e-nummer verstärker?

Dieses Thema im Forum "TÜV, DEKRA, MFK, GTU, KÜS usw." wurde erstellt von Blizzi, 29.09.2004.

  1. Blizzi

    Blizzi Mitglied

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    seh ich doch grad so beim durchstöbern des forums wie jemand mal wieder davor gewarnt wird schrott zu kaufen, wie z.b.:

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=21649&item=2491527209&rd=1

    da les ich doch das im angebotstext:

    E-zertifiziert !!! nach Richtlinie 72 / 245 / EWG in der Fassung 95 / 54 / EG
    Der Betrieb von Endstufen ohne Zertifizierung, kann unter Umständen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis Ihres Fahrzeugs führen

    stimmt das?
    hab noch nie gehört das ne endstufe was mit der betriebserlaubniss zu tun hat.
    muss man da drauf achten?
     
  2. AdMan

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  3. #2 king_dingeling, 29.09.2004
    king_dingeling

    king_dingeling Lebende Foren Legende

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    hmm kann ich mir nicht vorstellen !
    und informationen aus ebay trau ich sowieso ned :D
     
  4. muc

    muc Guest

    Prinzipiell stimmt das, nur nix wird so heiß gegesen wie es gekocht wird. Die Geschichte mit der EMV hat sich vor ungefähr einem Jahr oder so etwas verschärft; wie es sich aber in der Praxis etnwickeln wird... ?(
     
  5. #4 echt_weg, 04.10.2004
    echt_weg

    echt_weg Lebende Foren Legende

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    ja ist grundsätzlich richtig was da steht aber gilt nur bei fahrzeigen ab irgendienem baujahr und auch nur wenn die anlage nach inkrafttreten der richtlinie eingebuat wurde
     
  6. #5 Ingolf 2, 05.10.2004
    Ingolf 2

    Ingolf 2 Mitglied

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    Eine entsprechende Regelung gibt es tatsächlich! Sie gilt für Fahrzeuge, die nach dem 01.10.2002 zugelassen wurden.

    ABER:
    I.d.R. haben fast alle Bauteile, die du heute kaufst, ein "e" Zeichen.
    Die Sache ist also halb so wild. :)

    Hier habe ich einen Artikel gefunden, in dem es zwar um Funkgeräte geht, in dem aber darauf hingewiesen wird, daß die Regelungen für alle Fahrzeugteile gelten, die nachträglich eingebaut werden:

    "e-Zeichen für Fahrzeugteile – seit dem 01.10.2002 auch für Sende-
    und Empfangsfunkgeräte


    1. Allgemeines
    Sende- und Empfangsfunkgeräte, die in den in § 55a StVZO genannten Kraftfahr-zeugen
    (Personenkraftwagen, Kraftomnibusse, Lastkraftwagen, Zugmaschinen und
    Sattelzugmaschinen mit mindestens vier Rädern und einer durch die Bauart be-stimmten
    Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h und deren Anhänger – aus-genommen
    land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen, Muldenkipper, Flurförder-zeuge,
    Elektrokarren und Autoschütter), eingebaut sind oder eingebaut werden sol-len,
    müssen seit dem 01.10.2002 mit dem e-Prüfzeichen zertifiziert sein, wenn die
    erstmalige Zulassung der Fahrzeuge für den Straßenverkehr am 01.10.2002 oder
    später erfolgt ist.


    2. Rechtlicher Rahmen
    Das e-Zeichen zeigt auf, dass eine Typ- oder Einzelzulassung der damit versehenen
    Fahrzeugteile explizit erteilt worden ist. Alle in den §§ 22 und 22a StVZO sowie der
    EG-Richtlinie 95/54/EG bezeichneten Fahrzeugteile müssen mit einem solchen e-Zeichen
    versehen sein, damit die Wirksamkeit der für das betroffene Kraftfahrzeug
    erteilten Betriebserlaubnis nicht beeinflusst wird. Nach § 19 (2) StVZO erlischt die
    Betrieberlaubnis für ein Kraftfahrzeug, wenn
    - die genehmigte Fahrzeugart geändert wird (Typvariante),
    - eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist (Gefährdungsvariante),
    - das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird (Umweltvariante).
    Der § 19 (3) StVZO besagt aber, dass die Betriebserlaubnis eines Fahrzeugs abwei-chend
    von § 19 (2) jedoch nicht erlischt, wenn einerseits eine Betriebserlaubnis nach
    § 22 gesondert für Teile von Fahrzeugen erteilt worden ist sofern die betreffenden
    Teile technische Einheiten bilden, die im Erlaubnisverfahren selbständig behandelt
    werden können. Andererseits erlischt die Betriebserlaubnis für ein Fahrzeug nicht,
    wenn eine Bauartgenehmigung für die betreffenden ein- oder angebauten Teile nach
    § 22a erteilt worden ist, z. B. für Standheizungen etc., und die Einbauvorschriften
    beachtet wurden.


