Verstoß gegen Mindestlohngesetz, wie interessiert man den Zoll dafür?

Dieses Thema im Forum "OFF-TOPIC" wurde erstellt von Garfield, 04.09.2011.

  1. #1 Garfield, 04.09.2011
    Garfield

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    Mal so ins Blaue gefragt, wie kann man die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zoll als Kontrollbehörde für die Einhaltung der gesetzlichen Mindestlohnregelung aufwecken?
    Ich arbeite in einer Branche mit neuerdings gesetzlichem Mindestlohn, die Firma zahlt den Mindestlohn zwar auf dem Papier, zieht aber soviele geleistete Stunden einfach ab und läßt die unter den Tisch fallen, dass man wieder bei seinem vorherigen Lohn ist der teils erheblich unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegt. Das sind bis zu über 2 Euro unter gesetzlichem Mindestlohn.
    Es betrifft ca. 200 Arbeitnehmer von denen jedem einzelnen jeden Monat zwischen 20 und 80 Stunden einfach durch den Arbeitgeber gestohlen werden.
    Einige davon sind auf Aufstock Hartz 4 angewiesen, die Sozialkassen werden ja auch betrogen, Rente, Krankenkassen, Finanzamt usw.
    Besonders brisant ist das diese Firma sehr viele öffentliche Aufträge hat, für Bund und Land als Dienstleister.
    Bisher sind weniger als eine Handvoll Kollegen zum Anwalt gegangen, weil daraufhin natürlich sofort die Kündigung folgt. Rechtschutzversicherung haben nur wenige, Anwalt zahlen können noch weniger.
    Kennt sich jemand aus, wie man eine Behörde aus dem Schlaf reißt und dabei möglichst anonym bleiben kann? Wegen Jobverlust natürlich, denn das kann sich ja nun auch keiner leisten.
     
  2. AdMan

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  3. udo

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    betriebsrat gründen, dabei unterstützt die zuständige gewerkschaft,
    über die gewerkschaft gibts auch den weg zu entsprechenden anwälten, die
    bei dem lohnproblem wissen was zu tun ist.

    cu udo
     
  4. #3 Sasse, 04.09.2011
    Zuletzt bearbeitet: 04.09.2011
    Sasse

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    Schick denen doch einfach mal einen anonymen hinweis mit genaueneren Daten/Fakten ich bin mir sicher das die jedem Hinweiss nachgehen. Lasst euch nicht abzocken......ich würd auch in deiner lage persönlich hinfahren und versuchen mit denen zu reden dann weisst du mehr....was hast du zu verlieren nen job bei einem solchen arbeitgeber ist eh nix wert.....(sorry is aber so)
    Nur mut und viel erfolg.
     
  5. Cybexx

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    beweise sammeln und dann ab zur gewerkschaft.

    wenn das was du sagst stimmt, garfield, gehts der firma richtig ans leder, und das zurecht.

    muss aber nachweisbar sein!!!
     
  6. #5 Trecker, 04.09.2011
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    ...das ist nicht brisant, sondern normal. Die öffentliche Hand muss ausschreiben und das günstigste Angebot im Preis-Leistungs-Verhältnis nehmen. Eine solche Firma mit derartiger Lohnzahlungsgepflogenheit kann natürlich günstig anbieten.

    Grundsätzlich und nicht auf den Fall bezogen:

    Erstattet man namentlich bei einer zuständigen Behörde Straf- oder Bußgeldanzeige, hat diese grundsätzlich keine Möglichkeit, Vertraulichkeit (Anonymität des Mittelers) zuzusichern. Ausnahmen greifen im Beispielsfall nicht. In der Folge hat der Beanzeigte das Recht, über einen Rechtsanwalt Akteneinsicht zu beantragen und kann dann den Namen des Anzeigeerstatters/Zeugen lesen. Dies führt nicht selten zu beruflichen Repressalien und sollte gut überlegt sein.

    Anonyme Anzeigen (z.B. Brief ohne Absender) sind nicht gerne gesehen, weil sie sehr viel Arbeit machen, da hier die Beweislage für die Behörde schwierig ist. Ohne Beweise mit Hand und Fuß hat sie Probleme, Ermittlungen aufzunehmen und z.B. einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss zu erwirken, um Beweismittel, z.B. Gehaltsabrechnungen, aufzufinden. Ein Zeuge, der seinen Namen hergibt, wäre Beweis genug. Das ist auch ganz gut so, man stelle sich vor, der böse Nachbar könnte einen anonym drei mal pro Woche wegen irgendwas anschwärzen und jedesmal steht die Polizei vor der Tür und will nach der Indoorhanfplantage suchen.

