NAVC Berichte 2012

Dieses Thema im Forum "Berichte" wurde erstellt von StarletEvo2, 02.04.2012.

  1. #1 StarletEvo2, 02.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 06.04.2012
    StarletEvo2

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    3.3.2012 Rallye MSC Zorn.
    Mit Verspätung.Hallo! Der Starlet ist noch im Winterschlaf, aber ich bin schon wach. Vor drei Wochen bei der Taunus Rallye hatte ich mir den ganzen Tag bei -14 Grad den A... abgefroren, danach eine Woche später war die Hessenmeisterehrung für die ich als NAVC Sportleiter Hessen verantwortlich bin. Jetzt stehe ich auf der Rallye des MSC Zorn in Miehlen im Dreck - 66km WP`s und ich mittendrin .
    Dank meines Sprachfehlers bin ich samstags um 5.30 Uhr aus dem Bett gefallen und habe mit Hilfe meiner Frau alles gepackt und nichts vergessen, denn so ein Tag ist lang und schmutzig . Mit meinem Freund Peter als zweiten Streckenposten ging es ab nach Miehlen ins Rallye Zentrum. Punkt acht Uhr waren wir zur Streckenposteneinweisung da . Schnell noch einen Kaffee und ab auf unseren Posten - in the middle of nowere (witztiger Weise befährt man ja die Strecke also mit dem eigenem PKW, durch Dick und Dünn und so sah er auch aus;() . Einen Funker der Streckensicherung hatten wir auch noch am Poste,n da waren wir immer auf dem Laufendem .
    Nach dem Trainigslauf zu urteilen war es ein eher ruhiger Posten, aber mit jedem Fahrzeug wurde es übler ( jedes Fahrzeug kam drei Mal vorbei). Die Bremszone war durch den Matsch wie Schmierseife und die Fahrer hatten sich anscheinend gedacht "da geht noch was". Leider waren da die Reifenstapel, die als Schikane (und um die Äcker zu schützen) eingesetzt wurden im Weg , und irgendwie wurden sie magnetisch und zogen die Fahrzeuge an .
    Ich habe sie ungezählte Male wieder aufgestellt, ich sah aus wie ein Erdferkel und unterschied mich nur durch meine Warnweste von der Umgebung . Einem Fahrer gefielen sie gut, dass er sie mitnehmen wollte. Der saß mit dem Unterfahrschutz wie die Glucke auf den Eiern - sah witzig aus, aber die Bergung war es weniger, da ja noch Fahrzeuge folgten, aber mit vereinten Kräften ging es dann.
    Gegen 15.30 Uhr waren dann die WP´s 4-6 dran, also umziehen und den Posten suchen. Der sah gut aus - Asphalt kein Dreck, nur Sicherung und keine Reifenstapel super (denkste).
    Um 17.00 Uhr kamen die erste Fahrzeuge und es wurde immer dunkler. Gut das es nicht so kalt wie auf der Taunus Rallye war . Bei einbrechender Dunkelheit sahen die Fahrer unsere Reifenstapel, die innen in der Kurve standen, nicht mehr und der eine Stapel war im Graben verschwunden. Egal - "sollen sie doch" dachte ich mir (die Renner kamen in kurzen Abständen mit richtig Speed.... und EIGENSICHUNG geht vor Streckensichung). Aber denkste, ausgerechnet der eine Stapel deckte ein 1 Meter tiefes Loch im Seitenstreifen ab . Also doch nach fast jedem Auto den Stapel aus dem Graben fischen (fünf Reifen zusammmen geschraubt und die noch nass ) - super! Ich bin gerannt wie noch nie . Wenn ich es mal nicht schnell genug schaffte, freute sich der nächste Fahrer, dass er die Kurve schneiden konnte , bis er merkte warum die Trottel ausgerechnet in der Ideallinie die Reifen hinstellten. Da flogen die Funken von dem Unterfahrschutz und die Mechaniker konnten die auf der Strecke gesparte Zeit zum Vermessen nutzen.
    Um kurz vor 21.00 Uhr war Feierabend - nichts wie ins Rallye Zentrum unseren Kram abgeben, was Essen und ab nach Hause .
    Auf dem Heimweg noch ein Speedticket bekommen, super . Jetzt aber nichts wie ran an den Starlet, denn am 8.4 ist der erste Slalom.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Bobbele, 02.04.2012
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    Da war wohl einiges los :-)
     
  4. #3 StarletEvo2, 06.04.2012
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    Hi schön was von dir zu Höhren . Wenn du als Streckenposten dabei bist ist irgendwie immer Action durch meinen Posten als Sportleiter im Landesverband und Sportkommisar (net auf der Veranstaltung aber sonst) bekommst du halt immer die Sahneposten:) (Denkste) wo es ehr schon mal eng wird . Bei der Taunus Rallye hatten wir von 9,00 - 20,00 den selben Posten da kammen die Renner vormittags und dann Abends noch mal vorbei der REST war warten DVD schauen alse mal raus ein paar Zuschauer scheuchen:D . Da war Zorn witziger . Mach gerade den Starlet fürs Ostereier suchen in Wasgau fertig gr Thomas
     
  5. #4 StarletEvo2, 15.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 08.05.2012
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    8.4.2012 Slalom MSC Wasgau

