Die aktuelle Flüchtlingsdebatte in Deutschland

Dieses Thema im Forum "OFF-TOPIC" wurde erstellt von Bobbele, 22.10.2015.

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  1. #1 Bobbele, 22.10.2015
    Bobbele

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    Wenn ich das recht sehe... gab es dazu hier im Forum bisher kein einziges Thema dazu.
    Warum? Besteht die Angst beim Einzelnen sich zu äußern? Angst beschimpft zu werden oder falsch verstanden zu werden? Oder ist das Thema hier allgemein nicht erwünscht?

    Dennoch.... ich fange einfach mal an. Mit meiner Meinung. Wo gern drüber sachlich diskutiert werden darf.

    Zitat aus meinem Facebook Beitrag:

    So.... Mir reicht es ehrlich gesagt.

    Tatsache ist. Das die momentane Lage in vielen Teilen der Welt und auch in Deutschland sicherlich nicht einfach ist und vieles besser sein könnte.

    Gar keine Frage. Dennoch bin ich der Meinung das wir Deutschen, die Menschen die in Deutschland leben / sich befinden und sich dem System anpassen was nachdem zweiten Weltkrieg und der Nazi Zeit geschaffen wurde. Sich nicht wirklich beklagen dürften. Wenn man mal über die Grenze von Europa hinaus schaut.

    Geht es vor allem UNS verdammt gut. Wenn wir was zu Meckern haben. Dann wohl auf einem ganz hohen Level.

    Sicherlich lebt heut zu Tage eine große Generation in Deutschland und auch zum größten Teil in Europa die den Krieg nur aus dem TV kennen. Leider werden wir Älter und ein Großteil der damaligen Bevölkerung stirbt.

    Ich bin ganz klar der Meinung.
    Das wenn es Menschen gibt die Hilfe benötigen ( egal aus welchen Grund ) und nach Deutschland / Europa kommen. Denen auch geholfen werden sollte. So lang diese sich auch den Gesetzen, Regeln und Umstände des jeweiligen Landes anpassen.

    Genauso wie ich es in einem anderen Land auch tun müsste wenn ich dort bleiben will. Was ich dann dort in meinen 4 eigenen Wänden mache ist was anderes.

    Ich hab selbst vor ca 1 Jahr eine schlimme, mit die schlimmste Zeit in meinem Leben durch gemacht. Und bin mehr als froh das es Menschen gab ( auch hier aus dem Forum ) die mir da zur seite gestanden haben und geholfen haben.

    Und der Flüchtling, der Deutsche, der Europäer oder jeder andere Mensch auf dieser Welt der sich daneben benimmt. Darf meiner Meinung nach gern das jeweilige Land oder gar Europa verlassen.

    Das höchste Gut der Menschheit ist eigentlich die Kultur.
    Und es kann MEINER MEINUNG nach nicht sein das diese von anderen mutwillig zerstört wird. Egal wo und wann auf dieser Welt.

    Auch wenn dies leider schon oft genug vorgekommen ist in der Menschheitsgeschichte.

    Der Mensch selbst bezeichnet sich doch oft genug als das intelligenteste Lebewesen auf der Welt.

    Ich denke da sind WIR ganz weit von entfernt.
    Wir sind mit das einzigste Lebewesen was das Potenzial hat sich selbst, die Umwelt in der wir Leben und die Welt zu vernichten.

    Bravo.... ganz große Klasse.

    Und wenn man dann noch den Schuh der Relegion sich anzieht wo ein Großteil der heutigen Probleme draus resultieren.

    Bekomme ich ehrlich gesagt das kalte Kotzen.
    Versteht mich nicht falsch. Jeder Mensch darf und kann seinen Glauben nach gehen und auch dem Leben dem er sich verbunden fühlt.

    So lange dieser keinen anderen damit schadet habe ich auch kein Problem damit.

    Wir können doch eigentlich soviel von einander Lernen. Egal aus welchem Land wir kommen oder welcher Relegion man angehört.

    Ach ja... noch was.
    Ein hoch auf den Großteil der Hartz IV Bezieher, Krankmacher, Faulenzer und Sozialschmarotzer denen es ja so schlecht geht und zur Zeit nichts besseres zu tun haben, als gegen die Menschen zu wettern die um Ihr nacktes Überleben kämpfen oder gekämpft haben.

    Und diese Aussage von mir beziehe ich nicht nur auf die momentane Flüchtlingssituation.

    Sicherlich ist es zur Zeit eine schwierige Situation und es läuft auch nicht alles gerecht ab.