    Anders herum ist jede Behörde verpflichtet, auch anonymen Anzeigen nachzugehen, sofern sie logisch und sachlich nachvollziehbar sind. Eine bloße recht oberflächliche Aussage, wie z.B. im Themenstart, ist m.E. zu dünn, obwohl ich die weitreichenden Ermächtigungsrundlagen der FKS aufgrund häufiger Zusammenarbeit ganz gut kenne. Kann man "Ross und Reiter mit Uhrzeit und Datum" benennen, hat die Behörde was greifbareres in der Hand.

    Würde man in ähnlichen, erfundenen Fällen nun um Verständnis bitten, aufgrund befürchteter Arbeitsplatzkonsequenzen anonym bleiben zu wollen, aber mit dem Problem nicht alleine dazustehen, weil die folgenden 3 mit Namen benannten Kollegen ebenfalls betroffen sind, dann könnte es ganz gut aussehen. Dann hätte die Behörde die Chance, an die drei benannten Kollegen von Amts wegen heranzutreten, ohne dass diese als "Verräter" dastehen. Sie wurden ja nicht aktiv und müssen schließlich die Wahrheit sagen, wenn sie befragt werden, um nicht selbst Ärger zu bekommen.

    Damit hätte man nun seinem Arbeitgeber eine reingewürgt, ob das anhaltend zur Änderung führt, bleibt fraglich. Bei 200 Leuten wird es Zeit, einen Betriebsrat zu gründen. OK, ich weiß, es gibt Firmen, die dies im Keim ersticken wollen.

    Man könnte sich natürlich auch an seine Berufsvertretung wenden (sofern man Mitglied ist) und drei Kollegen im Schlepptau haben. Berufsvertretungen können auch nette Briefe an Behörden schreiben und müssen dabei keine Namen ihrer Informanten nennen.
     
  7. #6 Mister_Two, 04.09.2011
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    Und wie siehts aus wenn mehrere Personen einen Anonymen brief schreiben ? Ist schon klar daß ein anonymer Brief nicht zu ner Razzia führt, aber wenn 20 Aussagen vorliegen muss doch mal was unternommen werden ?
     
  8. Cybexx

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    kann doch getrickst sein, wenns anonym ist.

    evtl. leitet auch nen bereits geschmissener mitarbeiter namentlich die angelegenheit.
     
  9. #8 Garfield, 04.09.2011
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    Danke schön erstmal für eure Antworten.
    Betriebsrat gab es noch nie, in mehr als 50 Jahren nicht, die sowas versucht haben waren nicht lange genug in der Firma um die Wahl auch nur vorzubereiten.
    Der Gewerkschaft ist der Laden gut bekannt, kriegt aber keinen Fuß auf den Boden da. Das wird sehr effizient abgeblockt.
    Keine Mitgliedschaft der Firma im Arbeitgeberverband, es ist sehr schwierig. Dann werden wir uns wohl irgendwas überlegen müssen, in Sachen anonymer Hinweise.
    Einen freiwilligen Anzeiger der sich im vollen Bewußtsein der Konsequenzen traut, den haben wir wohl nicht.
    In einem anderen Mindestlohngewerbe habe ich bei den Bedingungen gelesen, auch der Auftraggeber hat eine Kontrollpflicht, was die Einhaltung des Mindestlohns angeht und kann ebenfalls mit Bußgeld belegt werden.
    Bei uns hat jedenfalls noch nie ein Auftraggeber danach gefragt, ob die Mindestarbeitsbedingungen nach Entsendegesetz eingehalten werden.
    Dann werden wir mal sehen müssen wie wir weiter vorgehen. Bleibt zumindest spannend, danke erstmal für die Antworten.:)
     
  10. #9 Trecker, 04.09.2011
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    ...in meinem drittletzten Absatz oben steht die Lösung ;)
     
  11. #10 joema64, 04.09.2011
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    Das erste was DU machen solltest ist Dich in einer für Euren Bereich zuständige DGB Gewerkschaft organisieren, meide am besten alles was sich christlich nennt, denn diese Gewerkschaften sind in der Regel Arbeitgeberorganisationen und somit laut Urteil auch nicht Tarifparteifähig.

