E10 HB: Sub in Reserveradmulde? Vorgehensweise? geeignete Chassis? Ich brauch Infos ;-)

Dieses Thema im Forum "Car Hifi" wurde erstellt von seblan, 28.03.2005.

  1. seblan

    seblan Lebende Foren Legende

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    N'abend zusammen,

    ich spiele mit dem Gedanken das Reserverad abzuschaffen und den Platz für ein Subwoofergehäuse zu nutzen. Vorab: Suchefunktion hab ich benutzt ... bin aber nicht so recht fündig geworden.

    Zur Zeit werkelt bei mir ein Next AL25 im geschlossenen Gehäuse an einer Audison SRX4. Die spuckt für den Sub 190W RMS an 4 Ohm aus.
    Ich bin mir nicht sicher ob ich den Next behalten möchte. Ich glaub ich höre zu wenig Musik mit schnellen Bässen ... eigentlich höre ich alles durcheinander. Wahrscheinlich bräuchte ich, um tiefere und 'rundere' Bässe zu erhalten, ein größeres Chassis, oder?
    Gibt es bezahlbare Alternativen im 25er Bereich, so dass ich den Next später gegen etwas anderes tauschen könnte?

    Zum Gehäuse selbst ... ich hab keine Ahnung davon. Grundsätzlich stellt sich wahrscheinlich die Frage ob man mit GFK arbeiten möchte oder nur auf Holz setzt. Kriegt man mit GFK was brauchbares zustande wenn man vorher nie damit gearbeitet hat? An einem MDF-Gehäuse würde ich wahrscheinlich auch verzweifeln. Die jetzige Subkiste hat nichtmal 'ne abgeschrägte Rückwand... weil ich keinen Bock auf die Gehrungen hatte ;). Hat jemand einen Link zu einer Bau-Anleitung parat?

    Wieviel Liter gibt die Reserveradmulde im E10 her? Hat jemand Erfahrungswerte?

    Hoffe, dass Ihr mir weiterhelfen könnt ... besten Dank. :]
     
  2. AdMan

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  3. #2 PsYcHo Celica67, 29.03.2005
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    jup, die könnt ich auch gebrauchen, wie baut man am besten ein gehäuse für diese mulde... ?( ?( ?(
     
  4. #3 Asian_Fighter, 29.03.2005
    Asian_Fighter

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    mdf und gfk? ich baue zur zeit eins für den yaris, und da die reserveradmulde beim yaris nur 16 cm hoch ist, und ich es komplett eben mit dem kofferraumblech einsetzen will, wird das schon knapp.
    der jl 8w3v2 passt perfekt, da er keine polkernbohrung hat, und nur 109mm einbautiefe hat. wenn ich ma nen digicam in die hand bekomme, mach ich bilder.
     
  5. #4 Hydropy, 29.03.2005
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    paar links:
    Reserveradwoofer mal anders
    mdf und gfk im ford
    mdf im polo

    vorteil bei gfk ist das du mehr volumen erreichst.
    mdf lässt sich dafür leichter verarbeiten.
    volumen kannst du selbst ausrechnen, tabellenbuch und kreiszylinder suchen >V=pi/4*d²*h
    30-50l dürftens in der mulde werden.

    ich hab letzes jahr mit biegespeerholz versucht ein passendes gehäuse zu bauen, aber am ende aufgegeben da der klang und druck nicht so wollte.
    sicher könnt man einige versuche starten, material kost mich nichtmal was, aber die zeit war mir zu schade.
    im endefekt hab ich ein gehäuse bauen lassen, wozu gibts leute die darin jahrelange erfahrung haben.

    ersatzrad raus und als vorlage genutzt.
    > 6eck und die grundplatte zusammen gebaut.
    > die ecken anpassen, grundplatte am rand abgerundet
    > alle ecken innen mit leisten verstärkt
    > obere platte zuschneiden
    > aussteifung von unten nach oben
    > kabeldurchführung abdichten, sub rein.
    > schutzgitter drauf
    > abdeckung oder orginalbelag anpassen
    jeden stoss geleimt, geschraubt
    befestigt wurde das ganze an der halterung vom rad und schaum (aufpassen, wenn man noch nicht damit gearbeitet hat könnts beulen im blech geben)
    hab jetzt sicher noch paar dinge vergessen.

    lg Hydro
     
  6. Maik9

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    Ich hab bei meinem Liftback den Sub in die Mulde versenkt (passgenaues Epoxy-Gehäuse mit MDF-Deckel). Bei Interesse sucht mal nach einem Beitrag von mir in dieser Rubrik, ist schon älter (ca. 2 Jahre). Müßte "meine Anlage" oder so ähnlich heißen. Da ist ein kurzer Bericht mit Fotos enthalten.
    Falls dann noch Interesse besteht, kann ich mir gern die Mühe machen und Einzelheiten erklären.

