motoren und ihre gewöhnungseffekte

Dieses Thema im Forum "Motor" wurde erstellt von seeker, 31.07.2004.

  1. seeker

    seeker Senior Mitglied

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    hallo leute,

    habe mal eine frage zu gewöhnungseffekten von motoren.
    ich fahre einen e11 und bin damit immer recht zügig unterwegs - also wenn warm, dann nicht unter 3000 schalten und so weiter ...

    fahre wegen den spritpreisen aber jetzt seit 5 tankfüllungen sparsamer (bei 2500 schalten) und immer in hohen gängen fahren - der gezeigte effekt:
    mein auto hat noch bei extrem sparsamer fahrweise der ersten tankfüllung 7.7 liter verbraucht und bei normal schonmal 8.0 und jetzt wo ich schon die 6. tankfüllung drin habe ist der verbrauch durch das sparsame fahren gesunken. brauche jetzt bei normaler fahrweise nur noch 7.4 lieter ... und ich denke der verbrauch wird noch weiter sinken.

    habe aber angst, dass ich durch das langsame fahren den motor verhunze und wenn ich mal leistung brauche keine da ist, da der motor das einfach nicht gewöhnt ist.
    oder mache ich mir hier unnötige sorgen - vielleicht weiss ja jemand von euch bescheid? ...

    mfg, philipp
     
  2. AdMan

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  3. andi47

    andi47 Senior Mitglied

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    Hi
    Was ähnliches probiere ich zur Zeit auch.
    Bei mir ist es aber eher umgedreht.
    Ich habe früher immer ziemlich schnell hochgeschalten und bin dann meist so mit 2000-2500U/Min gefahren. Neuerdings fahre ich mit 3000-3000U/Min und schalte erst dann in den höheren Gang und mein Verbrauch ist von 8,5l auf 7,5l/100km gesunken.
    Das man mit deiner Fahrweise den Motor verhunzt glaube ich nicht, bin aber kein Fachmann und wenn doch sollte eine längere Fahrt auf der Autobahn den Motor schon freiblasen. :))

    Mfg
    Andreas
     
  4. #3 Hydropy, 31.07.2004
    Hydropy

    Hydropy Mitglied

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    deinen motor wirst du damit sicher nicht gleich versauen.
    eher wenn du immer zwischen 3000-roter bereich unterwegs ist, verschleiss ist auf dauer halt höher.

    viel schädlicher sind da kurze strecken, hochdrehen bei kaltem motor und so sachen...

    eine gesunde mischung ist schon ok.
    was bringen dir viele drehzahlen im stadtverkehr oder beim berufsverkehr wo man nicht gescheit überhollen kann.
    6. gang und mit dem verkehr mitschwimmen, vorausschauend schalten usw. benzin und bremsen danken es dir.
    wenn du doch merkst das er nicht mehr so läuft wie gewohnt, ne autobahn suchen und das rechte pedal runterdrücken bis er es kapiert hat :D

    wenn die strasse frei ist lass ich meinen auch schön hochdrehen, macht zeitweise einfach süchtig 8) .
    aber immer nur mit hohen umdrehungen muss nicht sein ;)

    lg Hydro
     
  5. #4 pingelchen, 31.07.2004
    pingelchen

    pingelchen Mitglied

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    demnächst meint noch jemand, in seinem auto wohnt nen geist :rolleyes:
     
  6. Hardy

    Hardy Guest

    Ich sage dazu nur, daß so geringe Verbrauchsschwankungen kaum als Anzeichen für sowas genommen werden können. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle.

    Wenn der Motor schon eingefahren ist, brauchst Du keine Angst zu haben, daß er an Leistung verliert. Selbst wenn er versiffen sollte, bekommst Du ihn mit flotter Fahrt ganz schnell wieder frei.


    Ein anderes Phänomen habe ich gerade, worüber ich mir aber nicht den Kopf zerbreche: Ich bin eine Tour (ca. 150 km) schön sachte mit 100-140 gefahren, was ich sonst nie mache. Danach kam es mir vor, als würde der Wagen um die 2000 U/min herum besser ziehen. Ich schalte dementsprechend jetzt in der Stadt früher hoch und das scheint sich auch auf den Verbrauch auszuwirken.
    Vielleicht paßt sich der Motor ja wirklich laufend dem Fahrstil an.
     
  7. #6 Schuttgriwler, 31.07.2004
    Schuttgriwler

    Schuttgriwler Lebende Foren Legende

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    In der Einfahrphase sollte man untertouriges fahren meiden, aber wenn er schon genug km drauf hat, ist das kein Problem.
     
