Fiktiver Fall - Fahrzeugverkauf!

Dieses Thema im Forum "OFF-TOPIC" wurde erstellt von mirK, 14.10.2011.

  1. mirK

    mirK Mitglied

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    Soll keine Rechtsberatung oder sonst was sein....!

    Kunde 1 kauft von Verkäufer 1 ein Auto über ein Forum!
    Es ist angegeben das das Auto über ein Chiptuning verfügt!

    Vor dem Verkauf lässt der Verkäufer 1 dieses Chiptuning nachweislich entfernen
    um dem Kunden 1 ein Auto mit Betriebserlaubniss zu übergeben!
    Dieses nicht vorhandene Chiptuning wurde deshalb nicht mehr explizit im Kaufvetrag
    angegeben, da nicht mehr vorhanden!


    Nach 1 1/2 Jahren verkauft Käufer 1 an Käufer 2!
    Käufer 2 möchte eine Garantieverlängerung beim Hersteller durchführen lassen!
    Der Hersteller weigert sich, da das Auto einmal ein Chiptuning hatte!

    Käufer 2 will den Kaufvertrag mit Käufer 1 anfechten wegen artlistiger Täuschung!
    Käufer 1 dann ebenfalls bei Verkäufer 1 wegen artlistiger Täuschung, weil nichts im Kaufvertrag
    über das nicht mehr vorhanden Chiptuning steht!

    Wie seht ihr die Sache ?


    Gruss Mirko
     
  2. AdMan

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  3. #2 Sgt.Maulwurf, 14.10.2011
    Sgt.Maulwurf

    Sgt.Maulwurf Lebende Foren Legende

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    Ich würde sagen gekauft wie gesehen. Also Pech gehabt würd ich sagen.
    Es steht ja auch immer in so einem Kaufvertrag drin "nach bestem Wissen und Gewissen des Verkäufers..." oder so ähnlich.

    Aber mal warten was Trecker zu dem Thema sagt.
     
  4. #3 greg777, 15.10.2011
    greg777

    greg777 Senior Mitglied

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    Er ist weder Rechtsanwalt noch Richter.;)
     
  5. udo

    udo Moderator

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    hat aber in diesen fällen mehr ahnung als die meisten hier ;)

    cu udo
     
  6. ukhh

    ukhh Lebende Foren Legende

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    So isses.

    Verkäufer 1 sollte sich entspannen.

    Fiktives Fortenmitglied hat seinen T22 auch verkauft und vorher den Chipp abgestöpselt. Fiktives Forenmitglied hat das niemals mehr interessiert. :D
     
  7. #6 E10_Liftback, 15.10.2011
    E10_Liftback

    E10_Liftback Lebende Foren Legende

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    Privat an privat? Dann sollte das im KV festgeschrieben sein. Problem mit der Anschlussgarantie liegt dann auch beim Käufer würde ich sagen. Ich kann mich auch nicht beschweren, wenn ich von privat kaufe und der Motor geht mir hoch, weil der Vorbesitzer die Karte verheizt hat.

    Privatkäufe haben immer ein Restrisiko.

    Grüße
     
  8. mirK

    mirK Mitglied

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    Verkauf privat an privat!

    im kaufvertrag wurden keine falschen angaben gemacht!
     
  9. #8 Reiti, 16.10.2011
    Zuletzt bearbeitet: 16.10.2011
    Reiti

    Reiti Mitglied

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    Sagt ja keiner.

    Die Problematik ist primär Käufer 1 weil er ein Idiot ist, von dem Chiptuning wusste sich aber jetzt darauf beruft, dass es nicht im vertrag steht (korrekt?) - einmal Tritt in den Hintern wegen asozialem Verhalten und gut ist.

    Prinzipiell gilt aber denk ich gekauft wie gesehen, denn das Autohaus (die die garantie verweigern) werden nicht das Stg zerpflücken um festzustellen, dass ein Chiptuning vorlang sondern dies an äußeren Einflüssen erkennen.

