Kaufberatung junger, guter Diesel für rel. wenig Geld - Tipps?

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von GaKu, 07.11.2011.

  1. #1 GaKu, 07.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2011
    GaKu

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    hallo,

    ich hab mich rel. lang nicht mehr gemeldet weil ich anderweitig beschäftigt war und nach möglichen kandidaten für einen fahrzeugwechsel geschaut hab.

    Mein e11 ist zwar super und auch sparsam, aber ein diesel könnte das noch besser. Suche etwas sparsames, komfortables in der Kompaktklasse mit 4 Türen und Kofferraum der für min. 1 Kind tauglich wäre. Ausstattungsmäßig wär Klima halb- oder vollauto, el. beheizbare Spiegel und Tempomat super. Also die eierlegende Wollmilchsau schlechthin :D

    Ich kann ja mal meine bisherigen Erkenntnisse mitteilen und ihr könnt mir Tipps geben. Ich lasse mich auch gern umstimmen übrigens wenn ich ne andere Meinung habt.

    Mazda 3 mit 1.6CD, schickes Auto, recht teuer, außerdem macht der Diesel von PSA & Ford zumindest in den PSA und Ford-Modellen öfter ärger mit Turbodefekten.
    Ford Focus, Peugeot 307 und Citroen C4 fallen deswegen auch weg.
    Opel Astra H scheint ne gute Alternative zu sein, sehr günstig, viel Platz, säuft aber etwas mehr, rel. laut. Außerdem sind auch die einen oder anderen Probleme bekannt und meine Frau bräuchte noch überzeugungsarbeit um sich mit einem Opel anzufreunden :D
    VW, Audi, Skoda sind für mich keine echten Alternativen wegen des Krawalldiesels, außerdem teuer und :sleep
    Mercedes A-Klasse (W169) scheint eine gute Alternative zu sein, technisch problemlos, leise und recht komfortabel, sparsam und günstiger Unterhalt, innen viel Platz aber sehr teuer bei wenig Ausstattung und ROST.

    Momentan beschleicht mich das Gefühl dass ich an einem Auris nicht vorbeikomme... Sind da - insbesondere bei den Dieseln - irgendwelche Probleme bekannt?

    Danke schonmal.

    PS: Da ich ein armer schlucker bin sind bei der Laufleistung der Gebrauchten meist 100 bis 200tkm vorgesehen, Und ich fahr ca. 30 bis 35tkm im Jahr wobei das Auto natürlich möglichst lange halten sollte.
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  2. AdMan

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  3. Sushi

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    Den Mazda hast du ja schon auf dem Zettel.

    Der hat nen ordentlichen Kofferraum und nen super Motor. Wir sind ihn mal Probegefahren und ich fand ihn super.

    Nur sparsam ist auch der E12 1,4 D4D der hätte ja auch alles was man braucht. Yaris & Co würde ich mir bei der Jahresleistung nicht antun. Evtl. nen T22 ???

    Die A-Klasse ist nicht sparsam wollte mein Schwiegervater mal haben aber der 2L säuft halt auch mit wenig Leistung.

    Was wäre denn mit BMW ?
     
  4. Cybexx

    Cybexx Lebende Foren Legende

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    mein tip ist, wenn du langfristig ökonomisch fahren willst, kauf nen benziner, oder fahr deinen jetzigen einfach weiter.

    was du an treibstoff sparst, zahlst du schnell an reparaturkosten draus.

    was kostet der tausch von nem turbolader mit material. die gehen gerne kaputt.

    diesel sind heute nicht mehr das, was sie früher waren (unkaputtbar). das sind hightec motoren, die gerne (mit höherer laufleistung) mucken.

    verschlimmbesser dich nicht!
     
  5. GaKu

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    bei recht viel langstrecke nervt es halt schon sehr, auch muss man sich sehr zurückhalten auf der bab. außerdem will ich es :] und wenn man nen guten diesel findet sollten die probleme ja auch nicht all zu groß sein.