    Bei mir sinds ca. 40 l, hätte nach oben aber noch wenigstens 5 cm Luft gehabt.

    Vorteil GFK:

    Die Wanne passt perfekt, neulich wollte ich sie nochmal rausnehmen, hat nicht mal mit einem Kuhfuss funktioniert. Sie ist leicht. Dank 2 Lagen Kohlefaser und 6-8 Lagen Glasseide könnte vermutlich ein Bus drüberfahren, ohne dass sie Schaden nimmt :D

    Nachteil:

    Materialkosten (besonders die Kohlefaser). Aber auch "normales" brauchbares Material kostet ein paar Euro. MDF ist wahrscheinlich billiger.
    Die Verarbeitung ist nichts für Leute mit 2 linken Händen.
     
  7. #6 Asian_Fighter, 30.03.2005
    Asian_Fighter

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    hm, mein reserverad subwoofer besteht bis jetzt aus 5 platten mdf, der boden wird aus gfk an den unebenen boden der reserveradmulde angepasst.
     
  8. seblan

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    @Hydropy: vielen Dank für die Links, jetzt kann ich mir das Ganze schon ein wenig bildlicher vorstellen.

    @Maik9: Habe den Thread gefunden. Das sieht super aus. Ich wäre Dir wirklich sehr dankbar wenn Du die einzelnen Verarbeitungsschritte erläutern könntest und das benötigte Material auflisten könntest. Ist Epoxy = GFK ? Glasseide? Kohlefaser? Hilfe! :D
    Wie kriegt man den Deckel aus MDF mit dem unteren Gehäuse so verbunden, dass das auch dicht ist? Du hast geschrieben, dass Du jetzt ca. 40 Liter hast. Wie tief ist Dein Gehäuse ungefähr?
    Fragen über Fragen ... würde mich freuen von Dir zu hören.
     
  9. Maik9

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    Hab grade in meinem eigenen (alten) Thread gelesen, dass ich ca. 32 l Volumen habe. Die stimmen dann wohl, ist jedenfalls mit Wasser und einem Litermaß ausgemessen.
    Die Innenhöhe des Gehäuses weiß ich nicht, müßte jetzt den Sub ausbauen, um nachzusehen.
    Jedenfalls mußte ich auf den MDF-Deckel noch einen Ring leimen, damit der Sub mit der ganzen Tiefe reinpaßt. Das Gehäuse ist ca. 2 cm flacher als die Mulde.
    So ca. 40-50 l wären also mit einer leichten Erhöhung dringewesen, läßt sich ja dann durch eine höher liegende Bodenplatte ausgleichen.

    Für eine Einführung würde ich mich z.B. bei www.r-g.de schlau machen, die haben einen informativen Katalog und ein Forum.

    GFK = Glasfaserverstärkter Kunststoff (Oberbegriff)

    Wird hergestellt, indem 2 Komponenten (Harz und Härter) gemischt werden. Durchs Mischen startet eine chem. Reaktion und das Zeug wird innerhalb einer bestimmten Zeit fest. Dazu sollte das Mischungsverhältnis exakt eingehalten werden. Also gute Waage oder Meßbecher / Spritzen zum Abmessen besorgen.

    Es gibt 2 verschiedene Systeme von Harz/Härter, einmal Epoxydharz und zum anderen Polyesterharz. So genau kenne ich die Unterschiede auch nicht, bin kein Profi. Nach meiner Kenntnis stinkt Epoxyd weniger und wird fester.

    Richtig fest wird es in jedem Fall erst, indem Trägerstoffe mit dem Zeug getränkt werden. Das kann Glasseide sein (zu Gewebe geflochtene Glasfasern) oder zu Matten gepresste einzelne kürzere Glasfasern, oder Kohlefaser, Kevlar ...
    In jedem Fall das Zeug nicht ohne Gummihandschuhe anfassen, das piekt tierisch.

