Habe ich eine Chance ?

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von x-car, 26.11.2009.

  1. x-car

    x-car Junior Mitglied

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    Hallo Leute,

    Vor ein paar Tagen war ich bei einer Werkstatt meine Reifen wechseln gewesen. Der KFZ Meister zu mir das meine Bremsscheiben und Bremsbeläge fast runter sind und ich ca.6000km damit noch fahren kann.

    Vor 2 Monaten kaufte ich mir meinen Corolla als Gebrauchten bei einem VW Händler. Dieser machte mir TÜV und AU mit. Im Tüv bericht stand das mein Auto ohne Mängel bestanden hat.

    Komisch Komisch , ich dachte immer das der TÜV auch die Bremsen prüft.
    Das hätte dem Prüfer doch auffallen müssen oder ?

    Jetzt frage ich mich ob ich eine Chance habe neue Bremsscheiben und Beläge auf Garantie oder Kulanz zu bekommen.

    Was meint ihr? Kann ich das anfechten wenns sein muss über Rechtschutz oder habe ich da gar keine Chance.

    Achja Wohlgemerkt bin ich mit dem Auto seit dem kauf wenn es hochkommt 1200km gefahren.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Suncruiser, 26.11.2009
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    Suncruiser Lebende Foren Legende

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    Das mit den Bremsen ist immer so eine Sache. Liegt alles im Ermessen des Prüfers. Er bewertet auch den momentanen Zustand. Der Meister prüft hingegen, ob man damit noch länger als ein halbes Jahr, oder so ähnlich, fahren kann. Übrigens wurde das Ermessen des Prüfers bestimmt auch beim VW-Händler beieinflusst mit dem Spruch "machdie Plakette drann, dann brauchen wir nicht noch für 250€ die Bremsen neu machen und du bekommst nen Kasten Bier dafür".

    Im Volksmund auch Gefälligkeits-Tüv genannt.

    Chancen stehen da ehr schlecht. Würde vielleicht nur was werden, wenn du schon Stahl auf Stahl bremst.
     
  4. #3 Worldchampion, 26.11.2009
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    Worldchampion Senior Mitglied

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    So würde ich das nicht da stehen lassen. Es ist natürlich nicht auszuschließen. Nur kann auch der Meister versucht haben, seinen Verkauf von Bremsbelägen versucht haben anzukurbeln.

    Fahr am besten mal zum VW Händler und erkläre (im vernünftigen Ton), daß du gesagt bekommen hast, daß die Bremsen fast runter sind und du nun beunruhigt bist, so daß mal jemand nachsehen solle. Frag im gleichen Atemzug nach einer Angabe zur Restreichweite. Der Rest entwickelt sich selbst. Anspruch auf neue Bremsen hast du im übrigen nicht. Du hast ein gebrauchtes Auto gekauft, üblicherweise dürfen darin auch gebrauchte Bremsen verbaut sein. Daß die nun nur 6000km halten sollen ist vielleicht nicht ganz üblich, da eine durchschnittliches Fahrleistung von 10000km im Jahr durchaus zu Grunde gelegt werden kann und du bis dahin u.U. nicht kommst. Du hättest zumindest informiert werden sollen.

    Ausnahmen, durch welche du definitiv keinen Anspruch hast:
    -die nächste Wartung wäre zum Zeitpunkt fällig gewesen oder ist nahezu fällig -> dabei werden auch die Bremsen geprüft
    -du hast das Fahrzeug als Unternehmer gekauft, ohne Garantie o.ä., das Fzg. befindet sich im üblichen, zu erwartenden Zustand und ist Mängelfrei, eine fast verschlissene Bremse stellt keinen Mangel dar, erst eine verschlissene / funktionsuntüchtige
    -der Zustand wurde warheitsgemäß im Kaufvertrag dargestellt
     
  5. #4 SchiffiG6R, 26.11.2009
    SchiffiG6R

    SchiffiG6R Moderator

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    Zum Tüv:

    Der Tüv prüft die Bremsen. Ja! Er bewertet auch optisch den Zustand der Bremsanlage. Ja! Aber das ist, wie so vieles, eine Auslegungssache und hat vielleicht nicht mit "Gefalligkeits-Tüv gegen Bierkasten" zu tun (mit so Aussagen muss man etwas vorsichtig sein).
    Im Prüfstand hat die Bremsanlage bestanden (was sie auch mit Belägen kann, die evtl. an Verschleißgrenze sind) und in der Sichtprüfung kamen die Teile auch mit einem "die gehn ja noch" durch.
    Vielleicht hätte der Prüfer einen Hinweis aufschreiben können, aber das wars auch schon.
    Für die HU müssen nicht alle Stärken deutlich über dem Verschleißmaß sein.