    Aber jeder Gott verdammte erwachsende Mensch ist mal zu mindestens zu 90% für sein Leben und sein Glück selbst verantwortlich. Und in einen Staat wie es Deutschland ist. Gibt es genügend Hilfestellugen das man wieder auf die Beine kommen kann wenn man mal hingefallen ist. Man muss sich nur einwenig anpassen und die Spielregeln befolgen die für ALLE gelten.

    Ich selbst bin in einem Ortsteil aufgewachsen in meiner Jugend ( Schulzeit ) wo der Anteil an nicht Deutsch abstammiger Mitbürger ( Egal ob Russen, Türken, Italiener usw ) recht hoch war. Sicherlich war man dort oft unterschiedlicher Meinungen. Aber genau die gleichen Probleme gab es bei den DEUTSCHEN dort auch.

    Bevor Ihr also nochmals schreit. WIR SIND DAS VOLK.
    Schaltet erst einmal das Gehirn ein.

    Ach... noch was zum Schluss.
    Jeder in meiner Freundesliste der RECHTES MATERIAL oder andere Informationen aus Quellen die beim besten Willen nicht nachvollziehbar sind verbreitet. Wird in Zukunft aus meiner Freundesliste entfernt. Zumindest hier in Facebook.

    Denn anstatt so einen MIST zu verbreiten kann man auch seine Füße in die Hand nehmen und mit anpacken. Und zwar da wo Hilfe benötigt wird. Den die Dankbarkeit die dann einem PERSÖNLICH entegegen gebracht wird ist um einiges höher als nur dieses blöde verbreiten wo NEGATIV SCHLAGZEILEN ODER RECHTES MATERIAL.

    Wie gesagt... der jenige der zu Uns kommt, Hilfe benötigt und sich anpasst darf gerne bleiben. Und der jenige der es nicht macht.
    Raus und ab die Post. Und das gilt für jeden ( egal ob Flüchtling, Sozialschmarotzer oder Hartz IV Bezieher die nur auf der faulen Haut liegen ) der das Deutsche Sozialsystem ausnutzen will.

    Dies ist ganz klar meine alleinige Meinung. Und das seit Jahrzehnten!
     
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  2. AdMan

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  3. berdy

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    Das Thema wurde vermutlich (zum Glück) hier noch nicht angesprochen, weil das Ende vom Lied werden Anfeindungen und Beleidigungen sein. Dafür wohnen bei uns zu viele engstirnige Mitmenschen mit denen man nicht vernünftig Diskutieren kann.

    Es ist und bleibt ein sensibles Thema, bei dem viele Ängste und auch Aggressionen mit reinspielen.

    Meine Meinung zu dem Thema äußere ich nicht, ich kann nur so viel sagen dass bei uns im Dorf das Miteinander mit den Flüchtlingen klappt. Es gab auch schon Abschiebungen die insbesondere in der Grundschule bei den Mitschülern Trauer auslöste. Wie will man das auch einem Kind beibringen?

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  4. #3 Torsten-T25, 22.10.2015
    Torsten-T25

    Torsten-T25 Tena Men :)

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  5. #4 Schöni, 22.10.2015
    Schöni

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    Ich kann das Thema nicht mehr hören!
    Werde mich thematisch auch nicht dran beteiligen.
     
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  6. #5 matthiomas, 22.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 22.10.2015
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    ...dem schließe ich mich an...:sleep(bleib damit bei "Fazzebock")
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  7. #6 Supra Ma61, 22.10.2015
    Supra Ma61

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  8. SG3

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    Ich oute mich mal. Ich bin weder rechts, noch rechtsradikal, auch wenn es gleich in diese Ecke gestellt wird.
    Ich bin der Meinung, das wir nicht alle Flüchtlinge willkommen heißen können und dürfen!
    Wenn meine Frau, an dem 100m entfernten Flüchtlingsheim, schon scheiß Deutsche zu hören bekommt, bekomme ich des große Kotzen.
    Wenn ich, von ehemaligen ehrenamtlichen Helfern(denen es so an den Kopf geknallt wurde), zu hören bekomme, das man von den Flüchtlingen doch nicht erwarten kann, ihre eigenen Toiletten sauber zu machen, weil es doch erniedrigend wäre, bekomme ich auch das Kotzen.
    Selbst Ausländer, die schon Jahre hier leben, haben kein Verständnis für das Benehmen sehr vieler Flüchtlinge.
    Die Politik interessiert sich einen Dreck darum, was die Bevölkerung will. Ich habe beruflich mit vielen Menschen zu tun und rede viel darüber, was zur Zeit hier passiert. Merkwürdigerweise sind die meisten Kunden der Meinung, das es genauso so, wie es zur Zeit abläuft, nicht geht. Sind die jetzt alle rechtsradikal ? Wenn das jetzt mit ja beantwortet wird, würde ich das Verleumdung nennen.
    Warum wird nicht über alles berichtet?
    Ich einem Bezirk in unserer Stadt gibt es ein Asylantenwohnheim, in der es wirklich nur eine Bewohnerin gibt, die aus einem Kriegsgebiet kommt. Warum wird das nicht öffentlich gemacht ?


