Elektroautos

Dieses Thema im Forum "Alternative Antriebe" wurde erstellt von Jona, 14.02.2015.

  1. Jona

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    Ich freu mich auf die Zukunft, wenn die Zeit der Elektroautos richtig losgeht. Die simple Antriebstechnik mit dem E-Motor und die ganzen Komponenten die dann wegfallen, Starter, Kupplung, Getriebe… Wenn man überlegt, ein richtig solider Elektromotor schafft vielleicht an die 1 Millionen Kilometer und das nahezu wartungsfrei und schön leise! :D

    Die große Chance für die Chinesen, wenn die anderen mit geplanter Obsoleszenz die Umsätze steigern wollen. Wenn der voll solide chinesische Elektrokracher sich erst einen Ruf erarbeitet hat ist es mit Mercedes und BMW vorbei.

    Die Batterien müssten in Größe und Form genormt werden so das sie einfach auszutauschen sind, unabhängig von Modell und Hersteller, das erscheint mir absolut wichtig. Es tut sich auch was > http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-02/elektroauto-bosch-batterie

    Was mich nervt ist wenn die Hersteller die Elektroautos bis oben hin mit fragwürdiger Technik vollstopfen nur um sie möglichst teuer verkaufen zu können.
     
  2. AdMan

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  3. #2 friedel, 14.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 14.02.2015
    friedel

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    Kein Hersteller von Fahrzeugen mit fossiler Antriebstechnik käme es gelegen, wenn morgen jeder ein Auto mit E- Antrieb haben möchte. Dafür hängen zu viele Verdienstquellen an der "alten" Technik. Fakt ist aber, dass unsere Hersteller, auch wenn es nicht den Anschein hat, auf diese Art der Fortbewegung schnell reagieren können. Wenn ich mir vor Augen halte, wieviele marktreife Entwicklungen von alternativen Antriebstechniken in den Tresoren mancher Unternehmen verschwunden sind, so möchte die Automobilindustrie im Moment keine Elektrofahrzeuge und ob diese Antriebstechnik wirklich für die Zukunft das Non plus Ultra darstellt, mag ich noch zu bezweifeln. Antriebe mit Luft könnte da schon eher für die Übergangszeit eine Alternative sein und eine dementsprechende serienreife Entwicklung schlummert schon seit geraumer Zeit bei einem großen deutschen Autokonzern :)
     
  4. Jona

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    Für den Massengebrauch ist der Elektromotor schon optimal weil simpel, effizient und billig. Es liegt nur an der Batterie, wenn da weitere Fortschritte erreicht werden haben die Verbrennungsmotoren sehr schnell ausgedient.

    Optimal wäre vielleicht ein System wo die Akkus an der Tankstelle einfach ausgetauscht werden. Also man ist nicht Besitzer des Akkus sondern zahlt nur Gebrauch und Pfand. Dafür müsste aber wie schon angemerkt alles genormt sein. Wenn so ein Akku nur noch vielleicht 2500 € kostet wäre das schon denkbar. Eine hohe Reichweite wäre dann auch nicht mehr existenziell wichtig. 200 km sind doch schon ausreichend wenn der Tankwart den Akku in 3 Minuten austauschen kann und das Tankstellennetz entsprechend eng ist. Man könnte sich auch eine Mitgliedschaft in einem Batterie-Club vorstellen, so wie heute etwa der ADAC.

    Also ich würde sagen es steht schon sehr bald alles auf der Kippe mit den Verbrennungsmotoren. Allerdings, wer von denen der die Macht und Mittel hat so ein neues System zu installieren hätte ein Interesse daran? Autohersteller die ihre Elektroautos ohne Batterie anbieten können damit sicherlich viel weniger Kasse machen und die Autos halten auch länger weil ein Elektromotor nun mal simpel und langlebig ist. Ob die ihre Systeme und Batterien freiwillig auf eine Norm bringen denke ich daher gar nicht und die Politik kriecht denen sowieso bis hinten in den Popo.

    Also vielleicht erst durch eine Ölkrise mit extrem hohen Preisen wird sich so ein System Bahn brechen, obwohl es schon schneller möglich und sinnvoll wäre.
     
