Mehrkosten Diesel

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von sheer, 22.03.2010.

  1. sheer

    sheer Senior Mitglied

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    Hey,
    bin gerade am überlegen, ob ich mir nen Diesel anschaffen soll.
    Nachdem ich jetzt Steuer, Versicherung und Verbrauch kalkuliert habe, ist der Unterschied zum Benziner fast 400 Euro.

    Jetzt die Frage: Um wieviel höher sind andere Kosten(Inpektion,usw.) im Vergleich zum Benziner?
     
  2. AdMan

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  3. #2 waynemao, 22.03.2010
    waynemao

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    Es würde helfen, die Modelle genannt zu bekommen ;).
     
  4. #3 Torsten-T25, 22.03.2010
    Torsten-T25

    Torsten-T25 Tena Men :)

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    Unter 30tkm lohnts nich! ;)
     
  5. #4 chris_mit_avensis, 22.03.2010
    chris_mit_avensis

    chris_mit_avensis Lebende Foren Legende

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    Ich würde sagen, es lohnt sich relativ schnell (ab ca. 20tkm) - aber es lohnt sich genau so lange, bis dir der Turbo oder die Einspritzdüsen oder der DPF ausserhalb der Garantie verreckt. Dann ist der Kostenvorteil mit einem Schlag dahin.

    Will heissen:

    Nicht nur die Kosten sind entscheidend, sondern die Zuverlässigkeit des Modells, dein Streckenprofil (schon nur wegen der Regenerierung des DPF) usw.

    Diesel sind eine feine Sache, aber sie müssen zum eigenen Streckenprofil passen.
     
  6. sheer

    sheer Senior Mitglied

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    Ok
    Verglichen habe ich meine Celi(da Kostenobergrenze) und einen e46 318d touring(oder 118d)

    Ich fahre min 20000km; das meiste Schnellstraße und Landstraße

    Sind Dieselinspektionen teurer als für Benziner?
     
  7. #6 AE92/101, 23.03.2010
    AE92/101

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    Ja, Inspektionen beim Diesel sind Teurer, da man meist mehr Motoröl benötigt, der Öl und Luftfilter sind meist teurer, alle 60000km muss der Kraftstofffilter erneuert werden, bei Volvo z.B. muss alle 120000km der DPF ersetzt werden. Und durch die kompliziertere Bauweise der neuen Diesel sind diese auch anfällig für teure Schäden.

    Ich habe vor einer Zeit mal eine Rechnung aufgestellt, zwischen Avensis T25 2.0 D4D 116 PS und 1,8 VVT-i 128 PS, mit allen Inspektionen (bei dem D4D kommt ein Zahnriemenwechsel alle 105tkm) und eventuellen Reparaturen kommt der Diesel recht teuer, erst ab 45000km Laufleistung lohnt sich der alte Diesel wirklich. Vorausgesetzt man fährt sparsam, wenn nicht dann ist der Diesel auf jeden Fall günstiger.


    MfG.Alex
     
  8. #7 Crossbones, 24.03.2010
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    Wie schon geschrieben sind die Inspektionen auch ein wenig teurer.

    Obwohl ich einen Diesel fahre und auch sehr zufrieden bin würde ich mir das nächstemal einen Benziner zu legen. Meine Beobachtungen sind das alle Hersteller mehr Probleme mit Dieselmotoren haben wie mit ihren Benzinmotoren.
    Als Schlagworte fallen mir bei den Dieseln folgende Probleme ein: AGR (EGR), Einspritzpumpe, Injektoren, Turbo und DFP. Bis jetzt hatte ich noch keine dieser Probleme aber ich bin sicher früher oder später werde die Probleme kommen.

    Micha
     
  9. #8 Torsten-T25, 24.03.2010
    Torsten-T25

    Torsten-T25 Tena Men :)

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    Nicht zwingend! ;) :] :]
     
  10. #9 Worldchampion, 24.03.2010
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    Indem der Materialaufwand bei fast allen höher / teurer ist (z.B. Ölmenge) aber meistens schon.

    Allgemein: Geht es um Neuwagen, bei denen eine Vollgarantie vorliegt und die Reperaturanfälligkeit somit nicht zu tragen kommt, dann kann bei rel. kurzer Nutzung (idealerweise Garantiezeit) ein Diesel durchaus wirtschaftlicher sein.

    Geht es um einen Gebrauchten, u.U. sogar einen älteren mit schon moderner Einspritztechnik (Commonrail / Pumpe Düse) der nur eine Teilgarantie oder gar keine hat, dann lohnt es sich in den wenigsten Fällen. Diese Auto können nach 5 Jahren auch gut und gern mal einen Defekt haben. Ist dann die Einspritzanlage (Injektor, Hochdruckpumpe, etc.) oder die Kraftübertragung (z.B. Zweimassenschwungrad) betroffen, so wird so ein Auto ganz schnell völlig unwirtschaftlich. Diese Reperaturen liegen ganz schnell im vierstelligen Bereich. Bei Minderkosten im Kraftstoffbereich von vielleicht 2 Euro auf 100km bedeutet dies, daß ersteinmal 5000km (bei 1000Euro, wobei so ein Schaden auch mal das vierfache betragen kann) gefahren werden muß um eine solche Reperatur wieder auszugleichen. Dazu kommt aber noch dazu, daß die höherer Steuer + Versicherung und der bei alten Diesel-Fzg. höhere Wertverlust mit ausgeglichen werden muß. Dazu wiederrum kommt auch noch die intensivere Wartung und der höhere Aufwand an Bereifung / Bremsanlage.

