Welches Öl für 2-TG ?

Dieses Thema im Forum "Oldies" wurde erstellt von cdepeweg, 08.04.2003.

  1. #1 cdepeweg, 08.04.2003
    cdepeweg

    cdepeweg Mitglied

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    Ich hab mich mal erkundigt welches Öl für ältere "Sportwagenmotoren" wohl das beste sei.

    Ihr könnt euch wohl vorstellen wie das war:

    "2 Professoren =3 Meinungen"

    Das ging von : " ei des was in de Betriebsanleitung steht (SAE 10-30 o. 20-40 ) "

    über

    "nimmen teilsynthetisches SAE 5-40, da brauchste halt bissi mehr Öl - wesche där größere Toleranze bei der damaligen Fertigung aber hast weniger Kaltstartverschleiß"

    bis hin zu:

    "blos keine zu flüssiger Synthetikscheiß - da schlackern Dir die Kolbe in den Büchsen und die Maschin is ruck zuk hi- und die Dichtungen aach"


    So Männer. jetzt seit ihr dran ! :]
     
  2. AdMan

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  3. #2 optifit, 09.04.2003
    optifit

    optifit Guest

    Hallo,
    Es kommt darauf an, in welchen Bedingungen der Motor bewegt wird!
    Wenn Er nur zu Show Zwecken bewet wird, reicht 15w40
    Alltagstauglich ab 10W/40 oder besser.
    Das wichtigste MARKENÖL ERSTRAFFENERIE!
    Nur vor dem Umstieg von Mineral auf Synthetiköl Bitte gut warmfahren vor Ölwechsel!
    Grüsse
    Thomas
     
  4. RST

    RST Fahrzeug Techniker

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    ei, was froochsch denn aach die Hesse...? :D
     
  5. #4 cdepeweg, 09.04.2003
    cdepeweg

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    Ei - isch wases ja aach net :)
     
  6. #5 cdepeweg, 09.04.2003
    cdepeweg

    cdepeweg Mitglied

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    update:

    Motoröl für Oldtimer
    Für Euren Oldtimer muss das "beste" und teuerste Öl nicht unbedingt das beste sein.
    Meist ist z.b. vollsynthetisches Motoröl, das dünnflüssiger ist nicht optimal für einen Oldtimer.
    Es kann z.b. dabei vorkommen, dass Dein Oldie dann übermässig Öl verbraucht, oder das er dann an diversen Stelle anfängt Öl zu verlieren, da die Mechanische Genauigkeit nicht so hoch wie heute ist. Auch können bei einem alten Motor, die neuen Additive von Spezialölen schlacken ablösen, und dadurch die Ölkanäle des Motors verstopfen. Die alten Motoren sind für die Ölqualitäten von damals konstruiert, und sind damit problemlos klar gekommen, und kommen auch heute mit "normalem" Öl klar. Das billigste Öl, dass heute zu bekommen ist übertrifft schon die Qualität von damals. Es gibt deshalb viele Oldtimerfahrer, die für seinen Oldie immer nur das günstigste Öl verwenden, dass sie im Wahrenhaus finden. Man kann auch einen Oldtimermotor komplett so revidieren, dass er nachher problemlos auch mit Vollsynthetischem Motoröl betrieben werden kann. Die Meinungen über Motoröle klaffen jedoch zum teil weit auseinander, und es ist auch kaum möglich alle Aussagen für alle Motore nachzuprüfen.
     
  7. Alex

    Alex Guest

    Hi Carsten- ich kann aus Erfahrung Entwarnung geben....

    Motoröl für Oldtimer
    Für Euren Oldtimer muss das "beste" und teuerste Öl nicht unbedingt das beste sein.
    Meist ist z.b. vollsynthetisches Motoröl, das dünnflüssiger ist nicht optimal für einen Oldtimer.
    Es kann z.b. dabei vorkommen, dass Dein Oldie dann übermässig Öl verbraucht, oder das er dann an diversen Stelle anfängt Öl zu verlieren, da die Mechanische Genauigkeit nicht so hoch wie heute ist.

    Hier geht es sicherlich um Modelle der 50´er und älter- als eben die Toleranzen noch höher waren, bzw die Massenfertigung noch nicht so weit. Bei einem Toyota für den deutschen Markt haben wir es immer mit so einem Großserienprodukt zu tun- die genauigkeit der Passungen und die Toleranzen dieser Modelle ist ja nun mal bekannt.

