Solaranlage berechnen (Off-Grid)

Diskutiere Solaranlage berechnen (Off-Grid) im OFF-TOPIC Forum im Bereich Off Topic; Hola, ich bin gerade bei eine Off-Grid Solaranlage zu bestimmen. Off-Grid heißt keine Verbindung zum öffentlichen Stromnetz. Neben einigen Seiten...

  1. Warp

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    Hola,
    ich bin gerade bei eine Off-Grid Solaranlage zu bestimmen. Off-Grid heißt keine Verbindung zum öffentlichen Stromnetz. Neben einigen Seiten mit jeder Menge Theorie und Hinweissen bis ich auf ein paar Seiten gestoßen wo man online Berechnungen machen kann.
    Einmal diese wo man auch die ganzen Verluste auf der Strecke mit eingeben kann:
    https://www.esomatic.de/inselanlage/

    Und Diese welche von der EU betrieben wird.
    http://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html#PVTR
    Da ist auch noch mehr Hintergrundinformation vorhanden wie die ganzen Daten überhaupt zustande kamen. Evtl. hilft es den einen oder anderen...

    Ich hab das mal durchgerechnet für ganzjährigen Betrieb bei einem täglichen Verbrauch von ca. 3kWh und Überbrückung von 3 Tagen. Der Unterschied zwischen D Raum MSP und hier Mexiko ca. 50km nördlich von Mexiko Stadt ist schon beträchtlich. Die benötigte Batteriekapazität zur Überbrückung von 3 Tage ist mit ca. 40kWh (max. 50% Entladung, die ganzen Verluste etc pp) veranschlagt. Wobei eigentlich klar sein sollte, dass die 3 Tage Überbrückung für D hinten und vorne vor allem im Winter nicht reichen würden. Ich denke da müsste man eher von 7-10 Tagen ausgehen... Während ich hier mit Panels mit einer Leistung von gesamt ca. 1700 Wp hinkomme bräuchte ich für D ca. 9000 Wp!

    Bildschirmfoto 2018-05-22 um 22.07.02.png
    Vergleich der Sonneneinstrahlungen die ich auf der Seite von esomatic gemacht habe.

    ¡Saludos!
     

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  3. #2 starletgtturbo, 24.05.2018
    Zuletzt bearbeitet: 24.05.2018
    starletgtturbo

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    Hallo Warp, das ist aber eine sehr kostspielige Sache die da vor hast. Ich würde auf jeden Fall Wasserstoff mit als Überlegung kalkulieren. Der Vorteil liegt am gespeicherten Wasserstoff der helleren Sommertage. So das du im Winter vom Gas für Strom und Heizung leben kannst.
    Bleiakkus sind in der Größenordnung sehr kostspielig und alle 5 Jahre kannst du die raus schmeißen und neu kaufen. Lithium Ionen Zellen halten zwar bis zu 10 Jahre, kosten aber auch das 10 Fache.

    Mach aus Strom Wasserstoff und mit Brennstoffzellen bei bedarf wieder strom. Das Hält Jahrzente.

    https://www.photovoltaikforum.com/s...cher-p2g-fuer-zuhause-hps-picea--t122153.html
     
  4. #3 starletgtturbo, 24.05.2018
    starletgtturbo

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    Ach ja für den Winter ein Windkraftrad wäre auch von Vorteil. Da es meisst, wenn die Sonne nicht scheint, windig ist.

    Und dein Toyota Mirai kannst du dann auch zu Hause tanken:D
     
  5. Warp

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    Hola starletgtturbo,

    das will ich ja nicht in D machen ;). Ich habe den Vergleich nur gezogen um zu sehen was ich in D machen müsste um auf ein ähnliches Ergebnis zu kommen. Da bräuchte ich ja schon alleine um Faktor 5 mehr Leistung für die Panels. Die wären für den Winter gerade so ausreichend und für den Sommer total überdimensioniert. Mit den 3 Tagen für Batterien käme ich in D eh nicht hin. Leider kann man den Strom ja nicht einfrieren ;):D und die Idee mit der H-Anlage mag vom Ansatz nicht schlecht und erinnert mich etwas an die Kraft-Wärme-Koppelkraftwerke die mal propagiert wurden. Ich sehe da allerdings einen immensen Aufwand (technischer Art, Initialkosten plus Wartung usw.) dahinter der sich auch rechnen muss. Da hätte ich so meine Probleme. Da würde sich eher die Frage stellen ob so was sinniger im Verbund mit mehreren Haushalten wäre. Das ist aber jetzt ne ganz andere Baustelle.
    Hier in der Region, Bundesstaat Mexiko, ca. 50km nördl. von Mexiko Stadt, reicht das selbst in der Regenzeit aus. Ich schätze ich komme da mit ca. 4-5k Euro für die Anlage inkl. Batterien für den ganzjährigen Betrieb aus. Heizung hab ich hier nicht. Gekocht wird mit Gas. Da brauchts die ca. 2 Wochen wo das wirklich mal nachts(!) mal um die 0 bis -5° mal gehen kann halt paar Decken mehr. Tagsüber hab ich dann immer noch Temperaturen so um die 20° im "Winter" ( ist hier Trockenzeit). Normalerweise eher um die 28°.
    Warmwasser wird direkt erzeugt. Das ist vom Wirkungsgrad wesentlich sinniger als der Umweg Sonne-Strom-Strom-Heizung/Warmwasser. Da würde es reichen wenn ich ein schwarzes Fass mit 1-2Kubik aufs Dach stelle. Das ist dann Abends mehr als warm. Fürs Warmwasser will ich einen Kollektor nehmen um den Kübel auf dem Dach nicht zu haben. Da reicht locker einer mit einem Fassungsvermögen von 250l um das ganze Warmwasser für Dusche, Küche, etc. pp. mit aufzuheizen (für 6 Personenhaushalt). Die Dinger ham grad eine Fläche von etwas 1qm. Das will ich noch checken in wie weit ich da noch was von abzweigen kann in einer zusätzlichen Zisterne. Ich könnte mir vorstellen das dann auch für die paar kalten Nächte zum Heizen mit zu verwenden damit die Temperaturen nicht zu weit im Haus absinken. Brauchts dann weniger Decken :D. Zusätzlich noch ein Windgenerator könnte ich mir noch vorstellen. Ich glaube, dann kann ich mit der Batteriekapazität noch runtergehen. Die Zeit wo kein Wind und keine Sonne ist, ist ziemlich vernachlässigbar.
    Wo ich das grad so schreibe hast du mich noch auf ein paar Ideen gebracht...