    Fazit: Die Prüfung des Gebrauchtfahrzeuges durch den Käufer ist offiziell zumutbar - wenn der Käufer eine solche Gebrauchtwagenprüfung nicht durchführt und den Wagen "gekauft wie gesehen" ersteht - Pech gehabt - ist so, gibts OHG Beschlüsse.
     
  10. Cybexx

    Cybexx Lebende Foren Legende

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    nen unfallwagen kann man nicht leicht erkennen, wenn fachmännisch gearbeitet wurde, muss also wenns mehr als nur nen blechschaden war in den kaufvertrag rein.

    ich würde mir nen gebrauchtwagen nicht holen, der getuned war, weil der motor dadurch sicher nicht länger halten wird.

    ne andere frage: können die firmen feststellen, ob da mal nen chip drin war? ?(
     
  11. #10 Reiti, 16.10.2011
    Zuletzt bearbeitet: 16.10.2011
    Reiti

    Reiti Mitglied

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    Wenn das ganze vor Gericht geht, dann wird man dem Käufer sagen, dass er ja hätte einen Ankaufstest machen lassen können, verzichtet er auf diese absolut zumutbare Prüfung hat er eben Pech gehabt.

    In diesem Fall deckt sich das Gesetz sogar mit meiner Überzeugung, denn wenn ich etwas kaufe und nicht die nötige kompetenz habe den einwandfreien Zustand festzustellen, dann lasse ich diesen Zustand eben von jemandem feststellen, der ahnung davon hat - was ist daran so schwer, dauert keine 30 Minuten und ich hab (A) Sicherheit über den Zustand des Fahrzeuges und (B) sogar noch als Draufgabe eine Wertschätzung ob ich den Wagen eventl. überteuert kaufe.

    Zu Deiner Frage: Die Firmen können feststellen ob das Steuergerät geöffnet wurde - das reicht auch schon zur Feststellung des Garantieverlustes
     
  12. Alex

    Alex Mitglied

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    Sagen wir so- seine Aussagen sind am publizistischten und finden daher großen Anklang.
     
  13. #12 greg777, 16.10.2011
    greg777

    greg777 Senior Mitglied

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    Da stimme ich zu, bezweifle allerdings, dass die Diplomverwaltungswirte tiefgreifende Kenntnisse vom Zivilrecht und Falllösungen haben. Versuche es mal im Juraforum. Sonst ist hier bald Popkorn-Zeit.:D
     
  14. #13 Predator, 16.10.2011
    Predator

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    Zumindest ist bei Diplomverwaltungswirten das Bürgerliche Gesetzbuch ein Prüfungsfach, da sollte man schon Kenntnisse auch im Vertragsrecht besitzen. :D
     
  15. AdMan

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  16. #14 Authrion, 17.10.2011
    Authrion

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    kurios ist, dass der wagen ja auch vorher nie garantie hatte, weil ja mal ein chip montiert war...ohne ABE!
    ...dh hier gehts nicht nur um die verlängerung, sondern dass nie ne garantie vorhanden war!
     
  17. #15 Trecker, 17.10.2011
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    Zivilrecht ist nicht mein Ding, deshalb werde ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

    Kunde 1 wusste allerdings, dass die Karre mal einen Chip hatte. Dies lässt sich womöglich auch technisch nachweisen. Daher wird es wohl ein Fall für einen RA sein, der mehr im Zivilrecht drauf hat.

    Natürlich hat ein Dipl.-Verw. davon schon mal was gehört. Aber ich bin (besser war) Strafverfolger und Verwaltungstrottel, kein Volljurist. Meine Ausbildung hat mich zwar gelehrt, Gesetzestexte lesen und verstehen zu können, aber deshalb werde ich mich nicht anmaßen, juristische Weisheiten mit dem Löffel gefressen zu haben.

    Dennoch Danke für das Vertrauen. Ich werde es niemals missbrauchen oder leichtfertig unbegründete Ratschläge geben. Ich werde es nur tun, wenn ich mir sicher bin und es mein Fachgebiet betrifft.
     
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