ISO.-Datei auf USB / Von USB-Stick booten?

Dieses Thema im Forum "OFF-TOPIC" wurde erstellt von Bender-1729, 10.10.2010.

  1. #1 Bender-1729, 10.10.2010
    Bender-1729

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    Hallo zusammen,

    ich hab mir eben die neuste Version von Linux Ubuntu als ISO.-Datei geladen, die angeblich sehr gut mit Netbooks harmonieren soll. Allerdings liegt genau hier der Haken. Netbooks haben ja kein CD/DVD Laufwerk.

    Ein externes Laufwerk habe ich leider nicht. Es existieren natürlich zahlreiche Anleitungen im Netz, wie man eine ISO.-Datei so verarbeiten kann, dass ein bootfähiger USB-Stick daraus entsteht, allerdings habe ich noch keine gefunden, für die man nicht mindestens 5 Programme installieren und am besten vorher noch schnell Informatik studieren muss. :rolleyes:

    Weiss jemand, wie das auch "idiotensicher" geht?
     
  2. AdMan

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  3. #2 lilshady, 10.10.2010
  4. #3 Bender-1729, 10.10.2010
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    Perfekt! Vielen Dank. Das werd ich gleich mal ausprobieren. :]
     
  5. Pete

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  6. uk3k

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    unetbootin hätte ich jetzt auch vorgeschlagen, gibt aber noch ein kleines Problem damit: Der Stick wird nicht bootbar gemacht, sondern nur die Files drauf entpackt.

    Für Dummies :D

    1. Zuerst USB-Stick bootbar machen:
    Sehr gute Anleitung; Klick

    2. gewünschtes Installations-ISO herrunterladen
    http://www.ubuntu.com/desktop/get-ubuntu/download

    3. Daten mit unetbootin auf Stick entpacken (ISO-Image verwenden)

    4. Rechner mit Stick neustarten, Bootmedium auswählen(meist F8 ) und vom Stick booten. Ggf. muss USB als First Boot Devie im Bios eingestellt werden

    5. Installieren

    Kleiner Tip am Rande: Lege dir unbedingt eine /boot Partition an, kann dir später mal sehr viel Arbeit ersparen. Fürs Rootdateisystem bieten sich JFS und EXT3 als Dateisysteme an...

    Bei kleineren Problemen kann ich dir helfen, nutze seit Jahren auf mehreren Systemen Debian bzw. Backtrack, und Ubuntu baut ja bekanntlich auf Debian auf :)

    mfg
     
  7. #6 Bender-1729, 10.10.2010
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    Also ich war grade in Linux drin. Hat bestens funktioniert mit unetbootin. :D
     
  8. uk3k

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    gib mal inne Konsole "sudo chmod 000 /" ein^^

    Nein Spaß, machs bloß nicht. Viel Spaß mit deinem Linux.

    mfg
     
  9. #8 Bender-1729, 11.10.2010
    Bender-1729

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    Ich guck mit in unregelmäßigen Abständen ab und zu mal die jeweils neuste Ubuntu Variante an in der Hoffnung, dass das ganze irgendwann mal wirklich Windows kompatibel wird. Langsam wirds ja ... :]

    Ps.: Was würde dieser Befehl denn verursachen? :D
     
  10. uk3k

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    Dass alle Verzeichnisse weder beschrieben noch gelesen werden können. Egal von wem. Würde paar böse Fehlermeldungen geben und nicht mehr booten^^

    Wieso einigermaßen Windowskombatibel?

    Einzig mit Spielen gibts immer noch "kleinere" Probleme, aber alles andere läuft doch...?
    Firefox nativ, Thunderbird nativ, ICQ, XFire, Photoshop, Flashplayer nativ, VLC nativ, diverse Mediacenter sogar der Internetexplorer tut sofern den überhaupt jemand verwenden will.

    Weiss ja nicht was du großartig mit nem Netbook anstellen willst, aber so ausgefallen kann es ja nicht sein^^

    Außerdem ungeschlagen: Beryl. Gibts schon ewig und von den möglichen Effekten kann Aero in 20 Jahren nur träumen.

    mfg
     
  11. #10 Bender-1729, 11.10.2010
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    So. Bin grade mal mit Linux im Internet. (Das erste mal. :D ) Klappt soweit ganz gut.