  5. #4 Jona, 14.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 14.02.2015
    Jona

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    Wenn ich mir heute ein sündhaft teures Elektroauto kaufe ohne irgendeine Normung der Batterie werde ich doch voll über den Tisch gezogen. Wenn, wie schon verlinkt > http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-02/elektroauto-bosch-batterie in vielleicht 3-4 Jahren bessere Batterien raus kommen sind die womöglich nicht kompatibel und dann kann ich nicht mal meine alte Batterie bei Ebay reinstellen bzw. die wird dann keiner kaufen. Man kann die Blöcke sicherlich in 3 Minuten auch nicht aus einem Schacht rausziehen und ersetzen. Die Industrie veräppelt die Kunden doch total mit solchen Unwägbarkeiten und die werden ihre Chancen nutzen doppelt und dreifach Kasse zu machen. Es ist zu befürchten, dass man wegen Inkompatibilität der Batterie wegwerfen oder mit einem völlig überholten System rumfahren muss. Oder es sehr teuer individuell modifizieren lassen muss. Sowas geht gar nicht.

    Und es ist im Prinzip genauso wie mit den ganzen ungenormten und auch noch fest eingebauten Akkus in allen möglichen Elektrogeräten und das ist auch volle Absicht zur Gewinnmaximierung.
     
  6. sapi

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    1. Ist der Motor als isoliertes Aggregat selten der Grund dafür, dass ein Auto nicht ewig hält.
    Rost, Elektronik und Fahrwerk gibt es auch in einem Eauto, das löst also nicht auf einen Schlag alle Probleme und auch ein Eauto wird nicht ewig halten.

    Und ein System, bei dem man alle 200km anhalten muss um eine Batterie Zu wechseln halte ich auch nicht für praktikabel. Wenn ich mir vorstelle, alle 200km tanken zu müssen...
    Wer zahlt die ganzen "Batterietauscher"? Die müssen ja rund um die Uhr bereit sein, für jemand das Auto zu wechseln. Zumal 3 min pro Wechsel auf Dauer schon ganz schön lange sind. Bleibt ja dann auch nicht bei 3 min wenn mal mehr los ist und keiner sofort Zeit hat.

    Weiterer Punkt, woher kommt der Strom und Was macht man mit den ganzen Batterien?

    Und das wenig Interesse besteht, Eautos zu etablieren, liegt daran dann dann komplette Sparten der Zulieferer ohne Arbeit wären.

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  7. #6 Jona, 14.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 14.02.2015
    Jona

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    200 km mit halbwegs günstigen Batterien ist sicherlich machbar darum hab ich diese Daten verwendet. Aber wer fährt 200 km am Tag, also 73.000 km im Jahr? Die meisten Leute fahren Einkaufen, zur Arbeit und nicht mehr als 200 km am Tag. Die können also den Akku auch zuhause aufladen. Ich sehe die Einwände daher als ziemlich übertrieben an. Die Minderheit von Geschäftsleuten die Langstrecke über die Autobahn brettern können ja vorerst Toyota Hybrid fahren. Und wenn man dann auf der Bahn bei der Urlaubsfahrt alle 200 km einige Minuten Akku tauschen muss ist das auch vertretbar. Der Punkt ist vielmehr das die Tankstellen diesen Service flächendeckend anbieten. Und genormte schnell austauschbare Akkublöcke sind auf jeden Fall wichtig für den Durchbruch der Technik.

    Wenn das E-Auto ein Fahrwerk wie mein Corolla hat bin ich zufrieden. Im Titelbeitrag schrieb ich schon, dass es mich nervt wenn die Hersteller die E-Autos mit Technik vollstopfen. Natürlich ist die Elektronik eine Fehlerquelle aber nur da wo sie überhaupt vorhanden ist. Nur als Beispiel das jetzt vorgeschriebene Reifendruck-Kontrollsystem. Mir ist nicht ganz klar was das überhaupt soll, es gibt für ein paar Euros Messgeräte zum in die Tasche stecken. Mir ist auch nicht klar was bei den schwächelnden Akkus eine Klimaanlage in einem E-Auto soll. Ich hab in meinen Corollas nie eine gehabt und wenn nötig kann man das Seitenfenster runter machen. Ein Großteil der Elektronik ist aber sowieso wegen dem Verbrennungsmotor nötig, Abgas, Motorsteuerung… Ich denke man kann das wenige was bei Elektro nötig ist schon sehr solide und lange haltbar bauen.

