Gibt es sinnlose Verkehrsregeln? Abzocke?

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von Trecker, 10.08.2007.

  1. #1 Trecker, 10.08.2007
    Trecker

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    Gibt es Abzocke durch sinnlose Verkehrsregeln und –überwachungen?

    Hallo,

    In den unterschiedlichsten Themen im Board, wird immer wieder die Sinnhaftigkeit von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen bzw. einschränkenden Beschilderungen an konkret oder allgemein beschriebenen Örtlichkeiten in Frage gestellt.

    Gleichfalls habe ich einige PN bekommen, die im Zusammenhang mit dem Thema "Auftreten der Polizei" stehen und dies betreffen. Könnte eine ähnlich spannende Baustelle werden, wie die andere ;)

    3 fiktive Beispiele, so oder so ähnlich:

    1. „Bin am Flughafenzubringer mit 75 bei erlaubten 60 geblitzt worden, 22 Uhr, Lärmschutz kann es ja wohl am Flughafen nicht sein, breite, gut ausgebaute, mehrspurige Straße... das ist reine Abzocke.“

    2. „Muss 40,- € berappen, wegen Überholen im Überholverbot, war ne kerzengerade, weit einsehbare Strecke außerorts im Waldgebiet, keine Kuppe und ich habe wirklich niemanden gefährdet... Abzocke.“

    3. „Habe wirklich nur kurz ein Rezept beim Arzt in der Einkaufspassage abgeholt, Parkverbot an total breiter Straße nur unmittelbar vor dieser Einkaufspassage mit vielen Geschäften, vor der letzten und nach der nächsten Einmündung ist kein Parkverbot, obwohl die Straßen- und Verkehrssituation die gleiche ist... Abzocke derjenigen, die nur mal schnell eine Besorgung machen wollen.“

    Bei mir entsteht in diesem Zusammenhang nicht selten der Eindruck, dass sich die „Abgezockten“ eine Rechtfertigung zusammenstricken, um in ihrem Frust über das Knöllchen, vom eigenen Fehlverhalten abzulenken. Ich gehe noch einen Schritt weiter: Die Betroffenen tragen nur die für sie „günstigen“ Umstände in ihrer Rechtfertigung zusammen, die ungünstigen wollen sie gar nicht sehen oder sie können sie nicht sehen.

    Das Phänomen nennt man in der Psychologie Verdrängung.

    Dabei gibt es meist sehr gute Gründe, die einerseits die Straßenverkehrsbehörden veranlassen, Verbote oder Beschränkungen anzuordnen, andererseits die Polizei und Ordnungsämter dazu bringen, deren Einhaltung zu überwachen. Nicht immer sind diese Gründe offensichtlich, manchmal muss man sehr genau hinschauen und nicht selten bleiben sie dennoch verborgen.

    Die Akzeptanz, sich an Verkehrsregeln, Verbote und Beschränkungen zu halten oder eine Strafe hinzunehmen, hängt von deren Transparenz ab, das wissen die Planer, deshalb gibt es neben Vorschrifts- und Richtzeichen auch Gefahrenzeichen und hinweisende Zusatzschilder. Wer mit 45 bei erlaubten 30 mit Zusatzschild „Schule“ oder „Altersheim“ tagsüber geblitzt wird, wird erstens die Klappe halten und zweitens ohne knurren zahlen, tut er das nicht, wird er sich Schimpfwörter gefallen lassen müssen.

    Gehen wir deshalb zurück zu den drei Beispielen:

    1. Vielleicht ist um 22.00 Uhr Schichtwechsel, eine Vielzahl von ortskundigen Flughafenbeschäftigten trifft mit ortsunkundigen Abholern und Bringern zusammen, die sich einem Gewirr von Beschilderungen für Abfahrten und Abzweigen zu den unterschiedlichen Terminals, Parkflächen, Frachtbereichen etc. gegenüber sehen, orientieren müssen, unvermittelt bremsen oder den Fahrstreifen wechseln. Dann sind hohe Geschwindigkeitsdifferenzen extrem unfallträchtig und müssen heruntergebremst werden, auch wenn die Straße gut für 80 ist, wenn man sich auskennt und mit Verkehrsteilnehmern alleine ist, die sich ebenfalls auskennen.