    @ sushi: naja der psa/ford/volvo/mazda 1,6 diesel macht ja schon massivst probleme, hab zumindest wenig lust auf turboschäden. wenn die nicht wären und mir jemand genau sagen könnte ab wann das problem abgestellt wurde - falls überhaupt - stünde die wahl eh schon fest.

    bei der a-klasse macht es halt bloß keinen sinn den 160cdi zu nehmen, weil der genauso verbraucht wie der 180cdi und um welten lahmer ist.

    bmw ist mir einerseits zu "prollig", der 1er außerdem extrem teuer (auch um einiges teurer als z.b. a-klasse) und ich meine von überall gehört zu haben das platzangebot sei sehr gering.

    wie auch immer; was ist denn mit den toyota-dieseln in t25, auris und evtl. noch e12 (wobei der mir schon fast zu alt wäre)? halten die, sind die empfehlenswert? welche eher, welche weniger?

    also bei mercedes ist das durchaus möglich 300-400tkm oder mehr ohne ernste probleme am motor/getriebe zu bestreiten auch mit den modernen hochgezüchteten dieseln an denen sooo viel kaputtgehen kann. dann sollte toyota das doch auch hinbekommen, oder nicht?

    oder einfach nen prius II auf lpg :D
     
  6. #5 HeRo11k3, 08.11.2011
    HeRo11k3

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    Den Stress machen in erster Linie die 1.6er-Motoren, bei den 2.0ern tritt das (zumindest bei Ford) nicht so gehäuft auf. Und - ich weiß ja nicht, bis in welches Alter du suchst - im Focus ist der Motor "erst" seit dem Modellwechsel 2004/2005 verbaut, weiß nicht, wie das bei Mazda und PSA aussieht.

    Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir nicht so sicher wäre, ob jenseits der 150000km ein Diesel wirklich noch so geschickt ist - da können einfach zu viele teure Teile das Ende ihrer Lebensdauer erreichen.

    MfG, HeRo
     
  7. kurzer

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    also, den richtigen tip haste schon bekommen. kauf dir nen prius! die spritkosten sind auf dem niveau eines diesel, versicherung, steuer, wartung und vor allem reparaturkosten sind auf minimum. wozu also auf eine rüttelplatte setzen, wenn man auch leise, vibrationsarm und entspannt fahren kann?!
     
  8. Vince

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    Zu den Toyota Dieseln:
    Der 1,4er D4D fällt für dich generell weg, wenn der Tempomat KO-Kriterium sein sollte, da diese Kombination weder beim E12 noch Auris möglich ist.
    Wobei der Motor an sich für einen 1,4er echt langlebig ist, sparsam zudem und er hat eine Steuerkette statt eines kostenintensiven Zahnriemens.

    Der 2,0er D4D mit 126PS im T25 Facelift und im Auris hat ebenfalls eine Steuerkette bekommen, davor noch Zahnriemen und wohl gelegentlich Probleme mit sen Saughubsteuerventilen.

    Beim E12 sieht das ähnlich aus. 2,0 D4D mit 90 oder 110 PS leiden häufig unter der SHSV-Problematik und haben einen Zahnriemen.
    Ab Umstellung auf 116PS im E12 verschwanden die SHSV-Probleme, da eine neue langlebigere Hochdruckpumpe verbaut wurde.

    Ich selbst habe den E12 2,0 D4D Facelift mit 116PS 15 Monate und 50.000km lang gefahren, danach allerdings ganz schnell abgetreten, weil Zahnriemenwechsel und defektes Zweimassenschwungrad sich ankündigten.

    Bin dann auf einen alten Avensis T22 Vorfacelift mit 1,8er Magermix-Benziner umgestiegen.
    Der verbraucht bei meinem Fahrprofil und geschultem Gasfuß nur 0,5 Liter mehr auf 100km, kostet aber in der Wartung ca. 150€ weniger auf 15.000km und 200€ weniger Steuern. Und wenn mal was kaputt geht kostet es einen Bruchteil dessen, was man bei einem Common-Rail-Diesel zahlt.