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-12/BAG-Gewerkschaften-Urteil

    Die Gewerkschaft wird versuchen mehr Mitglieder zu gewinnen um dann auch eine Basis zu bekommen . Sie kann gegen die falschen Abrechnungen klagen, wobei dann spätestens dann Dein Name fällt, also Basis vergrößern und aktiv werden, was natürlich auch negative Folgen für Dich haben kann. Oder aber Du läßt Dich weiter bescheißen. Auf jeden Fall gegen Falsche Abrechnung widerspruch einlegen, vorher Rechtsberatung bei der Zuständigen Gewerkschaft.

    Diese kann dann für Euch: Das Arbeitsamt informieren , Rechtsmitteleinlegen, Hat Einfluß auf Kommunen und kennt politische Vertreter, die dann Druck machen können und die Informationen vervielfältigen.

    Z.B AFA bei der Spd, oder die AG Betrieb und Gewerkschaft bei der LINKEN, bei anderen Parteien gibt es ähnliche je nach Ausrichtung unterschiedlich starke Arbeitnehmerflügel.
     
  12. #11 Sasse, 05.09.2011
    Zuletzt bearbeitet: 05.09.2011
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    8o????


    Also bitte tu uns den gefallen und lass das nicht im Sand verlaufen....
    Ich kenne das aus dem Bekanntenkreis wo es auch ähnliche fälle gibt:
    alle Schimpfen aber keiner hat den arsch in der Hose....das ist das Problem die Leute kuschen vor dem Betrieb/Chef.:(

    Natürlich hat dabei existenzängste aber solange keiner von euch was macht wird sich nix ändern
    und der Chef wird weiter die Grenzen ausloten....

    Ihr wollt ja nix geschenkt sondern nur euern Lohn und mal ehrlich fühlst du dich dort wohl?
    Was denkst du wie lange du dort noch arbeit hättest vieleicht fliegst du sowieso in ein paar monaten raus wer weiss das heutzutage schon.....

    Zurzeit ist es gar nicht mal sooo schlecht auf dem arbeitsmarkt....und ausbeuten lassen kannst du dich auch anderswo:D
     
  13. Lara

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    Hi,
    wir kennen auch so was......
    Gewerkschaft sagt ,, seid froh das Ihr noch Arbeit habt und pünktlich eurer Lohn bekommt......"
    Arbeitgeber sagt ,, Es stehen genügend viele Menschen auf der Straße........"
    Es will eben keiner seinen Job verlieren und die die den Mund aufgemacht haben, waren schnell weg vom Fenster.......
    Schau
    Lara
     
  14. #13 sharky, 06.09.2011
    Zuletzt bearbeitet: 06.09.2011
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    Du bist ja im Bewachungsgewerbe täig, und das schon seit gefühlten Ewigkeiten, hast also genügend Erfahrung. Alle größeren Bewachungsunternehmen zahlen Tariflohn und leicht darüber. Das können sie auch gut, weil da langfristige Verträge mit seriösen Auftraggebern dahinter stehen. Ich arbeite z.B. sehr eng mit Securitas zusammen, die zahlen nach AÜG den bei mir eingesetzten Mitarbeitern je nach Einsatzort und Aufgabengebiet zwischen 8,50 und 8,90 €. Ich weiß, dass es im Osten der Republik weniger ist, die relative Spreizung sollte aber gleich sein. Du solltest also ernsthaft versuchen, Dich mit Initiativbewerbungen bei solchen Unternehmen einzubringen. Wie gesagt, mit viel Lebens- und Berufserfahrung ist das relativ aussichtsreich.

    Ich weiß jetzt nicht, wie viele Leute in Eurem Verein wieviele Eier in der Hose haben. Wenn Du aber allein auf weiter Flur bist, nützen Dir die o.a. Ratschläge recht wenig, wenn Du den Monat drauf ALG auf Hartz-4 Niveau beantragen darfst. Das sollten sich die Ratschlaggeber mal verinnerlichen, wenn sie in der gleichen Situation wären (mit voller Hose ist gut stinken...)
     