    2. Vielleicht gibt es eine oder mehrere, nicht oder schlecht erkennbare Einmündung(en) zu Erholungsgebiet-Parkplätzen oder Ausflugslokalen. Pkw überholt Lastzug, Lastzug verdeckt die Sicht auf diesen Pkw für den von rechts aus dem „Waldweg“ kommenden Pkw, der noch vor dem LKW nach links abbiegt. Gleichfalls verdeckt der Lastzug die Sicht des überholenden Pkws auf den einbiegenden, der ihm nun plötzlich frontal entgegen kommt.

    3. Vielleicht befindet sich in der Einkaufspassage ein sensibles, gefährdetes Objekt und die Parkverbotszone wurde aus allgemeinpolizeilichen und nicht verkehrsspezifischen Sicherheitsgründen eingerichtet.

    Diese drei Beispiele sollten einen Anstoß geben, nicht nur die „offensichtlichen“ Gründe zu akzeptieren. Es gibt sehr wohl deren, die man nicht gleich erkennt.

    Mir erscheint es in diesem Zusammenhang auch noch sehr interessant, dass es wohl Verkehrsregeln und deren Überwachung gibt, die zumindest in diesem Forum grundsätzlich nicht angezweifelt werden und auch kaum mal „bin erwischt worden“ angesprochen wird. Tut dies dennoch jemand, wird er regelmäßig ausgebuht. Dies spricht sowohl für die Akzeptanz der Regel, als auch für die Akzeptanz deren Überwachung, z.B:

    - Abstand
    - Trunkenheit im Straßenverkehr

    Woran liegt das wohl? Etwa, weil man bei beiden Themen keine Umstände konstruieren kann, die einen Verstoß als „sozialadäquat“ rechtfertigen könnten? Die Straße war breit genug für meine Schlangenlinien, außer dem Zeitungsausträger war auch noch niemand unterwegs, warum stellen die sich so an, dass ich 2,2 Atü gepustet hab? Konnte schließlich die dritte Bremsleuchte des Vorvormannes sehen, warum Abstand halten?

    Aha! Geht nicht!

    Dann sind wir wieder bei dem Thema: Ich mache mir meine Verkehrsregeln selbst, ich kann ja begründen warum. Starenkästen sind Abzocke, weil ich die Verkehrsregel nicht akzeptieren will, dass innerhalb geschlossener Ortschaften 50 gilt. Ich baue mir ein paar Rechtfertigungsgründe (Industriegebiet, 4 Uhr morgens, keine Sau unterwegs) hinzu und schon darf ich 60 fahren. Der Nächste hat noch eine persönliche Idee (Straße trocken, gut ausgebaut) und hält dann 70 für sich als sozialadäquat.

    Das ist doch abartig!

    Dieser Themenstart soll aufzeigen, dass man sehr vorsichtig mit Aussagen umgehen sollte, bestimmte Überwachungsmaßnahmen seien Abzocke oder auch bestimmte Beschilderungen würden angebracht, um Abzockemöglichkeiten zu schaffen. Die Hintergründe liegen oft im Verborgenen.

    Der Themenstart soll auch aufzeigen, welche Mechanismen zu solchen Behauptungen führen, dass sie das eigene Ego durch Verdrängung schützen, weil es so leicht ist, die Schuld für eigene Verfehlungen auf andere zu schieben.
    Vielleicht kennt jemand „reale“ Beispielssituationen für Beschränkungen und deren Überwachung, die bei oberflächlicher Betrachtung beim Unwissenden Kopfschütteln hervorrufen

    Vielleicht kennt auch jemand solche Beispielssituationen, die er bei bestem Willen nicht nachvollziehen kann und wir finden tatsächlich keine Erklärung und einen Fall von Abzocke steht im Raum. Dann kann man auch mal der Behörde auf den Keks gehen und von seinem Anfrage- und Beschwerderecht Gebrauch machen.
     
  2. AdMan

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  3. #2 paseo_rulez, 10.08.2007
    paseo_rulez

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    Ich normalerweise der Polizei nicht negativ gestimmt, aber ein Beispiel von Abzocke (meiner Meinung nach) kann ich dennoch geben.