    Ich war selber immer Diesel-Fan und bin es auch heute noch ein wenig, wenn man auf Drehmoment und Sparsamkeit bei dauerhaft hoher Geschwindigkeit steht führt auch noch kein Weg dran vorbei.
    Aber wie Cybexx schon geschrieben hat, aus ökonomischer Sicht wird der Diesel immer mehr zum Schwachsinnsprodukt, nicht ohne Grund steigen heute schon Polizei, Taxibetriebe, Firmenwagenflotten, Busunternehmen etc. auf alternative Antriebe wie Gas etc. um, wenn es um wirklich hohe Fahrleistungen geht. Und für den Otto-Normalverbraucher reicht heutzutage leider teilweise bis 40.000km im Jahr der Benziner aus. (Wenn man nicht gerade G55 AMG gegen G350 CDI vergleicht)

    Als ich den Diesel gekauft habe, lagen noch gute 20 cent / Liter dazwischen, mittlerweile sind es teilweise keine 10 cent mehr und zum Winter hin wird der Diesel genauso teuer oder sogar teurer als Benzin werden.

    Lange Rede kurzer Sinn: Da du dein Auto lange behalten möchtest, von dir selbst sagst, dass du ein armer Schlucker bist (und demnach wohl auch keine vierstelligen Summen für Reparaturen auf der hohen Kante hast) und der Diesel immer unwirtschaftlicher wird, bleib bei deinem Auto oder wechsel auf einen anderen Benziner.
     
  9. GaKu

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    mein fahrprofil ist in etwa 70% landstraße, 15% BAB und 14% kleinstadt, 1%großstadt.

    das mit dem geringen verbrauch bei höheren geschwindigkeiten ist bei mir ausschlaggebend für die überlegung, außerdem das niedrigere drehzahl- und damit einhergehend geräuschniveau, das drehmoment, aber weniger der preisunterschied; zumal ich wenn ich keine große reise mache und nur zur arbeit pendle in Österreich tanken kann, da liegt der Preisunterschied bei momentan 1-3ct/l.

    mein fahrzeug will ich aber schon auf kurz oder lang wechseln, allein die versicherung für einen e11 liftback (zumindest der 4a-fe) ist exorbitant teuer, jetzt typklasse 19. hab noch kein auto gesehen das teurer ist, sogar ein golf 3 gti ist um einiges billiger eingestuft.
    außerdem war die letzzte AU gaaanz knapp bestanden, die tachowelle will auch nicht mehr so richtig, der auspuff nervt mit rost.

    ich weiß auch das lpg am intelligentesten wäre, aber finde mal ein auto das nicht uralt aber trotzdem gasfest ist und das nicht säuft wie ein loch sodass man unterm strich immer noch spart.
     
  10. #9 emzet, 13.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 13.11.2011
    emzet

    emzet Junior Mitglied

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    Ein Diesel ist schon was feines bei schnellen Autobahnfahrten.

    Wie man hier aber schreibt ist der Unterhalt von nem Diesel wesentlich teuerer, vor allem wenn das Auto bereits viel hinter sich hat.

    den 116/110/90 PS D4D (2,0) würde ich nach Deinen Präferenzen nicht nehmen. Ich hatte die stärkere Version im Corolla, es gab den nur mit 5 Gang und Zahnriemen. Dazu war der Motor (zumindes im E12) bei hohen Geschwindigkeiten sehr laut.

    Meines Erachtens ist ein Auris für eine Familie mit einem Kind zu klein. Da würde ich mich lieber nach einem T25 nach FL mit 2,0 D4D mit 126 PS umsehen. Vom Fahrverhalten ist der T25 wirklich komfortabel, geräumig und hat schon etwas unter der Haube.

    Jetzt nur ganz kurz zum Unterhalt, wenn ich mit meinem T25 2,2 D4D bei der Werkstatt zur Wartung vorbeifahre sind gleich 400 Euro weg. Der T27 meines Vaters hat letzte Woche bei dem 30 tkm Service 360 Eur gekostet - dazu hat man die möglichen Aufwände wie Turbo, Injektoren, oder ZMS die meistens unerwartet zu einem schlechten Zeitpunkt kommen. Ich bin ne zeit lang einen 318i gefahren, der ist in der Kombiversion schon größer als der Auris (aber kleiner als Avensis), hat einen 2,0 Benziner mit 140 PS und das Auto hat auf dem gleichen Streckenprofil cca einen Liter mehr Verbraucht als mein Avensis.