    Ich hatte erst neulich mit einem Bezirksvertreter einer großen Partei zu tun, den ich mal darauf angesprochen habe. Er sagte mir das alte Parteifreunde reihenweise die Partei verlassen, weil ihre Partei, das macht, was Frau Merkel vertritt. Er hatte abends noch eine Telefonkonferenz mit dieser Frau. Ergebnis, sie war nicht anwesend und lies sich vertreten. Die Mikros der Teilnehmer waren stumm geschaltet und sie durften ihre Fragen schriftlich stellen. Beantwortet wurde ausschließlich bequeme Fragen. Und das zieht man so mit den eigenen Leuten durch. So viel kann ich gar nicht kotzen.
    Für Obdachlose stellen Unternehmer beheizte Zelte auf, weil der Staat nicht genügend warme Plätze bietet, aber für den Flüchtlingen kann man kein Zelt zumuten. Geht´s noch ???
    Bei meiner Tochter in der Schule gab es in der 1.Klasse ständig Unterrichtsausfall. Als ich die Rektorin darauf ansprach, sagte sie mir es gebe keine Leute. Kaum wurde ein Asylantenheim um die Ecke eröffnet, wurden zwei, dieser nicht vorhandenen Leute eingestellt. Wo kamen die plötzlich her ? Auf diese Frage von mir, auf einer Infoveranstaltung wurde nur um den heißen Brei geredet. Eine Antwort gab es schlechthin nicht. Was soll die Scheiße.
    Angeblich ist ja der Großteil der Bevölkerung dafür Asylanten aufzunehmen, aber bitte wo verstecken die sich, wenn ich mich mit Kunden unterhalte ???
    Mich wundert es nicht, das es immer mehr Demos gegen die Asylpolitik und schlimmeres gibt, da man ja alle Meinungen, nicht im Sinne der großen Parteien sind, schlechthin als rechtsradikal abstempelt und als nicht beachtenswert betrachtet.
    Es heißt immer, wir müssen etwas gegen Rechtsradikalismus tun. Das würde ich nicht unterschreiben, denn wir müssen etwas gegen die Ursachen davon tun und nicht nur sagen, es wären Idioten.
    In einer echten Demokratie hat man Befürworter und Gegner gleichwertig zu beachten und zu behandeln.
    Es geht in diesem Staat doch nur um politische Korrektheit, aber nicht um den Willen des Volkes.
    Wenn ich sage, ich will dieses und jenes nicht, zum Beispiel die Aufnahme immer weiterer Flüchtlinge, dann haben mich diese sogenannte Volksvertreter zu verteten.
    Wenn die Deutschen keine Kinder mehr in die Welt setzen, dann sollte sich die Politik mal Gedanken machen warum. Die Gesellschaft akzeptiert doch Kinder kaum. Wenn es darum geht, mal weg zu gehen, heißt es, aber bitte ohne Kinder. Oder, wie dein Kind ist krank. Kann sich nicht die Mutter kümmern? Bzw. auch umgekehrt, kann sich nicht dein Mann kümmern? Als meine Frau noch auf Arbeitssuche war, hies es, können sie überhaupt volltags arbeiten ? Und sind sie sich sicher, das sie nicht doch noch ein Kind wollen? Geht´s noch ?? Wenn das Kind Probleme hat, heißt es, kümmern sie sich doch mal ! Volltags arbeiten, danach mit dem Kind Termine wahrnehmen oder für die Scule üben und Haushalt erledigen. Gleichzeitig wird es in der freien Wirtschaft, als selbstverständlich angesehen, auch mal länger zu machen. Wenn es heißt, es geht nicht, wieso denn das schon wieder nicht? Kann nicht mal der Partner ran? Bloß scheiße, wenn auch der arbeiten muß, da ja nicht jeder feste Arbeitszeiten hat. Die Kitas und Schulen interessiert das leider nicht. Gleichzeitig heißt es aber auch, sie dürfen ihr Schulkind doch nicht alleine zu Hause lassen. Was denn sonst, wenn beide arbeiten müssen, um Leben zu können.
    Warum schaffen sich die meisten Deutschen nochmal keine Kinder an ???
    Dieser Staat braucht keine Asylanten, sondern die Voraussetzungen, das sie die Deutschen Kinder anschaffen, und trotzdem so leben können, wie Kinderlose.
     