    Saludos

    P.S. Der Aufwand ist deswegen da das öffentliche Stromnetz zu weit weg ist und deshalb derzeit keinen Anschluss da ist. Bei einer Kosten/Nutzungrechnung vom aktuellen Strompreis ausgehend würde sich das erst in ca. 20 Jahren rechnen. Da allerdings ja auch Wartungkosten, speziell Batterien, anfallen im Grunde genommen nie. Der einzige Vorteil ist der, dass man komplett unabhängig ist.
     
  6. #5 starletgtturbo, 27.05.2018
    starletgtturbo

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    Dimensioniere die Akkus lieber viel größer als daran zu sparen. Hast du eine kleinere Kapazität, verbrauchst du so mehr Ladezyklen und der Akku ist schneller defekt. Gerade bei Bleiakkus muss man auf die Ladezyklen achten. Wenn ein leerer Bleiakku komplett geladen wird, wurde ein Ladezyklus verbraucht. Wird er nur zu 75% entladen, kannst du 4x von 75% auf 100% für einen Ladezyklus rechnen. Bei guten Blei Gel oder Vließ Bleiakkus ist meist nach kompletten 600-700 Ladezyklen Ende. Eine stinknormale Autobatterie (ohne start stop)macht nur wenige hundert Zyklen mit. Sie wird ja auch nur beim Starten ein Paar Prozent entladen und hält deswegen auch lange.
    Das Ladegerät der Akkus ist auch entscheidend. Einfache Ladegeräte, die bei erreichen der Ladeschlußspannung abschalten und 0,8V darunter wieder einschalten, zerstören den Akku. Wenn Verbraucher angeschlossen sind, toggelt diese Schaltung ziemlich schnell. Das mag der Akku nicht.
    Ich habe schon seit 15 Jahren eine mini Solaranlage mit einem 80Ah Akku und 230V Umformer. Dazu eine schöne Fernbedienung mit Touch Screen selbst entwickelt. Da konnte ich schon von einigen gemachten Fehlern "lernen".
     

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  7. Warp

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    Das mit den 75% Prozent hatte ich auch schon gelesen. Nun, die Auslegung hatte ich oben schon geschrieben, dass nach 3 Tagen Überbrückung noch 50% Restkapazität sien soll. D.h. dass dann beim täglichen Zyklus das locker mit den 25% Entladung hinkommen sollte. Ich mein ich komm dann auf max. 10% Entladung. Letztendlich sehe ich das eher erst im richtigen Leben. Beim Ladegerät bzw. Gesamtsystem, hmm, bin ich mir noch nicht ganz schlüssig was/wie ich da mache. Evtl. im ersten Schuss noch auf was kleiners rein Solar von der Stange da ich derzeit a) nicht so viel Zeit habe und b) zunächst auch die Leistung noch nicht gebraucht wird. Ziel ist eigentlich etwas was Solar und Wind nutzt da gegen Abend und in der NAcht in der Regel ein recht konstanter Wind aufkommt. Den könnte man gleich mit ausnutzen. Ich bin gerade noch am Studieren von diversen Datenblättern von Texas und Linear und Lösungen wie z. B. das Libre Solar Projekt. Mit der Fernbedienung meinst du wahrscheinlich Monitoring für die Anlage? Schätze mal da dürfrten noch einige Stündchen draufgehen beim Lesen auch auf den einsschlägigen Seiten, bis ich da bin wo ich eigentlich hin will.

    Danke
     
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  9. #7 starletgtturbo, 30.05.2018
    starletgtturbo

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    Lehne Wasserstoff aber nicht direkt ab. Der Vorteil an Wasserstoffherstellung ist bei genügend großer Kapazität der Tanks, das immer wenn sonne scheint auch Energie gespeichert wird. Sind deine Bleiakkus voll, speicherst du keine Energie mehr und der restliche Tag hat "umsonst" geschiehen.
     
  10. Warp

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    ...bei genügend großer Kapazität. Wenn nicht, passiert das selbe wie bei den Akkus... ;).
    Diese genügend große Kapazität bräuchte ich nicht da ich nicht mehrere Wochen und Monate überbrücken müsste. HIer ist im Schnitt mindestens 6h Sonne täglich.
     
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