    Hallo! Der Slalom in Wasgau ist nach all den Streckenposten und ähnlichen Aktivitäten der erste Einsatz meines Starlets . Leider gab es am Renner nur das Beautyprogramm - Optik und Schminken. Mein Jammern, dass der neue Motor nicht fertig ist spar ich mir. Zum Einen ist das Projekt sehr komplex (nur noch der Motorblock und Kleinteile sind noch von Toyota) und da ist man(n) von vielen Leuten, deren Zeit und Maschinen abhängig (deren Sachen sind teils auch nicht fertig geworden ;()
    Aber gut - freitags den Anhänger entstaubt, alles kontrolliert, repariert und dann die Ersatzteile und den Starlet eingeladen .
    Sonntag kurz nach sechs :sleepaus dem Bett gefallen, ein kurzes Früstück mit meiner Frau und dann meine moralische Stütze Peter :) abgeholt . Fehlt was ? Ach ja, der Starlet steht ja noch in der Halle! Angehängt und ab zu Bernd und Tom nach Mörfelden.
    So zuckelten wir mit drei Gespannen über die Autobahn. Ich vorne weg ( ich hab das Navi :]), dann der Ranault R19 von Bernd und Tom mit dem Matra Murena (mit einem Saab turbo Motor - exotischer geht nimmer) .
    Gegen 9.00 Uhr waren wir bei strahlendem Sonnenschein in Pirmasens angekommen. Das Fahrerlager war schon voll - da hatten sich noch ein paar vorm Eier suchen gedrückt. Also ins Fahrerlager zwei, dass unterhalb lag - auf dem weg ins Nennbüro war dann Fitness gefragt.
    Auf dem Weg hatte ich schon ein paar Nennungen für die Hessenmeiterschaft eingesammelt - schön, schön.
    Wieder den Berg runter, den Starlet ausladen. Ich war dann schon warm, der Starlet noch nicht ganz. Also auf dem Weg zur TK schön im Stand warmlaufen lassen. Beim Warten auf den Start der Klasse konnte ich die Vorzüge meines Nomex Fahreranzuges geniessen - der hielt Hitze optimal ab, mir war saukalt und es zog wie Hechtsuppe.
    Leider waren wir nur zu Dritt in der Klasse - ein paar Fahrer waren nur zum Gucken da (nicht fertig oder ?). Da ich als erster da stand und mir am längsten den A.... abgefrohren hatte, startete ich auch als Erster.
    Im Training wie immer nicht volles Programm - ist Alles fest ? Alles dicht ? Der Winter war lang ,aber mit 0.46 Min nicht langsam.
    Ich hatte gerade den Vorstart wieder erreicht und wollte die Gurte lösen, als die Starterin hektisch winkte ,sofort wieder zum Start.
    Nach der dritten Pylone fand ich das eine Sch... idee, der Starlet schob über alle fünf Räder (sogar übers Lenkrad), der Reifendruck war durch den Traingslauf von 1.6 auf ca 1.9 bar angestiegen, leider konnte man das vom Grip nicht behaupten. Bis zur Wende wars noch fast gut, aber die Spurgasse danach ging gar nicht mehr ,ich kam quer auf die Gasse zu ,versuchte es noch zu packen und 15 Sek Strafe zu sparen und wenn es schief geht die Pylonen abzuräumen und dann die Zeit mit Polieren und Reparatur der Verbreiterung verbringen.
    Ganz klar Plan B - Lenkung auf und vorbei. Das Tor danach habe zwar noch gepackt, sah von Aussen wohl besser aus als von innen. Die Zeit von 0.46.69 Min war zwar Klassenbestzeit - die 15 Sek Strafe fürs Auslassen der Gasse auch.
    Vor dem Start des zweiten Laufs raus aus dem Renner, die Starterin rief und winkte - aber bei dem Lärm und den vielen Leuten muß ich sie irgendwie übersehen haben .
    Den Reifendruck wieder auf 1.6 bar abgelassen (2.1 bar waren einfach zu viel) und wieder zum Start.
    Jetzt lief der Starlet wie geschnitten Brot (auch wenn er eine leichte Rauchfahne hiner sich herzog -der Motor ist halt fünf Jahre drin). Noch mal 0.4 Sek gefunden, keine Zeitstrafe alle Pylonen an ihrem Platz.
    Im Parc-Fermé erzählten mir die anderen Fahrer, dass es ihnen ähnich ging und alle mit zu viel Druck unterwegs waren. Der eine Polo hatte eine 0.45 Min, der andere eine 0.46.12 Min - da kam der Starlet noch am besten zurecht .
    Der Sieger Polo hatte im zweiten Lauf 43.44 Sek der zweite 44.77 Sek - also gut mit 60 PS mehr ist 1Sek Rückstand auf 950m keine Schande.
    Vor der Siegerehrung wollte ich noch Bernd mit seinem R19 anfeuern - also umziehen, schnell ne Rennwurst gegen den Hunger und an die Strecke. Für den Renault lief es so lala (war ein wenig zu groß für den Parcour), aber vom Matra keine Spur, da hatten die im Winter gefundenen PS der Antriebswelle den Garaus gemacht ,Schade .
    Alles verladen und ab nach Hause -denkste, Tom hatte seinen Diesel trocken gefahren. Also Tankstelle suchen, Kanister kaufen, tanken und danach zurück und die Brühe in den Sprinter schütten. Entlüften und nichts wie nach Hause. Um 20.00 Uhr war ich auf dem Sofa - fix und fertig! Der nächste Lauf findet an Pfingsten beim MSC Idarwald statt. Dreieinhalb Kilometer - Wahnsinn in Tüten. Mehr Infos unter www.msc-idarwald.de
    ps habe gerade die Gesammtergebnissliste in der Hand war ja zweiter von drei in meiner Klasse aber achter von dreiundsiebzig im Gesammt ist ja auch was
     
  6. #5 StarletEvo2, 13.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 15.06.2012
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    Idarwald - 26. und 27. Mai 2012
    Hi - nach dem Slalom in Wasgau, der für mich gut lief, war nicht viel zu tun. Den Starlet wieder rennfertig gemacht und da meine Frau freitags Urlaub hatte, ging es vormittags ab nach Grenderich. Ein langes Pfingstwochenende mit einer Superrennstrecke (siehe www.msc-idarwald.de) - perfekt. Nach der Ankunft den Chevy geparkt und uns eingerichtet. FAST! Meine Frau wurde leicht hektisch - im Womo läuft kein Wasser (der Tank war aber randvoll!).Für ein langes Wochenende eher suboptimal. Also alles abgeräumt, die Pumpe und die Zuleitungen überprüft - Kein Wasser! Mmh - Tank auf, ich hatte wohl ein paar Tücher vergessen, sch.....Nach zwei Stunden Reparatur, endlich wieder Wasser im Womo und Bier für mich!
    Samstag
    Nach einer kurzen Nacht ging es nach dem Frühstück zum Nennbüro. Den Starlet aus dem Anhänger und ab zur TK. Der Veranstalter war leicht in Verzug, aber die 3000 Meter lange Strecke macht jedes Problem eines Fahrzeuges zu einem "längeren Problem". Aber der Veranstalter hatte das, wie immer, im Griff und es wollte sowieso keiner mehr heimfahren. Als ich beim Runterführen zum Start die Tür öffenen wollte, ging diese nicht auf - oh shit, das kann ja lustig werden. Nachdem ich in der Startaufstellung stand, bin ich durch die Beifahrertür ausgestiegen. Schnell den Luftdruck auf 1,6 Bar gebracht und durch die Beifahrertür wieder rein, über den Seitenschutz in den Fahrersitz - im Renner war es wie in einer Sauna.
    Nach dem Training ein neuer Reparaturversuch - keine Möglichkeit, also wieder rein in den Starlet. Der erste Lauf war noch nicht so doll, aber der Zweite sollte es rumreissen. Inzwischen hatte der Starlet eine Termperatur im Innenraum wie ein Hochofen und ich war fertig. Mit 1.02,10 Min und 1.02,01 Min nicht Letzter - aber gut ist anders. Mit den Zeite, wäre ich bei der Gleichmässigkeit besser aufgehoben gewesen. Nach dem Parc Ferme grosser Check - das Gestänge für die Türverriegelung war rausgerutscht - ich hätte Gras fressen können! Na gut, andere Fahrer hatten sich da am heutigen Tag mehr Arbeit aufgeladen.
    Sonntag
    Ausgeschlafen und gut gefrühstückt ging es zum Nennen - heute Attacke! Den Starlet fit gemacht und ab zum Trainingslauf. Alle Temperaturen aussen und innen im grünen Bereich. Runter zum ersten Lauf. Start frei - 6000 U/Min, Kupplung raus und ab! Der Start war gut, ich war ruck zuck im vierten Gang, so schnell war ich da noch nie. Volles Programm durch die Kurven - links hohe Bordsteine, rechts Leitplanken und ich mittendrin. Im ersten Gang durch die Zuschauer- Spitzkehre. Die Schaltanzeige blinkte mich hektisch bei 8000 kurz vor dem Begrenzer an - "schalt mal hoch"! Den zweiten Gang reingeworfen, den Dritten hinterher, aber denkste! Kein Vortrieb - wie jetzt? Achswelle oder was - nee, das Opel Renngetriebe hatte den Geist aufgegeben, so ein Mist! Motor aus - den Streckenposten Bescheid gegeben, bitte Abschlepper holen. Nach knapp vier Jahren der erste Ausfall ohne Punkte für die Meisterschaft. Hinter dem Ford des Fahrtleiters hängend, ging es zurück ins Fahrerlagerr.
    Den Starlet ohne Befund in den Anhänger verladen, mich umgezogen und mir die 1600 ccm und 2000 ccm angeschaut. Beim Grillen dann gegrübelt - was war "gestorben",habe ich die Teile am Lager? Wir wollten ja in Urlaub fahren. Am Dienstag dann in der Werkstatt von Bernd die Diagnose - Schaltwelle gebrochen (ich sollte mit dem Kraftsport aufhören). Bernd repariert mir während des Urlaubes das Getriebe und ich erhole mich erstmal. Das nächste Rennen ist am 16. und 17. Juni in Tiefenbach.
     
  7. #6 Bobbele, 19.06.2012
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    Na komm.... nah 4 Jahren darf auch mal was kaputt gehen am Getriebe :D
    Wenn es auch Ärgerlich ist.
     
  8. #7 StarletEvo2, 21.06.2012
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    Hi du warst aber früh wach (5.30!) spass beiseite inzwischen wissen wir das alle drei Getriebe am Arsch sind das nervt die Schaltgabeln halten jetzt habe ein Händler aufgetieben der alle Opelteile hat wir überholen nun alle Getriebe sammt unseren Schaltgabeln und schauen was passiert ob es ein Konstuktives oder Verschleiss war (hatten die Sincronringe immer drin gelassen) . Du hattest Spass im Lotus ? Sah jedenfalls so aus :D gr Thomas
     
  9. #8 Redfire, 21.06.2012
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    Liest sich ausser dem Ausfall doch wieder nach jeder Menge Spass.
    Hoffentlich klappts nach dem Urlaub besser!
     
