was bringen breitreifen?

Dieses Thema im Forum "Karosserie und Fahrwerk" wurde erstellt von fpunktk, 05.10.2004.

  1. #1 fpunktk, 05.10.2004
    fpunktk

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    bin jetzt bei der vorbereitung auf meine physikprüfung auf diese frage gestoßen. es geht mir auch hauptsächlich um technische dinge, nich darum, dass breitreifen besser aussehen.
    jedenfalls ist es wohl erwiesen, dass die reifenbreite keinen einfluss auf die reibung hat. nun hab ich nur was davon gelesen, dass breitreifen für aquaplaning anfälliger sind. klingt auch logisch. aber warum baut man dann immer breitere reifen auf die autos?
    genauso stellt sich die frage, wo die genauen unterschiede zw. slick und proflreifen sind. hier sollten die reibungskräfte auch gleich sein.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Roomman, 05.10.2004
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    wenn ich mal so überlege, dann hat das mit der Auflagefläche zu tun..... grössere Auflagefläche = besseren Grip beim beschleunigen und in den Kurven, beim Bremsen usw.
    Natürlich bedeutet grössere Auflageflächen auch der grössere Wiederstand......

    ich denke das wird der Grund sein....... ich hoffe ich liege nicht komplett falsch damit
     
  4. #3 fpunktk, 05.10.2004
    fpunktk

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    genau da liegt wohl das problem: wie ist "grip" definiert?
    ich setze das mal mit der reibung gleich, und die reibung ist keinesfalls von der auflagefläche abhängig.
    an dieser stelle komme ich einfach mit logischen überlegungen nicht weiter.
     
  5. fu3go

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    hmm bei breitreifen kommts nich so sehr auf die "grösse" der auflage flache an (denk ich mal) auch nicht auf die gesamtauflagefläche, was ja wieder aquaplaning fördern würde, sondern darauf dass der auflagepunkt auf der strasse möglichst ein breites stück abdeckt und somit seitenführungskräfte besser wirken.
    Das wird natürlich durch den meist niedrigeren querschnitt der reifen und die somit höher stabilität des reifens an sich noch unterstützt.

    zum thema benzinverbrauch.
    Wenn ich gas geb verbrauhc ich mehr... is ja klar, aber wenn ich normal fahre kann ich ihn besser durch die kurven rollen lassen, was einem das abbremsen und beschleunigen zu nem teil erspart, fahr mit weniger als im winter (ist wohl temp. bedingt). atm 7,8 liter ...
     
  6. Freak

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    sie bringen eine deutlich bessere Spurstabilität und besseres Kurvenverhalten. Das mit der Physik ist immer so ne sache, man kann zwar vieles berechnen jedoch sieht es mit vielen dingen im alltag wieder etwas anderst aus.
    Und zum Thema Spritverbrauch, ich fahr meinen Corolla zur zeit mit rund 6 Litern, und das mit 215er Bereifung :D
    Letztes mal waren es sogar nur 5,8 Liter ;)
     
  7. fu3go

    fu3go Lebende Foren Legende

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    deiner is ne ganz ecke leichter und ich fahr recht oft kurzstrecke = <20km und hab oft leute dabei ... keine diskussion jetzt :)
    back 2 topic ^^
     
  8. seblan

    seblan Lebende Foren Legende

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    der unterschied zwischen slicks und profilreifen wird auf nasser straße schnell deutlich, der slick kann das wasser einfach nicht effektiv zum reifenäußeren verdrängen. warum dürfte klar sein.
    sonst hab ich auch keine ahnung von dem zeugs :D
     
  9. Hardy

    Hardy Guest

    Der Kurvengrip ist zum Beispiel besser, weil mehr Gummi in den Asphalt greift. Breite Reifen halten länger, weil mehr Gummi drauf ist. Slicks sind nichts für den Alltag, weil sie nur sehr wenig Wasser verdrängen. Für den Rennsport besser, weil sie auf die Gesamtfläche gesehen mehr Gummi bieten und außerdem keine Verformung der Lauffläche entstehen kann, wie sie bei 'Profillamellen' möglich wäre.
     
  10. #9 Roomman, 05.10.2004
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    ist Auflagefläche und Auflagepunkt nicht dasselbe????? ?( ?( :D
     
  11. #10 fpunktk, 05.10.2004
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    also ich glaube, es gibt keinen unterschied zw. auflagefläche und auflagepunkt, so wie das >fu3go> vermutet. ausserdem wäre ein punkt nicht breit.
    das mit den setienführungskräften würde ich auch wieder auf die reibung zurückführen, schmalere reifen hätten also die selben seitenführungskräfte (unter sonst gleichen bedingeungen)

    @Freak: wenn du mir das bessere kurvenverhalten jetzt noch physikalisch erklären könntest...
    das das mit berechnungen und realität nicht immer hinhaut ist mir klar, aber es muss ja doch irgendwelche physikalischen dinge geben, die der sache zu grunde liegen.

    das slicks auf nasser strecke schlechter sind ist auch klar, aber was bringen sie bei trockenheit?
     