    Auch können bei einem alten Motor, die neuen Additive von Spezialölen schlacken ablösen, und dadurch die Ölkanäle des Motors verstopfen. Die alten Motoren sind für die Ölqualitäten von damals konstruiert, und sind damit problemlos klar gekommen, und kommen auch heute mit "normalem" Öl klar.

    Auch hier kann man sagen, dass die Toyota Motoren keine Dichtungen besitzen, die sich mit synthetischen Stoffen nicht vertragen, bzw sie ggf. sogar zersetzen. Eine Dichtung, die leck wird, hätte dies früher oder später auch mit normalen Öl getan. Nach ca 25Jahren sind für uns Oldie-Fans spröde Dichtungen nichts neues mehr. Wobei hier mehr die Dichtungen gemeint sind, die das Öl nach Aussen abdichten. Wie gesagt: Interne Dichtungen werden nicht angegriffen.

    Das billigste Öl, dass heute zu bekommen ist übertrifft schon die Qualität von damals. Es gibt deshalb viele Oldtimerfahrer, die für seinen Oldie immer nur das günstigste Öl verwenden, dass sie im Wahrenhaus finden.

    Das kann man machen- muss man aber nicht. Nie vergessen: Wir fahren unsere Autos meist nicht im Winter, dafür lassen wir die Autos über längere Zeit stehen. Auch hier sind neue Öle besser geworden, also warum nicht weiterhin zum preiswerten Markenprodukt greifen?

    Man kann auch einen Oldtimermotor komplett so revidieren, dass er nachher problemlos auch mit Vollsynthetischem Motoröl betrieben werden kann.

    Siehe Oben. Nicht Notwendig.

    Die Meinungen über Motoröle klaffen jedoch zum teil weit auseinander, und es ist auch kaum möglich alle Aussagen für alle Motore nachzuprüfen.

    Deshalb habe ich ja meine Meinung über die alten Toyota Motoren hier abgegeben. Das betrifft vor allem die alten Maschienen der T-Reihe (2T, 2T-B, 2T-G, 3T, 3T-C) an den ich das schon selbst ausprobiert habe. Diese Motoren sind ebenbürtig mit den Deutschen Versionen der R-Reihe (18R, 18R-G, 21R), der M-Reihe (4M-E, 5M-E, 5M-GE, 7M-GE) und der K-Reihe (1K, 2K ,3K ,3K-B ,4K ,5K) . Die neueren Modellreihen der E-, S- und A-Motoren sind natürlich ebenfalls unproblematisch.
    Achso, ein Tip noch: Als Alltagsfahrer benutze ich im 2T bzw. 2T-B mittlerweile ein teilsythetisches 10W-40 Öl von wechselnden Markenhersteller. Das reicht auch mal für eine flotte Passage auf der Landstraße oder der Autobahn und ist sehr günstig zu bekommen. Für den Sporteinsatz würde ich auf ein besseres Ö gehen- nicht wegen der Notwendigkeit, sondern weil bessere Öle ja auch nicht die Welt Kosten. Notwendig ist es, schon wegen der konservativen Materialauswahl der alten Motoren nicht.

    Was fahren eigentlich Dirk und Arno in Ihren Rallye Autos (Starlet KP60, Celica TA40, Corolla AE86)?
     
  8. #7 cdepeweg, 09.04.2003
    cdepeweg

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    Hi Alex, :D

    ja ich fahre meine TA40 nun auch bald 13 Jahre.
    Und da ja wie Du weißt nun eine Herztransplantation ins Haus steht mache ich mich gerade schlau zu Thema "Öl für drehfreudige Doppelnocker aus den 70ern."

    Arno ist glaub ich bei seinen Rally´s immer das Castrol RS 10W-60 gefahren - und hatte wohl auch etwas Ölverbrauch. (Allerdings ist das im Renneinsatz wohl auch was anderes)

    Ich hab heute mit einem Restaurator telefoniert der sich auch um 70er Motoren kümmert, und der kippt immer Millers Oil in seine Aggregate und war damit sehr zufrieden.

    Zitat Millers Oil:

    Autos und Motorräder der 60’er und 70’er Jahre:

    Motor:

    Verwenden Sie hier auf jeden Fall ein 20W-50 Mehrbereichsöl – Millers „Classic 20W-50“ aber kein dünneres – 10W-40 oder 15W-40 – Öl! Für sportliches Fahren oder lange Autobahnstrecken hat Millers ein spezielles Öl – „Classic 20W-50 Sport“ entwickelt. Autos mit dem Getriebe in der Ölwanne, z.B. Mini, und Motorräder mit nasser Kupplung, benötigen ein besonderes Öl – Millers „Transverse M20W-50“ – um die enorme Scherkraft abzubauen.