  15. #14 Redfire, 06.09.2011
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    8o
    Ist das Brutto oder Netto?
    Kommt mir sehr wenig vor und ich verdiene schon nicht wirklich viel.
     
  16. sharky

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    Brutto, ist leider im Bewachungsgewerbe so....
     
  17. #16 Sasse, 06.09.2011
    Zuletzt bearbeitet: 06.09.2011
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    Damit hast du eigentlich nichts mehr zu verlieren denn solche arbeitsstellen mit nix bezahlen und viel arbeiten gibts zurzeit zuhauf. Du würdest sicherlich noch bevor du einen euro vom Staat sehen würdest nen Stapel Jobangebote zu hause haben die "Händeringend schon seit geraumer Zeit ihre Stellen nicht besetzen konnten".
    Jede Firma wünscht sich natürlich Leute die die Klappe halten und für nen Appel und nen ei arbeiten weil so der Gewinn steigt.

    Leider sind bei uns im Osten die Löhne echt niedrig wo aber langsam aber sicher auch ein wechsel stattfindet gerade bei uns in Leipzig da sich hier viele neue Firmen angesiedelt haben.
    Ich musste mich auch einmal als ich Arbeitssuchend war bei den Zeitarbeitsfirmen für Löhne mit 6.4e vorstellen mit Hoch roten Kopf sass ich dann dort im Vorstellunggespräch und habe mich geschämt und angst gehabt dort arbeiten zu müssen.
    Das wühlt mich heute noch auf denn mit diesem Lohn bist du ja eigentlich von der Gesellschaft ausgeschlossen kannst nicht mehr so richtig daran teilhaben.. wir leben nun mal in ner Konsumgesellschaft.
    Letztenendes habe ich aber nicht aufgegeben und verdiene jetzt auch mehr als das doppelte. Auch in meinem Bekanntenkreis haben sich eigentlich die meisten Leute nach einem Arbeitswechsel verbessert-nur mut es liegt natürlich an dir.
     
  18. #17 Mister_Two, 06.09.2011
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    Ich würde die Anzeigen, ich wurde in meinem ersten Job auch betrogen (von einer riesen Lebensmittel Einzelhandelskette), mir wurden damals hunderte Überstunden nicht bezahlt und abfeiern durft Ich sie auch nicht. Ich hab viel zu lang gewartet. Von oben hörte man immer nur "Wenns dir nicht passt kannste ja gehen, beim Arbeitsamt stehen die Leute Schlange die diesen Job sofort machen würden"...... Als ich endlich gekündigt hatte, hab ich mir geschworen daß ich mich NIE mehr von einem Arbeitgeber verarschen lasse. Wenn ich für meine Arbeit nicht das verdiente Geld bekomme bin ich weg, egal wo Ich lande....
     
  19. #18 Redfire, 06.09.2011
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    Wow, dachte nicht das es so stark unten liegt, wenn man bedenkt was die Leute da so unter umstaenden alles machen, und zu welchen Zeiten....

    @Mister_Two: Genau richtig.
    Ging mir in meinem Ausbildungsbetrieb genauso. Dummerweise war nix anderes nach der Ausbildung frei und ich bin noch ein Jahr dort geblieben. Samstags kostenfrei arbeiten "Fuer das Wohl der Firma".. nach und nach wurden trotzdem Leute entlassen, die anderen mussten noch mehr arbeiten, Chef kaufte sich weiterhin immer wieder seinen neuesten BMW, bis das die Firma vor nem guten Jahr nun verkauft wurde...
     
