Von welchem Designer stammen die verschiedenen Toyota-Modelle?

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von 2Xtreme, 16.03.2007.

  1. #1 2Xtreme, 16.03.2007
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    Weiß darüber jemand was?

    Was mich dazu besonders interessieren würde. Ist für das Design aller aktuellen Toyota-Modelle ein und derselbe Designer verantwortlich oder hat jede Fahrzeugklasse bei Toyota ein eigenes Designer-Team?

    Wie war das damals zu Zeiten einer Celica T18/T20, eines MR2 W1/W2 und einer Supra MKIII/MKIV? Stammen diese Fahrzeuge von ein und demselben Designer-Team?
     
  2. AdMan

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  3. #2 der-alph, 16.03.2007
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    der-alph Lebende Foren Legende

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    also wenn mich nicht alles täusch wurden e12 und auris in frankreich designed
    zumindest stand in den prospekten immer designzentrum frankreich
     
  4. #3 Japanfanatic, 16.03.2007
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  5. #4 waynemao, 16.03.2007
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    Guter Mann :)

    Man sollte wieder japanischer werden, wer Franzmann Design will kann auch nen Renault oder Peugeot kaufen, gut die sind zwar mies, aber mit Glück erwischt man ja einen der hält :D.
     
  6. Alex

    Alex Guest

    Entweder hat er auch die T18 designed, oder hat dort ganz billig abgekupfert...

    Nee, im Ernst: Bei Toyota sind fast alles "Hausdesigner"...ganz selten wird da mal design "dazu gekauft", wie z.B. beim S14 (Crown Aristo/GS300). Das war Giugiaro (Italdesign).
     
  7. #6 YarissolAT, 16.03.2007
    YarissolAT

    YarissolAT Guest

    Auch wenn Toyota die europäischen Modelle in Frankreich designen lässt, ist der Design-Chef ein Japaner und die Autos bekommen den "J-Faktor"- also Elemente japanischer Kultur verliehen.
    Ich finde das auch gut- ich habe immer versucht den Reiz den japanische Autos auf mich ausüben in Worte zu fassen- jetzt kann ich es: Es ist der J-Faktor. Die Designphilosophie heißt übrigens "Vibrant Clarity". Erste Erzeugnisse dieser Philosophie sind der Yaris XP9 und der Auris E15.

    Viele Grüße

    Christian
     
  8. #7 EngineTS, 16.03.2007
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    Und die Celica T23, wer hat da sein meisterwerk verbracht ?
     
  9. #8 gt4stef, 17.03.2007
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    Echt? Auf mich wirkte das Auto immer sehr japanisch :]
     
  10. #9 Starmotion, 17.03.2007
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    ich glaube von Giugiaro stammt auch das design des prototypen toyota alessandro volta!
     
  11. #10 Japanfanatic, 17.03.2007
    Japanfanatic

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  12. eciman

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    Der Celica T23 wurde von Toyota in Kalifornien designt. Nach meinem Geschmack eines der schönsten Autos, die Toyota je gebaut hat. Das Design ist absolut eigenständig, es wurden keine Elemente geklaut.

    Das Design von Toyota könnte nach meinem Empfinden doch langsam etwas beständiger sein. In Deutschland muss sich Toyota nicht alle 5 Jahre neu profilieren, die Marke ist bekannt und das Image nicht so schlecht, wie die Toyota-Leute scheinbar denken.
    Ich denke, dass den Designern ganz schön die Hände gebunden sind. Ein Corolla E12 wird zwar in Frankreich angeblich für den europäischen Kunden designt, wird aber letztlich auf der ganzen Welt verkauft (auch in Japan und sogar in Afrika als "RunX") und muss dort ebenso ansprechend empfunden werden.

    Ein Vorteil der zurückhaltenden Formensprache, die Toyota in den letzten 2 Jahrzehnten benutzt hat ist, dass die Fahrzeuge auch heute im Straßenverkehr zwar immer noch unauffällig, aber zumindest auch nicht hässlich sind. Es wurde nicht jeder lokal angesagte Desgintrend mitgemacht. Fällt mir deutlich auf, wenn ich den Carina meiner Eltern angucke und das Design mit dem alten Passat oder Vectra A vergleiche. Oder P8 gegen alten Polo und Fiesta. Sieht aber sicher jeder anders.

    Eines der wenigen wiederkehrenden Desgin-Elemente sind die seitlich nach oben auslaufenden Heckleuchten (Avensis, Aygo, Celica, Yaris, Corolla E12, Carina, Paseo, zT auch bei Lexus, fallen mir jetzt spontan ein).

    Ich denke auch, dass man die Herkunft der Autos bei Toyota nicht verstecken sollte, da man den Fahrzeugen so ihre Identität nimmt. Irgendwie empfinden die meisten doch japanische Autos nur als Nachbauten von europäischen Vorbildern. Damit assoziiert man nicht viel. Die japanische Kultur hat aber ganz interessante Seiten, die vielleicht stärker betont werden sollten.