    Wenn Dir jetzt unwohl ist mit der Bremse zu fahren, dann such doch bitte direkt das Gespräch mit dem Verkäufer. Er wird doch mit sich reden lassen, oder?
    Ich gehe mal davon aus.
     
  6. Sushi

    Sushi Lebende Foren Legende

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    Ich kenne keinen TÜV - Prüfer der dir keinen TÜV gibt weil die Bremse in 5000Tkm runter ist. Der schaut sich die Funktion an und dann evtl. das Zylinder und Leitungen dicht sind und fertig.

    Alles andere würde ich auch nicht befürworten. Die Wagen haben heute Bremsbelagverschleißanzeigen und der Tüver kennt auch deine Fahrleistung bzw. deinen Fahrstil nicht.


    Thomas
     
  7. #6 TheDarkOne, 26.11.2009
    TheDarkOne

    TheDarkOne Mitglied

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    der tüv schaut im normalfalle nach dem laufbild der scheiben das heißt ob sie nen undgleichmäßig abgebremst sind oder ähnliches. bei den belägen meckert er nur wenn sie wirklich fertig sind das heißt das verschleißmaß erreicht ist, welches wirklich sehr dünn ist! ich kenne auch keinen tüver der bei ner bremse meckert wo noch 5000km mit zu fahren sind!
     
  8. #7 Montags-Celi, 26.11.2009
    Montags-Celi

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    Warum sollte das verkaufende Autohaus die Bremsen auf Garantie/Kulanz wechseln? Lt. deiner Aussage warst du jetzt zwecks Reifenwechsel in (d)einer Werksatt und hast die Information bekommen, daß die Bremsen noch für ca. 6 tkm "gut" sind.

    Man kann ja wohl von keinem Händler verlangen, Bremsen, die noch ein paar tausend Kilometer halten frühzeitig auf eigene Kosten auszutauschen. Auch den TÜV interessiert es nicht wieviele Kilometer den Bremsen noch zuzumuten sind.

    Der TÜV ist eine Momentaufnahme, das heißt, zu dem Zeitpunkt der TÜV-Vorstellung entsprach das Fahrzeug, insbesondere hier die Bremsen, den gesetzlichen Anforderungen.

    Manch ein Verbraucher will wohl echt alles geschenkt haben. Bremsen am Auto sind Verschleißteile und nun mal nach einer gewissen Laufleistung am Ende. Ein Blick auf den km-Stand der Autos hätte bei Kauf auch schon darauf hinweisen können, daß in ein paar tausend Kilometern mal was an der Bremse gemacht werden müsste.

    Du bist bisher 1200 km gefahren und die Bremsen sollen nach Auskunft deiner Werkstatt noch ca. 6000 km halten. Das sind dann in der Summe immerhin fast 7500 km. Da kann man nun wirklich nicht mehr verlangen, die Bremsen für lau gemacht zu bekommen, zumal das fahren dieser Strecke für manch einen auch länger als ein Jahr dauert.

    Des weiteren kann es auch sein, daß in die noch zu fahrenden 6 tkm auch noch ein Serviceintervall fällt, warum sollte also vorzeitig gewechselt werden.

    Ich glaube ich werde mal bei meiner Werkstatt vorstellig, weil der Tankinhalt langsam zur Neige geht. Beim Kauf des Fahrzeugs war der Tank randvoll. Das kann ichj so nicht akzeptieren, daß ich die nächste Tankrechnung sonst alleine zahlen soll. Ne das geht so nicht.
     
  9. suYin

    suYin Senior Mitglied

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    E11 von eienr Bekannten hatte neuen TÜV bekommen. 5Tage später waren die Beläge Eisen auf Eisen... durfte ich dann hinten neue Beläge/Scheiben machen!

    Also: Nach dem Belag wurde ganz klar NICHT geschaut!
     
  10. Dan

    Dan Lebende Foren Legende

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    Dieses Beispiel ist nun ein extrem, oder der Tüver hat seinen Job vergessen zu machen, man guckt schon nach.
    Wie gesagt wurde, es ist Ermessenssache und der TÜVer bewertet den derzeitigen Zustand bei der Prüfung, was danach passiert kann er nicht einschätzen. Wenn man übertreibt, könnte man danach mit deinen Belegen Schlitten gefahren sein und dann wieder montiert worden.
     
