MA61 in AMS6/84 und Mot1/85

Dieses Thema im Forum "Oldies" wurde erstellt von Eric Draven, 13.05.2010.

  1. #1 Eric Draven, 13.05.2010
    Eric Draven

    Eric Draven Guest

    Hallo Oldiefreunde,
    ich habe mir aus der "Bucht" 2 Zeitschriften mit Testberichten von der MA61 besorgt..

    In der AMS ist im Rahmen eines grossen Import/Made in Germany Test ein
    vergleich mit dem Porsche 944...Thema Sportwagen...

    In der Mot ein 4 Seiten einzeltest der Automatik-Version.

    In beiden Zeitschriften stehen die Tester der MA61 sehr wohlwollend gegenüber...das ist ja schon was... ;) ;)

    In der AMS wird der Motor von der Optik/Sound/Leistungabgabe sehr gut bewertet nur der Spritverbrauch wird bemängelt.
    DIe Sitze und der Tacho werden als "verspielt" und überflüssig bewertet,während die Ausstattung als sehr Hochwertig bezeichnet wird.

    Ein dickes Minus bekommt das Fahrwerk,welches lt Tester im Grenzbereich
    extrem unberechenbar ist.

    Als Vorzüge der MA61 gegenüber dem Porsche werden genannt:
    Komplette Ausstattung
    Günstiger Preis
    Gute Übersichtlichkeit
    Tolles Design.

    Nachteile:
    Fahrwerk
    Kein Sportwagenimage


    In der Mot kommt die MK2 sogar noch besser weg..
    Hier werden die Sitze und der Digitaltacho sehr gelobt,und auch das Design/Motor und Getriebe werden als sehr gut bezeichnet.

    Hervogehoben wird die 4 Gang Automatik,welche damals Brandneu war(Computer gesteuert) und einige Technikpreise einheimste..

    Das Schaltverhalten des Automaten wird als sehr gut bewertet...leider ist
    der Kraftverbrauch des Wandlers wohl deutlich spürbar.


    Auch in diesem Test wird das Fahrwerk als "kriminell" bewertet..der einzige dicke Minuspunkt...
    Man kann aus beiden Artikeln deutlich rauslesen,daß die MA61 auch während ihrer Bauzeit eine ziemlicher Exot auf deutschen Strassen war.

    Nun.....die Sache mit dem Fahrwerk kann ich teilweise nachvollziehen...aber
    das gilt nur für den Grenzbereich...härtere PU Buchsen dürften hier Wunder wirken... ;)

    Das lesen so alter Autozeitungen macht einen riesen Spass...die Aufmachung der Satzbau(ohne Englische Wörter) einfach Geil...

    Auch die Anzeigen von Köning Specials z.b sind wirklich lesenswert.
     
  2. AdMan

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  3. #2 waynemao, 13.05.2010
    waynemao

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    Und ich denke jetzt gibts ordentlich was zu lesen, aber nix da :O


    Los, reinstellen die Artikel! :D

    Japanische Fahrwerke als kriminell zu bezeichnen war in den 80ern unheimlich "in". Das der Cordia Turbo war es laut Mot nämlich auch :rolleyes:.
     
  4. #3 Eric Draven, 13.05.2010
    Eric Draven

    Eric Draven Guest

    Ich bin mir nicht sicher,ob ich damit gegen Urheberrecht verstoße wenn ich die Artikel hier einstelle..... ?(
     
  5. #4 waynemao, 13.05.2010
    waynemao

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    Ich hatte den Artikel der Cordia hier eingestellt, sind ja auch öfter welche zu lesen. Sicher war ich mir aber auch nicht.
     
  6. #5 Schuttgriwler, 13.05.2010
    Schuttgriwler

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    Sowas habe ich zu meinen beiden KP6 Starlet... Diese Berichte sind einfach cool, was so alles schlecht geschrieben wurde. :-)
     
  7. zero

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    genau aus diesem grund haben wir bei uns in der halle im ragal einen haufen 80er zeitschriften zum totlesen :D
     
  8. mbiker

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    @ Eric Draven

    In der AMS ist …
    Ein dickes Minus bekommt das Fahrwerk,welches lt Tester im Grenzbereich
    extrem unberechenbar ist.

    In der Mot kommt die MK2 …
    Auch in diesem Test wird das Fahrwerk als "kriminell" bewertet..der einzige dicke Minuspunkt...