    Mehr Arbeitsplätze wegen der aktuellen Technik ist kein Argument, dann hätten wir heute keine Mähdrescher und keine Computer. Die freigesetzten Arbeitskräfte können andere Dinge produzieren und genau darum steigt ja auch unser Wohlstand, weil wir immer mehr immer billiger herstellen können. Die im Autobereich gebundenen Ressourcen fressen Wohlstand anstatt mehr zu schaffen. Jeder merkt das selbst wenn er eine teure Reparatur an der Motortechnik hat und der Urlaub deshalb flöten geht. (Und die Arbeitskräfte im Tourismus leiden dann auch darunter.) :(
     
  8. #7 Warp, 15.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 15.02.2015
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    mal von dem technischen Aspekt für den Antrieb mal abgesehen was wirklich kein Hexenwerk ist und dass das funktioniert sieht man in den Millionen Elektroantrieben in der Industrie. Der Einwand von Sapi woher den Strom beziehen den sollte man vielleicht mal schon betrachten. ;).
    Ich hab mal eine grobe überschlägige Betrachtung gemacht. In D. sind ca. 43Mio Kraftfahrzeuge zugelassen. Lassen wir mal von den 43Mio Kraftfahrzeuge 30Mio Kraftfahrzeuge 30km am Tag fahren. Der Energiebedarft ist ca. 18kWh/100km. Ich komme dann auf einen täglichen Bedarf von ca. 500MWh wenn ich mich nicht vertan hab. Das wär im Jahr ca. 182GWh. . Die gesamte jährliche Leistung war 2014 ca. 183GWh. D.h. wir bräuchten grob das doppelte an Kraftwerksleistung um nun auch den Energiebedarf für den Verkehr zu decken. Wo soll denn diese Energie herkommen? So viele Solar- und Winddinger kann man gar nicht bauen ohne die gesamte Landschaft mit zuzupflastern. Und herkömmliche Kraftwerke kann man vergessen da man den Dreck nur an anderer Stelle zentral in geballter Form erzeugen würde. Dazu kommt noch, dass die Infrastruktur dafür gar nicht vorhanden ist und wenn man die schaffen will und die notwendigen Trassen bauen will werden die auch noch blockiert. Man sollte schon wissen was man will. Das nächste ist, dass auch die Infrastruktur in den Wohngebieten wo diese Fahrzeuge aufgeladen sind auch nicht da ist und die Leitungen den zusätzlichen Leistungsbedarf mit Sicherheit auch nicht decken können. Dezentrale Individuelle Energieerzeugung, Wie soll dann das funktionieren? Die Leute kommen in der Regel abends wenn dunkel ist nach Hause, vor allem im Winter. Und nu ist kein Licht da um das Auto zu laden. Also bräuchte man hier auch einen Speicher. Da ist nun viel aber noch recht unausgegoren und kann schon rein physikalisch nicht von heute auf morgen gelöst werden. Da dürfte eine sinnvollerer Weg momentan eher über eine Brennstoffzelle gehen, da man den Wasserstoff auch dezentral erzeugen könnte. Das Thema hatten wir glaub ich einem anderen Thread mal....

    Saludos
    Warp
     
  9. Jona

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    Thema Energieerzeugung hab ich ausgeklammert, sprengt sonst etwas den Rahmen. Sieht aber nicht so schlecht aus, die technische Entwicklung geht immer weiter, die Solarzellen werden wahrscheinlich in Zukunft spottbillig und Massenware. Da werden aktuell ganz neue Materialien und Herstellungstechniken erprobt. Und auf den meisten Dächern ist heute noch keine Solaranlage, in Zukunft werden die dann statt Dachpfannen als Standard verwendet, wenn die kaum noch was kosten. Das klappt schon, wenn ich überlege, bei mir hab ich den Stromabschlag um ein Viertel gesenkt im Vergleich zum letzten Jahr. Kompletter Umstieg auf LED und einige Haushaltsgeräte erneuert und entsorgt (Wäschetrockner). Selbst die LED Geräte werden besser, mein alter Samsung LED Monitor mit 22 Zoll hat 15 Watt gezogen, der neue 24 Zoll nur noch 10,5 Watt bei gleicher Einstellung, das ist schon erstaunlich. Insgesamt ist da enormes Sparpotenzial weil die meisten Leute es auch ziemlich schleifen lassen, so wie ich das im Umfeld sehe.
     
  10. #9 Mictian, 16.02.2015
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    Willkommen im Kapitalismus

    eine Klimaanlage ist beim normalen fahren sparsamer als das Fenster zu öffnen!

    Niemand in der Autouindustrie (und auch sonstwo) will etwas bauen das ewig hält!
    Ansonsten müsste es so teuer sein das es sich kaum einer leisten kann. wie wurde mir mal gesagt: "Was lange hält, bringt kein Geld."
    Ich will nur mal die Glühlampen erinnern die früher das 10facher an Lebensdauer hatten oder die Feinstrumpfhose mit der konnte man früher Autos abschleppen ..... versuch das heute mal ;)
     
  11. #10 friedel, 16.02.2015
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    So nebenbei...
    Seit geraumer Zeit messe ich angegebene Werte von sogenannten "Energiespargeräten" interessehalber bei Bekannten nach und siehe da, es wird wohl kaum mehr gelogen, als bei den Energieeffizienzklassen.
     