  10. #9 Bobbele, 21.06.2012
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    Frühschicht sei dank :D
    Ja.. Defentiv Spaß im Lotus :D:D:D
     
  11. #10 StarletEvo2, 24.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 25.06.2012
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    Tiefenbach - 16. und 17. Juni 2012
    Hallo! In meinem Urlaub hörte die Pannenserie nicht auf. Wetter zum Depressiv werden, bis auf zwei Tage ganz klar zu nass zum Lotus fahren und zum Grillen vor dem Womo. Also schon statt Montag am Samstag nach Hause, denn der Starlet war ja auch noch defekt.
    Freitag war dann Weltuntergang mit Starkregen und das Wasser lief ins Womo ;(. Schnelle Entscheidung - war fahren Heim! Abends um 23.00 Uhr war alles an seinem Platz und wir fix und fertig.
    Montag ging das Drama weiter. Der Womo-Doktor hatte keine Zeit das Dach abzudichten (hatte aber den richtigen Kleber am Lager - wenigstens etwas). Auf dem Rückweg bei Bernd in der Werkstatt vorbei - die nächste Keule! Alle drei Opelgetriebe platt! Die Schaltgabeln aus unserer Fertigung halten, die Quaife-Teile halten, aber der traurige Opel-Rest (Synchronringe etc.) geben auf. Beim freundlichen Opelhändler nur ein Schulterzucken. Ist ja noch vier Tage bis Tiefenbach - perfekt. Kurzer Kriegsrat - Dach vom Womo selbst abdichten (ist ja kein Problem, sagte der Händler. Idiot! ;)) und die Opelteile im www besorgen.
    Nach stundenlagem Dichtungsmasse entfernen und neu abdichten war am Dienstag spät das Dach dicht. Aber am Starlet noch keine Schraube gedreht. Am Donnerstag habe ich dann ein Original Kadettgetriebe aufgetrieben, das lag ca. 15 Jahre in der Ecke, so sah es auch aus. Dreckig aber trocken (kein Wunder, war ja kein Öl mehr drin).
    Bernd baute zwei Sachen um und steckte es in den Starlet. Freitags um 10.00 Uhr dann die Nachricht "Der Starlet ist fertig". Das Getriebe tropft zwar wie ein Kieslaster, egal, muss ja nur ein Wochenende halten. Alles geladen, fast das Reifenschälen vergessen und um 17.30 Uhr ging es ab nach Tiefenbach. Der ganze Club wartete schon und der Grill war auch schon heiss. War ein lustiger Abend.
    Samstag
    Nachts fing es an zu schütten! Nach einer harten Woche und nur einer Mütze voll Schlaf war ich hellwach. Ist das Womo dicht? Also alle paar Minuten nachgeschaut. Zum Frühstück sah ich genauso traurig aus, wie das Wetter. Das Fahrerlager ein Gemisch aus Gras, Pfützen und Kuhsch..... und ich sollte da den Berg rauf rennen? Keine gute Idee!
    Hilft ja nix. Also die Slicks auf dem Anhänger gewechselt (sonst suche ich wieder die Muttern im hohen nassen Gras und dessen Nebenprodukten) und ab zur TK. Das Originalgetriebe des Opels ist etwa so wie Original Toyota. Der Erste sehr kurz, nach oben werden die Gangsprünge immer länger (ist beim Start eine harte Nummer für die Antriebswellen). Der Start im Regen mit dem "Schlambes" auf den Reifen war sehenswert. Der Starter gab die Strecke frei und ich stand die ersten dreissig Meter quer - die Zuschauer dachten, ich hätte 500 PS. Der erste Streckenteil war als Slalom gesteckt, was mir eigentlich sehr liegt. Aber im Großen und Ganzen war des Fahrverhalten sagen wie einmal - gewöhnungsbedürftig ?(.
    Im Ziel sagten alle Fahrer dasselbe "ich glaub ich brauch mal neue Regenreifen". Die meisten kaufen die so wie ich, alle paar Jahre NEU. Manche haben sie dann nur ein- bis zweimal drauf und dann sind sie irgendwann hart. Was nicht so optimal ist.
    Also runter, die Pellen auf Temperatur zu bringen. Ich bin dann kein Risiko eingegangen - ohne Power, kann man nur in den Kurven Zeit gutmachen, dass war mir bei dem Wetter zu gefährlich. Das Zehntel, das ich durch mehr Risiko reinhole, bekomme ich von den Polos auf der Geraden vielfach eingeschenkt.
    Der Nebeneffekt war, dass ich neben meiner Zeit auch null Fehler auf der Ergebnisliste stehen hatte - und so fand ich mich auf dem 4. Platz wieder. Geht doch! Bei der Analyse des Rennens wurde uns später ganz anders (lag ein wenig an den Getränken).
    Sonntag
    Die Sonne schien mir aufs Gesicht - sollte es trocken bleiben? Das Regenradar auf dem Handy, sagte JA. Also die Slicks drauf und Nennen gegangen. Danach ab zur TK. Alle auf Slicks - "im Wald ist es oben noch nass", egal. Ohne Profil auf den Reifen, war der Weg über die Wiese schon, sagen wir mal, anstrengend.
    Im Vorstart erstmal die Reifen versucht durch Bremsen vorne und durch einen Burnout hinten sauber zu bekommen. Der Starlet sah durch den kurzen ersten Gang im Trockenen nur noch nach 300 PS aus. Also querstehend geradeaus auf die ersten Tore zu. Zu meinem Erstaunen passte die Gangabstufung im Trockenen gar nicht so schlecht (ausser dem Vierten, der war mächtig zu lang). Ich war ruck zuck im Vierten, liess mir aber mehr Zeit als bei den Renngetrieben, es sollte ja halten.
    Das langsame Schalten und der lange Vierte, hatten mir an zwei Stellen die Zeitenjagd etwas vermasselt. Aber egel - wichtige Punkte gerettet für die Meisterschaft.
    Anderen Fahrern ging es nicht so gut. Bei dem einen Fahrer aus meiner Klasse suchten sich wichtige Motorteile den Weg ins Freie, bei anderen verformten sich wichtige Blechteile. Da konnte ich meinen 5. Platz noch verschmerzen.
    Ein Lichtblick ergab sich am Freitag noch. Ein Opel Oldieteilehändler kann mir fast alle Teile für die drei Getriebe neu besorgen :birthday. Also nach der Siegerehrung ab nach Hause. Der Chevy, der Renner samt Anhänger und ich, sahen "aus wie die Sau". Vor der Halle gab es erstmal ne Runde Kärcher für alle (meine Frau hätte mich am liebsten mitabgestrahlt). Wenn alles gut läuft, ist in Jura am 14. und 15.7. das Renngetriebe wieder drin.
     
