Elektroautos

Diskutiere Elektroautos im Alternative Antriebe Forum im Bereich Technik; Ich hab woanders noch eine Zahl von 0.77kWh pro Liter in der Rafinerie gefunden. Der Durchschnittsverbrauch bei den Autos liegt derzeit bei ca....

  1. #101 Warp, 12.04.2018
    Zuletzt bearbeitet: 12.04.2018
    Warp

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    Ich hab woanders noch eine Zahl von 0.77kWh pro Liter in der Rafinerie gefunden. Der Durchschnittsverbrauch bei den Autos liegt derzeit bei ca. 7.9l. Selbst da wäre ich immer noch bei irgendwas um die 14% Bedarf für rein E-Autos wenn ich mich nicht vertan hab.
    Aber mal davon abgesehen. Diese Gegenrechnung(en) hinken alleine schon daran, dass die Raffinierien deswegen NICHT abgeschalten werden nur weil die Autos kein Benzin/Diesel mehr benötigen würden wenn man diese komplett auf E umstellt. Diese laufen weiterhin da ja noch andere Produkte in den Raffinerien hergestellt werden und weiterhin auch die elektrische Energie verbrauchen.
     
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  3. Warp

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    Ahh, zu spät zum Editieren. Die 14% beziehen sich auf 50km.
     
  4. #103 udogigahertz, 31.05.2018
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    Das Thema Elektromobilität hat so viele Facetten wie ein Insektenauge, vielleicht noch mehr.

    Da kursieren viele falsche Vorstellungen, nein, das E-Auto ist NICHT umweltfreundlicher als ein herkömmliches Auto, nein, das E-Auto ist NICHT billiger als ein herkömmliches Auto, nein, das E-Auto wird keinerlei Probleme lösen, nur neue schaffen.

    Es wird immer und immer wieder das Argument der Reichweite gebracht, Gegner meinen, dass die Reichweite nicht ausreicht, Befürworter verweisen darauf, dass man im Schnitt sowieso nur 60 bis 100 Kilometer am Tag führe ..................

    Beide haben Recht oder Unrecht, denn obwohl der Durchschnittsfahrer tatsächlich nur relativ wenige Kilometer am Tag durchschnittlich fährt, heißt das ja nicht, dass er an manchen Tagen eben doch lange Strecken fahren muss. Insofern nutzt mit der Durchschnitt nichts, wenn ich nach 200 Kilometern im Nirgendwo liegen bleibe und es ist keine Steckdose weit und breit, von einer Schnellladestation ganz zu schweigen.

    Ein heutiges E-Auto ist eben NICHT so flexibel nutzbar wie jedes Verbrennerauto, Toyota-Hybriden eingeschlossen, damit kann ich jederzeit jede beliebige Strecke fahren, ich muss nichts planen, ich muss mir keinen Zweitwagen für lange Strecken vorhalten oder mieten, ich steige einfach ein und fahre los.

    Genau DAS geht eben mit allen heutigen E-Autos zu bezahlbaren Preisen eben NICHT. Tesla S ab mehr als 60.000 Euro Neupreis ist da aber die Ausnahme, damit geht es durchaus, der hat eine sehr große Reichweite und überall verteilt im Lande gibt es Schnellladestationen.

    Allerdings kann sich die breite Masse solch teure Autos nicht leisten, da müssten die Kosten mindestens halbiert werden, dann sähe das schon anders aus.


    Wollte man die jetzigen E-Autos (die mit dem Akkupack) auf breiter Front einführen, so wäre umfangreiche Investitionen vonnöten:

    - Zunächst mal müsste sich die Industrie auf einen einzigen Stecker- und Schnellladestandard europaweit, am besten weltweit, einigen, damit jedes E-Auto an jeder zukünftig installierten Ladesäule geladen werden kann, was nur geht oder Sinn macht, wenn man sich dazu mit den Kraftwerks- und Netzbetreibern einigt, die sodann Milliarden in eben diese Ladesäuleninfrastruktur investieren könnte/sollte/müsste.
    - Natürlich gehört dazu auch ein europaweit genormtes Bezahlsystem und übersichtliche Preise.
    - Erst, wenn das geregelt ist, kann die Autoindustrie in großen Stückzahlen E-Autos herstellen.

    Leider sind mir keine Bestrebungen in dieser Richtung bekannt. Unsere Politiker scheint das nicht zu interessieren.

    Bei dieser konzertierten Aktion könnte dann gleich ein Computernetzwerk mit installiert werden, welches nicht nur die Ladung und Abrechnung überwacht, sondern gleichzeitig auch den Ladezustand (nach Freigabe durch den Halter) an die Netzbetreiber meldet, der Fahrer könnte z. B. vorher in seinen Fahrzeugcomputer eingeben, dass er erst am nächsten Tag um sieben Uhr das Fahrzeug mit 70% geladenem Akku benötigt, sodann könnte der Netzbetreiber diesen Akku als Pufferspeicher nutzen, natürlich gegen Entgelt für den Halter/Fahrer, eventuell darf der dann mit den 70% umsonst fahren oder so.

    Wenn das eine Million Besitzer so machen, stünde immer eine riesige virtuelle Batterie zum Speichern von Energie zur Verfügung, das nähme den Druck aus dem Kessel.

    Macht man das nicht, diese Vereinheitlichung, wird es nie das E-Auto auf breiter Front geben.