  12. #11 sapi, 16.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2015
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    Also wenn man die Energieerzeugung aus lässt, ist es als ob man beim Verbrennungsmotor den Kraftstoff ignoriert.

    Aber selbst wenn es geklärt wäre, wo der Strom her kommt, bleibt immernoch die Frage, wie der Strom in die Autos kommt.
    Wir haben 2 Autos, eines hat einen Stellplatz, das andere steht an der Straße.
    Das ist hier in der Stadt aber nicht die Regel, eher steht ein Auto immer an der Straße und meistens jede Nacht wo anders, gerne auch mal etwas weiter weg.
    Garagen gibt es vereinzelt, aber 80% ohne Strom.

    Sollen jetzt alle 6 Meter Ladestationen stehen? Das verschandelt das Stadtbild überhaupt nicht, und nachts liegen Kilometer Kabel rum.
    Wenn man dann morgens zum Auto kommt, ist es trotzdem leer, weil irgend ein Witzbold den Stecker gezogen hat...

    Und dann wäre da noch die Frage, wer den Bau der ganzen Ladestationen zahlt ? Die Stadt, dann sind die Parkgebühren so hoch, dass es wahrscheinlich egal ist, wie teuer das Auto ist, weil sich das dann eh keiner leisten kann. Gleiches gilt, für den Stromanbieter, den Autohersteller oder den Privatmann...
    Ich bin nicht gegen das Eauto, bin damit schon gefahren und es ist echt cool. Aber zurzeit sieht es nicht so aus, als ob es in naher Zukunft die Zukunft des Individualverkehrs ist.

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  13. #12 KleinerEisbaer, 16.02.2015
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    Es gibt nen Versuch die Stromversorgung über die Straßenlaternen zu machen. Der Umbau kostet wenig und die sind überall vorhanden.

    In den skandinavischen Ländern funktioniert das ja auch.
     
  14. epp4

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    Ja, immer die alte Leier. Die Mehrzahl der Leute kommt mit 200km täglich aber sowas von locker aus und die einmalige Urlaubsfahrt im Jahr ist dann der einzige Grund, ein E-Auto abzulehnen. Das habe ich schon so oft gehört, auch von Leuten, die nicht einmal den Zweitwagen als E-Auto akzeptieren, weil es könnte ja einmal unter gewissen Umständen sein, dass man auch damit weiter als 200km am Stück fahren muss.

    Industriezweige kommen und gehen. Schlimm ist es nur dann, wenn man sich an alten Zöpfen festhält und sich nicht rechtzeitig nach Alternativen umgesehen hat.

    epp4
     
  15. sapi

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    Ich würde ein E-auto als 1. Wagen nehmen. Aber ich könnte es nirgends laden..
    Habe keine Garage mit Strom und auch keinen Parkplatz
    Und es geht nicht um die Urlaubsfahrt, weil die fahren wir nicht, die fliegen wir. Aber zb einmal zu Ikea sind 100km beide Wege, noch kann man bei ikea keine E-autos laden. Muss also darauf achten, dass das Auto min. 75% geladen ist, bevor ich los fahre.
    Dh es ist wie bei den Smartphones, man rennt (fährt) von Steckdose zu Steckdose, steht bemüht den Akku nahe 100% zu halten, falls man mal eine längere Zeit (Strecke) ohne Strom zurücklegen muss. Mit dem Unterschied, dass man es nicht zu hause laden kann.
    Man fährt natürlich auch nicht alle 3 tage zu ikea, aber die nächste größere Stadt ist eben auch 60km weit weg, die nächste ganz große über 100km...
    Ist jetzt nicht so überzeugend, im Anbetracht dessen, dass so ein Auto deutlich mehr kostet als ein Konventionelles.

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  16. epp4

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    Sagen wir es einmal so:
    Wenn alle Leute ein E-Auto in der Größe eines Renault Zoe oder Nissan Leaf kaufen würden, die folgende Bedingungen erfüllen
    a) Ersatz des vorhandenen Zweitwagens nur für den Arbeitsweg und kurze Einkaufsfahrten,
    b) Arbeitsweg von < 50km einfach,
    c) Garage oder Stellplatz vorhanden, wo man eine Lademöglichkeit schaffen kann
    .. dann wäre die Vision mit 1 Mio. E-Autos bis 2020 überhaupt kein Problem.

    Durch die allseits geschürten Vorbehalte kommt man aber nicht in die Gänge.
    Wenn man schon seinerzeit die schwachsinnige Abwrackprämie in die Welt gesetzt hat, kann man heute auch eine Kaufprämie für reine E-Autos einführen. Damit könnte man bei gleichem Budget immerhin 300000 E-Autos mit jeweils 5000 EUR fördern.