  12. #11 StarletEvo2, 28.07.2012
    Zuletzt bearbeitet: 28.07.2012
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    Bericht Jura - 14. u. 15. Juli 2012
    Nach Tiefenbach war warten auf die Getriebeteile angesagt. Die Letzten kamen montags - gleich ab zu Bernd wegen dem Zusammenbau. Er hatte gleich noch ein paar Ideen um die Haltbarkeit zu erhöhen - na denn.
    Mittwoch der Anruf "bring den Starlet vorbei - mach hin"! Mach ich doch gerne:). Also Donnerstag Mittag kurz vor Feierabend stand ich da. Bernd im Stress , die Werkstatt voll, sein Renault R19 noch nicht fertig, aber er wollte noch eine Nachtschicht einlegen. Das wollte ich ihm aber nicht zumuten, denn wir wollten ja alle Freitag mittags die 300 km nach Geislohe unter die Räder nehmen.
    Also ab in die Halle den Starlet fertig machen. Vielleicht war der kurze erste Gang bei dem steilen Startstück sogar von Vorteil. Den Starlet wieder ausgeladen - die Wet drauf geschnallt, damit mein Starlet gleich das richtige Schuhwerk drauf hat, wenn es feucht wird (war jedenfalls so gemeldet).
    Freitag
    Nach dem Frühstück alles fertig gemacht, den Chevy gepackt, in die Halle den Starlet holen und die Monkey aufladen. Moped auf die Deichsel gewuchtet - Mist! Die Gurte zu Hause vergessen, also wieder runter. Egal - nichts wie weg, bevor alles auf der Autobahn rumparkt:P. 13.15 Uhr ging es los und um Punkt 18.00 Uhr waren wir in Geislohe. Zwar "fast" ohne Stau, aber es zieht sich halt. Gleich den Grill an. Durch den starken Wind mussten wir alles festgurten (ich denke, die Hälfte aller Klapp-,Falt- oder wie auch immer -pavillion´s flog schon mal durch´ s Fahrerlager und wurde danach entsorgt - Wirtschaftsförderung durch Motorsport:]). War trotzdem ein lustiger Abend:drunk .
    Samstag
    Zum draussen frühstücken war es eigentlich zu windig - aber es gab Rührei aus der Riesenpfanne für die ganze Truppe (das wurde fast vom Teller geweht). Gestärkt ging es dann zum Nennen.
    Startzeit 12.30 Uhr für die Klasse 9. Na gut - ob das klappt? Um 12.00 Uhr fuhren die 1600 ccm Serienfahrzeuge noch ihr Training. Durch Vierfachstarter, sowie den ein oder anderen Ausrutscher zog es sich wie Kaugummi.
    Der Slalom in Jura ist der Einzige den ich kenne, der auf einer Bergrennstrecke stattfindet ( ja - ich fahre Bergslalom, aber das ist was Anderes). Nur 900 Meter - Pylonen, wie in einer handelsüblichen Autobahnbaustelle (also massig!) und so eng, das ein RC Car das optimale Fahrzeug wäre (oder ein NSU TT - was fast das Gleiche ist).
    Vorteil für Gelegenheitsfahrer - durch die vielen Pylonen sinkt der Speed und man kann auch mit Fahrzeugen ohne Bügel oder Käfig fahren. Auch ein Fahreranzug ist beim Slalom keine Pflicht - nur der Helm.
    Entsprechend war in der Serie der Ansturm, auch durch Doppelstarter. Statt sich einfach hinten anzustellen, muss beim Berg halt Jeder wieder runter. Da hat man teilweise Rückführungen mit nur einem Fahrzeug und das dauert und dauert.......
    Gegen 16.30 Uhr wurde es dann doch hektisch - ich war dran. Endlich! 14 Fahrer in der Klasse 9 - massig NSU und Polo´ s, ich der einzige Japaner. In der Startaufstellung nach vorn gemogelt - nichts wie hoch.
    Slalom ist für den Starlet das Ding. Auch mit wenig Leistung, aber gutem Fahrwerk bei der Musik. Mit 47,67 und 47,53 wär ich wieder bei der Gleichmässigkeit gut dabei - so war ich Fünfter von 14, passt!
    Nachts war es noch windiger gewordern - es zerrte am Womo und an dem Pavillion, den wir zwischen den Womos aufgestellt hatten.
    Sonntag
    Sonntags war es echt frisch. Frühstück drinnen und ab zum Nennen. Durch den Wegfall der sonstigen Mehrfachstarter, war alles im Zeitplan. Super! Da die NSU und anderen Heckmotorfahrzeuge in einer eigenen Klasse unterwegs waren, fuhren wir nur zu sechst in der Klasse. Im Training war es in der ersten Kurve noch nass (von einem kurzen aber heftigen Regenschauer). Ich im dritten Gang ums Eck aber Starlet wollte geradeaus - da merkt man, dass man lebt. 0,54 Min war unter meiner (unserer) Möglichkeit - also wieder runter. Im ersten Lauf ohne Schrecksekunde 50,35 - schon besser. Also auf ein Neues! Mehr als 48,05 war aber nicht drin. Da fehlten mir nach 1500 Metern gute 5 Sekunden auf den Ersten. Durch das Seriengetriebe mit den grossen Gangsprüngen in den "oberen" Gängen, verlor ich, was ich am Start durch den kurzen ersten Gang gewann. Normal bin ich im Ziel im 4. Gang bei 7.200 U/Min - dieses Jahr nur bei 6.800 U/Min - das sind Welten! Na gut - alles heil geblieben.
    Dann ging es mit einem Übernachtungsstop am Altmühlsee nach Hause.
    Das neue Getriebe für den Slalom in Tiefenbach am 29.7.2012 ist drin :hurrahoffendlich hält der neue Kram sonst müssen wir vielleicht auf ein Ford Escort teil ausweichen .
     
  13. #12 StarletEvo2, 04.08.2012
    Zuletzt bearbeitet: 04.08.2012
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    29.7. - MSF Tiefenbach (Slalom)
    Hallo - nach dem Bergslalom in Jura bekam der Starlet endlich das Getriebe mit dem Update. Mal schauen, ob Schaltbarkeit und Haltbarkeit jetzt passen. Samstag beim Reifenschälen lief mir die Brühe - 30 Grad und der Heissluftföhn waren fast zuviel. Als ich fertig war, zog sich der Himmel zu, doch ein Regenlauf in Tiefenbach ? Also die Wet drauf (ist halt angenehmer, die Slicks im Trockenen zu montieren), den Starlet von den Böcken runter und rein in den Anhänger. Jetzt fing es an zu Schütten. Also den Anhänger in die Halle und nass bis auf die Knochen nach Hause.
    Sonntag
    Morgens mit meiner Frau gefrühstückt und um 8.00 Uhr den Starlet angehängt. Sind 123 Km bis Simmern, ist eine lösbare Aufgabe. Auf dem Weg fiel mir ein, dass in dem Flyer des Veranstalters ein Hinweis stand, nach dem der Termin vom Frühjahr in den Sommer gelegt wurde, um unsere Regenreifen zu schonen (hatten im Frühjahr auch schon mal Schneetreiben:)). Bei ihrem Bergslalom hat das ja nicht geklappt (mit dem Schonen), aber mit jedem Kilometer, den ich näher kam, wurde es sonniger - Juhu!
    Das Fahrerlager war schon einigermassen gefüllt - ist halt Ferienzeit. Egal, der Zeitplan war fast im Soll. Nach dem Nennen, den Starlet ausgeladen - beim Rausfahren aus dem Anhänger, hatte ich das Gefühl, der Hänger bewegt sich ein Stück (nach gefühlten tausend Mal Auf- und Abladen macht man(n) das ja blind). Die Sonne scheint und noch 30 Minuten bis zur TK. Jetzt noch schnell die Slicks drauf. Raus aus dem Starlet, rum um den Anhänger und wirklich, er hatte sich bewegt! Nur 10 cm - weiter kam er nicht, meine Heckklappe stoppte den Vorwärtsdrang. So ein Sch......
    Na gut - die Slicks drauf, umgezogen und zur TK. Da standen die Klassen 8 und 9 mit acht Fahrzeugen. Zwei Suzuki Swift, fünft Polos und ich natürlich. Die Klasse 9 war eine rein japanische Angelegenheit. Der eine Swift war bis auf ein einige Änderungen eher Serie - der andere Swift war schon ein anderes Kaliber und der Fahrer nervös beim ersten Einsatz seines neuen Renners.
    Gut - nervös war ich auch (das Getriebe - never ending story), das geht, glaub´ ich, nie ganz weg. Ab zum Start, die Ampel auf grün - und ab. Nach dem Start drei Tore und eine Gasse, da hatte ich schon den dritten Gang drin (ohne haken und Geräusche). Die Strecke geht da etwas bergab in einen Schweizer - der im Dritten geht. Dann wieder Tore....Rum um die Verkehrsinsel und berghoch das Ganze zurück. Mit 56,70 war noch Luft nach unten, aber Trainig dient ja auch zum Anschauen der Strecke. Den Reifendruck angepasst und ab zum ersten Lauf.
    Beim Start mehr Drehzahl und die Schaltdrehzahl bei 7.600 U/Min drückten die Zeit auf 54,81 - kein Pylon? Der eine Swift 53,57, der andere 1.06,55. Da musste ich nochmal Gas geben. Im zweiten Lauf 54,68, ich hätte vielleicht beim Schalten, noch das eine oder andere Zehntel finden können (aber ich wollte es nicht gleich wieder schlachten). Der Swift hatte eine 53,28 - ist nach 1.200 Metern ja nur ein Hauch.
    Zurück ins Fahrerlager, den Rennanzug aus und ein wenig gefachsimpelt. Ein Neueinsteiger aus dem Rennsportforum wollte mit seiner Frau hier den ersten Slalom fahren (natürlich nicht mit seiner Frau, sondern mit seinem Polo:]) und ich wollte/sollte ihn unterstützen.
    Endlich kam die Auswertung - im Gegensatz zum Swift, hatte ich keinen Pylon. Erster Platz - Slalom ist mein Ding! Die Motorleistung ist da nicht so entscheidend, weil die Geraden kürzer sind und die starken Motoren nur in einem kleinen Drehzahlband Leistung haben. Es gibt wohl noch ein paar andere Gründe, aber manchmal hilft auch Glück.
    Es ging dann gemütlich nach Hause - alles wieder verstauen. In zwei Wochen ist der Berglauf bei der RSG Waldhessen in Niederthalhausen bei Bebra. 2 Kilometer Kurven, Kurven,Kurven..
    Info unter www.RSG.Waldhessen.de
     