    Eine andere Frage ist die nach der Herkunft des Stromes, zur Zeit sollen ja alle Kernkraftwerke abgeschaltet werden ohne dass man Ersatz dafür hat, das dürfte noch lustig werden, denn gleichzeitig will man ja auch alle Kohlekraftwerke los werden, weil die CO² produzieren.

    Das wird noch spannend werden.

    Wie soll das denn gehen?

    Grüße
    Udo
     
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  5. #104 matthiomas, 01.06.2018
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    ist doch egal....der Trend geht eh zum "vollvernetzten" SUV....viel Gigabyte und hoch sitzen. :D
    Matthias
     
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  6. corjoh

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    Finde ich auf den Punkt gebracht
     
  7. CrownS6

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    Udo, du hast in allen Punkten Recht und mein Verständnis:-)
     
  8. redt18

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    Was oftmals vergessen wird, ist die Leistung, nicht die Energie.
    Energietechnisch macht das bivalente Laden durchaus Sinn und von der Gesamtenergie die wir in D produzieren, könnten wir eine Menge BEVs vertragen. Leider sieht es bei der Leistung anders aus. Wenn diese Energie nun über weite Strecken und über kurze Zeiträume (so wird aus Energie Leistung) fließen und zur Verfügung gestellt werden muss, weil alle gerade nach Hause kommen oder wir Energieüberschuss haben, dann haben wir ein Problem.
    Auf dem Motorenkongress in Baden Baden durfte ich hören, dass bei rund 30% BEVs im Jahre 2030, unser Grid von 20tkm Länge auf gut 80tkm Länge anwachsen muss um die Leistungen zu stämmen (nicht Energie!!!) Jetzt erinnern wir uns mal an die Geschichte der Nord-Süd Trasse die seit wie vielen Jahren geplant bzw gebremst wird?
    Das ist ja alles schön und gut mit den BEVs und der Umwelt und den Ideen der ganzen Startups aber leider ist unsere Politik und Gesellschaft nicht so ganz dabei. Für mich sieht das alles nach "wasch mich, aber mach mich nicht nass" aus...
     
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  9. #108 udogigahertz, 09.06.2018
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    @redt18: Du hast ja Recht, die Politik verkündet einfach die Energiewende und will mehr E-Autos.

    Unterfüttern mit entsprechenden Planungen, Gesetzesänderungen und vor allem Geld tut sie diese Vorhaben aber nicht oder nur halbherzig (Elektromobilitätsförderung wenn man sich so einen fahrenden Akkuschrauber kauft).

    Der E-Mobilist bleibt mit all seinen Problemen allein, er muss dann sehen, wo er den Strom herbekommt.

    Es ist ja immer noch so, dass Besitzer von Eigentumswohnungen zur Installation einer Steckdose an ihrem eigenen Tiefgaragen-Stellplatz auf eigene Kosten und vom eigenen Stromzähler aus das Einverständnis ALLER anderen Mitbesitzer des Objektes benötigen, verweigert auch nur ein anderer Wohnungsbesitzer seine Zustimmung, darf dieser E-Mobilist eben keine Lademöglichkeit installieren.

    Dazu gibt es relativ frische Gerichtsurteile.

    Frage: Wenn die Politik die E-Mobilität wirklich fördern wollen würde, hätte sie doch längst die entsprechenden Gesetze geändert, was soll denn dieser Quatsch?

    Weitere Frage: Warum gibt es denn keine konkreten Pläne für die Schaffung eines bundesweiten Ladenetzes mit Computeranbindung zur Nutzung als Pufferspeicher? Das wäre ja mal eine Investition in die Zukunft, denn die erneuerbaren Energien leiden ja an der fehlenden Speichermöglichkeit, mal scheint die Sonne überall in Deutschland, mal bläst der Wind kontinuierlich, mal gibts kein Wind und der Himmel ist bedeckt.

    Hätte man jetzt den Zugriff auf 1 Million Autoakkus ..............

    Solche Pläne gibt es aber nicht von Seiten der Politik. Warum?

    Grüße
    Udo
     
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  11. #109 matthiomas, 09.06.2018
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    Warum ?
    Weil nicht mal Schulen modern mit Computern und Internetzugängen ausgestattet sind, Kinder ihre Laptops mitbringen müssen und Infos aus dem Net mit den Handys gezogen werden....Unterricht in Containern stattfindet....oder gar nicht.
    Da ist kein Platz für "E-Mobilisten" auf Ökotrip im "Zukunftsrausch" und am liebsten noch von allen mit Steuermitteln finanziert...? Wer es will solls machen und bezahlen....
    Hier im Aachener Raum sind Jodtabletten verteilt und auf Lager für den Fall, das die grenznahen belgischen KKW endgültig abrauchen, von denen letztendlich auch "unser Strom" kommt....
    Mit Strom wird kräftig Geld verdient....:D nur das zählt.
    Es gibt Wichtigeres, als den E-Auto Hype….Ich kanns bald nicht mehr hören. :dash
    Matthias
     
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  12. CrownS6

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    Die vereinheitlichte E Mobilität gibt es ja schon.
    Heisst Bahn.
    Gibt es schon länger...
    Sack teuer und unzuverlässig...
    Warum nicht dort investieren und subventionieren und eine kostenlose Mobilität ermöglichen?
    Das wäre ein Anreiz das eigene Auto stehen zu lassen.
    Individuelle Mobilität wird NIE ökologisch.
    Aber "ökologisch" wird in dem Zusammenhang ja eh nur missbraucht...
    Nervt echt...
     
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