was machen gegen Lastwechselreaktionen?

Dieses Thema im Forum "Karosserie und Fahrwerk" wurde erstellt von Brain, 16.10.2004.

  1. Brain

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    Hi Leute,

    seit dem ich in meinem Avensis die H&R Federn drinnen habe ist der Grenzbereich zwar etwas gestiegen, doch dafür hat etwas von seiner Gutmütigkeit verloren.

    Gestern ist das Auto kurz mal nervös geworden, weil ich in einer etwas flotter gefahrenen Kurve bremsen musste. Das Heck kam ganz schön schnell daher :D War aber wieder relativ leicht zum einfangen. Im Serienzustand hat der Avensis auch Lastwechselreaktionen, aber bei weitem nicht so arg.

    Was kann ich denn dagegen machen? Mir ist aufgefallen, dass die H&R Federn vorne deutlich härter sind als die original, hinten aber in der Null Lage sogar etwas weicher. Kann es evtl. daran liegen? Mir ist nämlich ausgefallen, dass das Heck bei unebenheiten stärker nachschaukelt als mit den Original Federn. Würden härtere Federn was bringen? Oder evtl. härtere Dämpfer?

    Eigentlich ist es beim Übersteuern ja so, dass es mit einer weicheren Abstimmung der Hinterachse minimieren kann. Verhält sich das mit den Lastwechselreaktionen ungekehrt? Ist ja eigentlich auch übersteuern.
     
  2. AdMan

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  3. P7er

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    So ist das eben mit Sportfahrwerken, der Grenzbereich wird enger. Nur hast Du keinen Tourenwagen, sondern eine Familienschüssel. Ich frage mich sowieso, warum Du soviel Geld in das Fahrwerk steckst und am Ende doch nie zufrieden bist.

    Du fährst vermutlich einfach schneller, seitdem Du umgebaut hast, aber ein Sportfahrwerk bringt nichts zwangsläufig einen höheren Grenzbereich oder ein besseres Fahrverhalten mit sich.

    Bei mir schaukelt nichts nach mit H&R Federn und den bekannten Dämpfern, ich weiß aber nicht, wie Du so fährst.
     
  4. Brain

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    Grundlegend bin ich schon zufrieden. Aber dass die Kiste Lastwechsel anfälliger hat ja bisher auch niemand gesagt und das habe ich auch nicht gewußt. Und nein, ich fahre nicht schneller seit ich die Federn etc. drin habe.
     
  5. P7er

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    Anscheinend gibst Du aber gut Stoff, ich habs noch nie geschafft, meine Carina irgendwie in eine instabile Situation zu bringen und Kurven durchfahre ich für gewöhnlich eher flott.

    Bei starken Lastwechseln fehlen nun auch ein paar cm Federweg zum Ausgleichen, das macht sich bei Dir anscheinend bemerkbar.

    PS: Du hast doch auch irgendwas am Sturz verändert? Hast Du da Werte getestet oder Dir einfach einen ausgesucht, der gut klang?
     
  6. Hardy

    Hardy Guest

    Eigentlich heißt "Lastwechselreaktionen", daß der Motor zwischen Gasgeben und Schubbetrieb sehr ruppig wechselt. Bei älteren Motorrädern ist das teilweise sehr stark.

    Aber zum Thema:
    Schaukelt das Heck länger oder weiter nach? Wenn Deine Stoßdämpfer fällig sind, dann tritt Nachschaukeln auf. Mit den Serienfedern sollte das dann eher langsam und weit, bei den Sportfedern schnell und knapp auftreten.
     
  7. Brain

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    Sturz habe ich auch verändert. Aber nicht einfach irgendwie, sondern so, dass sich die Lauffläche gleichmäßig erwärmt.

    Der Fehlende Federweg zum ausgleichen des Lastwechsels würde aber den Ausfederweg betreffen. Da habe ich aber mehr als vorher weil ich keine gekürzten Dämpfer habe.

    @Hardy

    Stoßdämpfer sind vor 10tkm getauscht worden. Das Heck schaukelt länger und weiter nach als mit den original Federn, weil die H&R Federn hinten weicher sind als die original Federn. Dafür ist der Komfort bei kurzen Stößen besser geworden :D

    Und Lastwechselreaktionen heißt auch, dass das Auto auf Lastwechsel (also Gewichtsverlagerung ändert sich zwischen Vorder und Hinterachse, tritt beim Beschleunigen und Bremsen auf) irgendwie reagiert. Meist bricht das Heck aus.
     
  8. P7er

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    Du hättest Dir lieber einen Rennwagen kaufen sollen ;)
    Der Federweg fehlt dir auch im positiven Bereich, weil die Federung bei manchen Manövern auf Block gehen kann bzw. auf dem Puffer aufliegt, wo vorher noch 2-3cm gewesen wären.
     
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  10. #8 e9gtifahrer, 16.10.2004
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    hast du deinen wagen wieder auf herstellerwert eingestellt oder auf werte die du als gut empfunden hast.durch die tieferlegungsfedern wird der hinten etwas härter aber nur bei entsprechendem einfedern so wie bei dir.der wagen bricht immer da aus wo das gewicht größer ist bei orginalfedern ist das schluckvermögen der fliehkräfte höher da sie weiche sind.somit können sie fahrfehler besser wegstecken.die sportfedern sind ab nem bestimmten bereich härter abgestimmt und schlucken dann nicht mehr so viel der fliehkräfte und der wagen fängt an zu rutschen.kannst du mit achseinstellung ausgleichen aber nur auf verlusst der langlebigkeit der reifen.wir sind auf der strasse und net auf der rennstrecke.reduziere einfach das gewicht auf der hinterachse,wenn weniger gewicht hinten ist zieht auch nicht so viel nach aussen in kurven.aber net zu viel rausmachen,meist reicht das ersatzrad und dieses auszutauschen gegen ein pannenspray.

    mfg marco
     
  11. Brain

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    Was soll ich denn mit einem Rennwagen? Ich will nur eine Limousine mit viel Platz und ein wenig sportlichkeit.

    Die Spur wurde wieder auf Werkseinstellung eingestellt, Sturz habe ich stärker einstellen lassen. Vorne 1.5° hinten 1.2°.

    Hinten ist eh kein zusätzliches Gewicht. Reserverad lasse ich auch lieber drin. Das Ausbrechen hat in diesem Fall nämlich nicht unbedingt was mit der Beladung zu tun sondern mit der achslast.

    Lastwechselreaktionen entsteheh, wenn das Gewicht auf die Vorderachse verlagert wird, also beim Gaswegnehmen oder bremsen. Dadurch wird die Hinterachse entlastet und die Hinterräder können weniger Seitenführungskräfte aufnehmen. Das ist ja auch der Grund warum härtere Federn, Dämpfer und Stabis mehr Kurvenspeed zulassen. Weil dann mehr Gewicht auf das Kurvenäußere Rad verlagert wird und dies somit mehr Seitenführungskräfte aufnehmen kann.

    Eigentlich müsste es mit einer härteren Feder an der Hinterachse besser werden. Denn dann wird das Hinterrad nicht so stark entlastet und es kann mehr Seitenführungskräfte aufnehmen. Vielleicht könnte ich die Feder vom Kombi einbauen ?(
     
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