  14. #13 StarletEvo2, 21.08.2012
    Zuletzt bearbeitet: 22.08.2012
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    11.-12.8 Bergslalom RSG Waldhessen

    Hi - nach dem Klassensieg in Tiefenbach war normaler Check am Starlet angesagt. Am Donnerstag den Starlet geladen, den Chevy geholt und gepackt und Morgen früh ab nach Bebra (Niederthalhausen) - so war der Plan. Morgens früh aus dem Bett, da meine Frau beruflich verhindert war, wollte ich auch früh weg - früher erscheinen, sichert die besten (Stand-) Plätze. Aber um die Rennerei zu finanzieren, muss man (n) auch was arbeiten:) - um 13.00 Uhr war alles fertig, noch schnell duschen und die Mails checken. Die Ergebnisliste von Tiefenbach fand auf verschlungenen Wegen den Weg zu mir, also noch die Hessenmeisterschaft aktualisiert (mit zwei Punkten Führender in der Klasse 9 - Hurra:]).
    Um 15.00 Uhr brummte der Chevy auf die Autobahn. Letztes Jahr konnte ich den Verbrauch in Litern in Stunden messen. Dieses Jahr lief es so lala- um 18.00 Uhr hatte ich die 175 km hinter mich gebracht. Die Fahrerkollegen hatten schon den gemütlichen Teil eingeläutet. Schnell noch die Strecke in Augenschein genommen. Teils war der Belag erneuert worden und die schlimmsten "Bombenkrater" repariert. Dann noch beim Veranstalter vorbeigeschaut - "Morgen Streckenposten oder Ähnliches?" Nein - "genug Posten da". Super - Ausschlafen und alles ohne Stress. Nach dem Grillen wurde noch ein wenig dumm geschwätzt - so soll es sein.
    Samstag
    In Ruhe ausgeschlafen und draussen gefrühstückt, danach ging es zum Nennen. Startzeit war 11.30 Uhr - also fast mitten in der Nacht. Nach dem Ausladen noch die Regenreifen durch Slicks ersetzt. Fast 30 Grad und Sonnenschein (und keinen Streckenpostendienst) - alles sehr ungewöhnlich. Während der TK noch die Front angeschraubt (Bodenfreiheit), dann den Aufkleber des Veranstalters vergessen, also noch mal ans Womo - jetzt doch noch joggen,Mist!
    Am Vorstart stand die Klasse 8 und 9 - Polos bis zum Horizont, aber auch zwei Suzuki Swift, ein Peugeot 205 und ein MG Metro. Die Beschreibung der 2.400 Meter langen Strecke schenke ich mir - kann man unter www.RSG-Waldhessen.de viel besser sehen. Es gibt auch auf YouTube einige Onbord Videos.
    Im Training lief der Starlet wie geschnitten Brot - nicht immer am Begrenzer, ist ja Training. Trotzdem eine 1.35,07 - letztes Jahr war noch eine 1.45 angesagt. Auf zum ersten Lauf - den Reifendruck noch mal auf 1,6 Bar gebracht und ab, den Berg hoch. Bei 1.33,44 blieb die Uhr stehen (letztes Jahr 1.38,26). Kaum stand ich, ging es wieder runter. Im Renner roch es etwas nach Öl - ich traute mich fast nicht, die Haube zu öffnen. Der Ausgleichsbehälter war gut gefüllt, 110 Grad Öltemperatur und immer am Begrenzer "ja nee is klar" - da sucht sich das Öl den Weg in die Freiheit. Nichts wie runter und versucht, die Temperatur in den Griff zu kriegen. Da stand ich am Start, die Reifen mehr als warm und das Öl am tropfen. Auf zum zweiten Lauf . Im unteren Bereich ging es echt gut - ruck zuck den vierten Gang drin vor der Zuschauerkurve. Mit zwei Füßen in die Bremse, den zweiten Gang rein und rum ums Eck. Vor der nächsten Kurve den Dritten und gleich im Vierten durch den Linksknick . In der folgenden Spurgasse runter in den Dritten und um den Rechtsknick. Danach kommen ein paar Kurven, die im Dritten voll am Begrenzer gefahren werden ( na gut - die Polos haben den Fünften drin). Im Ziel 1.33,13 - ich sach´ nur Gleichmässigkeit fahren ist mein Ding:](neben Slalom natürlich - siehe Tiefenbach). Runter ins Parc Ferme und die Haube ab. Die Ventildeckeldichtung hatte teils einen Fluchtversuch unternommen. Werkzeug geholt und die Sauerei mit Bremsenreiniger und 30 Metern Tücher in Ordnung gebracht - auch eine Form von Rostvorsorge. Gegen 20.00 Uhr Siegerehrung im Zelt und danach Lagerfeuer mit Fachsimpeln. Ach so - Gesamttagesbestzeit am Samstag holte ein Polo der Kl. 9 mit 1.23,41.
    Sonntag
    Neuer Tag, neues Glück. Die Sonne scheint, unter die Dusche , ein Kaffee und der Tag kann kommen. Startzeit wieder 11.30 Uhr, diese Mal ohnen den einen Swift (Antriebswelle ab - sind halt irgendwie Pototypen und die erste Saison ist immer zum Aussortieren von Schwachstellen). Der Starlet ist da, bis auf das Opelgetriebe kugelsicher (und ölig:)), aber der neue Motor lauert ja schon - ob der soooo standfest ist wie der Jetzige, ich hoffe es.
    Im Training 1.34,57, schon Mal ne Sekunde schneller als Gestern, mit den "gebrauchten" Reifen ohne Schälen (die hatten so viel Gummi aufgesammelt, da hätte ich mein Womo neu besohlen können). Im ersten Lauf 1.33,16. Die meisten Fahrer waren etwas langsamer als Gestern - ich hatte meine Zeit zumindest gehalten.
    Der zweite Lauf ging dann in die Hose. Der Start und bis zur Spurgasse war vom gefühlt schneller (- ja auch Männer haben Gefühle). Im Rechtsknick schob der Starlet über die Vorderachse, Ausgang der Kurve fehlten dann ein paar Umdrehungen und der Starlet kam aus dem Drehzahlloch nicht mehr richtig raus. Der Anschluss an den Vierten fehlte im Kurvendschungel des Zielbereiches. Na gut - 1.33,16 Sechster von Sechs (Tagesbestzeit Klasse 9 Polo 1.23,53 -ja, derselbe Polo). Auf der Rückführung ein Stop in der Bratwurstkurve (da etwas Zeit war bis zum Start der Klasse 10), die Haube ab und alles trocken, aber der Behälter wieder voll, egal. Die Zuschauer konnten sich die Fahrer und die Renner aus der Nähe anschauen. Nach dem Zwischenstop ging es ins Fahrerlager, Parc Ferme und Aufladen.
    Da zu Hause keine Arbeit wartete, entschied ich mich, statt der Autobahn, lieber einen Womo-Stellplatz in Bebra (mit Badesee) aufzusuchen. Also mit Günter und Claudia im Schlepptau ging es ins nahe Bebra. Der Platz voller Womos, ich mit etwas Kurbeln und Diskussionen mit den Eingeborenen die 14 Meter abgestellt. Sah aus wie ein Containerschiff im Ententeich - war aber ein lustiger Abend.
    Montags nach dem Frühstück ohne Stau nach Hause und in aller Ruhe alles weggestellt. Der Aufriss Womo ausladen, entsorgen, in eine andere Halle stellen, Renner ausladen und aufbocken, den Anhänger zum Womostellen - ist eine Sache von 1,5 Stunden plus die Heimfahrt. Ich glaub´ ich werde älter. Wird eh´eine kurze Woche - am 18,/19.8. ist Queidersbach.
     