    Nun.....die Sache mit dem Fahrwerk kann ich teilweise nachvollziehen...aber

    ------------------------------------------------------------------------------------------

    Alles schön und gut was da geschrieben wurde. Die Fahrwerke japanischer Auto in jener Zeit wurden von den europäischen Journalisten gnadenlos verrissen. Teilweise zu Recht, teilweise aber total unberechtigt.
    Für die gabs nur deutsche Autos mit gutem Fahrwerk. Auch wenn diese in einem Vergleichstest schlechter als die Japaner waren, so fanden sie immer einen Dreh um deren schlechteres Fahrverhalten besser darzustellen.
    Schließlich wollte sie ja die deutschen Autokonzerne nicht verärgern, um nicht auf kostenlose Testwagen und vor allem auf die bezahlten Inserate in Ihren Zeitschriften verzichten.
    Wie heißt es so schön: „Wer gut schmiert, der fährt gut“
    Hier mein ich aber nicht das Motoröl.
    Die Fahrwerke und die Straßenlage der Celica, wie sie seinerzeit Anfang der 70er zu uns kamen, waren wirklich schlimm. Kein richtiger Geradelauf, schlingern, ein Untersteuern, welches in Übersteuern überging. Die Bremsen eine Katastrophe.
    Aber die Japaner lernten schnell. Stiegen vom kopieren auf entwickeln um.
    Schon die 2. Generation, welche 1978 zu uns kam, hatte eine gewaltige Verbesserung im Fahrverhalten und bei den Bremsen und konnte mit den hochgelobten deutschen Fahrwerken mithalten.
    Die 3. Generation die dann 1982 zu uns kam, egal ob Celica oder Celica Supra war den deutschen Fahrwerken schon ebenbürtig, oder überlegen.
    Aber die deutschen Journalisten konnten dies teilweise nicht akzeptieren.
    Und die Celica Supra hatte ein hervorragendes Fahrwerk und phantastische Bremsen. Beides ein Grund, warum ich dieses Auto heute noch immer fahre.
    Die Celica Supra ist als gutmütiger Übersteurer ausgelegt.
    Und wenn ein Tester in einem Magazin schreibt, dieses Fahrwerk ist kriminell, so hat er dies wahrscheinlich nach einer durchzechten Nacht geschrieben, wo er den Ablauf der Dinge beim fahren im Grenzbereich, die Koordination mit den Geschehen und seinen Reflexen nicht auf die Reihe bekommen hat.
    Aber wir haben Gott sie Dank Meinungsfreiheit. Jeder kann schreiben was er will, was der Brötchengeber verlangt.
    Und deutsche Journalisten schreiben auch heute noch nach dem Mund des Chefredakteurs, bzw. des Herausgebers und nicht ganz nach den eigen Vorstellungen und den Tatsachen.
    Was gewünscht wird, wird geliefert.
    Weils damals gegen japanische Autos ging, weil damals die deutsche Autoindustrie angstvoll auf jede Neuvorstellung aus Japan gewartet hat, so wird’s verständlich, dass damals japanische Autos schlechte Fahrwerke hatten – zumindest die deutsche Schreiberelite hat es so verbreitet.
    Der mündige Konsument hatte schon damals, Anfang der 80er nur mehr den Kopf darüber geschüttelt.
    Ob ein Porsche 944 ein wirklich so viel besseres Fahrwerk als die Celica Supra hatte, mag ich nicht zu beurteilen. Es mag vielleicht subjektiv besser gewesen sein, weil etwas härter abgestimmt.
    Aber man kann sicherlich nicht sagen, wie dieser Schreiberling schreibt: Der Porsche 944 ist im Grenzbereich leicht beherrschbar, die Celica Supra aber „kriminell“
    Ich bin keinen Porsche 944 im Grenzbereich gefahren. Wohl aber fahre ich die Celica Supra seit 26 Jahren. Kenne daher den Grenzbereich sehr gut.
    Im Gegenteil, wenn er kommt, merkt man, jetzt beginnt das Auto zu wandern, zu rutschen. Man hat Zeit bis es soweit ist und das Auto ins rutschen kommt. In dieser Zeit kann man je nach Tagesverfassung und Laune das Auto „herrichten“ um dann, je nach Straße und was daneben ist, mit 2 Rädern oder allen 4 Rädern driften.
    Genau diese Zeitspanne vom erkennen bis zum tatsächlichen rutschen macht dieses Auto so sicher im Grenzbereich. Ein leicht zu kontrollierendes Auto, mit dem Lenkrad und dem Gasfuß zu lenken.
    Allerdings gibt’s da im Grenzbereich auch Eigenheiten. Kennt man die nicht, so ist das Auto wirklich gewöhnungsbedürftig, aber nicht gefährlich.
    Für Herzklopfen und Schweißausbrüche kann dies aber schon sorgen.
    Ich nehm an, der Tester, der damals dieses Auto getestet hat, ist nicht über diese Stufe hinausgekommen.
    Aber dieses „kriminelle“ Verhalten ist weit vorm Grenzbereich. Geht man über diese Unruhe hinaus, wird das Auto ruhig, wartet auf den Fahrer, dann kommt erst der richtige Grenzbereich.
    Hat man diese Eigenheit „erfahren“ so hat man ein sehr gutmütiges, übersteuerndes Auto.
    Früher, wie mein Auto noch jung war, war ich auch sehr viel im Grenzbereich – der war aber niemals kriminell. Egal bei welchen Geschwindigkeiten und Straßenverhältnissen, ob auf einer kurvigen Landstraße im Bereich von 70 bis 140, oder auf der Autobahn bei 170/180. Auf der Autobahn bin ich bei diesem Tempo auch Autos wie den Porsche 911, oder Nissan 300ZX in den Kurven davongefahren. Auf der Geraden habens mich dann wieder aufgschnupft. So was kann man nicht, wenn das Fahrverhalten „kriminell“ ist. Zu so was braucht man ein gutmütiges Auto, welchem man blind vertrauen kann. Wo es keine bösartigen Überraschungen gibt.
    Es gibt auch Testberichte die von einer sehr guten Straßenlage schreiben. Sogar in einer deutschen Motorzeitschrift.
    Es kam hat darauf an, welche Beziehung dieser Mensch zu dem Testobjekt aufgebaut hatte.
    War ihm das Auto sympathisch, wurde es auch ein guter, seriöser Bericht.