    Ich war auch ein Diesel Fan, würde mir beim nächsten Auto aber den Diesel zwei mal überlegen. Die Benziner sind heute sparsamer geworden, ohne Turbo sind sie auch recht robust und man kann sie drehen :)

    Gruß
     
  11. #10 kurzer, 16.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 16.11.2011
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    ich hab beim prius für eine kleine inspektion ganze 86 euro gezahlt. mit stempel ins serviceheft und natürlich beim toyotahändler. allerdings ohne waschanlagenzusatz und andere nebensächlichkeiten. und es gibt auch teurere betriebe.

    ansonsten, wie gesagt ist nichts zu machen oder zu reparieren. kein anlasser, keine lichtmaschine, keine kupplung, kein getriebe- nichtmal einen zahnriemen hat das ding. der p3 hat sogar nichtmal mehr einen keilriemen! selbst die bremsen werden weniger beansprucht, weil die dinger viel elektrisch bremsen.

    wer keinen anhänger ziehen will und aufs geld schauen muss, der kommt normalerweise nicht an einem hybriden vorbei. egal ob autobahn oder stadt.
    bei mehr als 150km/h laufen die drehzahlen des hybridsystems zwar etwas aus dem optimalen bereich heraus, aber der verbrauch am ende ist immer angemessen. bei tacho 184 (v-max) nimmt der p2 etwa 10l. es gibt fahrzeuge, die hier besser sind. auch ein daihatsu move kommt bei vollgas leicht in den 2stelligen bereich, das dann aber bei 150...:D
    da man aber praktisch nie dauerhaft so schnell fahren kann, wenn man den schein behalten will, kommt am ende wesentlich weniger heraus. eine fahrt nach berlin afap endete mit 7,2. normale autobahntempi kommen auf um die 6l und wer sich mit richtgeschwindigkeit begnügt, der hat im sommer eine 4 vor dem komma. auf landstraßen und in der stadt sind 3,x keine seltenheit. und diese abschnitte wirken sich sehr stark aus, wenn man vorher 180 gefahren ist.
    es gibt ein paar diesel, die ähnliche verbräuche haben, aber die sind nicht vergleichbar. was auf augenhöhe fährt braucht etwas mehr, und 5l benzin sind immernoch billiger, als 6l diesel.
     
  12. Vince

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    Kann ich jetzt nicht unterschreiben.
    Wenn ich die Wahl zwischen einem E12 Facelift in guter Ausstattung und gutem Zustand habe und einen Prius daneben stelle, trennen die beiden Fahrzeuge meist 3-5000€.
    Das musste über Sprit und Wartung erstmal wieder einsparen.
    Sagen wir mal, du tauschst beim Corolla einmal die Kupplung und lässt die Bremsen einmal mehr machen im Haltezeitraum, sind es immer noch 2-4000€.
    Was dann im für den Prius besten Fall ca. 60.000 und im schlechteren Fall ca. 120.000 km entspricht.
    Und das fahren nunmal die wenigsten in kurzen Zeiträumen, der Durchschnittsfahrer braucht also mindestens ungefähr 5 Jahre um den Prius-Aufpreis einzusparen. (Einigermaßen konstante Spritpreise vorausgesetzt)
     
  13. #12 Dr.Hossa, 16.11.2011
    Dr.Hossa

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    Super Auto, fahr ich momentan.
     
  14. #13 GaKu, 17.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 17.11.2011
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    mal ein paar gedankengänge dazu:

    ich fahr halt schon auch gern auf der BAB 170 rum. auf dem abschnitt den ich immer fahre ist das eh ungefähr durchschnittsgeschwindigkeit ?(und bei solchen geschwindigkeiten hat ein prius glaube ich keinen allzu großen vorteil mehr. also wenn autobahn, dann schnell, ansonsten viel landstraße und kaum stadtverkehr. also eigentlich fast das absolute gegenteil des optimalen profils für einen hybriden - oder? wie liegen denn die verbräuche vom prius 2 bei höheren autobahngeschwindigkeiten?

