Williams vor dem endgültigen Abstieg ins Hinterfeld?

Dieses Thema im Forum "Motorsport" wurde erstellt von Smartie-21, 08.03.2005.

  1. #1 Smartie-21, 08.03.2005
    Smartie-21

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    http://www.f1total.com/news/05030808.shtml


    (F1Total.com) - Schon seit Februar ist bekannt, dass es zwischen dem Sauber-Team und BMW Verhandlungen bezüglich einer Partnerschaft ab 2006 gilt. Dass diese Verhandlungen immer noch nicht zu einem Abschluss gekommen sind, könnte daran liegen, dass sich BMW von WilliamsF1 trennen und mit Sauber gemeinsame Sache machen möchte.

    Zum Hintergrund: Bei einem Medientermin vor Saisonbeginn in England bestätigte Frank Williams, dass BMW und Sauber sich auf einen Vertrag für 2006 geeinigt haben, allerdings nur bezüglich der Lieferung von Kundenmotoren. Wenig später erklärte Peter Sauber, er wolle seinen Bart so lange wachsen lassen, bis alles unter Dach und Fach ist. In Melbourne war zu diesem Thema jedoch kaum etwas in Erfahrung zu bringen.

    Sauber wünscht sich schon lange einen starken Partner

    Entsprechend heiß wird die Spekulation, BMW könnte als Teilhaber bei Sauber einsteigen, in der Gerüchteküche der Formel 1 gekocht. Die Schweizer machen keinen Hehl daraus, dass sie sich gerne mit einem Automobilhersteller verbünden würden, wollen aber selbst im Falle einer Übernahme den Standort Hinwil - das Lebenswerk von Peter Sauber - nicht aufgeben. Umso mehr Sinn macht eine Allianz mit BMW, denn zwischen Hinwil und München liegt geografisch keine allzu große Distanz.

    Momentan hält Peter Sauber 36,75 Prozent an seinem eigenen Rennstall, während die restlichen 63,25 Prozent im Besitz der Bankengruppe 'Credit Suisse' liegen. Die 'Credit Suisse' hat diese 63,25 Prozent seinerzeit von 'Red Bull' übernommen, als Dietrich Mateschitz ausgestiegen ist, weil er kein Mitspracherecht im Team hatte. Allerdings war das Engagement der Bankengruppe von Anfang an nur als Übergangslösung gedacht.

    Theoretisch könnte nun also BMW die Anteile der 'Credit Suisse' aufkaufen, den Rennstall umbenennen und trotzdem mit Peter Sauber am Kommandostand weitermachen, sollte der 61-Jährige seine 36,75 Prozent nicht abstoßen wollen. Voraussetzung für dieses Szenario wäre jedoch ein Ende der Partnerschaft zwischen BMW und WilliamsF1, was insofern noch nicht absehbar ist, da der Vertrag erst 2003 bis 2009 verlängert worden ist.

    Williams und Head wollen ihr Team nicht verkaufen

    Damals wollte BMW an und für sich als Mehrheitseigentümer des Teams einsteigen, doch 70-Prozent-Eigentümer Frank Williams und sein 30-Prozent-Partner Patrick Head verspüren wenig Lust, ihre Arbeit von mehr als drei Jahrzehnten Motorsport zu verkaufen, nur um etwas mehr Geld auf dem Konto zu haben. Dass die Übernahme damals geplatzt ist, war übrigens auch der Grund für den Rücktritt des damaligen BMW Motorsport Direktors Gerhard Berger.

    Beim BMW Motorsport Stammtisch in München von 'F1Total.com' auf den Status von BMW bei WilliamsF1 angesprochen, antwortete BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: "Das ist wahrscheinlich der Kern der Frage, ob man diese Partnerschaft noch einmal in der Form eingehen würde, in der sie jetzt existiert. Wir haben da einen Schritt geschafft mit dem Agreement im Jahr 2003 mit der Verlängerung und Erweiterung der Partnerschaft, aber ich muss schon sagen, dass ich mir die Einstiegsrate steiler vorgestellt hätte."

    Theissen schließt einen Ausstieg bei WilliamsF1 nicht aus

    Wäre es für BMW auch denkbar, ohne ein Partnerteam einen eigenen Formel-1-Rennstall zu betreiben? "Theoretisch ja", entgegnete Theissen. Und über eine mögliche Trennung von WilliamsF1 sagte er: "Ich will nicht spekulieren. Unser Anspruch ist, ein Top-Team zu sein. Dem sind wir letztes Jahr erstmalig nicht gerecht geworden. Wenn sich herausstellt, dass wir in dieser Konstellation auf Dauer kein Top-Team sein können, dann müssen wir die Strategie überdenken."