    Ja, was heisst "anstellen"? Ich benutze ganz einfach seit 1995 Windows. Das prägt schon irgendwie, aber ich würde halt mittelfristig gerne mal auf Linux umsteigen. Ich muss aber sagen, dass mir die aktuellste Ubuntu Version, mit der ich grade online bin, schon sehr zusagt.

    Frage dazu: Hab ich hier eigentlich in der bootbaren Liveversion von Haus aus eine Firewall / Virensoftware dabei, oder sollte ich damit besser nicht online gehen?
     
  12. uk3k

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    Du hast Linux. Ein Virenscanner ist da eher freiwillig als zwingend nötig^^ Meine Linuxe laufen auf 3 Systemen seit mehreren Jahren ohne aktivem Virenscanner (Root-Server macht ne Ausnahme) und sind frei von Befall. Gibt einfach zu wenig...

    Wenn du dich dadurch besser fühlst: http://klamav.sourceforge.net/klamavwiki/index.php/FAQ


    Firewall sollte bereits in deinem Router integriert sein(reicht völlig, auch unter Windows), und auch sonst ist das eher kosmetischer Natur als unbedingt nötig, da Linux nicht standardmäßig alle ~60000 Ports offen lässt :D

    Btw, ich hab meiner Zeit mit MS-Dos 4.X angefangen, dann Dos 5.X und Windows 3.1->Win 95c->Win 98->Win98SE->WinME->Win2000(weil ME doof war)->XP->Vista->XP^^->Win7

    Und auf allen Rechnern außer meinem Spielerechner setz ich jetzt auf Linux :P

    mfg
     
  13. #12 Bender-1729, 11.10.2010
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    Ich würd mir das ja schon gerne mal "fest" installieren, denn die Live-Version speichert ja nichts, aber dafür muss ja eine Platte umpartitioniert werden.

    Kriegt man das dann irgendwie wieder rückgäng, wenn man das wieder weghaben will und wie groß muss die Partition mindestens sein?

    Die vorherige Ubuntu-Version hatte ich zum Ausprobieren damals mal auf meinen uralten 700 Mhz Laptop installiert. Der lässt sich aber leider nicht dazu überreden, Ubuntu 10.10 überhaupt zu booten. Von daher müsste mein Normaler Rechner dran glauben und da hau ich mir ungerne was kaputt, zumal das System auf meinem Hauptrechner grade vor 2 Wochen neu aufgesetzt wurde.
     
  14. uk3k

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    Umpartitionieren sollte kein Problem sein, Ubuntu sollte gparted als Partitionier anbieten, damit kannst du sehr komfortabel bestehende Partitionen vergrößern/verkleinern und auf dem freien Speicher neue Partitionen erstellen

    Minimum ist eine zusätzliche Partition, empehlen würde ich dir folgendes:
    P1: /boot ca 500MB
    P2: / mindestens 15Gb, besser 25GB
    P3: SWAP 2xArbeitsspeicher. i.d.R. reichen 2GB
    P4: Windows

    Sofern Windows auch drauf soll, sollte Windows immer zuerst installiert werden bzw schon vorhanden sein!

    Nach der Festinstallation können folgenden Sachen Probleme bereiten:
    *Grafikchip, wobei Intels GMA und Nvidia Chips recht unproblematisch sind
    *Sound, ALSA ist manchmal etwas störisch
    *Wlan, sollte bei Ubuntu aber problemlos laufen

    Wenn Interesse besteht, mit ntfs-3g kannst du vom Linux auf die Windows Partition zugreifen, für Windows gibts nen inoffiziellen ext3-Treiber, dann geht auch von Windows auf Linux :)

    Falls dir die Installation zu aufwändig ist, schau dir mal Kanotix an, das ist das in meinen Augen mit Abstand beste Live-Linux.

    mfg
     
  15. Oggy

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    @bender

    bekommst du die Platte aus dem Netbook ausgebaut? Wenn ja, würde ich, falls du vorerst nur testen möchtest und Windows auch behalten möchtest, eine neue Platte reinhängen.