    bei benzinern ist das problem, dass viele kurz übersetzt sind, auf der BAB hohe drehzahlen haben und zu dröhnen anfangen, dann könnt ich meinen e11 ja auch behalten. großer hubraum würde das zwar lindern, sich aber auch deutlich im mehrverbrauch niederschlagen, fällt also weg. 6-gang-getriebe sind bei benzinern in der preis- und altersklasse kaum zu finden.

    in meinen überlegungen bleibt da bloß noch ein diesel übrig. niedrigere drehzahlen, auch bei hohem tempo vergleichsweise sparsam. bleibt nur das problem mit der haltbarkeit bzw. folgekosten wegen möglicher reparaturen usw., was natürlich möglcihst auszuschließen sein sollte.

    ich fasse also zusammen: ein robuster diesel, mit möglichst wenig laufleistung (sind um die 100tkm dabei OK?) um 7000eur rum. grüne plakette muss auch sein.

    da fallen mir gerade nur 3 autos ein: E46, E12 und Astra H.

    E46 ist teuer, außerdem habe ich gehört dass es bei den dieseln bis 2004(!) probleme geben soll mit z.b. den turbos.
    E12 gabs ja bei den früheren dieseln auch probleme, also einen der späteren nehmen, 1.4er oder 2.0er 116ps.
    Astra H ist interessant, gibt's meist recht günstig und in Massen, allerdings erst ab facelift 2007 wirklich empfehlenswert. vorteil ist dass (ab 2007) alle 6 gänge haben und allgemein ist es auch das modernere auto verglichen zum e12 oder erst recht zum e46, preise nehmen sich nicht wirklich viel, liegen zwischen corolla und 3er.
    da opel aber viele flottenkunden hat (v.a. im baugewerbe) müsste man natürlich aufpassen keine runtergerittenen kisten zu erwischen. :D

    vlt. hat ja jemand was dazu anzumerken, eine meinung oder tipps etc. pp. bin für alles offen. mein e11 tut's ja noch, nur wird jetzt bei 130tkm das getriebe langsam seeehr hakelig.[COLOR=#000000 ! important][FONT=Arial ! important][/FONT][/COLOR]
     
  15. Vince

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    Wenn du dir beim E11 bei 130.000km Sorgen um das Getriebe machst, würd ich mir an deiner Stelle keinen modernen Diesel mit fast der gleichen Laufleistung anschaffen.
    Ich hab zum Ende der Garantiezeit immer unruhiger geschlafen, da Kupplung und Zweimassenschwungrad sich dem Lebensende zuneigten und sowas selbst mit Beteiligung einer Gebrauchtwagengarantie Schweineteuer wird. Da kannste im E11 zweimal Motor und Getriebe für ersetzen.

    Beim Astra Diesel kenn ich mich nicht so gut aus, was tatsächliche Wartungskosten angeht, hab allerdings Bekannte die mit Opel-Turbos auch schon genug Ärger hatten.
    Und der Vater eines Kumpels arbeitet hier in Eisenach im Opel-Werk und rät hinter vorgehaltener Hand auch von Turbo-Opeln ab, obwohl er selber einen fährt. Gepflegt und gewartet sollten sie aber wirklich regelmäßiger werden als ein älterer Toyota, sprich wenn du nen Opel-Diesel kaufst, achte darauf, dass er komplett scheckheftgepflegt ist und du nach Möglichkeit ne gute GW-Garantie dazubekommst.
    Wobei das für moderne Diesel bei jeder Marke gilt.
     
  16. TF104

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    Bei 35 000km Jahresfahrleistung beträgt der Vorteil von Diesel ganze 56€ in den Kraftstoffkosten. Zugrunde liegt dem ein Beispiel von einem gleichwertigen Benziner, der also statt 6L/100km eben 8L/100km braucht. Der Preisabstand ist hier mit den momentanen 8ct/L gerechnet. Allerdings kostet ein Auris (EZ 2010)zB. als Benziner 100€/Jahr Steuern. Als Diesel kostet der 226€/Jahr (2.0D4D). Zumindest nach neuer co2 Besteuerung müsstest du also mit 126€ Mehrkosten für die Steuern rechnen. Unterm Strich bleiben nach Abzug immernoch 70€ höhere Kosten da.
    Wobei man dauerhaft 8L beim Auris Benziner kaum hat. Bei viel Autobahn vielleicht schon.
    Und auch einen größeren Unterschied im Verbrauch würde man mit nur ~30€ "merken (also Benziner 9 statt 8L Durchschnitt dauerhaft wären nicht mal 86€ Kraftstoffkostenunterschied).
    Man sollte sich den Diesel durchaus durchrechnen.

