Frage zur Leistung und Drehzahl

Dieses Thema im Forum "Motor" wurde erstellt von 2Xtreme, 14.09.2006.

  1. #1 2Xtreme, 14.09.2006
    2Xtreme

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    Ich nehme als Beispiel für meine Frage einfach mal den MR2 W3.

    140 PS bei 6.400 U/Min.
    und
    170 Nm bei 4.400 U/Min.

    Demnach steht also die Leistung von 140 PS bei 6.400 U/Min. und das Drehmoment von 170 Nm bei 4.400 U/Min. an.

    Was ich mich nun frage, wieviel Leistung und Drehmoment steht denn zum Beispiel bei 2.500 oder 3.000 U/Min. an? Steht dann theoretisch nur ca. 90 PS bzw. nur (sagen wir mal) 100 Nm an?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Leikakätzchen, 14.09.2006
    Leikakätzchen

    Leikakätzchen Mitglied

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    So in etwa. Am besten schaust dir mal irgend ein Prüfstandslaufdiagramm an. Da wirst es erkennen.

    Die Angabe im Fahrzeugschein sind die Spitzenangaben, also das was er serienmäßig ab Werk haben sollte....

    Abweichungen gibts da immer von der Regelleistung. Die Angaben dort, die wurden mit einem Fahrzeug erbracht, das der Hersteller vor Zulassung für den Markt prüfen lässt.
     
  4. Sushi

    Sushi Lebende Foren Legende

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    brauchst du nur das Diagramm für dann kannst du es ablesen .

    Bekommst e vieleicht bei google ( Bilder)
     
  5. Hardy

    Hardy Guest

    Im Verkaufsprospekt sind auch Kurven abgebildet. Ich würde mal schätzen, daß er bei 2500 U/min vielleicht 140-150 Nm hat. Die Leistung läßt sich damit ausrechnen, hab aber gerade nicht die Formel. Per Dreisatz läßt sich aber ermitteln, daß er bei 2500 U/min 55 PS hätte, wenn dort das Maximaldrehmoment anläge.
     
  6. muc

    muc Guest

    Formel:

    P = M*n/9550 (Leistung in kW)

    Das mit dem Dreisatz kommt zwar bei vielen Motoren gut hin, ist aber nur realtiv grob. Letztlich braucht man die Entsprechenden Diagramme.
     
  7. #6 2Xtreme, 18.10.2006
    2Xtreme

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    Mir ist da noch eine Frage eingefallen die mir vielleicht die Diesel-Fahrer am besten beantworten können.

    Bei einem Benziner kann man ja folgendes beobachten. Wenn man im 5. Gang beschleunigt geht der Vortrieb ja recht zäh voran. Wenn man dann aber zum Beispiel in den 3. oder 4. Gang zurück schaltet und das Gaspedal durchtritt spürt man schon eine deutlich bessere Beschleunigung.

    Wie ist das nun bei Diesel-Fahrzeugen, die ihr max. Drehmoment schon bei 2.000 oder 2.500 U/Min. haben? Beschleunigt das Fahrzeug im 5. Gang dann genau so schnell wie im 3. oder 4. Gang?
     
  8. muc

    muc Guest

    Ehrlich... ich hab mir vorgenommen, dich nicht mehr zu provozieren... aber bitte... muss ich noch um Gnade winseln, damit du mal nachdenkst, bevor du was postest?
     
  9. borg

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  10. ukhh

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    :rofl

    Von 100 auf 170km/h dauert in der Tat länger als von 0 auf 70km/h.
    :D :D
     
  11. #10 Ädam`s, 18.10.2006
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    warum ?(
     
  12. #11 2Xtreme, 18.10.2006
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    Tue ich, aber was ist an der Frage so schlimm? Die hätte auch von jedem anderen kommen können!!!

    Nur weil du vielleicht über die Materie bescheid weißt, muss das doch nicht heißen, dass es eine dumme Frage ist.
     
  13. ukhh

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    Weil der Luftwiederstand im Quadrat (also doppelte Geschwindigkeit ist nicht doppelte Areit) ansteigt. :]

    edit: Will sagen, man braucht wesentlich mehr Arbeit von 100 auf 170, als von 0 auf 70.
    Ich könnte die Formel posten..... bin aber zu faul. Entschuldigt bitte.
     
  14. #13 Ädam`s, 18.10.2006
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    das war nur scheiß :D

    ebenso ist die übersetzung im 5 viel größer als im 3 ;)
     
  15. borg

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    von 0 auf 70km/h im 4 gang 8o 8o 8o

    haben wir nicht etwas vergessen?