  11. x-car

    x-car Junior Mitglied

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    Vielen Dank für die vielen Antworten.
    Nur um eins klar zu stellen. Ich wollte hier nicht einen auf schmarotzer oder so machen , sondern nur rein Informativ wissen ob ich da eventuell was anfechten kann. Dank eurer aussagen sieht es wohl schlecht da für mich aus.

    Ich habe da vergessen noch einen kleinen wichtigen punkt zu nennen und zwar hat der VW Händler mir auch die kleine Inspektion geschenkt , so dass mein auto bevor ich es abgeholt habe auch diese Inspektion durchlaufen hat.
    Ich denke mal da hätte es doch auch auffallen müssen.

    Ich werde da nächste woche mal anrufen und einen Termin mit meinem Verkäufer vereinbaren und da mal freundlich nachfragen.

    Eine Frage habe ich noch an euch!

    Und zwar.. Heute ist mir aufgefallen das an meinem Auto der Linke Scheinwerfer nicht bündig mit dem Kühlergrill abschliesst sondern ca.1cm weiter rausstich als der Rechte. Der Rechte liegt bündig an. Mein Auto wurde mir als Nicht Unfallfahrzeug verkauft. Jetzt frage ich mich warum schliesst der eine scheinwerfer bündig ab und der andere Sticht weiter raus. Kann man davon ausgehen das mein Auto schonmal einen Unfall hatte oder ist das beim Corolla E12 normal?

    An dieser Stelle nochmal vielen dank für die vielen und ausführlichen antworten. Ihr habt mich wieder ein Stück schlauer gemacht :D
    Das ist halt mein erstes Auto das ich von nem Händler als gebrauchten gekauft habe.
     
  12. #11 Christoph, 28.11.2009
    Christoph

    Christoph Senior Mitglied

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    Kann ish mein als Neuwagen gekauftes Fahrzeug wandeln?
    Der Tank war fast leer!!

    :D
     
  13. #12 Stefan_, 28.11.2009
    Stefan_

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    @x-car, von welchem Corolla sprechen wir? Alter? Kilometer? Zustand? Preis?

    Vorweg: Es wurden alle wesentlichen Punkte schon erwähnt, meine Zusammenfassung und Ergänzug:
    Es gibt "Gefälligkeits-Gutachten", keine Frage. Aber in deinem Fall hat der TÜV "ordentliche" Arbeit geleistet. Verschleißteile dürfen/können nicht auf Vermutung beanstandet werden. Wie soll der Prüfer wissen, wieviele KM bis zur nächsten HU zurück gelegt werden!?!? Bei Rost sieht das ganze schon etwas anders aus, da kann der TÜV-Prüfer sehr wohl abschätzen, ob das Fahrzeug in den nächsten Monaten [Anm.: auch wenn es nicht bewegt wird] durchrosten wird oder nicht.

    Manche Werkstätten habe natürlich auch ein Interesse, gewisse Teile tendenziell früher als später zu tauschen, ist bei den Reifen genauso.
    Fallbeispiel: Ich habe meine Reifen noch nie bei meiner Werkstätte wechseln lassen, aber trotzdem hat sie mich im November 2008 beim Service darauf aufmerksam gemacht, dass ich mit meinen M+S-Reifen bereits am Limit bin und ob sie nicht gleich neue Reifen montieren sollten... Diese Reifen bin ich einschließlich Sommer noch 15.000km gefahren, die Werkstatt hätte sie entsorgt ...

    Das kann ich so natürlich nicht beurteilen, aber wenn du einen "Spaltmaß-Sieger" haben möchtest, dann musst du einen VW kaufen.
    Und selbst wenn es ein Unfall-Auto gewesen sein sollte, wird es sehr wahrschinlich sein, dass auch der VW-Händler argumentieren wird, nichts davon gewusst zu haben - der würde ja selbst den Einkaufspreis dementsprechend herunterverhandelt haben.
    Das ist einfach das "Risiko", das man beim Gebrauchtwagen-Kauf hat. Bei einem Neuwagen könntest du noch um Kulanz-Reparatur bitten, aber selbst da sehe ich den Erfolg als eher unwahrscheinlich an.