    Meistens muß man ein laminiertes Bauteil aus mehreren Schichten Trägermaterial aufbauen, die nacheinenander getränkt werden. Eine bestimmte Wanddicke ist für die Stabilität erforderlich. Bei mir sinds ca. 4-5 mm. Da helfen aber auch die 2 Lagen Kohlefaser, die ich mit einlaminiert habe.
    Etwas dicker kann nicht schaden.
    Das Ganze sollte ohne Luftblasen zwischen den Lagen passieren und mit möglichst wenig Harz. Die Lagen müssen komplett durchtränkt sein, sollen aber nicht im Harz schwimmen.

    Ich persönlich habe Gewebematten aus Glasseide und Kohlefaser benutzt, weil ich die aus dem Schiffs- und Flugmodellbau kenne. Die haben allerdings eine gewisse Steifigkeit beim "um die Ecke legen", weil sie wie Stoff gewebt sind.
    Je dünner das Gewebe, desto geschmeidiger, aber es sind auch mehr Lagen für eine bestimmte Wanddicke nötig.
    Bei mir sind ca. 2 qm Kohlefaser, 10 qm 163er Glasseide (163 = Flächengewicht in g/qm) und ca. 2,5 kg Epoxy verarbeitet.
    163er halte ich für das Maximum an engen Rundungen, sonst bekommt man fast automatisch Luftblasen.

    Es gibt auch Matten aus einzelnen gepressten Glasfasern. Wie die genau heißen, weiß ich nicht. Die sehen nicht so geordnet wie gewebter Stoff aus, sondern bestehen aus kreuz und quer liegenden kürzeren Fasern. Da kann man die benötigten Stücken quasi rausrupfen. Die sollen sich wohl auch ganz gut verarbeiten lassen und sind vor allem dicker. Man kommt also mit weniger Lagen aus und kann sie trotzdem gut in die Ecken legen.

    Nun zum praktischen Teil:

    Zuerst genügend Meßbecher, Spritzen, Handschuhe, Abdeckfolie, Pinsel, Farbrollen, Mischbehälter usw. besorgen.
    Die Meßbecher/Spritzen kennzeichnen, welche mit Harz bzw. Härter in Kontakt kommen, immer nur für eins nutzen.

    Werkzeuge, die mit der Mischung in Kontakt kommen, als Wegwerfartikel ansehen :D

    Aus ca. 10 - 15 cm breiten Kartonstreifen einen Ring formen und mit diesem die Kontur der Mulde nach oben in den Kofferraum hinein verlängern. So kann man die Mulde mit einem sauberen oberen Abschluß abformen und das Gehäuse etwas höher machen.
    Den Kofferraum großzügig mit Folie abdecken, in der Reserveradmulde evt. mit doppelseitigem Klebeband fixieren.
    Dann Harz/Härter anrühren, handgerechte Stücke des Gewebes in der Mulde plazieren und mittels Pinsel oder einer schmalen Farbrolle tränken. Dabei immer wieder handliche Stücke des Gewebes überlappend neben- und übereinander verwenden, bis eine ordentliche Schichtdicke erreicht ist.
    Dann sollte das härten.
    Danach das Material rausnehmen (Kuhfuß bereithalten :D )
    Je nach Material kann man die Festigkeit erhöhen, indem es getempert wird (für eine bestimmte Zeit auf eine bestimmte Temperatur erhitzen)
    Wenns in den Backofen passt und die bessere Hälfte mitspielt, warum nicht. Bei mir gings ohne.

    Dann kann man mittels Wasser abmessen, auf welcher Höhe der Deckel sitzen sollte, um das gewünschte Volumen zu erreichen.
    Dann ein Stück Multiplex für den Deckel besorgen, so lange bearbeiten, bis es stramm in der richtigen Höhe sitzt. An den Kanten kann man zur Not noch eine "Phase" reinschleifen, damit etwas Platz für Harz zum Vergießen ist.
    Jetzt in den "Zwischenraum" zwischen Gehäuse und Platte Harz laufen lassen, das man optimalerweise kräftig andicken sollte, damit es nicht wegläuft. Dazu gibts Füllstoffe, man kann auch Talkum oder sowas nehmen.