  8. seeker

    seeker Senior Mitglied

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    danke schonmal für eure antworten ... das auto hat jetzt 92000km runter und ich habe es mit 71000km gekauft - wurde fast nur autobahn gefahren das gute stück! :]
    ich mach halt viel stadt, aber autobahn auch mindestens(!) 2mal die woche ... also ich denke das passt dann schon.

    auf jeden fall bin ich die sorge los, dass ich mit einer spritsparenden fahrweise den motor verhunze ... und zum besser fühlen kann man ja einfach mal 180 fahren auf der bahn :D

    @hardy
    ja, das meinte ich auch mit den gewöhnungseffekten .. der motor stellt sich (meiner meinung nach) wirklich langsam auf die fahrweise ein ... aber ist ja nix schlimmes - im gegenteil!! :]

    mfg, philipp
     
  9. #8 eclipseD30, 01.08.2004
    eclipseD30

    eclipseD30 Guest

    bin zwar nich angemeldet wollte aber trotzdem mal sagen was ich dazu weiß:

    soweit ich weiß ist die ecu,besonders bei japanischen fahrzeugen,äußerst lernfähig,das heißt,sie passt sich ständig dem fahrstil an.fährt man über einen längeren zeitraum hinweg im spritsparmodus,das heißt,das man früh hochschaltet und mit 1700 umdrehungen im 5 gang in der stadt umherdümpelt,dann schaltet die ecu mit der zeit auf spritsparende einspritzung um,was natürlich zu lasten der leistung geht.

    dieser vorgang lässt sich leicht umkehren,indem man n paar mal ne halbe stunde lang den motor mal n bisschen tritt,das heißt nicht,das man normal beschleunigen sollte und einen gang nach dem anderen ausfährt.
    abhilfe schafft da nur kickdown-ähnliches verhalten,das heißt,man schaltet z.b. bei 70kmh vom 3. in 2.gang und fährt dann mal den 2.,3. und vielelicht auch 4. gang aus und wiederholt das ne gewisse zeit lang.
    ihr werdet merken das der motor dann auch besser zieht,konnte das erst auch nich glauben,aber ich habs vor kurzer zeit erst selbst gemacht und das stimmt wirklich!!!

    probierts selbst und ihr werdet sehen das es stimmt!
    und wie gesagt,immer durch runterschalten der ecu "klarmachen" das jetz leistung gefragt ist und nicht durch normales hochschalten beschleunigen,ihr müsst also schon n bisschen durchde gegend heizen damit es was bringt,
    hinterher noch ne runde autobahn bei gepflegten 5000 upm und ihr werdet sehn wie der motor rennt
     
  10. Hardy

    Hardy Guest

    Ich verstehe aber immer noch nicht, was der Unsinn soll. Die Elektronik regelt doch eh ständig alles nach, da kann sie doch viel flexibler sein. Gewöhnung und Umlernen sind menschliche 'Schwächen', die ich nicht auch beim Auto haben will.
    Es müßte doch möglich sein, daß mein Auto so gut untenrum zieht wie beschrieben und beim flotten Beschleunigen sofort die volle Leistung bringt. Welchen Sinn macht denn sonst VVT-i & Co?!
     
  11. AdMan

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  12. #10 CRX_ED9, 02.08.2004
    CRX_ED9

    CRX_ED9 Lebende Foren Legende

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    Genau so fahr ich immer! Deshalb geht meine Karre für nen 1.6er auch wie die Sau!!! :] :D

    Wenn man längere Zeit sparsam fährt, merkt man das schon in der Leistung...
    Aber dann einmal 50 KM auf die Bahn durchblasen gehen und das ist wieder wie neu!!! :]
     
  13. seeker

    seeker Senior Mitglied

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    nagut - da ich ja nicht oft rennen fahre gegen andere autos (habe ja nur 86ps! :rolleyes: ) ist mir das mit der leistung vorläufig(!) erstmal egal ... wenn die spritpreise mal irgendwann wieder etwas weiter unten sind fahr ich den auch ein und dann gehts auch wieder rund an der ampel und der autobahn :D

    @eclipseD30
    aber meinst du wirklich, dass eine halbe stunde kickdown-fahren und durchtreten die ecu wieder auf den "leistungs"-modus umschaltet?
    wäre ja super ... habe ich ja wenig aufwand, wenn ich mal wieder schneller unterwegs sein will ...

    mfg, philipp
     
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