    Bin innerhalb einer Ortschaft mit 63 KM/H geblitzt worden. Das letzte Gebäude dieser Ortschaft liegt ca. 200m hinter mir, das Ortsschild jedoch noch 100m vor mir. Breite Straße, es geht geradeaus, auf beiden Seiten breite Gehwege. Sie standen mit einem mobilen Blitzer hinter einer Mauer (alt und vergammelt, da stand wohl vor 20 Jahren irgendwas rum), für den Autofahrer absolut nicht sichtbar.

    Ich seh nicht den geringsten Grund, dort zu blitzen bzw. das Ortsschild erst so spät aufzustellen. Ich geb zu irgendeinen Grund wird das schon haben, dass das Ortsschid so weit weg vom letzten Haus steht, aber das ergibt meiner Meinung nach einfach keinen Sinn.

    Kann bei Gelegenheit evtl. ein Foto von der Situation dort machen, lag auf meinem alten Arbeitsweg. Nur dass es nicht heißt, ich würde Tatsachen "Verdrängen" :rolleyes:
     
  4. #3 Schuttgriwler, 10.08.2007
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    11. Gebot: Du darfst Dich nicht erwischen lassen !! :rofl

    Aber by the way: Bei mir unter dem Schlafzimmerfenster (Friedrich-Ebert-Str / Eugen-Jäger-Str, Speyer) rasen sie an Wochenende nachts durch. Keine Polizei da mit Nachtblitzaktionen.

    Von einem Polizisten weiß ich, daß die teuren Radargeräte "bezahlt" werden müssen, also rentabel betrieben, deswegen stellt man sich lieber Tags an eine vielbefahren lange gerade Straße, ohne Unfallstatistik und kassiert dort ab, da Nachts unter meinem Fenster zwar "fette" Beute in Form von Fahrverboten gemacht werden würde, aber nur ganz wenige eben pro Stunde.

    Abe rich rege mich nicht auf und fahre immer so, daß es bezahlbar bleibt und keine Punkte gibt. Meinen Rekord mit 13 Punkten im Jahr 2004 will ich nicht mehr erreichen.
     
  5. #4 Trecker, 10.08.2007
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    Gutes Beispiel, genau sowas meinte ich.

    Warum gibt es auf beiden Seiten breite Gehwege, wenn es dort nichts mehr im Ort gibt, wo sie hinführen könnten? Friedhof? Sportplatz?

    Gib ruhig mal die konkrete Örtlichkeit an (auch per PN, wenn du das nicht öffentlich willst), würde mir das gerne mal in google-earth anschauen oder bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle anfragen, warum das dort so ist.
     
  6. #5 Starletfever, 10.08.2007
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    wir ham hier ne kreuzung an ner bundeststraße(die kreuzende straße hat an beiden seiten stop schilder) wo hinter! dem einmündungsbereich ein starenkasten steht! vor der kreuzung ist 70!
    hab in der fahrschule mal gelernt das einmündende straßen alle beschrenkungen aufheben! wer auf die straße abbiegt weiß ja schließlich nicht ob da jetzt 100, 60 oder 30 erlaubt is!
     
  7. Pad3

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    Was ich nicht verstehen kann, wieso immer mehr Landstaßen ne 70er Begrenzung bekommen, mit der Begründung: Unfallstrecke.

    Die Sache ist die, dass meistens sogar 100 bei Regen in den Kurven kein Problem sind, es sind keine unübersichtlichen stellen etc.

    Aber: Es fahren sich regelmäßig jugendliche tot weil sie einfach VIEL zu schnell sind... Und fahren die wirklich langsamer wenn dort 70er Begrenzung ist? Nein!

    Also wer wird durch die 70er Begrenzung schikaniert? Alle die halbwegs vorschriftsmäßig fahren, sich auch vorher an die 100 gehalten haben und eben keinen Unfall bauen...


    Das ist für mich unverständlich. Natürlich wird dort auch regelmäßig geblitzt / gelasert, jedoch stört mich das weniger als die Tatsache dass dort überhaupt die Begrenzung ist...


    Das wirkt auf mich wie ein Ohnmacht von Seiten des Staates die nicht wissen wie sie das Problem sonst lösen können. Das nächste mal wenn sich da dann jemand tot fährt wird gesagt: Da ist doch schon 70er Begrenzung... mehr können wir auch nicht tun!
     
