Frage zu Caps

Dieses Thema im Forum "Car Hifi" wurde erstellt von Calgar, 09.07.2005.

  1. Calgar

    Calgar Senior Mitglied

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    Hab da was in einem anderen Forum gefunden


    Zitat:
    "Powercaps sind erst notwendig wenn bei lauter Musik das Standlicht anfängt zu flackern. Vorher saugen sie erher Leistung und haben einen schlechteren Effekt als ohne. Den Powercap sollte man so weit wie möglich von Lautsprecherkabel fern halten. Es kann zu störgeräuschen kommen. Allerdings so nahm wie möglich an die Stärkste Endstufe!"

    hat der Typ damit recht?? hat ihm der so wohl der "Fachmann" vom ACR erzähl...
    Warum sollten sie eher Leistung fressen? Und der Klang schlechter werden...?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Master Luke, 09.07.2005
    Master Luke

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    was klar ist, dass der cap so nah wie möglich an den entsprechenden amp muss, da sonst der innenwiderstand der stromführenden kabel zwischen cap und amp so hoch wäre, dass es eine vernünftige arbeitsweise des caps behindert wird.
    umso geringer die kabelwiderstände und der innenwiderstand des caps, umso schneller und effektiver kann er arbeiten, bzw. läd sich auf und entläd sich wieder.

    powercaps würde ich selbst bei einer popelendstufe einsetzen, da so die netzteile in einem amp sauberer arbeiten können und nicht mit der unsauberen spannung von batt und LiMA versorgt werden. ein cap glättet/stabilisiert die spannung.

    wenn der cap abgeschaltet wird, wenn die anlage aus ist, so zieht er meines erachtens keine energie aus der batt. er benötigt dann aber beim einschalten spannung bzw. strom zum wieder vollen aufladen. auch hat ein cap einen wirkungsgrad. von daher kann man schon sagen, dass ein cap ein "energiefresser" ist. man muss dies relativ sehen, denn imho verbrät eine aktivierte alarmanlage mehr saft als ein carhifi-cap der abgeschaltet ist. udn der nutzen ist höher als der schaden.
    anders siehts natürlich bei einem headcap aus, wie z.B. dem cap 33 von helix: dieser ist permanent (bei mir) an der batt angeschlossen und läd sich fortlaufend.

    dass ein cap lautsprecherkabel stören könnte, halte ich für ein gerücht. erstens ist ein cap keine spule, wo parasitäre induktionen andere geräte stören könnten und zweitens lassen sich gerade lautsprecherkabel schlecht von aussen beeinflussen, da in ihnen wechselstrom geführt wird: man kann nicht ohne grund mit einer JBL A6000GTI bleche aneinander schweissen. wo soll denn da noch eine fremdeinwirkung präsenz zeigen?!

    selbst wenn ein cinchkabel um den cap gewickelt werden würde, so täte ich davon ausgehen, dass keine fremdinduktionen stattfinden: der becher des caps sollte als faraday'scher käfig dienen und solange man noch 10cm von den poweranschlüssen das cinchkabel drumherum wickelt, dann passt das.

    gruß ML
     
  4. Calgar

    Calgar Senior Mitglied

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    danke für die ausführliche Antwort, hab ich mir doch gedacht das das zum "größten Teil" Mist ist was er erzählt.....

    weil dann gibts für meine GZRA 4100x jetzt mal einen Cap, Dietz ist dafür in Ordnung oder?
     
  5. ylf

    ylf Lebende Foren Legende

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    Noch ein paar Ergänzungen/Vertiefungen:

    Ein Cap (Capacity/Condenser/Kondensator/Kapazität) "verbraucht" keinen Strom. Wenn etwas bei einem HiFi-Cap Strom (Energie) verbraucht, dann die Schutzschaltung und die Spannungsanzeige.
    Ströme induzieren kann ein Kondensator auch nicht, das ist das Metiee von Spulen/Induktivitäten. Wobei Kabel als solche zu betrachten sind.
    Wenn etwas induziert wird, dann Wechselströme. Gleichströme kann man nicht induzieren, deshalb funktionieren zum Beispiel Transformatoren nur mit Wechselspannung.
    In Lautsprecherkabeln einen Strom zu induzieren ist praktisch unmöglich, weil der Ausgangswiderstand des Verstärkers, der praktisch nahezu Null ist, dies verhindert.

    Theoretisch verbessert ein Cap den Klang keineswegs, jedoch sind die Endstufen mittlerweile durch die Bank wohl so "knapp" konstruiert, daß ein Cap tatsächlich etwas zu bewirken scheint. (eigentlich ein Zeichen für ein unterdimmensioniertes Netzteil/Spannungswandler)
    Bei leistungsstarken Endstufen, wo eben auch das Standlicht flackert, kann ein Cap zur Schonung der Autobatterie beitragen. Normale Bleiakkus (Autobatterien) mögen nämlich solche schnellen Lade/Entladewechsel nicht und unterliegen dann einem erhöhten "Verschleiß".

    bye, ylf
     
  6. #5 Master Luke, 09.07.2005
    Master Luke

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  7. furax

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    habe mir letzte woche einen cap angeschafft finde schon das der Klang besser ist (logischerweise vorallem der Bass) mir gings aber eher um die schonung der Autobattterie das Flackern hatte ich nämlich auch wenn ich die Anlage sehr laut hatte und die Spannungsanzeige finde ich auch sehr praktisch ..greez
     
