Stromanbieterwechsel

Dieses Thema im Forum "OFF-TOPIC" wurde erstellt von 6M3, 11.10.2009.

  1. 6M3

    6M3 Senior Mitglied

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    Hallo Leute,

    da ich gerade von meinem örtlichen Energieversorger einen Brief bekommen habe zum Ablesen der Zählerstände, bin ich auf die Idee gekommen mal die Preise zu vergleichen.

    Hab mich im Internet mal bissel umgeschaut und Preisvergleiche anstellen lassen von diversen Anbietern, u.a. auch CHECK24.de.

    Ich zahle im Jahr knapp 300€ für Strom, 1000kWh jährlicher Verbrauch.

    Hab Paketpreise gefunden von diversen Anbietern. Dabei wohl auch unseriöse Angebote wie die von FlexStrom. Diese fallen natürlich raus, da ich nach Vertragsabschluss kein böses Erwachen haben möchte.
    Ich hab einen Energieversorger, die HellensteinEnergie (Stadtwerke Hildesheim) gefunden, die günstiger (64€ p.a.) sind als mein jetziger Versorger und auch seriös aussehen.

    Hat jemand Erfahrung mit HellensteinEnergie?
    Wie verläuft der Wechsel?
    Was passiert wenn ich umziehe mit den Paketpreiskosten?
    Generelle Infos und Erfahrungen zum Anbieterwechsel?

    Danke für eure Meinungen

    Gruß Martin
     
  2. AdMan

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  3. 6M3

    6M3 Senior Mitglied

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  4. Cybexx

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    Meine Odysse mit nem unseriösen anbieter will ich nicht aufwärmen. Yellow ist auf jeden fall ok. Werd da wohl auch hinwechseln.

    Die lokalen Anbieter werfen dir wo es nur geht was vor die Füsse.
     
  5. 6M3

    6M3 Senior Mitglied

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    Yellow is mir zu teuer, da hab ich geschaut, da würde ich fast 100€ mehr bezahlen als bisher
     
  6. Sushi

    Sushi Lebende Foren Legende

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    Man sollte sich über seinen Anbieter vor Ort auch etwas schlau machen finde ich. Unser Stromanbieter (Stadtwerke) fördert verschiedene Freizeitaktivitäten für Jugendliche (Segelcamps Fussball...) dazu kommen Umwelt und Sozialprojekte in der Region. So lange das so ist und ich das Geld nicht unbedingt sparen muss zahle ich gerne auch etwas mehr.

    http://www.stadtwerke-kiel.de/index.php?id=unternehmen__engagement

    Thomas
     
  7. #6 Torsten-T25, 13.10.2009
    Torsten-T25

    Torsten-T25 Tena Men :)

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    Also ich war ein Jahr bei Flexstrom und hatte Null Probleme mit denen! Weder bei der An- noch bei der Abmeldung ... Bin z.Zt. bei TelDaFax - auch ohne Probleme bis jetzt!

    Verivox kannste auch mal schaun!
     
  8. -GD-

    -GD- Lebende Foren Legende

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    Ich bin vor 1 Jahr zu wemio gewechselt, weil 1. billiger und 2. 100% Wasserkraft.

    Das lief alles (fast) problemlos ab. Was für einen Wechsel zu tun ist, steht eigentlich immer auf der Seite vom neuen Anbieter. Oft reicht der Abschluss beim neuen Anbieter und der Rest geht von alleine.



    ich habe oben fast problemlos geschrieben: Ich war über den Jahreswechsel nicht zu Hasue und konnt nicht fristgemäß den Zählerstand meinen Anbieter melden. Es gab kleine eine Abweichung.
     
  9. Oggy

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    der Wechsel von Vattenfall zu Greenpeace Energy verlief bei mir absolut unproblematisch. Der Wohnungswechsel verlief mit Greenpeace Energy ebenfalls unproblematisch. Ich bin mit meinem Ökostrom (ca 2800 kWh im Jahr) sehr zufrieden.
     
  10. #9 holgi-cv, 14.10.2009
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    Leuchten die Lampen damit heller? ;) Nee im Ernst, verbrauchst Du die 2800kWh alleine? Kommt mir ziemlich viel vor.

    Ich hab mich dem Stromkostenthema von der anderen Seite (Verbrauch) angenähert:

    • Wo möglich, Austausch von Glühlampen gegen Energiesparlampen
    • Austausch Gefriergerät/Waschmaschine
    • "richtiges" Abschalten von Standby-Geräten
    • Zeitschaltuhren für DSL-Modem, Warmwasserumwälzpumpe usw.