    Laut Informationen der 'Motorsport aktuell' wird sich BMW schon für kommende Saison aus dem Vertrag mit WilliamsF1 freikaufen und stattdessen bei Sauber andocken. WilliamsF1 könnte dann auf Cosworth-Motoren umsteigen. Dass dieses Modell angedacht wird, gilt in Fachkreisen als offenes Geheimnis, ob es tatsächlich dazu kommen wird, sei jedoch dahingestellt. Sollte es wirklich so weit kommen, müsste eine Entscheidung wohl schon in den nächsten Monaten fallen.


    ------------

    Sollte es so kommen stehen BMW extrem harte Zeiten bevor ... mit den Cossie Motoren wird es, den aktuellen Leistungsstand dieser Motoren betrachtet, für Williams regelrecht ein Ding der Unmöglichkeit über der Mittelfeld hinaus zu kommen.

    cYa
     
  2. AdMan

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  3. #2 Predator, 09.03.2005
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    Wenn die Tendenz so weitergeht, werden alle F1 Teams in einigen Jahren von den großen Automobilherstellern zwecks Werbung übernommen worden sein. Ich kann gar nicht mehr nachvollziehen, wo die all die Arrows, Tyrells, Lotus usw. geblieben sind, die vor 15 Jahren noch am Start waren.

    CU
    Alex
     
  4. #3 -=MR2=-, 09.03.2005
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    Ich glaube nicht, das sich Peter Sauber sein "Baby" einfach so wegnehmen lässt...
     
  5. mac

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    wiliams wird sich wieder fangen. und bmw sucht einen neuen schuldigen für seine unfähigkeit...
    cu
    mac
     
  6. udo

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    ich sage einfach, die hersteller sollen sich net irgendwo einkaufen, sondern zeigen was sie können und es ferrari und toyota nachtun, das sind die wirklichen werksteams, alles andere ist doch nur pillepalle. mercedes kaufte sich seinerzeit auch alles zusammen was sie brauchten. schweizer motor, englisches auto und deutsches geld mit dem namen mercedes, sehr toll. eigene rennställe aufbauen, da können sie alle zeigen was sie wirklich können.

    cu udo
     
  7. mac

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    yep :)
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    mac
     
  8. udo

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    da sind wir einer meinung, gelle ;)
     
  9. #8 Dirty Elch, 09.03.2005
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    Wenn die so weitermachen gibt es in ein paar Jahren keine F1 mehr bzw. ist die so uninteressant geworden, dass eh kaum einer mehr zuschaut.

    Ich habe in den letzen 20 Jahren kaum eine Qualifikation verpasst, seit der Änderung mit der Spritmenge kann man sich es eh sparen, da man erst am Sonntag beim ersten Nachtanken weiss woran man ist.

    Das einzigste dürfte jetzt die Quali am Freitag sein, die wieder interessant wird. Zumindest bei gleichen Bedingungen.
     
  10. #9 Dirty Elch, 09.03.2005
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    Im übrigen ist Williams seit Jahrzenten einer der Top Konstrukteure. Die haben eben ein Tief, die kommen da garantiert wieder raus. Das haben alle mal durch gemacht.
     
  11. #10 Smartie-21, 09.03.2005
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    Ohne einen guten Motor bringt es dir alles gar nichts.

    @MAC: BMW ist nicht unfähig. Der Motor ist Top. Das Problem ist einfach das Auto. Was man speziell letzte Sasion sehen konnte. Bei Mercedes das gleiche Spiel. Der Motor ging städnig hoch weil das Chassis einfach schlecht konstruiert war. Mit dem verbesserten B-Modell ging es aufeinmal. ;)
     
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  13. #11 K21Panther, 10.03.2005
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    Man kann auch ohne guten Motor Rennen gewinnen, sie Renault letzte Saison. Aber ich geb euch recht, dass das sehr schwer werden wird. Und ob Williams sich wirklich nochmal fangen kann ist die Frage. Ihre ganzen guten Konstrukteure die die Weltmeisteraustos gebaut haben sind doch alle schon lange aufgekauft worden. Und ohne das Geld von BMW wird es auch finanziell sehr eng werden.

    So richtige komplette Werksteams werden wir wohl erst dann mehr sehen, wenn sich die Regeln der Formel 1 geändert haben. 74 Mio. Euro Einschreibegebühr und in den ersten beiden Jahren nicht an den TV Einnahmen beteiligt werden. Welcher Hersteller kann sich sowas denn heutzutage noch leisten, außer Toyota natürlich :D

    Gruß
    Alex
     
  14. mac

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    jaja. mit honda 2 mal weltmeister, mit renault 3 mal aber bmw baut super motoren nur chasis passt nicht :rofl
    hör auf sonst musst du arzt rechnung für meine bauchschmerzen bezahlen :D
    deutsche herstellen sagen immer über sich selber dass die die besten der welt sind - noch nicht bemerkt?
    cu
    mac
     
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