  20. AdMan

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  21. #19 Garfield, 09.09.2011
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    Das ist alles richtig, die Frage ist immer wo lande ich dann?
    Ich meine jetzt auf den Einsatzort bezogen, auf die Tätigkeit. Da wo ich jetzt bin ist es perfekt, toller Auftraggeber.
    Mit der Firma für die ich arbeite habe ich ja bis auf den Ärger nichts zu tun. Ich betrete die Firma für die ich arbeite nicht, ich sehe normalerweise keinen von denen für Jahre. Jetzt im Juli war mal der geschäftsführer hier an meiner Einsatzstelle, nach 4 oder 5 Jahren mal wieder einen von der Firma gesehen und ich kann da für die nächsten 10 Jahre oder mehr auch drauf verzichten.:D
    Ich schicke die Stundenzettel hin, die überweisen das Geld. Bis auf den Ärger jetzt mit den geklauten Stunden und nicht gezahlten Mindestlohn hat das fast 20 Jahre gut geklappt.
    Ich mache die Dienstpläne hier für meine Dienststelle, wir hatten immer genug Stunden und beschäftigen auch Aushilfen. Wenn ich hier eine Aushilfe benötige schreibe ich denen das, die schicken jemand her. Klappt gut, ist ein wichtiger Auftrag, krieg immer meine Aushilfen die ich anfordere.
    Darum würde ich ungerne hier von diesem auftraggeber weggehen, ich mach das ja nun fast 20 Jahre, in Dauernachtschicht.
    Ich möchte nicht mehr Wechselschicht arbeiten, nach gut 20 Jahren Nachtschicht möchte ich nichts anderes mehr machen.
    Dann schätze ich die Freiheit hier die Dienstpläne selber zu gestalten, nicht aus dem Grund um mir nur die besten Sachen rauszusuchen.;)
    Einfach weil es nicht funktioniert, wenn Hohlbirnen aus der Zentrale ohne Ahnung von dieser Dienststelle sowas versuchen.
    Es ist einfach ein Klasse Job für diesen Auftraggeber zu arbeiten, es macht weniger Spaß für die Firma zu arbeiten in der ich nunmal beschäftigt bin.
    Ich bin jede Nacht hier an der Arbeit, jeden Samstag, jeden Sonntag bis auf ein Wochenende im Oktober und zwei Wochenenden im Januar.
    Sowas macht mir Spaß, Geld bringt es auch, ebenso wie ich seit bald 20 Jahren jedes Weihnachten, Sylvester, Ostern und Pfingsten hier in der Nachtschicht zugebracht habe.
    Sowas gibt man nicht einfach auf, ebensowenig wie die 270 bis 300 Stunden die ich jeden Monat arbeite.
    Sowas bekommt man nicht überall, manche Firmen speisen einen mit 180 Stunden ab, da ist dann allerdings nicht viel mit zu machen.
    Mit vielen Stunden und niedrigerem Lohn als Mindestlohn bekomme ich bei uns dann immer noch mehr, als wenn ich für Mindestlohn in einer Firma arbeite die mir aber nur 180 Stunden anbietet.
    Bekäme ich Mindestlohn würde ich evtl. nur noch 240 Stunden arbeiten, den Rest an eine Aushilfe abgeben. Aber mehr sicher nicht.
    Das hat man sich ja in dem Job schon früh überlegt, Privatleben, Freizeit, soziale Kontakte, oder Arbeit und halbwegs Geld. Für mich war die Entscheidung für Arbeit und Geld nicht schwer.:D
    Das muß alles berücksichtigt werden, wer alles etwas unternehmen will ist auch nicht raus. Man kennt ja nur einen kleinen Teil der Beschäftigten, die meisten Infos bekomme ich durch die Aushilfen, die etwas weiter rumkommen.
    Man erfährt, wo es noch Dienststellen gibt die von diesem Unternehmen versorgt werden, manchmal erfährt man was die dort Beschäftigten so planen. Häufig aber nicht.
    Aber es ist eben nicht so wie in der Fabrik, wo man die Leute jeden Tag sieht.
    Es bleibt schwierig, mal sehen was so passiert.
     
  22. sharky

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    ok, ist nachvollziehbar......

    Dann gehe doch den anderen Weg. Wenn Du auf der Stelle schon so lange sitzt, wird der Auftraggeber mit Dir und Deiner Arbeit hochzufrieden sein. Und Du wirst die Hierarchien und Ansprechpartner kennen. Es wird dort mit Sicherheit jemanden geben, dem Du dein Problem schildern kannst (Stichpunkt fehlende Std >>> fehlendes Geld >>> fehlende Motivation) Das wird dem Auftraggeber nicht egal sein, zumal Du dir ja Deine Arbeitsnachweise abzeichnen lassen musst bzw. gleichlautende bei ihm protokolliert werden, da sie Grundlage für die Abrechnung zwischen Auftraggeber und Deiner Firma sind. Zeigst Du also Deine Stundenabrechnung dem Auftraggeber, kann er Differenzen sehr gut nachvollziehen. Und glaube mir, da entsteht Druck, wenn es welche gibt.....
     
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