Schadensregulierung mit gegnerischer Versicherung

Dieses Thema im Forum "OFF-TOPIC" wurde erstellt von InGodsHands, 20.12.2010.

  1. #1 InGodsHands, 20.12.2010
    InGodsHands

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    hallo, ich hätte da mal ne frage.

    und zwar hat jemand mein Auto gestreift, hat das der Versicherung (Unfallverursacher ist Vollkasko versichert) gemeldet und Auto wurde repariert. jetzt lag der Reparaturwert über dem Zeitwert (Zeitwert 4800€ und Reparatur waren ca. 5500€). Gutachter sagte, dass das noch im Rahmen des machbaren liegt, und die Versicherung die Kosten übernehmen muss (ich glaub bis 135% über Zeitwert darf repariert werden). So nun hat sich der Gutachter das Auto nochmal angesehen, um der Versicherung zu bestätigen, dass alles was abgerechnet wird auch wirklich gemacht wurde. So viel zur Vorgeschichte.

    Heute bekomm ich nen Brief von der Versicherung mit folgendem Wortlaut.

    Kann mir jemand sagen, ob das so richtig sein kann? Immerhin könnte ich das Auto jetzt die nächsten 6 Monate nicht verkaufen wenn ich wollte.

    Außerdem habe ich das noch nie gehört, dass man der gegnerischen Versicherung den Besitz des Autos nach 6 Monaten nachweisen muss (Hab ja nun schon etwas Unfallerfahrung :) )
     
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  3. #2 Montags-Celi, 20.12.2010
    Montags-Celi

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    Laut Rechtsprechung des BGH dürfen die kalkulierten Reparaturkosten 130% des Wiederbeschaffungswertes nicht überschreiten, wenn geschädigte Fahrzeughalter sich aus persönlichen Gründen nicht von ihrem Fahrzeug trennen wollen.

    Das vollständig reparierte Fahrzeug muss dann jedoch weiterhin genutzt werden und darf, je nach Versicherer, für 6 bis 12 Monate nicht veräußert werden. Die Nutzung und auch das Eigentum am Fahrzeug sind nach Ablauf der Frist nachzuweisen. Wird das Fahrzeug vor Ablauf der Frist abgemeldet oder veräußert, so muss man der Versicherung den "Mehraufwand" wieder erstatten.
     
  4. #3 KleinerEisbaer, 20.12.2010
    KleinerEisbaer

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    Selbst wenn warum auh immer es nicht moeglich ist es in dem zeitraum weiter zu finanzieren?
    Zb arbeitslosigkeit oder verstorbener halter oder sonstwas?
     
  5. #4 Montags-Celi, 20.12.2010
    Montags-Celi

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    Ja, selbst dann, denn man hat sich ja einen finaziellen Vorteil verschafft.
    Wenn man schon von der Versicherung z.B. EUR 13.000 statt EUR 10.000 haben will, weil man am Fahrzeug hängt und es unbedingt weiter nutzen will, dann kann die Versicherung auch darauf bestehen, daß man das Fahrzeug gefälligts auch weiterhin selbst nutzt.

    Würde man das Fahrzeug verkaufen, so hätte man sich einen finaziellen Vorteil verschafft, bzw. die Gesamtheit aller Versicherten, des betroffenen Versicherers, mit unnütz investierten EUR 3.000 belastet.

    Ich finde es durchaus angebracht, daß die Versicherer im Gegenzug auch auf die Nutzung des Fahrzeugs bestehen, denn die müssen die angebliche Liebe zum Fahrzeug mit bis zu 30% Mehraufwand bezahlen.
    Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sein Fahrzeug zu 130% des Wiederbeschaffungswertes reparieren lässt und es anschließend, weil ja fachmännisch instandgesetzt, lackiert etc. für mehr als den zuvor zugrunde gelegten Wiederbeschaffungswert verkaufen kann.

    Ich gehe jedoch davon aus, daß es bei Tod oder Arbeitslosigkeit von den Versicherern individuelle Lösungen gibt. Es kommt halt immer auf den Einzelfall an, und wieviel Euro Mehraufwand diese 130% Regelung für die Versicherer bedeutet. Bei einem Wiederbeschaffungswert von z.B. EUR 50.000 oder EUR 100.000 würde ich als Versicherer die EUR 15.000 oder EUR 30.000 schon gern wiedersehen wollen, wenn der Versicherte das Fahrzeug innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht mehr nutzt oder sogar verkauft.
     
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