    Gute Diesel gibts zu Hauf. Nur ist der ehemals unverwüstliche Diesel, der höchstens mal ´nen neuen Riemen brauchte von damals heute empfindliche , hochgezüchtete Technik.
     
  17. #16 kurzer, 17.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 17.11.2011
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    ich habe gerade einen perfekten prius 1 mit viel sonderausstattung für 4000 euro verkauft. da kann der preisunterschied zu einem guten e12 schwerlich 3000 euro betragen. und ich habe als normaler fahrer etwa 1000 euro sprit pro jahr gespart. ein pendler wird leicht 2000 euro sparen, am sprit allein.

    für jemanden, der glaubt, dass man irgendwo etwa 170km/h durchschnittsgeschwindigkeit fahren kann, ist die priuszeit aber wohl tatsächlich noch nicht angebrochen. dabei ist es so einfach, mal auf die uhr und den tageskmzähler zu schauen und nachzurechnen.

    wenn ich 100km mit 100 und 100km mit 50 fahre, habe ich eine durchschnittsgeschwindigkeit von 66,66km/h. wenn ich dagegen 100km mit 90 fahre und die anderen mit 60, dann komme ich schon auf 72km/h durchschnitt. verdammte physik! die niedrige geschwindigkeit wirkt sich viel stärker auf den schnitt aus, als die hohe. messe es nach, du wirst schwerlich einen schnitt über 130 erreichen, egal wo.

    anders als bei meinen vielen früheren autos (auch dieseln) hat man im prius diese weisheit relativ deutlich vor augen. ich fahre nun mit allen autos anders als früher und höre lieber etwas länger musik im auto, als etwas länger an der tanke zu stehen. aber wie gesagt, wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen. wer es schafft auf etwa 400km 45min schneller zur arbeit zu kommen, der muss dann bei 7€ netto dafür die ersten knapp 5h arbeiten. nur allein für den mehrverbrauch. ohne reifenverschließ und tankzeit.

    aber zurück zum prius. bei richtgeschwindigkeit in der ebene liegt die drehzahl bei ca. 2000, bergauf höher, bergab niedriger. je mehr leitung ich fordere, desto schneller dreht der motor und viel motordrehzahl ist der grund, warum kleine motoren bei hohem tempo mehr brauchen können, als große. wie gesagt, auch der 850ccm motor des daihatsu konnte 10l verbrauchen, wenn er ausgequetscht wurde. es ist nicht so, dass der prius auf der BAB einen schlechten wirkungsgrad hat, es ist so, dass konventionelle autos dort ihren besten haben. man müsste also sagen, dass die normalen autos ungeeignet sind für die stadt und nicht umgedreht. durch die ruhige und vibrationslose art des fahrens, der prius hat tatsächlich weniger vibrationen als ein benziner, und durch die gelungene grafische aufbereitung des verbrauchstdaten, wird man sich des quatsches bewusst, den man früher zusammengefahren hat.

    mach doch einfach mal eine probefahrt. nimm einen p2 mit 200.000km auf der uhr, dann hast du eine gute chance, ein tolles auto für 6-7k zu kriegen. wenn das budget es nicht hergibt, halt einen p1 für 3-4k, ist immernoch eines der besten autos. falls es danach fragen gibt, helfe ich dir gern, oder die priusfreunde.
     
  18. #17 racer m, 17.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 17.11.2011
    racer m

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    Also irgendwie machen hier alle die Dieselmotoren schlecht. Ich fahre selbst den E12 2.0 D4D und muss sagen dass ich noch nie so günstig unterwegs war wie jetzt. Ich habe einen Durchschnittsverbrauch von 5,6L bei über 75000km Laufleistung. Ich fahre viel Autobahn, gebe aber auch schon mal Vollgas.