    Testbericht: autorevue 1984

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    ralleyracing

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  9. #8 Eric Draven, 15.05.2010
    Eric Draven

    Eric Draven Guest

    @mbiker:
    Danke für das Einstellen der beiden Berichte...die kannte ich bislang noch nicht.

    Ich bin mit dem Fahrwerk der Mk2 auf eigentlich ziemlich zufrieden,ein Vorbesitzer hatte die Originalen Öldruckdämpfer gegen Sachs-Gaßdruck ausgetauscht...
    Das ist schon eine deutliche Verbesserung..

    Die Hinterachskonstruktion ist ja eigentlich schon aufwändig und hat durchaus
    ähnlichkeit mit BMW oder Mercedes-Benz...

    Was ich bei meiner MA61 aber bemängeln muß ist folgendes:
    Auf der Autobahrn ab ca 80km/h bei Fahrbahrnmarkierungen ein "Tänzelndes Heck".
    Und beim Abbiegen an der Ampel:
    Beim Losfahren und gleichzeitigen starken Einlenken/Gaßgeben verwindet sich der hintere Hilfsrahmen...
    Ich gehe mal davon aus,daß die Fahrwerksbuchsen einfach "auf" sind..obwohl ich sie auf Spiel geprüft habe...deswegen werde ich im Winter PU Buchsen einbauen...
     
  10. #9 Mister_Two, 15.05.2010
    Mister_Two

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    Hab von meinemn Terceln und meinem MR2 auch fast alle Testberichte von damals. Ich finde nicht nur die Berichte cool sondern auch die Werbung in den Zeitschriften (daher auch der text in meiner Sig :D ), das macht einfach nur fun. :] Lade demnächst auch mal a paar Berichte hoch. ;)
     
  11. #10 waynemao, 15.05.2010
    waynemao

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    Ich wäre für einen eigenen Thread im Oldie Bereich dafür, dann findet man die Dinger auch wieder, bzw. sie sind nicht überall versteut :].
     
  12. Rory

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    Ich hätte noch Fahrbericht AMS 12/78 und Test AMS 23/78
     
  13. mbiker

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    @ Eric Draven

    … ca 80km/h bei Fahrbahrnmarkierungen ein "Tänzelndes Heck".