  15. #14 StarletEvo2, 25.08.2012
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2012
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    Bergslalom in Queidersbach 18./19.8.2012
    In der kurzen Arbeitswoche von Bebra zu Queidersbach war Stress angesagt. Viel Arbeit und der Starlet hatte auch etwas Zuspruch nötig. Durch den Gummi Pick Up auf den Reifen war der Starlet schwer wie Blei, da lohnte sich das Schälen - die Ölsauerei war ja auch noch zu beseitigen. Freitags um drei sollte es losgehen, der Chevy und der Anhänger standen schon ab 9.00 Uhr parat. Um 15.00 Uhr kam meine Frau von der Arbeit, nur ich noch unterwegs in Hessen - nichts wie nach Hause unter die Dusche und ab in die Pfalz. Sonnenschein satt - das Fahrerlager auf einem Hügel, super Ausblick auf die Strecke, kein Baum kein Strauch - das wird ein heisses Wochenende. Als die Sonne unterging, war ein Sternenhimmel vom Allerfeinsten zu sehen.
    Ach so - hatte ich fast vergessen, es sollte am Samstag Abend Spanferkel geben. Einer der Fahrer schleppte einen Grill an, der sah aus wie ein 70 Zoll Plasmafernseher.
    Samstag
    Morgens kurz vorm Frühstück lief uns schon die Brühe - kein Lüftchen, nur Sonne. Gegen 10.00 Uhr traf das Spanferkel ein - 20 kg Sauerei. Mit vereinten Kräften wurde der Sau der Spieß durch den Körper gebohrt und mit 10 kg Briketts ein Höllenfeuer entfacht. Bis zum Start um 14.00 Uhr war noch Zeit, also Strecke schauen und vom Womo aus das Spanferkel an der Flucht hindern. Den Starlet wollte ich erst kurz vorm Start ausladen - war so schon heiss genug. Gegen 13.00 Uhr noch mal unter die Dusche, dann die Regenreifen und das Werkzeug ausgeladen - und ich war schon wieder nass geschwitzt.
    Na gut, jetzt noch den Fahreranzug an und zur TK So ein Anzug soll ja Feuer und Hitze abhalten "meiner nicht!" Ich schwitzte am Vorstart wie das Spanferkel am Spieß:]. Endlich ging es los, alle runter zum Start. Die Reifen hatten wegen der Hitze schon auf dem Anhänger Grip. Mir lief die Suppe unter dem Helm in die Augen. 35 Grad aussen, im Renner 60 Grad - das wird kein Spass! Im Training dieses Mal schon Attacke - nichts wie hoch und raus aus dem Starlet. Die Strecke selber ist nicht so prickelnd - geht ausser den beiden Spitzkehren alles voll. Die Rechtskurve vor der ersten Spitzkehre ist aber nicht ohne. Vierter Gang, Pedal fest auf dem Bodenblech, hebt der Starlet die rechten Räder beide, upps8). Die Zeit zum Vergessen - auf der Geraden nicht voll, um den Motor und die Reifen zu schonen. Gleich wieder runter, der Reifendruck hatte sich von 1,6 auf 1,9 erhöht, so 60 Grad Reifentemperatur. Das Kühlwasser und das Öl konnte ich durch die E-Wasserpumpe bei der kurzen Standzeit und dem runter Rollen bei Standgas einigermassen runter kühlen. Endlose Minuten Wartezeit am Start, der Starlet schwitzte, der Kat unter dem Fahrzeug kochte meine Füsse weich, endlich ging es los. Jetzt aber volles Rohr vom Start weg, leichte Links, leichte Rechts rein in die lange Rechts. Vor der Spitzkehre eine kurze Gerade - runter in den zweiten Gang, der Starlet bockte auf der Hinterachse wegen der Bodenwellen .
    Rauf in den dritten Gang. Bis hoch in die Zielkurve jetzt bloss den Bremspunkt erwischen, sonst geht es in die Leitplanke. Runter in den Zweiten, rum und ab Richtung Ziel. Jetzt waren der Starlet und ich richtig warm:]. Der zweite Lauf war zwar Fahrerisch wirklich schneller - doch durch die Hitze konnten die Motoren ihre Leistung nicht mehr voll entfalten. Das Zehntel, das man beim Fahren gefunden hatte, fehlte jetzt den Motor an Kraft zum hochdrehen . Nichts wie ins Parc Ferme und raus aus dem Renner. Ich hatte mich vom ersten zum zweiten Lauf 2 Sekunden verbessert und war damit Vierter von Sechs. Na gut - wenn es 8 Grad und Dauerregen gehabt hätte, wäre auch gemault worden.
    Im Fahrerlager hatte die Sau schon 30 kg Kohle vebraucht - kühler wurde es dadurch auch nicht. Bis zur Siegerehrung hatte ich Zeit den Starlet zu verladen und meinen (unseren) Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Dem Spanferkel ging es nach 80 kg Holzkohle auch an den Kragen - gegen 1.30 Uhr ging es ins Bett.
    Sonntag
    Es war schon beim Frühstück 30 Grad, uff! Die Zeit bis zum Start zog sich - man war durch die Hitze sogar zu faul zum Schwitzen. Die Streckposten, die den ganzen Tag in der Sonne sassen, taten mir echt leid. Ich weiss, von was ich spreche - von -14 Grad bis +30 Grad hatte ich schon alles.
    Zum Fahren
    Die Hitze und der Lauf vom Samstag steckte den Rennern und den Fahrern noch in den Knochen. Dem Führenden in der Meisterschaft riss im zweiten Lauf das Pleuel ab - Ende der Meisterschaftsambitionen. Der Rest konnte sich auch nicht verbessern. Zwar war ich ein Hundertstel schneller als Gestern, aber nur Fünfter von Fünf. Gegen 18.00 Uhr kamen wir aus dem Fahrerlager raus - ab nach Hause. Bis Alles wieder weg geräumt war, stand die Uhr bei 21.45, ächz!
    Bis zum Lauf in Klotten am 1./2.9.2012 sind es jetzt zwei Wochen, in denen sich der Starlet und ich ausruhen können. In Klotten bin ich an beiden tagen am Vorstart eingeteilt, d.h. früh raus den Vorstart in den Serienklassen organisieren , den Bergslalom fahren danch wieder an den Vorstart und spät heim.
    MEHR INFO ZU Klotten unter www.Bergmeisterschaft.de da gibt es alles rund um die Strecke(n) des NAVC Bergslaiom
     
  16. #15 StarletEvo2, 08.09.2012
    Zuletzt bearbeitet: 09.09.2012
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    Bergslalom in Klotten 1.-2. 9.2012