    Auch wenn es keine tröstende Worte sind: Nimm das Auto, so wie es ist und erfreue dich daran... ;)

    Grüße
    Stefan
     
  14. #13 Starletfever, 29.11.2009
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    Bei der ersten Inspektion von meinem Starlet sagte man mir die Bremsen halten noch so 15tsd km. knapp 2 jahre und 45tsd km später sagte der Tüver mir, dass die Bremsen so in 10tsd km gemacht werden sollte. Merkst du was? ;)
     
  15. #14 Trecker, 29.11.2009
    Trecker

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    Nicht auf den Fall bezogen, sondern allgemein:

    Wenn man einen Gebrauchtwagen von einem Händler erwirbt, der nicht als Bastlerfahrzeug verkauft wird, kann man davon ausgehen, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Übergabe verkehrssicher ist und den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Das ist der Fall, wenn Bremsbeläge noch ein paar tausend km halten.

    Die Händlergewährleistung erstreckt sich nicht auf Verschleißteile, Bremsbeläge sind Verschleißteile. Einen Hinweis, dass Verschleißteile verschleißen können, muss der Händler nicht geben. Weil das so ist und weil sich nicht alle Gebrauchtwagenkäufer gut auskennen, gibt es Institutionen, die einem beim Gebrauchtwagenkauf mit einer Gebrauchtwagenbewertung gegen Bezahlung helfen. Diese hätten dann die Verpflichtung anzugeben, dass die Bremsbeläge nicht mehr lange halten, denn dafür werden sie bezahlt. Das dient dazu, beim Kauf Verhandlungsargumente zu erhalten bzw. den "Mangel" (der ja erst zukünftig eintritt) ins Kalkül zu ziehen.

    Der TÜV macht nichts anderes, er stellt nur den Momentzustand fest, wie bereits dargelegt. Selbst wenn der Prüfer sieht, dass die Belagwarnbleche (oder wie die Dinger heißen mögen) kurz vor dem Schleifen sind, hat er die Bremsanlage nicht zu bemängeln, wenn sie ihren Dienst tut. Der mündige Bürger kann schließlich selbst entscheiden, ob er seine Beläge bereits jetzt wechselt, obwohl sie noch für 5.000 km gut sind oder erst dann, wenn die Bleche zu kreischen beginnen. Dann gehen die Bremsen nämlich immer noch einwandfrei und das auch noch hunderte von km. Sie kreischen halt und das Handbuch sagt dann, ab in die Werkstatt.

    Der eine Prüfer wird von sich aus was sagen: "Da sollten Sie mal drauf achten...", der andere auf Nachfrage: "Gibt es was, worauf ich mal achten sollte..." Letzteres ist ihnen wahrscheinlich lieber, damit treten sie nicht ins Fettnäpfchen. Welcher einigermaßen bewanderte Autofahrer lässt sich gerne sagen: "Wenn demnächst ihre Bremsen quietschen oder die Lampe angeht, sollten Sie nach den Bremsbelägen sehen." Prima, weil er sonst nix gefunden hat muss er dennoch seinen Senf abgeben, als ob ich das nicht wüsste... platsch ... Fettnäppfchen...

    Ich würde deshalb erst gar nicht mit dem Tenor beim Händler vorsprechen: "Ey, die Beläge waren runter..." weil das nur meine eigene Inkompetenz bescheinigen würde. Ich würde viel mehr darüber spekulieren, ob die Werkstatt, die mir die Reifen gewechselt hat, mit ihrer Haltbarkeitsprognose für die Bremsbeläge richtig liegt und nicht vielleicht ein Interesse haben könnte, mich in Panik zu versetzen, um mir neue Beläge einbauen zu können, obwohl die alten noch für 10.000 km gut sind
     
  16. #15 diosaner, 29.11.2009
    diosaner

    diosaner Fahrzeug Techniker

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    Das denke ich mir auch!

    Für solche Fälle ist es ratsam, mal einen Toyotahändler zu Rate zu ziehen. Nicht das noch Stoßdämpfer mit erneuert werden müssen :D

    Hatte auch mal einen Kunden, der die Reifen bei einer nicht unbekannten Werkstattkette hat wechseln lassen. Hinweiss der Werkstatt: Bremsscheiben und Beläge auf Eisen!!!
    Danach bei uns angerufen und sich beschwert, da das Fzg ja erst zum Kundendienst bei uns war.
    Dann telefonisch die Teile bestellt. Nachdem wir im Kundenwunsch die Scheiben und Beläge gewechselt hatte, zeigte ich dem Kunden seine so abgefahrenen Bremsen.
    Da ist ihm erstmal die Kinnlade runtergefallen, denn die Bremsen hätten bei seiner Fahrweise locker noch 20000km gehalten.