  8. #7 Master Luke, 09.07.2005
    Master Luke

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    jedes passive bauteil hat einen gewissen wirkungsgrad bzw. "verbraucht" bzw. wandelt elektrische energie sekundär in andere energieformen um. von daher sehe ich diese aussage als nicht korrekt an.

    absolut richtig.
    deswegen soll man die LS-kabel fernab von den cinchkabeln verlegen.

    richtig. der cap ist nicht direkt für die wandlung des musiksignals zuständig...

    aber ein cap verhilft dem klang definitiv auf die sprünge. eine autobatterie, welche mit einem 5m langem stromkabel an einer endstufe hängt und die masse über das fahrzeugchassis führt, bringt einen weitaus höhreren elektrischen widerstand mit sich, als ein cap direkt vor dem amp. so kann der cap schneller auf die "strombedürfnisse" anspringen, als das es eine batt jemals könnte.
    die zur verfügung stehende spannung ist "glätter" und "sauberer" und kann dementsprechend vernünftiger im amp umgesetzt werden.

    das muss noch nicht einmal mit einer "knapp konstruierten" endstufe zu tun haben. der wirkungsgrad eines amps leidet mit abnehmender spannung, er kommt schneller ins clipping, wenn die spannung am eingang "unsauber" und nicht stabil ist.

    das der verschleiss der batt wegen den hochfrequenten entlade/ladevorgängen leidet, ist vollkommen richtig.

    gruß ML
     
  9. #8 ingohausn, 10.07.2005
    ingohausn

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  10. ylf

    ylf Lebende Foren Legende

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    Ich glaube aber nicht, daß der Verlust durch Innenwiederstände bei einem realen Kondensator praxisrelevant ist. Sprich, ich glaube nicht, daß ein Elko, auch mit 1F, einen meßbaren "Ruhestrom" zieht. ;)
    So meinte ich das.
    Was dann beim Laden/Entladen verloren geht, ist ein anderes Kapitel.


    Ohne jetzt eine endlose Disskussion aufwerfen zu wollen, aber das sehe ich etwas anders.
    Grundsätzlich ist die Bordspannung im KFZ unsauber durch die Lichtmaschine und schwankt um einige Volt. Jede elektronische Baugruppe im KFZ muß damit klarkommen und kommt auch damit klar. Das gleiche erwarte ich auch von einem Car-HiFi-Verstärker!
    Im Prinzip ist dies ja auch kein Problem, wenn man den Spannungswandler z.B. so dimmensionuiert, daß die Endstufe schon ab sagen wir 10Volt ihre Kenndaten erreicht. Wenn mehr da ist, regelt man das weg, daß ist technisch ja überhaupt kein Problem. Zusätzlich kann man den Spannungswandler durch nachgeschaltete Kapazitäten unterstützen, was wesentlich effektiver ist, als vorgeschaltete Kapazitäten.
    Leider hat sich aber in den letzten Jahren(zehnten) eine Unsitte im Verstärkerbau breit gemacht, weil ja immer mit der Leistung geworben wird. Um ein bischen mehr Peakleistung herauszukitzeln, werden die Leistungstransistoren nicht mehr mit einer stablisierten Spannung versorgt, sondern direkt an die Glättungselekos gehängt. Eigentlich ist das schlampiges Design, spart aber Kosten und macht den Kunden durch eine fettere Leistungsangabe auf der Packung glücklich.
    Clipping ist auch kein Unfall oder Schicksal, sondern ein simpler Bedienfehler des DJ. :D

    bye, ylf
     
  11. Jani

    Jani Mitglied

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    Korrektur Induktion ;)

    Falsch :D
    Wenn Ihr schon korrekt sein wollt, dann bitte richtig ;)

    Auf die Änderung des magnetischen Flusses durch einen Leiter reagiert dieser (er reagiert nicht direkt sondern es wird durch Entnahme von Energie aus dem Magnetfeld der Flussänderung entgegen gewirkt). So lange diese Änderung immer in die gleiche Richtung verläuft, wird eine Gleichspannung induziert - wenn der Stromkreis geschlossen ist, resultiert daraus ein Strom.
    Da es aber praktisch unmöglich ist, einen sich ständig in eine Richtung ändernden magnetischen Fluss zu erreichen, wird der mag. Fluss Sinusförmig verändert, was aus der Wechselspannung der Erregerspule beim Transformator entspricht.
    Ergo: so lange sich der Fluss in eine Richtung konstant ändert, erhält man eine wunderbare Gleichspannung bzw. bei geschlossenem Stromkreis Gleichstrom

    So, Klugscheissermodus wieder aus :D

    JANi :D
     
  12. AdMan

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  13. #11 Master Luke, 10.07.2005
    Master Luke

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    nö, sehe ich genauso. von daher hab ich nichts mehr zu sagen. :D

    man muss halt differenzieren, ob wir nun von der (messbaren) praxis oder von der grauen theorie reden. von daher ist wohl alles zum thema caps gesagt worden. ;)


    gruß ML
     
  14. Blizzi

    Blizzi Mitglied

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    bitte sagt mir mal wieso ich dann bei eingeschaltetem licht lima-pfeiffen in meinen fls6 HT hab, auch wenn ich den amp ausschalte und die chinch kabel abgeklemmt hab :D
    is nicht sehr laut, erinnert mehr an nen turbo-pfeiffen
     
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