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  9. #8 Corollamen, 22.10.2015
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    Ich schliesse mich deiner Meinung in vielen Punkten an.
    Danke für deinen Beitrag.
     
  10. Cybexx

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    alles was länger als sonst hier im forum üblich ist, das les ich nicht - sorry...

    wenn menschen in not sind, muss man ihnen helfen! das problem, das sich dabei zeigt: deutschland alleine kann den vielen menschen nicht helfen. andere länder, die sich bisher weitgehend verweigern bei der flüchtlingsaufnahme, müssen umlenken.

    dass unter den flüchtlingen "vollpfosten" sind, das ist auch klar. ist nicht anders als überall. aber deshalb kann man nicht grundsätzlich flüchtlinge als gefährlich oder sonstwas abstempeln, oder ihnen grundsätzlich die einreise nach deutschland verwehren.

    mich erinnern viele bilder an den mauerfall. günstiger wäre es damals auch gewesen, wenn die ddr weiter bestanden hätte... ;)

    ...und viele ossis schreien jetzt am lautesten... :D

    so, das war mein beitrag - tschüss. ;)
     
  11. #10 Cillian, 22.10.2015
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    Sorry Bobbele, deinen Text kann ich nicht lesen. Die Formatierung, die Sprünge in den Textabschnitten, nach dem ersten drittel weiß ich immer noch nicht was du uns sagen willst.

    Mein Senf: Asyl ist ein Menschenrecht, die Menschenrechte unterliegen in Deutschland besonderem Schutz. Wer öffentlich deren Abschaffung und Einschränkung fordert macht sich straffällig. Ohn unseren ganzen Staat zu stürzen gibt es rechtlich keine Möglichkeiten daran etwas zu ändern.
    Erstmal Asyl beantragen darf jeder. Wer kein Recht auf Asyl und auf Schutz nach Genfer Flüchtlingskonvention hat, soll ausgewiesen werden und wird ausgewiesen. Hier liegt das Problem, unsere Entscheidungsträger sind zu langsam, nicht vernetzt und ineffizient. Das ganze wird in den kommenden Monaten erheblich besser wie ich aus erster Hand weiß. Statt Monate wird ein Asylerfahren dann nurnoch Tage dauern.
    Bei denen, die ein Recht haben hier zu bleiben bin ich der Meinung für sie sollten die gleichen Grundsätze gelten wie für Menschen mit diesem Plastikausweiß, auf dem Nationalität Deutsch steht:
    Sie dürfen hier leben, arbeiten, Wohnung suchen, Liebe finden, Ausbildung genießen, Sozialsysteme wahrnehmen. Dazu gehört auch dass ich finde, wenn sie hier straffällig werden, sollen sie behandelt werden wie Bürger mit deutschem Pass. Kein in Deutscher Staatsangehöriger wird des Landes verwiesen, wenn er sich nicht benehmen kann und unsere Gesetze nicht akzeptiert. Nein, dafür gibt es mehr oder weniger effiziente Strafsysteme in Deutschland. Da sollten wir meiner Meinung nach keinen Unterschied machen, ob der Straftäter hier leben darf, weil sein Personalausweis das sagt, oder weil ein Asylverfahren das festgestellt hat.


    Zum Thema besorgte Bürger, Meinungsfreiheit und Lügenkresse:
    Diejenigen, die ihre Meinungsfreiheit am meisten eingeschränkt sehen sind auch die, die anderen ihre Meinungsfreiheit am ehesten absprechen wollen.
    Ich hab kein Problem damit wenn jemand sagt "Wir schaffen das nicht" "Das sind alles verbrecher" oder ähnliches. Meinungsfreiheit heißt aber nicht, dass ich das unkommentiert so hinnehmen muss. Ich habe genauso die Freiheit, meinen Senf dazu beizutragen, verbal und durch Handlungen. Hängt ein Unternehmer menschenverachtende Beiträge an seinen Verkaufsraum, steht es mir frei als Meinungsäußerung seinen Laden zukünftig zu meiden, nur als Beispiel.
    Was nicht geht, sind Androhungen und Aufforderungen zu Straftaten oder deren Durchführung, in keine Richtung! Deshalb bin ich kein Freund der Antifa, deshalb bin ich ein entschiedener Gegner von PEGIDA, Ableger, AFD und Co.
    Dann schreien sie ständig Lügenpresse und glauben jeder dahergelaufener Nachricht, sofern sie für ihre Sorgen spricht.
    Sie schreien, "die" Ausländer halten sich nicht an unsere Gesetze, brechen aber massenweise selber die Gesetze. Sie haben Angst vor den Aufgaben, die wegen des Asylaufkommens auf uns zukommen und laden verurteilte Holocaustleugner zum Reden ein. Und sich dann wundern warum sie Nazi genannt werden...
     