    : Einfluss des Motorhubraums ...
    : Einfluss des Verdichtungsverhältnisses ...
    : Einfluss der Fahrzeugmasse ...
    : Einfluss des cw-Widerstandsbeiwerts ...
    : Einfluss der Achsübersetzung ...
    : Einfluss der Zylinderzahl ...

    entscheidend für die momentanbeschleunigung kann nur der augenblickliche wert der leistung sein, die über die räder übertragen wird.
    das ist eigentlich logisch.
    Das drehmoment an den antriebsrädern kann man aber wieder mathematisch eindeutig auf die momentanleistung zurückführen.
    das ist auch logisch .
    die momentanleistung resultiert nun mal leider physikalisch aus der drehzahl mal dem entsprechenden drehmomentwert dazu,aus der motorkennlinie, auch mathematisch eindeutig belegbar ! das alles bei einem ottomotor an der kurbelwelle, abzüglich dann natürlich noch der übertragungsverluste danach durch getriebe bis zu den antriebsrädern.
    aufgrund der durchmesser der räder und der momentanleistung kann man das auf die strasse ausgeübte drehmoment und die antriebskraft nach vorne errechnen.
    kommt noch etwas schlupf des gummis hinzu, den man hier außer betracht lassen kann.
    nun kommt der eigentlich einfache kern der sache:
    drehzahl mal drehmoment = motorleistung an der kurbelwelle.
    also bei maximaler motorleistung (hoher nenndrehzahl) auch maximale beschleunigung. die maximale motorleistung liegt nun mal bei konventionellen verbrennungsmotoren nicht im punkt des maximales drehmomentes, sondern deutlich höher bei der nenndrehzahl an.
    deshalb ist es ja auch eben die nenndrehzahl für dei angegebene maximalleistung.

    alles cool in kabul ?? :D :D :D
     
  16. #15 RainerS, 18.10.2006
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    Für alle, die es immer noch nicht verstehen. Setzt Euch einfach mal aufs Fahrrad. Eins mit Gangschaltung wäre ideal. Dann mal im ersten Gang und mal im dritten oder fünften Gang beschleunigen. :))



    Kennt Ihr DMAX?

    Dort hat Tim Schrick (D Motor) u.a. im Vergleich mit Lambo und 911T die Z06 getestet.

    Die Corvette hat er im vierten Gang angefahren, bei 25 voll eingekuppelt und dann bis über 270 durchbeschleunigt. Das ist ein elastischer Motor.....

    Gruss Rainer
     
  17. ukhh

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    OK. Hab den Thread missverstanden. ;(
     
  18. #17 Ädam`s, 18.10.2006
    Ädam`s

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    ja un im 1 deht der motor höher und schneller
     
  19. 6pack

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    die sache mit den drehmomentstarken dieseln...

    finde ich ist auch eine zweischneidige angelegenheit!

    ich möchte nicht wissen, wieviele der heutigen hoch gepriesenen kräfigen "stark" diesel maschinen - denen regelmäßig und auf dauer beschleunigungsorgien aus niedriegen drehzahlen heraus zugemutet werden - relativ frühzeitig einen lagerschaden erleiden.

    ich weiß nicht, ob es da vielleicht kennzahlen gibt, aber die sprichwörtliche zuverlässigkeit der uraltdiesel, werden diese modernen motoren bestimmt nicht haben!

    ...denn die beanspruchungen bei diesen hohen kräften sind doch enorm - ihr merkt es beim angesprochenen vergleich "beschleunigen in hohem gang auf dem rad" - das geht unheimlich auf die waden ;)


    ich fahre ja viel autobahn und da erlebe ich es sehr oft, daß die "turbodiesel" diesen anzug von unten heraus eigentlich durchweg alle ausspielen (wollen) - wobei die allerdings oben rum dann wieder deutlich zäher werden ;)
    ...da holt der benziner dann wieder auf, wenn gleich im richtigen gang mitgezogen...nachteil, die scheiß effizienz beim otto motor :( man merkt's am verbrauch ;(
     
  20. AdMan

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  21. borg

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    RE: die sache mit den drehmomentstarken dieseln...

    nein.... . uraltdiesel = saugdiesel = alles überdimensioniert = haltbar
     
  22. muc

    muc Guest

    RE: die sache mit den drehmomentstarken dieseln...

    Dann guck dir das mal an:

    http://www.skodaforum.de/thread.php?threadid=18431&sid= ;)

    OK, der Bursche fährt sehr sinnig und materiealschonend aber gegen deine Argumentation spricht ohnehin, dass die Hersteller die Motoren natürlich auch entsprechend den Auftretenden Belastungen auslegen. OK, die fürheren Negativimagediesel waren teilweise hoffnungslos überdimensioniert...
     
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