    Bei meinen Eltern habe ich durch den Austausch von zwei Uralt-Gefrierschränken den Verbrauch um 3000kWh/Jahr (!) gesenkt, in meinem Haushalt habe ich eine Reduktion um 500kWh/Jahr erreicht.
     
  11. #10 MichBeck, 14.10.2009
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    Nee aber die schon seit Jahrzehnten vorhandenen Wasserkraftwerke in Norwegen werden jetzt vergoldet mit dem Ökolabelstrom ;)

    Spass beiseite: Anbieterwechsel ist ansich problemlos und man steht nie im Dunkeln. Man sollte nur von unseriösen Vorabpauschalbezahlpaketen abstand nehmen. Wenn ein Anbieter pleite geht ist das Geld da nämlich futsch. Die locken zwar mit günstigeren Preisen aber das Risiko des doppelt Zahlens ist auch höher!
     
  12. Oggy

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    Dass der Strom nicht direkt von meinem Anbieter kommt, ist mir klar. ABER der Krümmel-Strom-Einspeiser oder auch bald Moorburg-Strom-Einspeiser bekommt von mir kein Geld und muss zusehen, wie er an den Strom kommt, den ich über seine Leitung beziehe. Wenn er durch mich weniger absetzen kann, muss er halt die Leistung seiner Kraftwerke runterfahren.

    Ich habe bei mir etliche Geräte laufen, die in Summe doch einiges an Strom ziehen, zB einen epia-Rechner der als Telefonanlage, Webserver, Mediaserver, Druckserver herhalten muss. Der Fernseher produziert auch gut Wärme, wird aber demnächst durch einen größeren aber weniger stromhungrigen TV ersetzt. Ich brauche kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, Strom zu verbrauchen.

    zum Licht: Was sind Glühbirnen? ;) ... Einige Räume sind sogar mit LED-Lampen versehen (statt 120W werden dort jetzt 1,5W verbraten)
     
  13. #12 chris_mit_avensis, 14.10.2009
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    :applaus :tup Finde ich echt ganz toll. :]

    Genau so müssten es alle machen. Strom sparen ohne Verzicht.

    Du hast mich jetzt dazu motiviert, dass ich meine Wohnung auch mal durchforste und schaue, wo ich sparen kann.

    Deine Vorschläge werden jedenfalls schon mal umgesetzt.

    Danach wechsle ich auf Ökostrom. Bei uns kommt ja schon normalerweise der Saft zu 2/3 aus der Wasserkraft. Das letzte Drittel soll dann statt aus AKWs aus Windfarmen kommen.
     
  14. #13 holgi-cv, 15.10.2009
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    Danke ;) Was bei einer solchen Aktion auch unheimlich hilfreich ist, ist ein Energieverbrauchsmeßgerät. Die kosten mittlerweile nur noch 10-20 Euro und sind oft sogar in Discountern im Angebot. Solch ein Gerät ist vorzüglich geeignet um Verbraucher zu messen, die nicht ständig Strom verbrauchen, wie z.B. den Kühlschrank. Dazu steckt man das Meßgerät einfach dazwischen und läßt es eine Woche den Verbrauch des Kühlschranks erfassen. Den kann man dann einfach auf ein Jahr hochrechnen und mit einem modernen Gerät vergleichen. Oft ist der Mehrverbrauch eines alten Geräts so hoch, dass sich ein neues schon nach 1-2 Jahren rechnet.

    Oft unterschätzt wird auch der Verbrauch von Kleingeräten, die 24h am Netz hängen. Mal ein paar Beispiele:

    Warmwasser-Zirkulationspumpe der Heizungsanlage:

    36 Watt * 24h * 365 Tage = 315 kWh = 63 Euro/ Jahr

    Netzteil DSL-Router:

    20 Watt * 24h * 365 Tage = 175 kWh = 35 Euro/ Jahr

    PC-Netzteil von ausgeschaltetem (!) PC:

    5 Watt * 24h * 365 Tage = 43kWh = 8 Euro/ Jahr

    Allein schon für diese drei Geräte spart man durch Einsatz von Zeitschaltuhren/Funksteckdosen/schaltbaren Steckdosenleisten über 100 Euro pro Jahr (und das ohne Komfortverlust). Und in einem Haushalt stecken eine Vielzahl solcher schlummernder Mini-Verbraucher, sei es das Standby von Fernseher/Receiver/Videorekorder, das Handyladegerät, das man aus Bequemlichkeit immer stecken läßt, das Ladegerät für die Zahnbürste oder den Rasierer und und und.
     