    Hallo - nach dem schweisstreibenden Lauf in Queidersbach stand jetzt Klotten auf dem Plan. 2400 Meter Kurven, Kurven,Kurven und den Vorstart sollte ich auch mitorganisieren. Die Woche über alles fertig gemacht. Da meine Frau am Wochenende arbeiten musste, wollte ich früh fahren. Freitag früh um acht ging es los - Chevy aus der Halle geholt, Brötchen und mehr für´ s Wochenende gekauft und noch den Starlet angehängt - fertig. Na ja fast - ich hatte noch ein paar geschäftliche Termine, die ich mit dem Motorrad machen konnte (sollte ja schnell gehen). Die Parkplatzsuche in Frankfurt dauert teils länger als die Arbeit vor Ort. Alles im Plan, bis auf die beiden letzten Termine - ich wollte um 14.00 Uhr weg, jetzt war es fast 16.00 Uhr und es nieselte. Moped nass, Lederkombi nass - Mist! Um 16.30 Uhr brummte der V8 noch zur Tanke Diesel bunkern und ein Schlückchen Öl nachfüllen - ohne Trichter eine Herausforderung. Jetzt war es fünf und die Stauerparty auf dem Höhepunkt. Wenigstens trocken - denkste. Mittendrin fing es wieder an zu regnen, was sich zum Wolkenbruch steigerte. Hoffentlich war es wenigstens in Klotten trocken. Das Fehrerlager ist ein Stoppelacker und in Verbindung mit Wasser kein Spaß. Ein Clubkollege fragte gleich "willst Du da rein?" Muss ja - die ersten Meter gingen noch, bis der Schwung weg war. 6,5 Tonnen und ein augeweichter Acker, keine gute Kombi. Der Chevy hatte sich eingegraben (kam aber weiter als die Fronttriebler:]) bis zur Achse. Also den Anhänger ab, mit nem SUV vorne und Muskelkraft hinten versuchten wir das Trumm zu bewegen. Irgendwann schafften wir es, der Chevy und ich sahen aus wie die Sau. Der Wind blies - an Grillen nicht zu denken, geil:[
    Da standen wir alle rum und froren uns den Arsch ab. Dann die Idee - Pizzataxi. Leider war der Fahrer nicht von hier - genau wie wir. Um zehn gab es dann den Fladen aus dem Pizza Kebap Haus - er war warm und hatte Kalorien für zwei Tage. Egal ein, zwei BIT :beerdrauf und ab ins Bett.
    Samstag
    Halb sieben in Deutschland - der Wind hatte aufgehört, es war von "oben" trocken. Ich sortierte mein Zeug, noch ein schnelles Frühstück, den Starlet fertig gemacht und ab acht Uhr auf meinem Posten. Es war morgens saukalt, aber trocken. Nachdem die Funkgeräte und alles Andere verteilt waren, ging es auch gegen 9.30 Uhr los. Die ersten Klassen noch zum Üben - lief dann doch alles glatt. Gegen 12.00 Uhr kamen die NSU TT und die anderen HeckMo fahrzeuge und auch meine Ablösung kam.. Nichts wie ins Fahrerlager, den Starlet raus aus dem Anhänger, Reifen nachziehen, Luftdruck ablassen, in den Rennanzug und ab.
    Wir waren dieses Mal in der Klasse 8 und 9 nur 6 Fahrzeuge. Die Saison forderte ihren Tribut - die Unfälle und Motorplatzer der letzten Rennen dünnten das Feld aus. Runter zum Start - wie immer, der gute Vorsatz, im Training SLOW. Hatte ich aber nach der dritten Kurve vergessen, also volles Rohr, die Strecke ist einfach rattig! Oben kurzer Check und wieder runter. Die Fahrzeuge der Klasse 8 fuhren zuerst. Das zweite Fahrzeug fuhr los, ich zog vor zum Start und ab. Leider war nach der Hälfte der Strecke Schluss - Rote Flagge "Strecke zu" ? Beim nächsten Posten angehalten - "was ist los?". Unfall - der schwarze Polo, Mist. Wahrscheinlich irgendwo Öl bzw. Ölbinder - vielleicht sogar in einer Kurve? Also drehen und runter zum Start, Motor aus und raus aus dem Renner.
    Die Feuerwehr war am Kehren, hörten wir am Funk. Auf einmal raste der Rettungswagen an uns vorbei. Was! Wie! Von schwerem Unfall war doch keine Rede. Langsam sickerte durch, der Sanka wurde zu einem Motorradunfall gerufen. Also Pause - kein Sanka, kein Rennen. Nach 15 Minuten ging es weiter. Die Reifen kalt, egal. Jetzt volles Programm. Viele Kurven gehen hier blind im 3. oder 4. voll - und zwar richtig voll. Nach der zweiten Spitzkehre nur noch Bodenblech. In der Zielkurve 4. Gang voll - da blinkte die Öldrucklampe wie ein Weihnachtsbaum, aber da muss er durch. Die 1.19,14 im Training hatte ich mit kalten Reifen und 1.19,35 knapp verfehlt. Also wieder am Reifendruck gespielt und zum Start, gedreht und gleich wieder hoch. 1.18,81, da fehlten auf den Sieger 9,5 Sekunden. Ins Parc Ferme, zum Chevy gehetzt, umgezogen und wieder zum Vortstart, die nächsten Klassen aufrufen. Wie jedes Jahr auch "Besucher" aus dem Vorstartbereich "freundlich entfernen" - die beste Anwort dieses Jahr "ich habe Ehrenkarten!", ja super, aber nicht hier und nicht am Vorstart.
    Gegen 18.00 Uhr war das letzt Auto oben - hurra! Ein Schnitzelbrötchen eingeworfen (ich hatte nichts gegessen, den ganzen Tag), noch ein, zwei BIT, eine Dusche und ich war durch mit dem Tag.
    Sonntag
    Um fünf Uhr wach und einen Kopf, in dem Jemand von innen mit einem Hammer dagegen schlug. Also ne Tablette eingeworfen. Blick nach draussen - es war immer noch wolkenlos. Gegen sieben - Nebel und kalt. Die Heizung an - brrr, es war kalt im Womo, da hilft nur Kaffee. Um acht Uhr stand die ganze Meute auf den Posten. Heute waren wir fast pünktlich mit dem ersten Start. Die Fahrer gaben alles und mehr. Der Eine oder Andere verformte die Teile seines Renners, jedesmal der Abschlepper raus. Zwei Rennen vor Saisonende wird um jede Platzierung gekämpft.
    Nach der Klasse 5 kam meine Ablösung - heute konnte ich mich in Ruhe um den Starlet kümmern ,alles trocken alles fest. Luft in die Reifen pumpen und nichts wie zur TK. Nach einer kleinen Pause ging es runter zum Start .
    Im Training 1.20.28, die Slicks waren nach dem Rennen gestern (und der Saison 2011/2012) ziemlich im A......, nächste Saison gibt es Neue (und den Motor und die AE Achse und...) .
    Also da muß mehr gehen - ging auch, 1,18,78 die Zeit war auf dem Wert von Gestern aber mit mehr Einsatz:progressbar als am Samstag.
    Runter zum zweiten Lauf, alles noch mal durchgegangen - wo hatte ich was liegen lassen? So ein, zwei Stellen ?( müssen schneller gehen. Am Start mit warmen (weichen) Reifen und mit ein paar Umdrehungen zu wenig losgefahren :dash - an der "steilen" Startgeraden ein klarer Nachteil. Ich versuchte das auf dem Rest der Strecke auszugleichen - gelang mir auch FAST. Bis zur zweiten Spitzkehre - der Bremspunkt spät, links rum, die Kupplung nicht genug gequält und die Drehzahl wieder im Keller ,Mist. Das war zwar keine Katastophe, aber mit 1,18,90 halt keine Verbesserung - im Gegenteil .
    Den Starlet ins Parc Ferme und wieder auf meinen Posten.
    Ich war jetzt echt fertig mit der Welt. Noch vier Klassen, die Sonne brannte und volle Konzentration (gestern sollten nur die Doppelstarter runter, aber bevor ich reagieren konnte, zogen noch zwei Einzelstarter mit, also alle runter - da schaute der Start nicht schlecht). Die Startreihenfolge ist peinlich genau einzuhalten, um Keinem einen Vorteil zu verschaffen (gerade bei wechselndem Wetter). Ausgerechnet in der letzten Klasse noch ein Abflug - der Felgestern bei einem Kadett gebrochen. Die Bergung dauerte und dauerte..... Trotzdem um 18.00 Uhr war Feierabend. Alles noch schlammig vom Freitag, also alles in Mülltüten verpackt. Die zwei Stunden nach Hause zogen sich.
    Meine Frau wartete schon auf mich. Um 20.30 Uhr endlich Daheim. Den Chevy vors Haus gestellt, den Starlet noch in die Halle gebracht - ich hätte im Stehen pennen können.
    Jetzt muss er dieses Jahr noch einen Lauf überstehen. In Bollenbach geht es am 22. und 23. September nochmal rund. Grillen mit den anderen Fahrern und dummes Zeug schwätzen vor der Winterpause. MEHR INFO UNTER www.msc-bollenbachtal.de
     
