Tachomanipulationen bei Import-Fahrzeugen

Dieses Thema im Forum "Links" wurde erstellt von GReggy, 13.05.2014.

  1. GReggy

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    70% der japanischen Import-Fahrzeuge haben gefälschte Kilometerstände.
    Man bekommt den Eindruck, es handelt sich um eine weltweit agierende Mafia, welche sogar auf die Politik in Pazifik-Staaten Einfluss hat.

    Fühlt euch frei diesen Artikel zu teilen, damit blauäugige Frischlinge mit ihrer billig Tuning/Import-Kultur nicht immer wieder mit dem Wagen vor der Tür aufwachen müssen.

    http://www.mkiv.de/news/mythbusters-tachomanipulationen-bei-import-fahrzeugen-136/
     
  2. AdMan

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  3. Cybexx

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    beschränkt sich das auf japanimporte?

    hatte den eindruck, dass supras allgemein oft mit auffallend wenig km auf dem tacho angeboten werden... ;)
     
  4. #3 Worldchampion, 22.06.2014
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    Nein, es betrifft den ganzen Automarkt. Je einfacher manipuliert werden kann, desto mehr wird es wohl auch gemacht werden. Dazu kommt ja noch, dass der Großteil der Autokäufer nach wie vor einem Kilometerstand mehr Glauben schenkt, als dem Zustand eines Autos.

    Bei dem Artikel genannten Artikel frage ich mich aber schon, ob der Autor jemals in Japan war oder sein Wissen ausschließlich aus dem Internet holt. Diese Fragen stellen sich nicht unbedingt, wenn man Japan einmal "in echt" gesehen hat.


    • Wieso sollte das Land mit der drittgrößten Autoindustrie der Welt, mit dem größten Autohersteller der Welt, so auto-unaffin sein?
    Weil es nicht nur einer der größten Autoproduzenten, sondern einer der größten Produzenten für alles andere (vorallem Elektronik) auch ist und die Japaner auch durchaus Interesse an Natur, Reise u.s.w. haben.


    • Wieso sollte das dicht und gut ausgebaute Straßennetz dieses hochentwickelten Industriestaates so wenig genutzt werden?
    Weil man schnell nur dann voran kommt, wenn man Maut zahlt. Und das ist teuer.




    • Wieso sollten Japaner, die seit 20 Jahren in einer Rezession und von Existenzängsten geplagt leben, nicht auch auf jeden Pfennig gucken?
    Genau das tun sie. Der ÖPNV ist in Japan sehr gut ausgebaut und sehr gut kalkulierbar.




    • Wieso sollte die Autokultur so unterschiedlich zu der Europäischen und Amerikanischen sein?
    Weil die gesammte Kultur unterschiedlich ist. Ich frage mich, ob die Frage überhaupt ernst gemeint sein kann.




    • Wieso sollten Japaner nicht auch täglich 50km zu ihrem Arbeitsort pendeln?
    Weil's mit dem Auto zu teuer oder wenn günstig, dann zu langsam ist.




    • Wieso sollten sie nicht genauso versessen darauf sein ihr neues geliebtes Auto regelmäßig beim Vertragshändler zu warten?

    Doch, die Autos werden gut gewartet. Trotzdem rechnen auch Japaner bei einem älteren Auto.

    Im übrigen: Der Autor des Artikels scheint der Meinung zu sein, dass japanische Autos in Japan als das höchste und beste käuflich zu erwerbende Fortbewegungsmittel sind. Das ist einfach nicht so. In Japan haben japanische Autos in etwa das Ansehen wie deutsche Autos in Deutschland. Die Japaner sind natürlich stolz darauf, das deren Autos als gut gelten und halten sie auch selbst für gut. Es sind aber Gegenstände des Alltags. Etwas besonderes in puncto Auto sind wie bei uns auch Exoten und das sind für Japaner deutsche Autos. Nach einem Skyline dreht sich da kaum einer um, nach einem VW Golf dagegen schon.

    Von daher: Der japanische Exportmarkt ist nicht anders als unserer. Das sind Autos, die im eigenen Land keinen hohen Gegenwert mehr haben. Wenn man die gewinnbringend verkaufen kann, dann tut man das. Wenn man mehr damit verdienen kann, dann wird sich auch keiner darum scheuen das zu tun. Sobald das Auto über die Grenze ist, interessiert es den Händler doch spätestens eh nicht mehr. Schaut euch nur mal auf deutschen Exporthöfen um...

