Umbauarbeiten im Handbuch nachgelesen werden. Dieses Handbuch sollte jeder Aktive zu Hause im Schrank oder besser in der Werkstatt haben.

    Bei Umbauten ist der eingangs erwähnte Satz "alle Änderungen und Anbauten TÜV-legalisiert" am Besten vorab mit einem TÜV-Menschen zu diskutieren. Es geht in der Regel einfacher, wenn man vorher fragt, was er sehen möchte, welche Papiere wichtig sind und man die "Schmerzgrenze" für die Eintragung auslotet. Auch empfiehlt es sich die Umbauten nicht zu kleckerweise dem TÜV vorzuführen, sondern ein größeres Paket zu planen und dann abnehmen zu lassen. Es wird erstens billiger und zweitens erkennt der Beamte dann eher, dass das Fahrzeug wirklich ein Wettbewerbsfahrzeug werden soll und nicht ein verkappter Straßenracer. Dieses Vorgehen öffnet so manche Tür.

    Sollte eine Eintragung mal scheitern, nicht gleich verzagen und die Investition verfluchen sondern andere Wege probieren. Oft gibt es bei den Abnahmen Freiheitsgrade, die der eine Beamte ausnutzt und der andere nicht. Also fragen, fragen, immer wieder fragen.
     
  18. #17 Celi3S-GTE, 13.08.2006
    Celi3S-GTE

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    Gruppe H

    Die Fahrzeuge werden in der Regel über einen DMSB-Wagenpass dokumentiert. Selbstverständlich sind auch Fahrzeuge mit Straßenzulassung
    (z.B. aus der Gruppe F2005) startberechtigt, haben aber meist keine reelle Chance zu gewinnen.

    Die Freiheitsgrade der Gruppe H gehen noch einen erheblichen Schritt weiter als bei der Gruppe F. Eine wichtige Gemeinsamkeit ist die Einteilung nach Hubraum. Die Gewichte liegen hier aber noch weiter unten, sodass bei einigen Fahrzeugen schon erheblich in die Substanz eingegriffen werden muss, um ans Limit zu kommen.
    Mit einfachem Herausschrauben ist es dabei nicht mehr getan.

    Die Tabelle stellt nur einen Ausschnitt dar. Werte unter 850ccm und oberhalb 3000ccm bitte aus dem Handbuch entnehmen. Turbo-Motoren erhalten einen Faktor von 1,7, Motoren mit z.B. G-Lader von 1,4 zur Hubraumermittlung.

    Hubraum Mindestgewicht Max. Reifenbreite
    Slalom Rallye B
    Über 850ccm bis 1000ccm 650 Kg 650 Kg 9 Zoll
    Über 1000ccm bis 1150ccm 680 Kg 680 Kg 10 Zoll
    Über 1150ccm bis 1300ccm 710 Kg 720 Kg 10 Zoll
    Über 1300ccm bis 1600ccm 760 Kg 805 Kg 11 Zoll
    Über 1600ccm bis 2000ccm 825 Kg 890 Kg 12 Zoll
    Über 2000ccm bis 2500ccm 900 Kg 975 Kg 13 Zoll
    Über 2500ccm bis 3000ccm 970 Kg 1060 Kg 13 Zoll
    Über 3000ccm 16 Zoll

    Diese Gewichte müssen (ohne Fahrer) eingehalten werden bis einschließlich Zieleinlauf. Der Einbau von Ballast ist grundsätzlich erlaubt, muss aber mit dem Boden fest verschraubt sein.

    Weitere relevante Unterschiede zur Gruppe F sind z.B. die zulässigen Reifenbreiten. Die Angaben zum Maximum werden bei montiertem Reifen als Breite über alles gemessen. Als Reifen wird hier auch kaum etwas verboten. Ob nun ein abgefahrener profilierter oder ein nagelneuer Slick gewählt wird. Die Entscheidung liegt beim Teilnehmer. Der Reifen ist halt freigestellt. Klar dass mit Slicks die besten Zeiten gefahren werden. Aber wer es lieber als Allrounder angehen will, hat nicht für jede Variante einen speziellen Reifen und fährt halt auf einem preiswerten Kompromiss. Der Typ RE540 ist seit Jahren der Referenzreifen im Straßenrennsport und der Nachfolger RE55 übertrifft die Eigenschaften nochmals. Die Slickreifen (eine aus dem Formelsport für uns übernommene Konstruktion) zeigen ebenfalls, dass Bridgestone erste Wahl ist. Hier das aktuelle Bridgestone-Angebot.

    Des Weiteren ergeben sich wesentlich höhere Freiheitsgrade im Umgang mit Kunststoffen für Fenster, Innenraum und Karosserie. Auch sind reinrassige Rennsportfelgen verwendbar, für die es sozusagen nie eine Straßenzulassung geben würde. Erlaubt ist was passt! So geht es in vielen Punkten des Regelwerkes zur Gruppe H. Dort steht dann lapidar "...ist freigestellt".

    Die Gruppe H ist also für den Fahrer, wie auch für den Zuschauer die interessanteste Gruppe. Es versteht sich von selbst, dass die Erstellung eines konkurrenzfähigen Fahrzeuges dieser Art auch einiges an Geld und vor allem technischen Sachverstand und Kreativität erfordert.

    Im Übrigen gilt hier wie auch in anderen Gruppen: Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist quasi verboten. Die Kunst des Schraubers liegt darin das
    technische Regelwerk genauestens zu studieren und jedes Detail im Sinne des Einsatzes zu planen. Eine nicht zu vernachlässigende Aufgabe.

    Details müssen unbedingt vor Beginn von Umbauarbeiten im Handbuch nachgelesen werden. Dieses Handbuch sollte jeder Aktive zu Hause im Schrank oder besser in der Werkstatt haben.
     
  19. #18 bluevision, 13.08.2006
    bluevision

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    Cool, danke!
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  20. AdMan

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  21. #19 paseo_rulez, 13.08.2006
    paseo_rulez

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    Schöne Bilder, tolle Videos....sehr interessant, macht wirklich Lust da auch mal dabei zu sein
     
  22. A J

    A J Ur Arsch

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    sorry OT :D

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    Danke

    AJ
     
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