    Wenn man das von außen und durch den LS-Ausschnitt hindurch auch von innen macht, hält die Platte bombenfest. Ggfs immer nur eine Seite bearbeiten und das Gehäuse so in Schräglage hinstellen, dass das Harz nicht weglaufen kann.

    Wenn Einschlagmuttern in den Deckel sollen, um den Sub zu befestigen, würde ich das vorher erledigen.

    Nach meiner Erfahrung kann es schwer werden, das Gehäuse nach dem Trocknen aus der Mulde zu bekommen. Deswegen kann es nicht schaden, vor dem Laminieren die Mulde mit einer Lage Bitumen auszukleiden. Dann hat man noch einen flexiblen Puffer und laminiert nicht nur durch eine Folie getrennt auf dem Blech.

    Ansonsten noch der Hinweis, dass ich das Zeug nicht unbedingt in der Wohnung verarbeiten würde, das gibt Streß mit der Familie.
    Glas- und Kohlefasern jucken tagelang, wenn sie sich in die Haut bohren, und übergeschwapptes oder verschüttetes Epoxy geht zumindest mit herkömmlichen Waschmitteln nicht mehr raus :D

    So, das reicht erstmal. Falls noch Fragen sind, nur zu.
     
  10. seblan

    seblan Lebende Foren Legende

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    Oha ... vielen Dank für die ausführliche Erklärung ! :]

    Ein paar Fragen zur Praxis hab ich noch:
    - Ist die Verwendung von Glasfaser, Kohlefaser, etc. als Trägermaterial notwendig? Irgendwo hier im Forum hab ich schon mal gesehen, dass jemand 'n altes T-Shirt benutzt hat ;). Oder klappt das in der Mulde nicht, weil sich das Harz&Härter-Zeugs nicht genug in z.B. Baumwolle 'reinsaugt' ?
    - Die Sache mit dem Harz und dem Härter ... ich hoffe ich hab es richtig verstanden. Die beiden Sachen werden nach einer bestimmten Zeit hart, wenn man sie im korrekten Verhältnis miteinander mischt, richtig?
    - Muss man / Darf man eine Schicht vollständig aushärten lassen, bevor man eine weitere darüberlegt?
    - Umgebungstemperatur für die Verarbeitung wichtig?

    Wie schauts aus mit Bezugsquellen? Gibt es qualitative Unterschiede beim HArz und Härter? Könnte ich das hier z.B. bendenkenlos kaufen? http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=7310319222

    Vielen Dank nochmals! :]
     
  11. Maik9

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    Also:

    Baumwolle würde ich nicht nehmen. Das kannst Du nehmen, wenn Du einen Kofferraumausbau machen willst, wo Du nur eine Fläche gleichmäßig "zumachen" willst.
    Für ein Sub-Gehäuse dürfte das kaum stabil genug sein.
    Ich gehe jetzt mal davon aus, wenn Du Dir die Arbeit machen willst, erwartest Du auch etwas Klang davon (was wohl ein nicht mitschwingendes Gehäuse voraussetzt)?

    Die Festigkeit kommt maßgeblich vom Trägermaterial. Das Epoxy ist nur dazu da, die einzelnen Fasern zu einem Verbund zu machen.

    Deine Vermutung ist richtig. Wenn Du Harz und Härter mischst, hast Du die Verarbeitungszeit, um das Zeug loszuwerden. Danach wirds langsam immer glibberiger und dann im Regelfall binnen einiger bis ca. 24 Stunden fest. Dabei entsteht übrigens gut Wärme.
    Wenn das Mischungsverhältnis nicht stimmt, wirds nicht optimal fest. Es reagieren in dem Zeug bestimmte Moleküle miteinander. Wenn von einer Sorte zu viele drin sind, bleiben die am Ende übrig und beeinträchtigen die Stabilität.
    Günstig wäre es, naß in naß zu arbeiten, also zwischendurch keine Schicht komplett härten zu lassen.

    Allerdings solltest Du nur soviel anmischen, wie Du sicher innerhalb der Verarbeitungszeit verbrauchst. Dann lieber öfter neu mischen. Das schon fertige Laminat wird nicht so schnell komplett hart.

    Je Wärmer, desto schneller fest. Sollte sich aber nicht so deutlich auswirken.