    Grüße
    eciman
     
  13. #12 YarissolAT, 17.03.2007
    YarissolAT

    YarissolAT Guest


    Wenn ich mir den aktuellen 3er BMW (Heckleuchten des alten Nissan Primera) oder den 5er BMW (Frontlampen vom alten Nissan Primera) oder den VW Passat (Seitenansicht vom Lexus GS kopiert) ansehe, frage ich mich, wer hier von wem kopiert.
    Meines Erachtens ist japanisches Design lange eigenständig und macht seinen ganz eigenen Reiz aus. Der Mazda Xedos ist beispielsweise so ein Auto, was optisch seiner Zeit um Jahre voraus war. Ein Xedos 6 von 1992 sieht heute immer noch akutell aus- guckt euch dagegen mal Auto aus deutschen Landen von damals an.
    Aber selbst der Nissan Maxima QX meines Vaters übt auf mich (obwohl er kein Aufreger ist) einen gewissen Reiz aus. Alleine das Heckleuchtband sieht schön exotisch und andersartig aus- das gefällt mir gut.
    Deshalb finde ich es auch so klasse, dass Toyota sagt: Wir versuchen gar nicht europäisch zu wirken, sondern wenden bei allen Fahrzeugen den "J-Faktor" an- sprich: Alles was die japanische Kultur ausmacht.
    Der Lexus IS ist hier m. E. ein Meisterwerk. Alleine die ansteigende Fensterlinie und der hintere Türausschnitt sind ein Augenschmaus!

    Viele Grüße

    Christian
     
  14. eciman

    eciman Mitglied

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    @Yarissol:

    Das ist es was ich meine. Mazda Xedos und Nissan Maxima waren zu keinem Zeitpunkt wirklich "In", aber gerade das ist heute ihr Vorteil. Denn wer Trends folgt ist schon nach kurzer Zeit immer wieder "Out", weil Trends durch neue abgelöst werden. Was kurz vorher war erscheint dann schon völlig veraltet.

    Die beiden Autos haben nach meinem Empfinden eine wenig aufregende und etwas charakterlose Formgebung, quasi ohne Ecken und Kanten. Nichts was dem Auge zu sehr schmeichelt, aber eben auch nichts was stört. Im Marketingjargon, nennt man sowas "zeitlos elegant".

    Wenn du deine Marketingbegriffe noch etwas inhaltlich unterlegen kannst, folge ich dir gerne. Bisher habe ich Vibrant Claritiy und Co nämlich auch nur als Marketinggeschwätz verstanden.
     
  15. #14 YarissolAT, 17.03.2007
    YarissolAT

    YarissolAT Guest

    @ecimen:

    Na ja, wenn ich mir die eckige Mercedes E-Klasse anno 1993 angucke, und die japanischen Konkurrenzprodukte Xedos und Maxima daneben stelle brauche ich nicht lange überlegen, was meinem Augen mehr schmeichelt.
    Wenn Charakter gleichbedeutend mit häßlich ist- kann ich auf dieses Merkmal gerne verzichten.
    Bei den meisten japanischen Autos (mal abgesehen von Nissan, seit Renault die Marke hingerichtet hat) erkennt man sofort Merkmale, die diese als japanisch klassifizieren.
    Wenn ich mir den neuen Lexus IS so anschaue, habe ich im Übrigen den Eindruck, dass er einige Elemente des Mazda Xedos 6 neu interpretiert.
    Aber auch der Mazda 121 (das Ei) und der Nissan Micra anno 1993 waren ihrer Zeit weit voraus.
    Viele Fahrzeugkonzepte kommen ja auch aus Japan. Die Nische der SUV's hat Toyota mit dem RAV4 zuerst besetzt. Der Yaris war der Vorreiter der heutigen "Micro-Vanwelle". , der Mazda MX-5 hat die Renaissance der Roadster eingeläutet.
    Wenn ich mal zu den Koreanern rübergucke: Der alte Hyundai Sonata und der Hyundai XG waren in Japan-Barock gehalten- genau mein Geschmack. Die glattgelutschten Nachfolger (akuteller Sonata bzw. Grandeur) geben sich hingegen europäisch glattgelutscht.
    Natürlich ist diesen Design nicht massentauglich- aber sollte ein Hersteller zugunsten besserer Verkäufe seine Identität völlig aufgeben?

    Gruß

    Christian
     
  16. eciman

    eciman Mitglied

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    Wir sind einer Meinung. Auch wenn ich das Korea-Barock-Design nicht so sehr eigenständig sehe. Da hat man sich sehr an den englischen Nobelkarossen orientiert, wenn du mich fragst.
     
  17. AdMan

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  18. #16 YarissolAT, 17.03.2007
    YarissolAT

    YarissolAT Guest

    Schön, dass wir einer Meinung sind. :]

    Was Korea-Design angeht, so bin ich allerdings eher der Meinung dass dieses sich an japanischem Design orientiert.
    Auch sonstige Bauweise, Bedienung (Licht im Blinkerhebel) usw. wirken sehr japanisch.

    Aber egal! Fakt ist: Der "J-Faktor" ist eine gute Idee- man sollte zu seiner Identität stehen.

    Gruß

    Christian
     
  19. #17 Japanfanatic, 22.04.2007
    Japanfanatic

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    Ich muss mich mal eben selbst korrigieren: Isao Tsuzuki war der Chefingenieur, der Designer war Seiichi Yamauchi, auch zuständig für den MR2
     
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