    Während der Windowsinstallation schon Platz für Linux lassen
    - Partition 1 (40GB): Windows
    - Partition 2 ( 2GB): Swap-Windows
    - Partition 3 (20GB): Linux
    - Partition 4 ( 2GB): Swap-Linux
    - Partition 5 (Rest): Daten für beide Betriebssysteme
    Nach der Windowsinstallation das Linux installieren und einen neuen Bootloader installieren lassen.
     
  16. berdy

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    kauf dir doch einfach n billiges externes laufwerk fürs netbook ;)
    kost ja nimmer die welt ...

    ausserdem kann man sowas immer gebrauchen ;)
     
  17. uk3k

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    Oder ne größere Festplatte. Kostet weniger, verbraucht keinen extra Strom, belegt keine USB-Anschlüsse und liegt vor allem nicht im Weg rum :D

    Halte persönlich überhaupt nix von externen Festplatten :D

    mfg
     
  18. Oggy

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    ... und ist wesentlich schneller als eine am USB-hängende Platte.
     
  19. uk3k

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    die Aussage spar ich mir mittlerweile, weil mir das nie einer glauben will.... :rolleyes:

    Wieso schneller? Ist doch Highspeed USB, geht nicht schneller und bla. Das einzig wahre: Eingebaute Festplatten :)

    Oder wie bei mir zu Hause:
    http://extreme.pcgameshardware.de/tagebuecher/23636-tagebuch-eines-heimservers-2.html#post2276607

    Und die externe Platte will ich sehen die erstens 6TB Speicher bietet, zweitens beim Lesen und Schreiben 95MB/s schafft und drittens an jedem Internetanschluss weltweit verfügbar ist.

    Mal im Ernst: Wer mehr Speicher braucht, auch im Laptop, sollte sich ne größere Platte einbauen, Vorteile stehen oben.

    mfg
     
  20. AdMan

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  21. #19 Bender-1729, 12.10.2010
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    Externe Platte ist aber gar kein schlechtes Stichwort. Ich hab nämlich eine. Für Versuchszwecke wäre das natürlich sinnvoller, als die gesamte "Windows" Platte auseinander zu kloppen. ;)

    Aber mal angenommen, ich installier Linux jetzt auf die externe Platte und beschließe nach einer Woche, dass mir das doch nicht gefällt, bekomm ich dann den Bootloader wieder restlos entfernt, oder fährt der ganze Rechner dann am Ende nicht mehr hoch, wenn die Platte mit dem Linux System dann wieder fehlt?

    EDIT: Hab mir meine Frage grade selber beantworten können. Ich habe ein Tutorial gefunden, dass das Installieren von Linux auf eine externe Platte erklärt, inklusive dem Installieren des Bootloaders auf die externe Platte.

    http://www.pendrivelinux.com/ubuntu-804-usb-hard-drive-install/#more-372

    Gut finde ich auch den Tipp, einfach während der Installation die interne Platte abzuziehen. Dann kann man dort im Zweifelsfall auch nichts Wichtiges kaputtmachen. :rolleyes:

    Glaub das werde ich mal ausprobieren.
     
  22. #20 Bender-1729, 13.10.2010
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    Hier scheinen sich ja einige Leute auszukennen, daher klopp ich nochmal eine Frage raus. :D

    Ich hab Linux jetzt der Anleitung entsprechend installiert, aber irgendwie habe ich scheinbar was mit dem Bootloader versaut, denn dieser erscheint nicht. Sobald die USB Festplatte an den PC angeschlossen ist, lädt dieser sofort Linux. Was hab ich falsch gemacht?

    Die Partitionen habe ich im übrigen so aufgeteilt:

    40 GB = /root
    10 GB = swap
    200 GB = home

    Ist das sinnvoll? Ich frag mal direkt, denn wie ich mein Glück kenne, muss ich Linux wegen dem bootloader Fehler eh nochmal komplett neu installieren. :D

    EDIT: Jetzt wollte ich grade nochmal neu starten und jetzt startet auf einmal trotz angeschlossener externer Festplatte wieder Windows! :rolleyes: Also irgendwas ist da mächtig schiefgelaufen. Ich musste beim Booten jetzt grade die interne Festplatte nochmal kurz abstecken, damit er mich wieder in Linux lässt. Erbitte Rat. :D
     
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