Toyota in der Auto-& Yenkrise

Dieses Thema im Forum "Links" wurde erstellt von AristokraT, 22.12.2008.

  1. #1 AristokraT, 22.12.2008
    AristokraT

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  3. ast

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    Morgen!

    Welchem anderen Automobilkonzern geht's denn besser?!?

    Sicherlich ist's "tragisch", daß Toyota nach 71 Jahren, das erste Mal rote Zahlen schreibt, aber ich denke mal GM hat sich auch nicht gerade gefreud, den Titel "Größter Automobilhersteller der Welt", welcher seit 1931 von GM gehalten wurde, "abzugeben"...

    Sind halt momentan etwas turbulende (Automarkt)Zeiten...
     
  4. MaTzKi

    MaTzKi Mitglied

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    Also rote Zahlen ist ein wenig übertrieben. Immerhin steht ja in der News dass Toyota einen Reingewinn von "nur" ca 400 Millionen Euro erziehlt. Ist zwar ein Haufen Geld, aber 91% weniger als Erwartet.

    Ich kenn mich da zwar jetzt nicht so aus, aber ich denke Toyota steht trotzdem noch verdammt gut da, wenn man andere Autogroßkonzerne betrachtet. Hoffen wir mal dass es bei Umsatzeinbußen bleibt und die roten Zahlen noch lange auf sich warten lassen :)
     
  5. TrAxX

    TrAxX Lebende Foren Legende

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    Aufgrund der momentanen Wirtschaftslage ist das ja wohl nichts besonderes.

    Kann nur besser werden also Kopf hoch :]
     
  6. #5 ProSpeed, 22.12.2008
    ProSpeed

    ProSpeed Mitglied

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    Nun, wenn ich das mal so trocken sagen darf: Es gibt weit mehr Autos als Menschen in den Industrieländern. Dazu kommt die Zuverlässigkeit. Auf der einen Seite Kundenfänger, auf der anderen Seite ein Grund sich kein neues Auto mehr kaufen zu müssen.
    Dass da irgendwann mal so etwas wie eine Sättigung einsetzt ist ja nix neues.

    Außerdem: GM und Ford sind seit Jahren Vorzeigebeispiele "wie man es nicht machen sollte".

    Wenn sich der US Amerikanische Staat irgendwann zurückziehen sollte, dann gehe ich schwer davon aus, dass mindestens einer der Big Three untergeht. Ich tippe mal auf "Fusion" untereinander.
    Dann wird sich das mit der Marktsättigung sowieso wieder mit der Zeit regeln. Das ist die Kehrseite der Globalisierung. Wo keine (geringe) Grenzen sind, da ist auch das große Fressen wieder angesagt und wenn der allgemeine Protektionismus der Autoindustrie aufgehoben wird, dann sieht es nochmal anders aus.

    Es sind schon in den letzten Jahren viele Firmen geschluckt worden, die zwar noch als Label existieren, aber nicht als wirkliches Unternehmen. Volvo, Opel, Saab usw.

    Schaut euch die Computerwelt an: Da gab es sowas wie Protektionismus nicht und da Maschinen insbesondere bei Software irrelevant sind kann man dort sehr schnell agieren. Welchen Unternehmen der Markt gehört lässt sich sehr schnell aufzählen.

    Ich bin sehr gespannt wie das in der Zukunft aussieht, aber ich bin sicher, dass es nicht alle überstehen werden und bin auch nicht wirklich traurig drum - Hersteller, die sich auf spritfressende Genitalprotesen spezialisiert haben und das in Großserie sind einfach nicht mehr zeitgemäß.
     
  7. #6 Stefan_, 22.12.2008
    Stefan_

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    Vorerst: Laut Bericht geht es - wie schon erwähnt - um eine "Gewinnwarnung", von Skeptikern wird das gleich einmal mit einer "Verlustmeldung" vertauscht. Aber lediglich die Anleger betrifft es primär, weil die (erwartete) Dividende in Frage gestellt wird. Trotzdem arbeitet das Unternehmen "wirtschaftlich", was man von den am. Autobauern nicht gerade sagen kann.*

    Zumindest laut Theorie ist ein "Oligopol" mit 3 bis max. 5 Teilnehmern am stabilsten - die Computerwelt bestätigt es (MS, Apple, Linux). Auch in der Flugbranche bestätigt sich das: UA, Star Alliance, Asian Airlines.

    * OT:
    Aber das Oligopol ist für mich nicht das eigentliche Problem der "Globalisierung": Für mich bedeutet Globalisierung, dass (einzelne) Manager die Sozialpolitik (also damit den Staat und in weiterer Folge uns "kleine Leute") zum Spielball ihrer eigenen "Phantasien und Wunschträume" machen --- ich sage euch heute schon: ein Großteil der Mitarbeiter von GM, Ford u. Chrysler werden gekündigt, aber die USA wollen allen Ernstes 15 Mrd. USD der "Führungsabteilung" in den Rachen werfen, damit sie die Arbeitnehmer weiterhin ausbeuten können. ?( [Anm.: Selbst unsinkbare Schiffe wie die Swissair oder in Ö der verstaatlichte "Konsum" (Handelskette) - neben der Titanic - sind gesunken]
    Bitte nicht falsch verstehen, ich "entstamme" aus einem "konservativen" Umfeld, aber selbst meine (kleinst-unternehmerisch tätigen) Eltern haben inzischen begriffen, dass die "Wirtschaftspolitik" im Interesse der "Großen und Größten" agiert und die "ehrlichen, kleinen Selbständigen/Arbeiter" dafür ausbeuten, weil irgendwo müssen ja die Steuern herkommen...