    Und natürlich ist es auch kein Wunder, dass gerade Medien aus den Ländern in die importiert wird, diese Fälschungen aufdecken. Welches Land sollte schon wollen, dass in tausendfacher Weise alte Kisten über die Grenzen gespült werden, die u.U. bald vollständig verbraucht sind und entsorgt werden müssen. Die meisten dieser Autos werden ja nicht als Liebhaberstück verwendet, sondern einfach des Preises wegen gekauft und dementsprechend achtloser genutzt.

    Der erste Kommentar zu dem Artikel sagt es aber eigentlich viel treffender: u pay what u get
     
  5. #4 Japanfanatic, 30.06.2014
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    Ich bin der Autor des Artikels. Ich frage mich ernsthaft, wieso du auf den Fragen so rumreitest, diese sind ein Stilmittel, absichtlich provokant gestellt, damit der junge und naive Leser zum Nachdenken bewegt wird.
    Nein, ich war noch nicht in Japan. Hast du im Gegenzug irgendwelche Statistiken oder wissenschaftlichen Erhebungen dazu, wie die Japaner ihre Autos nutzen? Oder ist dein Argument auch nur "Fahr nach Japan und guck wie toll alles ist", so wie 99% aller Importeure, die naturgemäß ein Interesse daran haben ihre Ware in einem guten Licht dastehen zu lassen.
    Ich sehe zwischen der Automobilkultur in Japan und Deutschland so gut wie keine Unterschiede.
    Na klar dreht sich keiner in Japan nach einem Skyline um (ist zudem noch ein grausig hässliches Auto), genau wie sich hierzulande keiner nach einem 3er BMW umdreht.
    Dennoch sind die meisten Mittelklasselimousinen hierzulande als Firmenwagen unterwegs und auch noch mit 300.000km im besten Wartungszustand. Wird in Japan nicht anders sein.
    Und genau diese Autos werden auch aus Deutschland gewinnbringend, auch mit Betrug, nach Osteuropa oder Afrika exportiert, genauso wie japanische Autos in den Pazfik, nach Russland oder Afrika verkauft werden.
    Der Artikel soll nur die Leute sensibiliseren. Denn eines fehlt mir bei der ganzen jungen, dummen JDM-Hype Kultur: Rationales Handeln, Hinterfragen und Vernunft.
     
  6. #5 Duke_Suppenhuhn, 01.07.2014
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    Wobei die meisten Firmenwagen nie die 300.000 als Firmenwagen erreichen werden, sondern vorher schon lange weiter verkauft sind und mit 100.000 dank der Mentalität "ist ja nicht meiner" einen Verschleißgrad haben, wie andere Fahrzeuge mit 300.000 km.

    Aber man sollte sich nicht zu sehr über die Inhalte des Artikels streiten. Die Kernaussage "Augen auf beim Autokauf, auch aus Japan gibts nichts geschenkt." ist ja vollkommen richtig und anscheinend auch wichtig.
     
  7. #6 Worldchampion, 05.07.2014
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    Weil da ein Haufen Unsinn drin steht, der einfach nicht stimmt. Statistiken habe ich im übrigen keine, habe Japan aber schon mehrfach bereist. Ich habe zwar ein Auto von dort (schon über fünf Jahre) und will es auch verkaufen, weil ich es nicht brauche. Ich bin aber kein Importeur und habe da auch gar keine Ambitionen hin.

    Doch ist es. Beispielsweise werden anstelle von Hundefängern auch normale Kombis genutzt, die als LKW Version ohne sonderliche Ausstattung daher kommen. Das sind die Dinge, die dann wirklich Kilometer drauf bekommen. 300000 aber auch nur, wenn das Ding 10 Jahre oder länger eingesetzt wird. Japan ist nicht so groß, im Gegensatz zu Dtl. aber so gut vernetzt, dass da kein Außendienstler laufend quer durchs Land fahren muss.

    Überall, wo Export drauf steht ist auch Export drin. Wer blind und naiv kauft ist selber schuld. Das ist aber auch bei nicht Exportautos so.
     
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