Probleme mit LEDs - Elektriker gefragt

Diskutiere Probleme mit LEDs - Elektriker gefragt im Sonstiges Forum im Bereich Technik; ich hab in meine Wagen ein paar LEDs verbaut aber irgendwie gehen die kaputt die 6 LEDs (1,6 - 3,2V 15mA) hängen in reihe am Zigarettenanzünder....

  1. #1 Hagbard23rd, 24.10.2002
    Hagbard23rd

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    ich hab in meine Wagen ein paar LEDs verbaut aber irgendwie gehen die kaputt

    die 6 LEDs (1,6 - 3,2V 15mA) hängen in reihe am Zigarettenanzünder. Die Funktionieren eine Zeit lang und dann ganz unverhofft gehen die plötzlich aus!<br />Normal verteilt sich die Spannung auf alle 6 dioden, also pro LED 2V, ergo bräuchte ich keinen Vorwiderstand? oder ist das falsch?<br />Und wie sieht es nun mit der Stromstärke aus? brauche ich da (wegen R=U/I) doch einen wiederstand von 680 Ohm?
     
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  3. #2 Grizzly, 24.10.2002
    Grizzly

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    Die Led an sich hat den Effekt, das sie, einfach gesprochen, immer mehr Strom durchläßt desto wärmer sie wird ..... mehr strom wieder wärmer usw. Verstanden ?<br />Man nennt das Lawineneffekt.<br />Mach einfach einen 680 Ohm Wiederstand davor dann hast du bei 14 V einen Max. Strom von 20 mA da sollte nichts mehr passieren.

    Gruß Grizzly
     
  4. #3 Holland Yaris, 24.10.2002
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    100 punkte fur Grizzly ?(

    Peter
     
  5. P7er

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    LED sollte immer nen Vorwiderstand haben.
     
  6. #5 Hagbard23rd, 24.10.2002
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    jupp tnx. das LEDs nicht an 12V können war mir klar. hab jetzt nen Wiederstand davorgeschaltet!

    ich dachte nur, dass sich die spannung bei einer reihenschaltung aufteilt (oder war das die stromstärke) und deshalb bei jeder LED nur 2V abfallen
     
  7. Kacko

    Kacko Guest

    Weiterer Erklärungsversuch zur kompletten Verwirrung :<br />- Ein normaler Widerstand hat eine PTC (Positive Temperature Coefficient)<br />- Eine Diode hat aber eine NTC (also Negative TC)<br />- I = U/R (nur für Gleichspannung mit vernachlässigbarer Oberschwingung)<br />- Wenn R mit der Temperatur abfällt steigt die Stromstärke I reziprok zu R. <br />- P = U*I = U*U/R<br />- Wenn die LED diese Leistung (90%) als Wärme nicht abführen kann steigt weiter die Temparatur usw.

    <br />@Hagbard23rd<br />Du wolltest doch nicht alle 6 LEDs mit R680 in Reihe schalten oder ?<br />Wenn doch dann stimmt die Berechnung von Grizzly nicht mehr. Von U(max) muss man die Abfallspannung an den 6 LEDS abziehen. Ich schätze die U(Abfall)~=3,0V dann muss der Vorwiderstand eine Leistung von 1/4W abkönnen.
     
  8. #7 Hagbard23rd, 24.10.2002
    Hagbard23rd

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    @ Kacko : nein! die 6 LEDs sind in reihe, also ein 680er davor. Ist übrigens fertig, LEDs sind zwar ziemlich dunkel (evtl. versuch ichs noch mit nem niedrigerem Widerstand...) aber es funzt.
     
  9. ylf

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    1. Die Durchlasspannung von LEDs hängt von der Farbe und Typ ab. Das<br />variiert von 1,6 bis 3V und mehr.<br />2. Die Kennlinie von LEDs ist nicht linear.<br />Sie müssen daher mit einem konstanten Strom betrieben werden, bzw.<br />darf der max. Vorwärtzstrom nicht überschritten werden, was man mit<br />einem Vorwiederstand erreicht. (Die Kennlinie wird oberhalb der<br />Durchlasspannung extrem steil, d.h. eine minimale Spannungserhöhung<br />bewirkt eine sehr starke Stromerhöhung. Fast so, wie bei einer<br />Zenerdiode.) <br />3. Die Bordspannung im KFZ ist alles andere als<br />konstant. 12V bei Motorstillstand, bei laufender Lichtmaschine können<br />es 13V oder mehr sein.

    <br />bye, ylf

    [ 24. Oktober 2002: Beitrag editiert von: ylf ]
     
  10. #9 Grizzly, 24.10.2002
    Grizzly

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    Die Led´s haben unterschiedliche Flußspannungen <br />Rechne die Flußspannungen der einzelnen Typen zusammen die du einsetzt. Mit der Restspannung zu 14 V machst du U=R*I (20 mA) und fertig ist der Lack. Beispiel nur rote Dioden Flußspannung 2.1 V (mal angenommen) 6*2.1 V = 12.6 V 14-12.6 = 1.4 V<br />1.4 V / 0.02 A = 70 Ohm<br />70 Ohm * 0.02mA = fast keine Leistung ... 1/4 Watt reicht aus :D <br />Nimm 100 Ohm sollte klappen ....

    Gruß Grizzly
     
  11. Andre

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    Es gibt aber auch schon LEDs mit integrierten Vorwiderstand.....
     
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  13. RST

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    Warum machst du das so kompliziert? Eine Led-Reihenschaltung ist so ziemlich das ungünstiste was man machen kann. Normalerweise parallel und vor jede einen ca. 500 Ohm Widerstand bei 12 Volt. Dann hast du Ruhe! Und Licht natürlich :D
     
  14. Matce

    Matce Guest

    ich hab jetzt einfach nicht alle beiträge gelesen g

    bin aber elektrotechniker und deshalb weiß ich, dass es nur eine vernünfige variante gibt!

    LEDS grundsätzlich immer parallel!

    davor einen vorwiderstand, an dem ca. 9V abfallen

    würde heißen:

    R = 9V/35mA = 260 Ohm

    die passende Leistung:

    U²/R oder I²*R = 0,32 Watt

    Normgrößen:

    270 Ohm 0,5 Watt ... problem gelöst *g*
     
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Probleme mit LEDs - Elektriker gefragt

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