  8. #7 Trecker, 10.08.2007
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    Ein häufiges Stammtischargument, das sich bei näherer Betrachtung als eine Mähr herausstellt. Das Geld fließt nicht unmittelbar in den Säckel der Kommunen (im Falle Ordnungsämter) oder der Polizeibehörde (im Falle "echte" Polizei), sondern in den Landeshaushalt und dieser schüttet lediglich eine Unkostenpauschale zurück. Egal wie "Kosteneinspielend" eine Überwachungsstelle ist, man bekommt dennoch nur eine Pauschale zurück, egal wie viel man "einnimmt".

    Beispiel Zentrale Bußgeldstelle Hessen
     
  9. #8 Thunderball, 10.08.2007
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    Ein sehr gutes Beispiel sind auch die Schilder "Umweltschutz", häufig anzutreffen in BW.

    Auf einer kilometerlangen Landstrasse wird ein kleiner Abschnitt von ca. 2-3 km auf 60 km/h reglementiert. Jawohl auf 60.
    Kontrollen finden dort natürlich regelmässig statt.
    Was soll das!!!!! Auf der gesamten Länge der Landstrasse befindet sich
    die gleiche Flora und Fauna. ( grüne Wiesen )
     
  10. #9 Trecker, 10.08.2007
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    So formuliert, ist das falsch. Nur der Einbiegende darf darauf vertrauen, dass für ihn die Geschwindigkeitsbeschränkung gilt, die vor dem Einbiegen galt oder die für die Straßenkategorie gilt, auf die er einbiegt. Für den Geradeausfahrer gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der durchgehenden Straße trotz einer Einmündung fort, bis zu deren Aufhebung oder bis 2000 m nach dem Punkt, an dem der Sinn objektiv nachvollziehbar weggefallen ist.
     
  11. #10 Thunderball, 10.08.2007
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    Wer das Geld am Ende abkassiert spielt für den Autofahrer eigentlich
    nur eine sekundäre Rolle.

    Edit: Es gibt auch Mitschnitte mit versteckter Kamera in denen sich zwei Polizisten/Beamte über dieses Thema unterhalten und den obigen Verdachtsmoment bestätigen.

    Sinngemäß: "Wir gehen mal wieder auf's Jahresende zu wird Zeit, dass wir nochmal aktiv werden."

    Leider finde ich die Quelle nicht mehr.
     
  12. #11 HeRo11k3, 10.08.2007
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    Moin,

    Eine ähnliche Situation kenne ich aus "der anderen" Perspektive. Ich musste leider in den letzten Jahren meine Oma und meinen Opa beerdigen, und kann daher sagen: Es ist wirklich nicht schön, wenn 30m neben dem offenen Grab, durch eine Baumreihe getrennt (also nicht sichtbar) Autos und Motorräder runterschalten und voll aufs Gas latschen, obwohl auch dort das Ortsausgangsschild soweit ich weiß noch etwas weiter steht. Die Hälfte der Worte des Pfarrers versteht man nicht...

    Das ist so nicht richtig. Wer von einer einmündenden Straße kommt (oder auf die Autobahn auffährt, da ist das Problem dasselbe) und ortsunkundig ist, kann, wenn nach der Einmündung kein Schild steht, gegen den Bußgeldbescheid vorgehen. Das Limit wird durch eine Einmündung aber nicht aufgehoben (und bei Autobahnparkplätzen etc. wird vom Fahrer erwartet, dass er sich auch nach dem Stop noch an das Limit erinnern kann)

    Anders ist das soweit ich weiß bei Kreisverkehren, da endet die Straße am Kreisverkehr und damit endet auch das Streckenverbot.

    MfG, HeRo
     
  13. #12 Trecker, 10.08.2007
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    @ Pad3:

    Themenstart nochmal lesen und konkretisieren, dann schaun mer mal...

    @ Thunderball:

    ...aber es wiederlegt die Hypothese von Shuttgriwler ;)

    @ HeRo11k3:

    ...wann fängst du bei mir an? :]
     
  14. #13 Thunderball, 10.08.2007
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    Ich habe parallel zu deinem Beitrag oben editiert.
     