    Der fährt jetzt nicht mehr eine Werkstattkette an und hat sich dann entschuldigt :]


    P.S. Bei unseren Gebrauchten halten wir es so, das die Bremsen immer mindestens bis zur nächsten Inspektion halten müssen.
    Wenn wir das aber nicht genau abschätzen können, dann werden die eben gewechselt.
     
  17. #16 joema64, 29.11.2009
    joema64

    joema64 Lebende Foren Legende

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    Dito. Der Wagen ist beim Händler gekauft und der sagt g e r n mit 2 Jahren Tüv. Damit ist er aus dem Schneider. Es sei denn es ist was anderes vereinbart worden.
    Zumal Bremse ja ein Verschleißteil ist. Kannst es ja probieren vielleicht einigt ihr euch ja. z.B Du zahlst Material. Er die Arbeit...Anspruch hast du nicht.
     
  18. x-car

    x-car Junior Mitglied

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    Meine Werkstatt zu der ich immer gehe ist ansich ein fairer und guter laden.
    Mit dem KFZ Meister bin ich Perdu , er hatte schon oft an meinem alten auto mir einiges einfach so auf Kulanz gemacht und günstig repariert.

    Denn mit meinem alten Fiat Punto war ich da Stammkunde und alle leute kennen mich dort bereits.

    Wie dem nun auch sei. Ich habe nun Vestanden das ich in dem Fall einfach Pech gehabt habe und mich im Vorfeld zuwenig informiert hab.

    Nochmals vielen herzlichen dank für die vielen antworten auch wenn ich mir beim lesen teilweise dumm vorkam da mich manche in anführungszeichen als schmarotzer hinstellen wollten.
     
  19. #18 Trecker, 30.11.2009
    Trecker

    Trecker Senior Mitglied

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    Nein, lieber x-car, so darfst du das nicht sehen. Du warst nicht dumm, sondern bist jetzt einfach klüger als vorher. Niemand kann alles wissen, bedenken und dann noch beachten. Dafür gibt es auch ein solches Forum, um sich Rat zu holen und im Konsenz ist dieser regelmäßig hilfreich.

    Schmarotzer ist man dann, wenn man "wider besseres Wissen" etwas für sich heraus holen wil, was einem nicht zustehtl und das wolltest du definitiv nicht, du wusstest es halt nicht anders und sahst dich "im Recht". Werte deshalb die kleinen "Seitensticheleien" nicht so schwer, die gibt es an jedem Stammtisch, auch am virtuellen ;)
     
  20. AdMan

    Schau dir mal denpassenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 Stefan_, 30.11.2009
    Stefan_

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    Ich will es mal vorsichtig formulieren: Hier in Ö könnte ich im ländlichen Gebiet mit dem Werkstätten-Meister auch per DU sein, aber ich will es einfach nicht --- manchmal ist "gesunde Distanz" ganz angenehm. ;)
    ABER so freundlich die Werkstatt auch ist (und das sollte auch unbedingt so sein!!!), die müssen genauso ihr Geld verdienen... Das soll kein Vorwurf sein, sondern lediglich eine Feststellung.

    In meinen Augen bist du kein Schmarotzer, sondern lediglich ein sensibilisierter Kunden, der von diversen Berichten über schwarze Schafe verunsichert ist.
    Ich finde gut, dass du nachgefragt hast und denke auch, dass es für manch andere, die diesen Thread lesen, informativ sein kann.

    Also du hast nichts falsch gemacht. ;)

    EDIT: Trecker hat es auch schon vor mir so gesehen/geschrieben. ;)

    Grüße
    Stefan
     
  22. Jeri

    Jeri Mitglied

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    Was den vermeitlichen Frontschaden angeht: kein Unfallfahrzeug heißt, dass der Wagen keinen Schaden an nicht auswechselbaren Teilen erlitten hat. (z.B der Rahmen verzogen). Das ist zumindest mein Kenntnisstand. Soll heißen, dass er durchaus einen Schaden gehabt haben kann. Wenn er wirklich nix gehabt hätte, dann wäre er als unfallfrei deklariert wurden. Somit hättest du nur Anspruch aus der Gewährleistung wenn mehr als nur der Scheinwerfer schief ist. In diesem Fall hätte das Fahrzeug einen Sachmangel den du gegen den Händler geltend machen kannst.
     
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