    Das Zeug von Ebay liest sich gut, hab aber auch nicht so viel Ahnung, um das sicher sagen zu können. Frag mal nach, obs für die Luftfahrt zugelassen ist, dann sollte es auf jeden Fall was taugen.
    Es sollte auf jeden Fall frisch sein. Interessant ist die Konsistenz der Mischung. Wenns zu dünn (wie Wasser) ist, läufts schlimmstenfalls von den senkrechten Flächen runter, wenns zu dick ist, bekommst Du das Gewebe schlecht getränkt.

    Übrigens heißen die Matten, deren Name mir vorhin nicht einfiel, Formvlies. Mit diesem Suchbegriff solltest Du hier was dazu finden.
     
  12. #11 Asian_Fighter, 30.03.2005
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    ey, ich muss ca. 35cm mal 45cm in 3-5mm dicke laminieren. wieviel harz werde ich dafür benötigen? Wieviel matten brauche ich dafür? reicht da 1 m² glasfaser gewebe??? kommen ja danach noch 2-3 schichten bitumen drauf.
     
  13. Maik9

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    In dem Katalog der oben von mir verlinkten Firma steht bei den verschiedenen Gewebearten dabei, welche Schichtdicke sie getränkt ergeben. Die Fläche kannst Du dann ausrechnen.
    Es steht auch dabei, wieviel Harz man pro Fläche braucht.
     
  14. seblan

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    Danke für die ausführliche Antwort, ich werd mich am Abend nochmal damit beschäftigen und ggf. nochmal nerven ;)
     
  15. #14 Asian_Fighter, 31.03.2005
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    habs ma ausgerechnet, für 1 m² steht da brauch ich en halben liter harz, und jede lage wird 0,6 mm dick, also 5-6 lagen für 3mm. das mit noch 6 mm bitumen matten sollte für nen 20er als gehäuse reichen, oder?
     
  16. Maik9

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    Ich würde mehr Glasseide nehmen und lieber auf Bitumen verzichten.
    Das Gehäuse sollte stabil sein, 3 mm wären mir persönlich zu wenig, hab aber auch nicht soviel Erfahrung damit. Meine Wanne hat stärkere Seitenwände, und die ist stabil.

    Bitumen ist eigentlich eher dazu da, mitschwingendes Blech soweit zu beruhigen, dass es keinen Krach mehr macht. In einer Sub-Box macht es wohl nicht so viel Sinn. Dann eher außen zwischen Blech und Sub-Gehäuse.
     
  17. #16 Asian_Fighter, 31.03.2005
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    uäh, hab heute die seiten vom gehäuse mit bauschaum ausgesprüht, nur wahrscheinlich leider zu dick. ich hoffe das das morgen trocken ist, ansonsten werd ich das nochmal neu machen, und dann immer eine schicht und trocknen lassen, und nicht alles auf ein mal.
    Ener von euch schonmal mit bauschaum gearbeitet? im haus trocknet das doch immer durch, warum im auto nich?
     
  18. #17 GM CELI 1, 01.04.2005
    GM CELI 1

    GM CELI 1 Grünschnabel

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    Hast vor und nach dem ausschäumen mit der Sprüflasche Wasser draufgenebelt ?( dann trocknets um einiges schneller ;)
     
  19. #18 Asian_Fighter, 01.04.2005
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    ne, hab ichnicht. problem is aber, das es gar nicht trocknet. Is jetzt ca. 11 stndne her, und es ist von unten noch weich(seh ich ja, da ich die mulde mit folie ausgelegt habe, damit das zeug nich festklebt)
    kann das sein, das wenn man zu dick auf einmal sprüht, dsa zeug gar nicht trocknet?
     
  20. AdMan

    Schau dir mal denpassenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 Asian_Fighter, 01.04.2005
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    habs aufgegeben. es fehlen 2 mm tiefe für den woofer. das gehäuse ist nur 107 mm tief, ich brauche 109. also ist es in der mulde des yaris nicht möglich.
     
  22. seblan

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    Hab zur Zeit reichlich um die Ohren, daher wird die Geschichte erstmal geschoben.

    Falls jemand einen guten und preiswerten Shop kennt, der sowohl Harz und Härter als auch das benötigte Formvlies anbietet, darf das hier posten ;)
     
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