    Ich persönlich habe für mich damit einen solchen PKW kategorisch ausgeschlossen. Einzig bei nem ganz alten Diesel z.B. in reiner Transportfunktion (z.B. Golf 2 Diesel / Corolla E10 Diesel), könnte ich persönlich mir vorstellen so was zu fahren. Aber auch das nur, weil ich meine Autos selber inst. setzen kann. Für Nichtschrauber sind diese Autos allerdings u.U. der absolute Supergau. Abgesehen davon, daß ältere Benziner total kaum mehr verbrauchen, als alte Diesel. Indem dann auch noch der Krafstoffpreis recht nah aneinander liegt, lohnt sich selbst sowas kaum.

    U.U. wäre vielleicht ein Autogasauto einen sinnvolle Alternative. Allerdings MUSS das Auto über einen Motor verfügen, welcher das Gas auch verträgt. Im allgemeinen ist man damit auf (in anderen Bereich ggf. minderwertige) europäische Fahrzeuge angewiesen.

    Das Ende vom Lied: Autofahren kostet Geld. Egal, was drauf steht.
     
  11. #10 redceli1, 24.03.2010
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    Hab seit Jänner einen alten E Carina Diesel, Bj, 96 2.0 TD mit 150.000 km als Altagsauto. Hoffe da mal, dass mir die angeführten Sachen mal erspart bleiben. Hört sich ja gar nicht gut an, was da zusammenkommen kann.
     
  12. #11 E-Lurch, 24.03.2010
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    Muss mal ne Lanze brechen für meinen "älteren mit moderner Technik":
    gefahren seit 3 Jahren (1 Jahr Gebrauchtwagengarantie)
    82353,6km gefahren (gesamt 163xxxkm)
    6,1 Liter Durchschnittsverbrauch macht (bei zwischendurch Diesel 1,49€) 7€/100km
    (Ich gehaupte der Unterschied Diesel/Benzin / 100km bei "vergleichbarer" Motorisierung liegt eher bei 3,5€)
    4€/100km Unterhalt (Steuern/Versicherung(HP/TK))
    2€/100km Wartung/Ersatzteile (alle Service im Garantiejahr, danach selber Öl und alle Filterwechsel + einmal Bremsen rundum selber + 2xSaubhubsteuerscheiße (1x ausserhalb der Garantie) + Reifen

    Ich glaub damit fahr ich schon sehr günstig.

    Teuer wird wohl der nächste Zahnriemenwechsel :(

    Vielleicht hab ich aber auch nur Glück, eben kein AGR DPF VTG ZMSR oder dergleichen zu haben ;) und wenigstens nen bissl was selber mach zu können.
     
  13. AdMan

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  14. #12 Worldchampion, 24.03.2010
    Worldchampion

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    Ihr beiden habt aber nun auch zwei von den eher wenigen wirklich langzeithaltbaren Dieseln.

    Der im Carina ist noch ein ganz einfacher. Da ist halt das Auto außenrum auch schon was älter. Wer selber etwas handwerkliches Geschick hat, bekommt das aber günstig in den Griff. Teuer wird's da erst, wenn Reperaturstau entsteht und das eine Werkstatt erledigen soll.

    Der D4-D im E11 hat weder einen DPS noch einen VTG. Das Zweimassenschwungrad könnte da irgendwann mal kommen, war bei den T22 Avensis meist zwischen 200000 und 350000 soweit, was schon recht spät ist. Bei div. europ. Autos ist da bei 200000 schon öfters mal Sense. Die Saughubsteuerventile hast du ja schon erwähnt.

    Man kann natürlich auch nicht davon ausgehen, daß wirklich JEDER Diesel ne tickende Finanz-Zeitbombe ist. Die Warscheinlichkeit ins Klo zu greifen ist aber höher, als bei nem Benziner und im Alter wird das halt nicht besser.
     
  15. #13 uffbasse, 24.03.2010
    uffbasse

    uffbasse Lebende Foren Legende

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    nix mehr T22 D4D jetzt Honda Jazz
    Das Zweimassenschwungrad kommt unabhängig vom Kilometerstand.
    Bei meinem war's damals bei 86 tkm und mittlerweile hat der Karren 180 tkm und es herrscht Ruhe in dieser Hinsicht.

    Zum Thema Wartung.
    In den T22 D4D kommen beim Ölwechsel 6,5 l rein.
    Bei meinem T19 1.6 vorher waren's nur 3,5 l
    Auch ist der Ölfilter vom Diesel fast doppelt so gross als beim Benziner.

    Zahnriementausch ist beim Diesel auch teurer als beim Benziner,da der Diesel im Motorraum deutlich mehr Platz braucht und wesentlich verbauter ist.

    Von daher würde ich mal behaupten,dass Wartung und Inspektionen beim Diesel etwas teurer sind als beim Benziner.
     
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