    Und beim Abbiegen an der Ampel: Beim Losfahren und gleichzeitigen starken Einlenken/Gaßgeben verwindet sich der hintere Hilfsrahmen... Ich gehe mal davon aus,daß die Fahrwerksbuchsen einfach "auf" sind..obwohl ich sie auf Spiel geprüft habe...deswegen werde ich im Winter PU Buchsen einbauen...


    Ein tänzelndes Heck bei Farbmarkierungen auf der Autobahn, da tippe ich fast auf die Spur, die nicht optimal eingestellt, bzw. verstellt ist.
    Aber manche Farbmarkierungen sind auch extrem, mehrere mm dick aufgetragen, die spür ich auch, wenn ich sie in einem gewissen Winkel und einem bestimmten Tempo überfahr.
    Bis Tempo 60/70 tänzelt bei mir das ganze Auto. Da laufen die breiten Reifen jeder Bodenunebenheit nach. Erst darüber hinaus wird’s besser, weil die Servolenkung geschwindigkeitsabhängig ist.
    Ob sich der hintere Hilfsrahmen verwindet? – möglich. Möglich ist aber auch, dass schon die ganze Karosserie weich ist. Schließlich hat das Auto fast 3 Jahrzehnte am Buckel.
    Abhilfe schafft punktuell den Rahmen nachschweißen, eine Domstrebe vorne, und natürlich neu Stabigummi und PU-Buchsen.
    Wobei eine Domstrebe, wenn sich das Auto verwindet, die einfachste Abhilfe ist. Allerdings mit dem Nachteil, dass die schon geschwächte Struktur des Autos noch stärker beansprucht wird.
    Das aufwändigste und wahrscheinlich das Beste ist, die Bodenplatte punktuell nachschweißen und neue PU-Buchsen und neue Stabilisatorgummi.
     
  14. #13 Eric Draven, 15.05.2010
    Eric Draven

    Eric Draven Guest

    Neue Stabigummis sind schon drin,die alten waren nur noch "Teilweise" vorhanden...

    Domstrebe...ja sofort...nur woher???
    Ich habe noch nichts gefunden..

    Wollte gerade noch ne runde fahren...ein klackerndes Geräusch vorne links
    nachgeschaut...eine dicke Schraube im Reifen... X(

    Also ab nach ATU nen neuen Reifen besorgen inl.Auswuchten aller Räder...
    na toll X( X(
     
  15. mbiker

    mbiker Mitglied

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  16. RA29

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    Zitat:

    Die Fahrwerke und die Straßenlage der Celica, wie sie seinerzeit Anfang der 70er zu uns kamen, waren wirklich schlimm. Kein richtiger Geradelauf, schlingern, ein Untersteuern, welches in Übersteuern überging. Die Bremsen eine Katastrophe.
    Aber die Japaner lernten schnell. Stiegen vom kopieren auf entwickeln um.
    Schon die 2. Generation, welche 1978 zu uns kam, hatte eine gewaltige Verbesserung im Fahrverhalten und bei den Bremsen und konnte mit den hochgelobten deutschen Fahrwerken mithalten.

    Zitat Ende

    Kann ich jetzt nicht so nachvollziehen. Ich habe für meine 76ér Celica RA29 eine 78ér RA40 geschlachtet und sehe sowohl bei den Bremsen wie auch bei den Fahrwerkskomponenten keine Unterschiede. Lediglich die Hinterachse ist etwas breiter.
    Was also soll sich da verbessert haben?
     