  12. muc

    muc Guest

    Die Physik kann man zwar nicht überlisten, aber man muß die richtigen Rechenmodelle anwenden. Für die Coulomb´sche Reibung ist die Aufstandsfläche natürlich belanglos, da FR = µ * FN wie dir sicherlich bekannt ist. Nur kannst du die hier nicht anwenden, da noch Verzahnungseffekte, Adhesoin- und Kohesionkräfte und andere Dinge wie beispielsweise die Form der Aufstandfläche und die Profilgebung dazu kommen.

    Ein wesentlicher Faktor bei den Breitreifen ist aber auch die Gummimischung, die ist i.a. weicher als bei Teerschneidern...
     
  13. #12 fpunktk, 05.10.2004
    fpunktk

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    @muc: ich hoffe, du bist dir sicher. wenn ja, dann wäre das natürlich eine erklärung. hätte uns auch mal ein professor sagen können, aber die legen scheinbar auf andere dinge wert...

    das mit der verformung der reibfläche klingt auch logisch, das mit dem verschleiß auch.
     
  14. muc

    muc Guest

    Tja, so sind sie halt die lieben Profs. :D Dfür wollen sie in der Prüfung dann Sachen wissen, von denen man noch nie gehört hat (zumindest nicht in deren Vorlesung). :looking
     
  15. #14 pingelchen, 05.10.2004
    pingelchen

    pingelchen Mitglied

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    objektiv ist es eher die meistens mit breitreifen verbundene spurvergrösserung, die kleinere und stabilere karkasse und die grössere fläche für verzahnung mit dem asphalt (wie schon erwähnt wurde)...

    in rennfahrzeugen ist die breite eher für die wärmeableistung interessant, den rest macht man über spurverbreiterung und gummimischung, sturz, nachlauf etc etc etc
     
  16. #15 Slowrider, 05.10.2004
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    der schlupf den das rad beim beschleunigen/verzögern hat bzw. durch die breiteren reifen weniger hat ;)

    durch die grössere reifenbreite ist natürlich auch die aufschwimmgefahr bei nasser strasse höher :]
     
  17. mdsky

    mdsky Lebende Foren Legende

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    Sicher das der "Grip" (denke definieren könnte man das in etwa so: Wie kräfte vom Reifen auf die Straße übertragen werden.) nicht von der Größe abhängig ist? Wenn ich einen Radiergummi nehme und die kleine Seite über den Tisch schiebe, dann gehts ganz easy. Wenn ich den aber mit der breiten Seite auflege und dann schiebe, bekomm ich den kaum vorwärts. Wäre für mich ein indiz, dass der Grip mit größerer Auflagefläche steigt?!?!

    Marc
     
  18. Blizzi

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    wenn du ihn mit exact dem gleichen gewicht beschwerst und dann versuchst ihn mit einem faden parallel zum tisch zu ziehen, einmal auf der großen seite, einmal auf der kleinen.
    und wenn du das misst, dann würdest du annähernd die gleichen werte bekommen :)
    also ist die fläche egal, solang die vorraussetzungen stimmen
     
  19. #18 fpunktk, 05.10.2004
    fpunktk

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    du musst dabei wohl darauf achten, dass die restlichen bedingungen gleich bleiben. also gleiche kraft, die den radirgummi auf die unterlage drückt und auch gleiche kraftrichtung. ist vielleicht etwas schwer zu realisieren unter diesen schreibtisch-"versuchsbedingeungen"
     
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  21. #19 Corollus, 05.10.2004
    Corollus

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    Grundsätzlich sind 2 Dinge zu unterscheiden: Haften und Rutschen
    Wenn die Reifen durchdrehen liegt Rutschen vor und bei einer normalen Beschleunigung Haften(mal vom Microschlupf abgesehen),also der Reifen hat Grip.

    Die Reibkräfte bleiben natürlich nicht gleich,du hast sicher die Reibkoeffizienten gemeint,diese sind Kräfte unabhängig und nur auf die jeweiligen Reibpartner beschränkt,sowie Temperatur,Oberflächenbeschaffenheit usw...

    Man kann das schon mit der Coulombschen Gesetz ausrechnen,man muss nur beachten,dass FN=G*A
    Machste also die Fläche größer,kannst du auch mehr Kräfte auf die Straße bringen.
     
  22. #20 CRX_ED9, 05.10.2004
    CRX_ED9

    CRX_ED9 Lebende Foren Legende

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    Mal etwas allgemeines zu dem Thema...

    Traktion ist nicht von der Reifenbreite abhängig!!!
    Mit nem 185er kann man genau gleich viel Kraft übertragen wie mit nem 265er... Ist physikalisch bewiesen... :]
    Der Vergleich mit dem Holzklotz und dem Tisch ist nicht mal so weit hergeholt... :]

    Da ein breitere Reifen aber meist auch nen kleineren Querschnitt hat, wird das Kurvenverhalten verbessert...

    Der grösste Vorteil der Breitreifen ist, dass sie sich nicht so stark erwärmen!!!
     
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