    Die elektromagnetische Verträglichkeit ist in §55a StVZO geregelt. Nach Absatz 2
    dieses Paragraphen müssen zum Einbau in Kraftfahrzeuge bestimmte selbständige
    technische Einheiten
    den im Anhang zur StVZO genannten Bestimmungen über die elektromagnetische Verträglichkeit entsprechen. In diesem Anhang wird Bezug ge-nommen
    auf die EU-Richtlinie 95 / 54 / EG, welche durch diese Bezugnahme implizit
    in deutsches Recht umgesetzt worden ist und für Kraftfahrzeuge gilt, die nach dem
    01.10.2002 erstmalig zugelassen worden sind. Diese Richtlinie regelt die elektro-magnetische
    Handhabung von elektrotechnischen Fahrzeugkomponenten
    ."

    Quelle:

    EMV-Referat
    Technische Verbandsbetreuung
    Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.
    Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland • Mitglied der „International Amateur Radio Union“
     
  7. #6 Ingolf 2, 05.10.2004
    Ingolf 2

    Ingolf 2 Mitglied

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    Zur EG Richtlinie habe ich hier noch ´was gefunden:

    Die Kraftfahrzeugrichtlinie (72/245/EWG, geändert durch 95/54/EG)

    Die Kfz-Richtlinie (72/245/EWG, geändert durch 95/54/EG) ist eine sogenannte
    vertikale Richtlinie (Einzelrichtlinie) für das spezielle Produkt Kraftfahrzeug. Für dieses
    Produkt ist sie anstelle der EMV-Richtlinie 89/336/EWG anzuwenden.

    Sie regelt dieSchutzanforderungen an Fahrzeuge und an in Fahrzeuge eingebaute elektrische und
    elektronische Unterbaugruppen (EUB), legt Vorschriften zur Typgenehmigung und
    Kennzeichnung typgeprüfter Baugruppen fest, benennt technische Mess- und Prüfver-fahren
    und gibt Grenzwerte für die Störaussendungen und Prüfschärfegrade für die
    Störfestigkeiten an.

    Die Kfz-Richtlinie begnügt sich nicht mit einer schriftlichen EG-Konformitäts-erklärung
    bzw. CE-Kennzeichnung eines Produktes durch den Hersteller oder denjenigen, der
    dieses Produkt in Verkehr bringt. Für Fahrzeuge und dessen EUB wird die Zulassung
    durch eine staatliche Genehmigungsbehörde vorgeschrieben - in Deutschland ist
    diese Behörde das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Die erforderlichen EMV-Prüfungen
    dürfen nur von einem von dieser Genehmigungsbehörde anerkannten EMV-Labor
    (akkreditierten Technischen Dienst) vorgenommen werden. Typgenehmigte EUB sind
    mit einem genau festgelegten EG-Genehmigungs-zeichen zu kennzeichnen (e-Kennzeichnung).
    Die e-Kennzeichnung setzt sich zusammen aus dem kleinen Buch-staben
    e, einer sich anschließenden Ziffer für das Land, welches die Typgenehmigung
    erteilt hat (beide Zeichen umgibt ein Rechteck), und einer nahe am Rechteck befindli-chen
    Ziffernfolge, die mit 02 beginnen muss, wenn das Gerät den Anforderungen der
    Richtlinie 72/245/EWG, geändert durch 95/54/EG, entspricht.
    Beispiel für ein in Deutschland erteiltes EG-Genehmigungszeichen: e 1
    020148

    Seit dem 01.01.1996 ist die Kfz-Richtlinie für alle neuen Kraftfahrzeugtypen verbindlich
    anzuwenden. Bei EUB's und Bauteilen lässt der Gesetzgeber für eine Übergangsfrist
    bis zum 30.09.2002 noch die CE-Kennzeichnung zu. Ab dem 01.10.2002 besteht zwingend die
    Verpflichtung zur e-Kennzeichnung.
     
  8. AdMan

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  9. Blizzi

    Blizzi Mitglied

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    zählt ein lautsprecher auch als elektronisches gerät?
    und haben die gängigen verstärker ne e-nummer? nicht oder?
    so eine besch****** regelung

    aber thx für die infos
     
  10. Andre

    Andre Lebende Foren Legende

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    Lautsprecher zählen nicht dazu, weil Sie keine aktive Bauteile sind (Kein Netzteil.....).
    Jeder Verstärker hat bestimmt keine E-Nummer. Die Billig-Dinger haben sie meist nicht, daher ist Vorsicht geboten.
     
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e-nummer verstärker?

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