    Sorry für dieses lange OT, aber das musste ich loswerden. ;) Kann aber nicht versprechen, dass es nicht wieder vorkommt, weil besser fühle ich mich jetzt auch noch nicht. :))

    Grüße
    Stefan
     
  8. #7 YarisII, 23.12.2008
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    habe gerade gelesen, dass toyota sich von herrn watanabe "trennen" will....er soll dann nur noch in beratender tätigkeit für sie arbeiten
     
  9. #8 Lolli-Olli, 23.12.2008
    Lolli-Olli

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    Das operative Geschäft macht Verlust, der übrig gebliebene bescheidene Gewinn entsteht anderen Berichten zufolge lediglich aufgrund einer erwarteten Steuergutschrift.

    Verglichen mit GM und Chrysler, klar, aber das ist ja auch kein Kunststück. Verglichen mit europäischen Konzernen sieht es bei Toyota nicht besser aus als hier, aber da sie ja in den letzten Jahre reichlich Gewinne gemacht haben, sollten ja wohl noch Reserven da sein. 2009 wird sicherlich nicht besser als 2008...
     
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  11. #9 EngineTS, 23.12.2008
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    Ich denke das Toyota ein gutes Jahr 2009 haben wird, aufgrund das viele neue Modelle auf den Markt kommen und somit " Konkurenzfähiger sein werden.

    Vielleicht tut dem Auris der 1.8 mal gut... abwarten, vielleicht merkt man im Februar schon nix mehr von der Krise
     
  12. #10 Century, 24.12.2008
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    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/spezial_finanzkrise/hintergrund/?em_cnt=1649755


    Fatale Reaktion

    VON CHRISTINE SKOWRONOWSKI (FR)


    Nichts ist unmöglich, auch wenn sich das vor Monaten noch kein Autoexperte vorgestellt hätte: Toyota rutscht tief in die Verlustzone ab. Das Unternehmen, das vielen als Vorbild gilt.

    Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sprach kürzlich noch von dem japanischen Autohersteller als Messlatte für Europas größten Autokonzern Volkswagen, bei dem die Stuttgarter Sportwagenbauer Großaktionäre sind. Nun ergibt sich eine völlig verkehrte Welt.

    VW wird in diesem Jahr mit einem relativ üppigen Gewinn abschließen, Toyota sage und schreibe mehr als eine Milliarde Miese ausweisen. Und wer ist schuld? Der weltweite Nachfragerückgang vor allem auch in den USA, dürfte man meinen. Nein, der Konzern selbst räumt ein, dass ihm der starke Yen zu schaffen macht, was die Autos erheblich verteuert.

    Damit bestätigt das Unternehmen, was die Konkurrenz schon immer beklagt hatte. Die Japaner profitierten lange Zeit von den für sie günstigen Währungsverhältnissen, die von der Regierung in Tokio auch manipuliert gewesen sein sollen.

    Das geht nun nicht mehr so einfach. Und so wird deutlich, dass auch Toyota nicht über jede Krise erhaben ist und Schwächen aufweist. Ist das besondere Geschäftsmodell also nur Schaumschlägerei? Nein, aber es zeigt sich nun, dass auch die Japaner lediglich mit Wasser kochen.

    Das Fatale daran ist, dass sie die Investitionen kürzen. Das kann der Konkurrenz zwar recht sein. Aber für das Unternehmen und seine Beschäftigten ist es keineswegs gut.

    Gerade in einer Zeit, in der Klimaschutz und technologische Neuerungen ganz oben auf der Agenda stehen sollten. Das stimmt skeptisch. Wird auch Toyota bald ein Sanierungsfall? Nichts scheint in diesen verrückten Zeiten unmöglich.




    http://www.fr-online.de/in_und_ausl...aesident-soll-angeblich-abgeloest-werden.html


    Präsident soll angeblich abgelöst werden (FR)

    Toyota-Chef Katsuaki Watanabe muss wegen der Krise beim weltgrößten Autobauer um seinen Posten bangen. Wie die japanische Tageszeitung Asahi ohne Angabe von Quellen berichtete, soll Watanabe im April abtreten.

    Auch die Nachfolge stehe schon fest: Künftig solle der derzeitige Vize-Präsident Akio Toyoda das Unternehmen führen. Nach Angaben eines Konzernsprecher ist in der Angelegenheit noch nichts entschieden.

    Der derzeitige Präsident Watanabe, der Toyota seit Juni 2005 führt, soll dem Bericht zufolge Vize-Vorsitzender des Verwaltungsrats werden. Akio Toyoda ist ein Enkel des Unternehmensgründers Kiichiro Toyoda. Es wäre das erste Mal in knapp 14 Jahren, dass wieder ein Mitglied der Gründerfamilie als Unternehmenspräsident antrete, berichtete das Blatt weiter.

    Toyota erwartet im Zuge des globalen Wirtschaftsabschwungs erstmals in seiner Firmengeschichte einen operativen Verlust im Geschäftsjahr von umgerechnet 1,2 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Branchenprimus noch einen Rekordgewinn von 18 Milliarden Euro eingefahren.

    Als Gründe für die Entwicklung nannte der Konzern einen deutlichen Absatz-Rückgang sowie den Anstieg der Landeswährung Yen. (rtr)
     
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