    Dazu folgender link mit fettem Sound : :rolleyes:

    http://www.oldtimeroel.de

    Die Frage die ich mir stelle ist :

    "Wie gut waren die Fertigungstoleranzen damals wirklich ?" ?( ?( ?(
     
  9. Alex

    Alex Guest

    Also, das Milleröl ist mir letztes WE auf der Veterama auch begegnet. Da ich aber bis jetzt mit dem 10W40 ganz gut gefahren bin und das auch günstig eingekauft werden kann, werde ich dabei bleiben.

    Was möchstest Du hören? Zahlenwerte? Wird schwer...Die Qualität der Triebwerke, die lange Haltbarkeit und der geringe Ölverbrauch nach vielen KM sollte für sich sprechen. Ich denke, dass sich in Bezug auf die bis Ende der 90´er Jahre bei den A/E/S-Treibwerken nicht viel diesbezüglich daran gebessert hat- nur die Technik wurde "besser", bzw ausgefeilter und umfangreicher (Mehrventile, OHC, El. Einspritzungen, Servohilfen)

    Gruß Alex
     
  10. #9 Moiserich, 10.04.2003
    Moiserich

    Moiserich Guest

    Hallo Oldisfreak's

    Also ich fahre Meinen mit ganz normalem Oel...ich glaub
    10-40er. Im Winter und im Sommer. Hat etwa 170'000Km
    (fast nur Stadtkliommeter) drauf. Also mein Motor scheint mit dem zufrieden zu sein...
    Ich fahre auch ganz normal, d.h. selten mal über 4500 Touren.
    Den zu Sportlichen Fahrer wird dieser Motor warscheinlich nicht allzulange freude bereiten...und ich glaube nicht dass da "besseres" Oel das kompensieren kann...
     
  11. Toy

    Toy Moderator

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    Fahrzeug:
    dies und das...
    Die Oldie-Fans, die ich kenne, fahren eigentlich allesamt 2 Sorten. Entweder 10W40, oder für sportlichere Fahrten das 10W60.
    ICh kenne mich mit den wirklich alten Dingern auch nicht so gut aus, aber die 4A-GE mögen das Castrol RS ganz gerne, und man hat halt eben die Sicherheit, dass nichts hinüber geht.

    Toy
     
  12. #11 cdepeweg, 11.04.2003
    cdepeweg

    cdepeweg Mitglied

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    @ ALEX:

    wenn Die Fertigungstoleranzen schon damals so gut waren könnte man folglich auch ein 5W-40 fahren ?

    Damit erzielt man die schnellste Durchölung !
    (ist noch kein Rennöl wie 0W-40 aber nah dran und laut Hersteller für den Alltagseinsatz geeignet)

    ?(
     
  13. Alex

    Alex Guest

    Bin ´ne Zeit lang 5W40 von Castrol gefahren. Der 2T-B hat´s gut vertragen. Vorteil aber fraglich, aber auch kein höherer Verbrauch.

    Gruß Alex
     
  14. AdMan

    Schau dir mal denpassenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  15. #13 cdepeweg, 29.04.2003
    cdepeweg

    cdepeweg Mitglied

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    ÖL update:


    Sehr geehrter Herr Depeweg,

    vielen Dank für Ihre E-Mail.

    Sofern der Motor noch im Urzustand, also noch nicht überholt wurde und Teile wie z.B. Kolbenringe ausgetauscht worden sind, sollte der Motor weiterhin mit mineralölbasischen Produkten betrieben werden.

    Zum einen wurde der Motor damit früher konzipiert und zum anderen sind die mineralölbasischen Produkte für den vorgegebenen Ölwechselintervall vollkommen ausreichend.

    Erfahrungsgemäß gibt es aber auch keine Probleme hinsichtlich Materialverträglichkeit beim Einsatz von synthetischen Produkten. Rückstandsbildungen auf Kolbenoberböden oder in Kolbenringnuten können auch mit synthetischen Produkten nicht entfernt werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Aral Aktiengesellschaft
    Lubes Aral



    Aral Aktiengesellschaft
    Internet Service-Center

    mailto:info@aral.de
    http://www.aral.de
    Fax 0800/ 999 27 26
    Postfach 10 22 10
    44722 Bochum
     
  16. Alex

    Alex Guest

    @Carsten: Sehr (zu) allgemein.

    Gruß Alex
     
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Welches Öl für 2-TG ?

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