    Danach braucht es keine Förderung mehr. Wenn einmal die Tauglichkeit der E-Autos für viele Anwendungsfälle bewiesen ist und die Leute dieses entspannte und leise Fahren zu schätzen wissen, wird es automatisch zum Selbstläufer.

    Bloß mit Zulassungszahlen von deutlich unter 10000 pro Jahr wird diese Beweisführung naturgemäß schwierig. Wenn auf knapp 10000 Einwohner ein einziges E-Auto kommt, kann keine Mund-zu-Mund-Propaganda im positiven Sinne entstehen.

    epp4
     
  17. #16 friedel, 26.02.2015
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    Den größten Kostenfakt beim E-Auto sind wohl die Akkumulatoren. Solange keine globale Lösung gefunden wird, wie man die Akkus aus dem VK Preis herausnehmen kann und an Mietstationen befüllte Akkus gegen Gebühr bereitstehen, solange wird das mit dem Produkt nichts werden. Man benörigt einen weltweiten Standard, dass alle Akkus kompatibel sind. Wäre normalerweise kein Problem, aber da überwiegen wohl die wirtschaftlichen Interessen der verschiedenen Anbieter, vergleichbar mit den Standards für DVD, Blue- Ray usw. Bis man sich da mal geeinigt hatte, sind die besseren Produkte auf der Strecke geblieben.
     
  18. #17 Predator, 26.02.2015
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    Ich könnte mir schon vorstellen ein Elektroauto als Alltagswagen zu fahren. Bei mir ist alles vorhanden, Garage mit Stromanschluss, Drittelmixfahrt zur Arbeit (Stadt/Landstraße/Autobahn, 32 km hin und zurück). Viele Leute bei mir in der Gegend haben so ein Fahrprofil und auch die Möglichkeiten (Garage).

    Was die Produktion von Strom angeht, naja, die Zapfsäule steht ja auch nicht auf dem Bohrloch. Und da der liebe Gott unser Öl bei den Arabern vergraben hat (was hat der sich eigentlich dabei gedacht ?) wirds über kurz oder lang sowieso kaum Alternativen für den Individualverkeht geben.
     
  19. epp4

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    Genau hier sind sie wieder, die pauschalen Ängste vor dem Akkuproblem.

    Kaum einer macht sich die Mühe, einmal zu überlegen, wie viele zig-Tausende, wenn nicht gar schon Millionen Fahrzeuge bereits heute mit einem eingebauten 200km-Akku problemlos und dauerhaft über die Runden kommen würden.

    Das sind allemal seeeeehr viel mehr potenzielle Kunden, als man innerhalb von ein paar Jahren überhaupt an E-Mobilität mit bestem Willen aufbauen kann.

    Solange diese Meinung vorherrscht, können sich die Hersteller natürlich bequem zurücklehnen und weiterhin an ihren Stinkern kräftig verdienen, ohne groß in die Zukunftstechnologie investieren zu müssen.

    Lies‘ dir ganz einfach mal einige Erfahrungsberichte von E-Auto-Nutzern durch, wie problemlos es geht, wenn man sich an gewisse Spielregeln gewöhnt hat. Ganz ohne Umstellung geht es natürlich nicht. In der Früh feststellen, dass der „Tank“ leer ist und schnell zur nächsten Tanke fahren, das funktioniert natürlich nicht.

    Es ist allerdings auch nicht so, dass es heute noch unmöglich ist, mittels Schnellladung ansehnliche Ladeergebnisse zu erzielen. 300km Reichweite in 20 bis 30 Minuten „einzufüllen“, das geht schon heute.

    epp4
     
  20. AdMan

    Schau dir mal denpassenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 friedel, 26.02.2015
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    Du hast definitiv meine Antwort nicht verstanden, oder nur oberflächlich durchgelesen.
    Ich bemängele nur den hohen Endpreis der E- Fahrzeuge, da der verbaute Akku wohl prozentual wohl den größten Anteil daran hat. Ich habe die ausreichende Kapazität weder angezweifelt, noch bemängelt. Also.... keine "Schnellschüsse", sondern lesen !
     
  22. SG3

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    Man kann die Preise auch künstlich oben halten, indem man Negative Dinge aufzeigt, die verhindern, das Schwung in eine Sache kommt. Umgekehrt kann man auch positive Dinge sagen, die die Sache ans Laufen bringen und dadurch die Kosten senken.

    Siehe Energiewende, die ja soooo teuer ist. Wers glaubt.....
     
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