  15. JOJO78

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    Das mit dem Verbrauch vom PC Netzteil im ausgeschalteten Zustand ist noch Positiv bewertet ich hab schon Netzteile in den Fingern gehabt die fast 20 Watt verbraten haben.
     
  16. #15 holgi-cv, 15.10.2009
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    Ja, das gibts auch. Dann lohnt sich die abschaltbare Steckerleiste gleich vierfach ;)

    Das Hauptproblem ist meiner Ansicht nach, erstmal ein Bewußtsein für die Sache zu entwickeln. Die paar Watt, die als Verbrauch auf solchen Kleingeräten und Netzteilen angegeben sind, hören sich auf den ersten Blick nicht dramatisch an. Mit dem (ungefähren) Faktor 9 multipliziert ergibt sich aber schnell ein spürbarer Verbrauch in kWh/Jahr.
     
  17. JOJO78

    JOJO78 Lebende Foren Legende

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    Ja genau wenn man mal schaut was alles so saugt obwohl es nicht benutzt wird und eigentlich aus ist ...
    Leider sind aber auch Mittlerweile viele Sachen in der Unterhaltungsindustrie so gebaut das wenn man sie komplett ausmacht Einstellung weg sind usw...
     
  18. #17 holgi-cv, 15.10.2009
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    Das ist leider wahr. Aber auch dafür gibt es oft eine Lösung. Ich habe z.B. einen PVR von Topfield, der einen sehr hohen Standby-Verbrauch hat. Wenn man den "richtig" ausschaltet, geht die Uhrzeit verloren, und programmierte Sendungen werden deshalb nicht aufgenommen. Man kann aber die Firmware so modifizieren, dass er sich nach einem "Stromausfall" einschaltet, die Uhrzeit einstellt und dann wieder in Standby geht. Also habe ich auch dieses Problem gelöst ;) Geht zwar nicht mit allen Geräten, aber mit manchen.

    Was auch oft unterschätzt wird: Die Umwälzpumpe der Heizung. Wenn man eine ungeregelte Pumpe gegen eine geregelte Hocheffizienzpumpe austauscht, spart man 90% ggü. der alten Pumpe ein (und vermeidet nebenbei unangenehme Geräusche der Heizung, da die geregelten Pumpen nicht sinnlos gegen evtl. geschlossene Heizkörper "anpumpen").
     
  19. JOJO78

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    Ja das mit der Heizung Pumpe stimmt unsere hier fliegt auch bald raus da sie eh schon leichte Geräusche macht und viel zu Gross ist läuft von 5 Stufen auf der 1...
     
  20. AdMan

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  21. Oggy

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    Sparen ist ja schön und gut, aber wenn dadurch Komfort flöten geht oder Stress verursacht wird, ist es nicht sinnig.

    -Ich kann zB meinen PVR, ein Linux-PC, leider nicht per Zeitschaltuhr vom Strom nehmen. Ich hab da keine Lust nach jedem automatisch, angelegtem Timer die Zeitschaltuhr zu programmieren. Die Kiste setzt selbständig Timer und geht dann dementsprechend selbständig an und aus. Den Komfort bezahl ich dann auch gerne.
    -Eine Telefonanlage mit Voicemail vom Netz zu nehmen, um Strom zu sparen, finde ich auch etwas übertrieben. Es kommen immer dann die Anrufe, wenn man nicht zu Hause ist.

    Teilweise sind auch Funksteckdosen oder Bewegungsmelder sinnlose. Man stelle sich eine Flurbeleuchtung vor, die mit LED-Leuchtmitteln bestückt ist und über einen Bewegungsmelder gesteuert wird. Der Bewegungsmelder frisst mehr Strom, als die LED-Beleuchtung im eingeschalteten Zustand. Genauso wird es mit Funksteckdosen sein, die zB einen neueren LCD-TV komplett stromlos machen sollen. Die Funksteckdose wird garantiert mehr Strom saugen als den Fernseher auf Standby zu lassen.

    Es bleiben also nur noch Haushaltsgeräte übrig, bei denen man effektiv sparen kann (Wäschetrockner, Kühlschrank, Herd usw) ... und die bösen Ladegärte fürs Handy, DECT-Telefon usw.
     
  22. JOJO78

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    Es kann schon Sinn machen wenn es geht auch diesen auszuschalten. Denn wenn auf Standby läuft ein Schaltnetzeil mit dessen Reparatur bestimmt teurer kommt als eine Funksteckdose...
     
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