  17. mbiker

    mbiker Mitglied

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    Dazu kann ich nichts sagen, obs da sichtbare Unterschiede gibt oder nicht. Ich bin kein Bastler und leg beide Teile nebeneinander und kann daher nicht sagen, schaut ähnlich oder genauso aus, also ist die Straßenlage, das Fahrverhalten ident.
    Aber beim fahren hat man die Unterschiede gewaltig gemerkt.
    Ich hatte am Anfang eine Celica 1600 ST, BJ.73 mit 86 PS, nach heutigen Standard ein Häusl, im Grenzbereich unfahrbar, irgendwann zerschellte ich dann auch damit. Die nächste, ein Jahr später war eine Celica 1600 GT, die hatte serienmäßig Gasdruckstoßdämpfer und 106 PS. Also einen wunderbaren Motor mit obenliegende Nockenwellen, das Fahrwerk war zwar besser als bei der ST, aber viel, viel zu weich. Die Bremsen waren bei beiden Autos fast kriminell. Wenn sie warm waren, war es gefährlich aus hohem Tempo abzubremsen. Das Auto wurde fast nicht langsamer und wollte immer abbiegen und sich in die Büsche schlagen.
    Die zweite Generation, da hatte ich eine Celica Liftback XT und die war von der Auslegung her fantastisch.
    Nix schwammiges beim lenken, man konnte punktgenau auf eine Kurve, durch die Kurve fahren. Das Fahrwerk war straff und neutral ausgelegt, ein Quantensprung gegen das Fahrverhalten der ersten Generation. Zum spielen und Querfahren reichten die PS bei diesem Fahrwerk nimmer.
    Wie oben beschrieben, was sich technisch verbessert hat, weis ich nicht, beim fahren hats man gespürt. Und darauf kams an.
     
  18. #17 Eric Draven, 16.05.2010
    Eric Draven

    Eric Draven Guest

    Ich war Freitag noch beim JCF Stammtisch in M`Gladbach,im Rahmen der
    diesjährigen Drachenfahrt kam auch noch mal das Thema auf dem Tisch...

    Der Hintergrund:
    Im letzten Jahr war der "Tourguide" ein sehr netter Kollege mit einem Datsun 280Z..
    Nachdem unser Konvoi sehr gemächlich die ersten 100 km durch die Landschaft gerollt war,gab es eine sehr schöne Serpentinenstrecke Bergauf/ab..da wurde die Fahrweise schon etwas "Sportlicher"...

    Ich katte keinerlei Probleme aber die TA22/28 und speziell ein TA40 Cabrio Fahrer hatte extreme Probleme...und am ende keinerlei Bremsdruck mehr.
    Dazu muß man sagen,daß diese Fahrzeuge alle "Stock" waren was Fahrwerk und Bremse betrifft...

    Aber andersrum:
    Welche Fahrzeuge aus den 70er Jahren hatten schon eine richtig gute Bremse/Fahrwerk im heutigen Sinne(Exoten mal ausgenommen)
     
  19. #18 tuningmichl, 23.05.2010
    tuningmichl

    tuningmichl Mitglied

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    Fahrwerk MA61

    Ich hab noch das 1982er Original-Fahrwerk. Die Federn haben sich mittlerweile um gute 30mm – 40mm gesetzt, was ja nicht schlecht aussieht. Vor den originalen Felgen in „konischer Optik“ (ET27) sitzen Distanzscheiben, hinten 30mm stark, also ET -3 (wurden 2001 eingetragen). Aus sportlicher Sicht ist das Fahrverhalten zwar nicht kriminell, aber ziemlich gewöhnungsbedürftig. Man muss sich halt dessen bewusst sein und sich danach orientieren. Der MA61 wurde ab Werk als Cruiser für den US-Markt ausgelegt. Wer das kapiert hat, kommt mit dem Fahrzeug verdammt gut zurecht. .
     
  20. AdMan

    Schau dir mal denpassenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 Nico2710, 23.05.2010
    Nico2710

    Nico2710 Mitglied

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    TA 23 / Peugeot 208
    Hi.

    Zitat aus AMS 1974.

    Eine Celica, die auf Bilstein-Dämpfer, härtere Federbeine und 185/70er Reifen auf 5-Zoll Felgen anstelle der 165/13er Schmalreifen auf 4 1/2
    Zoll Felgen umgerüstet war, hatte fast alle Unarten abgelegt und glänzte durch neutrales Fahrverrhalten mit leichter Untersteuerungstendenz. Vor allem waren weit höhere Kurvengeschwindigkeiten drin. ZITAT ENDE.
    Dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
    Ich habe von Anfang an andre Dämpfer (Bielstein), andere Federn und 185er Reifen (5 Zoll) eingebaut, und hatte, außer mal in Zandvoort :D(ganz lange her), noch nie Schwierigkeiten.

    Nico 2710
     
  22. #20 SteveMcQueen, 23.05.2010
    SteveMcQueen

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    Wenn der TA22 ein Häusel ist, warum waren sie dann im Motorsport so gut? :rolleyes:
     
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