  15. #14 Trecker, 10.08.2007
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    Lärmschutz? Wildwechsel? Krötenwanderweg? Was auch immer?

    Gib mal Örtlichkeit an ;)

    Edit:

    Noch mal ein paar Kontrollen zum Jahresende? Ja, Ok, Warum? Wie alt? Wo?
     
  16. #15 Starletfever, 10.08.2007
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    wenn ich von der der blitze gegenüberliegenden seite mit nem flotten auto gut beschleunige sollte es recht gut zu schaffen sein die blitze mit ü70 zu durchqueren!
    und jeder der auf die straße abbiegt darf 100 fahren und die gradeausfahrenden nur 70! wenn ich also abgebogen bin darf ich n auto das mit 70 da lang fährt und von gradeaus kam überholen :rolleyes:
    irgendwie is das leicht bescheuert oder?
    und wann is man ortskundig? bin letztes jahr 3 mal umgezogen! und hab in den letzten jahren in verschieden städten und regionen gewohnt! wie soll ich mir da überall merken was man da grad darf ?( :rolleyes:
     
  17. Pad3

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    Was willstn konkretisiert haben?

    Mir gehts speziell um das Stück B56 zwischen Bonn und Miel. Da fahr ich jedes Wochenende mehrmals lang und es ist nur 70 erlaubt, wo früher überall 100 war, außer um gefährliche Kreuzungen rum.

    Das selbe wiederholt sich aber auf der gesamten B56 zwischen Bonn und Düren, nur fahr ich da nich so oft lang und kann daher keine genaueren Angaben geben.



    Auf diesem Stück der B56 sind lange gerade Alleen und ab und zu eine Kurve welche aber fast alle gut einsehbar sind und große Kurvenradien haben...

    Es gibt auch die ein oder andere Kreuzung, aber da war früher auch 70, das seh ich ja auch ein. Aber mir mißfällt die Begründung: Unfallstrecke. Fast jeder Unfall der dort geschieht sind jugendliche Fahrer (teilweise auch alkoholisiert) die einfach gnadenlos zu schnell fahren und in der Regel aus den umliegenden Dörfern kommen. Das gabs früher (als noch 100 war) ganz genauso!

    Und der Kern des Problems ist in dem Fall ein ganz anderer, und nicht die Tatsache dass dort 100 erlaubt war...
     
  18. Rocka

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    Wir haben ne ca 6-7 km lange , sehr wenig befahrene straße die durch den Wald führt.
    Und mehrmals im Jahr sind da 30km/h schilder (ansonsten 70kmh) wegen Krötenwanderungen.

    Also was soll denn der Blödsinn, als ob ich den Frosch nit mit 30km/h auch überfahre. Da bremst doch eh keiner, bzw wer sieht bei 30kmh einen frosch in der kurve sitzen.
     
  19. Rocka

    Rocka Lebende Foren Legende

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    ja gerade das ist schon ein problem.

    wenn irgendwo 100 ist, dann fahren die leute halt 120-130, wie oben schon so schön erwähnt, weils eben noch bezahlbar ist und man keine punkte bekommt.

    wenn aber 70, dann fährt man halt maximal 90-100. ich denke solche überlegungen sind da auch mit einkalkuliert.
     
  20. AdMan

    Schau dir mal denpassenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 Thunderball, 10.08.2007
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    Für die von Dir genannten Gründe existieren doch separate Schilder!?
    Ich bin davon ausgegangen, dass das Schild "Umweltschutz" lediglich
    zur Verringerung der Fahrzeugabgase aufgestellt wird und nicht mehrere
    Vorkommnisse vereint, bzw. universal verstanden werden muss.
    Damit ist dem ahnungslosen Autofahrer auch nicht wirklich geholfen.
     
  22. #20 Trecker, 10.08.2007
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    ...ei dann schreib doch mal, wo das ist oder noch besser, Foto, Kartenlink, google-earth...

    @ all:

    Schön fleißig weiter schreiben, ich melde mich, hab heute noch ein Versprechen zum Essengehen mit meiner Frau einzulösen.

    Wow, das Thema geht ja ab wie eine Rakete :D
     
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