  17. #16 StarletEvo2, 24.09.2012
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    Bollenbach - 22. und 23.9.2012
    Die zwei Wochen zwischen Klotten und Bollenbach nutzte ich zum Reinigen des Starlet, des Chevy und zur Erholung. Nochmal mit dem Mopped durch die Gegend fahren, solange es warm ist. Freitag ging es los. Der Starlet seit Donnerstag geladen und "Ready to Race" im Anhänger. Noch ein, zwei Sachen für die Firma gemacht und mich um halb Zwei mit meiner Frau auf den Weg gemacht.
    Letzter Bergslalom, letztes Mal Grillen und einh letztes Mal Lagerfeuer in 2012 mit den Kollegen. So während der Fahrt die Frage "Haben wir eigentlich noch Grillkohle dabei"? Also rechts ran und Nachschauen - nur ein kümmerlicher Rest. Da müssen wir wohl betteln gehen:). Nachdem der Chevy stand, die Monkey abgeladen und erst Mal die Strecke angeschaut. Teilweise neuer Belag - da weiss man, wo die KFZ-Steuer hingeht. Kurz nach dem Essen, fing es an zu regnen. Kein Lagerfeuer und kein Dummschwätzen in grosser Runde - war aber trotzdem lustig. Um 22.00 Uhr waren alle in ihren Womos verschwunden - es war zu kalt und zu nass. Sind wir Morgen halt ausgeruht um die Renner den Berg hochzuscheuchen.
    Samstag
    Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, morgens strahlend blauer Himmel - geht doch! Zum Draussen frühstücken, hätte es aber doch das Gemüt eines Eskimos gebraucht. Also die Heizung an und ins Womo gekuschelt. Nach dem Nennen den Starlet aus dem Anhänger geschafft. Es zog sich zu - also doch die Wet drauflassen? Eine halbe Stunde vor dem Start Hektik und mit vereinten Kräften die Slicks drauf. Pünktlich fertig und ab zur TK.
    Kalte Luft - vielleicht findet sich ja noch das ein oder andere PS ein. Rückführung und am Start angestellt. Der Start ist, glaube ich, der einzig ebene beim ganzen NAVC. Start frei - den ersten Gang rein, noch mal kurz alle Temperaturen und Drücke gecheckt - volles Rohr und ab. Den Ersten ausgedreht, den Zweiten Richtung Schaltanzeige gedreht - ab 6500 U/Min auf einmal keine "richtige" Leistung. Was ist denn das - kein Sprit? Gut, dass es mehr oder weniger geradeaus geht. Ein Blick Richtung Spritfilter - genug Brühe zu sehen. Öldruck 4 bar - auch o.k. Temperaturen - alles im grünen Bereich. Da kam schon die erste Links auf mich zugeflogen. Jetzt den Bremspunkt erwischen, sonst geht es in die Leitplanke. Um die Spitzkehre im Zweiten, wieder Richtung Begrenzer gedreht. Ab 7000 U/Min wieder keine Leistung, grübel?(. Irgendwelche Geräusche, die hier nicht hingehören ? Fehlanzeige. Der leichte Linksknick voll, dann Richtung Zuschauerkurve vom Vierten in den Zweiten, dabei voll in die Bremse. Das Heck kam Mal links und Mal rechts. Bisschen quer, rechts rum um die Spitzkehre und an den Zuschauern vorbei. Die Links nach der Zuschauerpromenade habe ich noch nie richtig erwischt, mit der Tradition wollte ich heute nicht brechen. Jetzt wurde es, wie jedes Mal, bitter - das Gaspedal auf dem Bodenblech Richtung Ziel. Ab 6500 U/Min wurde es zäh. Durchs Ziel, gedreht, angehalten und die Motorhaube ab. Alles dran - Alles dicht, der Leistungsschwund muss doch einen Grund haben!
    Bernd kam mit der Honda Dax vorbei "was ist los"? Keine Leistung ab 6500 U/Min. Kurzer Kommentar "Lasse ihn in Würde sterben". Fünf Jahre ohne Revision sind genug - auch für einen Toyota-Motor:[.
    Die beiden Wertungsläufe habe ich mich damit arrangiert - mit 1.01 war ich 10. von Zehn (bin hier schon 0.58 gefahren), Mist! Die weitere Fehlersuche brachte keine Ergebnisse. Den Starlet verladen und die Zwei Liter anschauen gehen. Da waren auf dem Zuschauerstück richtige Granaten unterwegs (Notiz für nächstes Jahr "ich muss schauen, ob da irgendwo ein unsichtbares Katapult ist"). Nach dem Grillen und der Siegerehrung, wurde ein Lagerfeuer entfacht, dass man vom Mond aus sehen konnte. Es war arschkalt - Vorne wärmte das Feuer und innen diverse Getränke.
    Sonntag
    Neuer Tag - neues Glück! Nach einem ausgiebigen Frühstück, ging es an das Ausladen des Starlets. Nochmal alles nachgeschaut - nichts gefunden. 11.30 Uhr in Bollenbach - alles trifft sich zum letzten Bergslolom der Klasse 9. Noch dreimal den Berg hoch! Erstmal habe ich den Starlet behutsam warm gefahren, diese drei Läufe muss er noch halten. Durch die Erfahrung von Gestern, habe ich noch drei oder vier Ideen gehabt, wo und wie ich noch schneller werden könnte. Im Taining 1.02 - das war noch nichts! Immer noch keine Leistung im oberen Drehzahlbereich. Die Wertungsläufe waren keine Steigerung. Viel Risk - no fun! Beim Start sah es hinter mir aus, wie London im Nebel. Trotzdem fanden die anderen Fahrer noch die Strecke und die ein oder andere Sekunde. Ich fand es eher frustrierend, dass die Zehntel, die ich auf der Bremse herausfuhr, sich auf der Geraden in blauen Qualm auflöste. Na gut (fast) alles heil. Da hatten sich andere Fahrer mehr Arbeit für den Winter aufgeladen. Die Umbauarbeiten stehen sowieso an, hoffentlich kann ich demnächst davon hier berichten.
     
  18. #17 morscherie, 24.09.2012
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    kommt vor.

    bin gepsannt was als nächstes schönes an deinem starlet machst.
     
  19. #18 StarletEvo2, 26.09.2012
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    Hi nachdem der Motor jetzt endgültig den Löffel (oder sollte man sagen das Pleul ,Egal) abgegeben hat geht es jetzt verstärkt an den neuen Zylinderkopf samt Fecherkrümmer ist fertig der Block ist auch fast so weit liegt jetzt noch am kompletieren und an der Einspritzung (Steuergerät -Haltek oder Weber oder ? ) aber es gibt da jetzt kein zurück und kein demnächst
     
  20. AdMan

    Schau dir mal denpassenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 morscherie, 26.09.2012
    Zuletzt bearbeitet: 26.09.2012
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    von dem k motor mit einspritzung??


    hast am 27.10 abends schon was vor??

    wenn nicht meld dich per pn.
     
  22. #20 Bobbele, 26.09.2012
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NAVC Berichte 2012

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