    Ab und zu fahre ich mal das Auto meiner Mutter oder meines Vaters. Beide Benziner mit 105 und 140 PS.

    Leute nach 2 Tagen Benziner war der halbe Tank leer! ich kenne das gar nicht mehr. Beim Rolla mach ich mit einer Tankfüllung ca. 1000km, ich tanke nur wenns günstig ist.

    Klar ist der Unterschied von Benzinpreis zu Dieselpreis nicht mehr so hoch aber wenn man aufpasst verbraucht man auch erheblich weniger.

    Wen der Diesel nur 2l weniger als der Benziner braucht sind das mal eben 3€ weniger auf 100km.

    Dieselmodelle mit Partikelfilter und BJ nach 2009 zahlen auch noch recht wenig Steuern.
     
  19. GaKu

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    danke, @ TF104 :D

    habs kaum glauben können, aber deine rechnung stimmt. ich kann wie schon erwähnt übrigens bei 80% meiner km in österreich tanken, wodurch die kraftstoffkostenersparnis ersparnis bei ca 7€ läge. ich könnte mich grad selber dafür schlagen es nicht genauer durchgerechnet zu haben, ich hatte immer drauf vertraut dass auch österreichische vielfahrer öfter diesel wählen, allerdings hab ich wohl nicht die rechnung mit dem dortigen steuersystem (nach leistung?) gemacht.

    also bzgl. des treibstoffs denke ich ist die entscheidung glaub ich somit relativ klar.

    @kurzer:
    ich meinte als durchschnittsgeschwindigkeit nicht die gesamte, sondern nur auf der strecke (80km). hab da noch nie stau erlebt, ist fast immer frei, mal mehr mal weniger. man kann da je nach uhrzeit gut nonstop mit 170 durchbrausen.

    wie auch immer: wenn prius, dann prius 2. sind priusse mit 200tkm überhaupt noch empfehlenswert? ist ja im prinzip nicht weniger hochgezüchtet und kompliziert als ein diesel, wenn auch auf andere weise. und die batterien, der e-motor, etc.; wenn die mal den geist aufgeben könnt's auch sehr teuer kommen... ich trau dem prius im grunde schon, nur bin ich skeptisch ob's da wirklich schon genug erfahrung gibt mit leuten die nen p2 200tkm und mehr gefahren haben geschweige denn gebraucht gekauft haben.

    vom auto her an sich find ich den prius übrigens auch am geilsten von allen zuvor genannten.
     
  20. AdMan

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  21. Cybexx

    Cybexx Lebende Foren Legende

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    hmm, ob nen prius mit 200.000 km das wäre, was ich nehmen würde, hinge von der jahresfahrleistung ab. wenn du wirklich viel fährst, würde ich schon einen mit weniger km nehmen, auch wenn es wohl prius gibt, die über 400.000 km problemlaus laufen.
     
  22. kurzer

    kurzer Mitglied

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    bei einem auto ohne verschleißteile, sind die km halt absolut nebensächlich. ich hab mir einen mit 182.000km gekauft und der ist wie neu. den könnte man auch auf 50.000km zurückdrehen, es fiele icht auf. und bei einem mit solch hoher laufleistung sind die angaben dann auch wenigstens ehrlich. bei den ganzen jungen rentnerwagen kann man durchaus skeptisch sein.

    wenn ein 200k auto in deiner nähe steht, fahr ihn einfach, du wirst sehen, wenn er in ordnung ist, dann ist der nicht viel anders als mit 20k. mein nachbar hat sich einen mit 100k gekauft, mein vater einen mit 156k und ich nun den mit 182. und alle laufen, laufen und laufen.

    ich weiß, den meisten ist es egal, aber eine sache noch am rande, der prius emittiert keinerlei feinstaub, weder nano- (dpf) noch andere partikel. und es müssen 40 stück davon rumfahren, um soviel saueren regen wie ein euro 4 diesel zu verursachen. sie zahlen zwar relativ wenig steuern, aber bezahlen werden eh unsere kinder. ;)
     
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