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  12. #11 Bobbele, 22.10.2015
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    Nein... ich habe mich bei Facebook lange zurück gehalten mit meiner Meinung.
    Dennoch sind auch hier im Board einige meiner Freunde und Bekannten vertreten die nicht bei Facebook sind.

    Wenn Dir persönlich dieser Thread nicht zu sagt. Dann halt Dich doch einfach zurück.




    Da scheint mich zumindest jemand verstanden zu haben :-)





    Ich muss Dir in vielen Punkten zustimmen. Auch wenn es mir nicht ganz leicht fällt. ;-)

    Natürlich gibt es in Deutschland auch Bereiche in denen es Probleme gibt weit vor der aktuellen Situation.
    Das System in dem wir leben ist nicht ganz Fehlerfrei. Dummerweise kann man es aber auch nicht jedem Recht machen.

    Meine Frau und ich werden uns mit der Situation eines Kindes auch auseinander setzen müssen in wenigen Tagen. .
    Auf einer Seite heraus freuen Wir uns drauf nach der schwieriegen Zeit die wir hatten. Samt Trennung usw....
    Auf der anderen Seiten haben wir aber auch einen großen Respekt davor was die Zukunft bringt.

    In den letzten Jahren hat da ein ziemlicher Wechsel statt gefunden was die Rolle von Mann und Frau betrifft bezüglich der Arbeit.
    Was wiederrum viel Gutes mit sich gebracht hat. Aber auch einige Nachteile.

    Worum es mir aber Hauptsächlich geht......
    Ich möchte und kann es nicht vertreten. Das einige Menschen auf Grund von gewissen Fehl- oder Medieninformationen die momentane Lage dazu ausnutzen,
    die RECHTE SZENE wieder nach vorn puschen. Wo landen wir denn da bitte schön?
    Welcher Mensch hat bitte schön das Recht zuforden das dIe Gaskammern wieder eröffnet werden sollen????

    Wie gesagt.....
    Wer nach Deutschland / Europa kommt um ein besseres Leben führen zu können / zu wollen und sich dem System anpasst. Kann meiner Meinung nach gerne bleiben.
    Denn mit seinen Steuern die er hier zahlen muss / wird. Wird das Deutschce Sozial System mit bezahlt woraus er eventuelle Hilfeeistungen bekommen hat.

    Wer sich daneben benimmt und das egal in welcher Form. Sollte und muss Deutschland verlassen!
    Auch Flüchtlinge die meinen in einer Aufnahme- oder Unterbringungsmöglichkeit zu randalieren oder sich wegen dem Glauben die Köpfe einzuschlagen.

    Koffer packen und raus damit.
     
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  13. #12 Bobbele, 22.10.2015
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    Jetzt hab ich Dich fast vergessen.

    Ja, mein Satzbau ist nicht ganz so Form schön wie deiner.
    Allerdings freut es mich um so mehr, das wir zumindest vom Inhalt unserer Texte doch recht nah bei einander liegen.
     
  14. #13 Mag, 23.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 23.10.2015
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    Ich verstehe die Überraschung über die vielen Flüchtlinge auch nicht, Täglich kann man Berichte über Flüchtlingsboot im Mittelmeer sehen!
    Ja wo sollen die denn bleiben, alle in Italien oder was!? Man hätte die Probleme kommen sehen können (MÜSSEN)!!!

    Wieder einmal mal kann man erleben wie die EU Versagt!!! Hauptsache die Bananen sind genormt aber eine gemeinsame Flüchtlingspolitik "Nein Danke"!
    Für mich ist die Aussage von einem vereinten Europa nur holes gesabbel...........................erst recht wenn ich bedenke wie sich GB so einbringt!
     
  15. #14 Motu, 23.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 23.10.2015
    Motu

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    Hier gibt es einen schönes FAQ für besorgte Bürger.

    https://ennolenze.de/faq-fuer-besorgte-buerger/2073/


    Was ich aber im Moment nicht gut finde, ist die Medien hetze gegen Pegida und ihr Gefolge.
    Wir sind eine Demokratie, auch wenn ich mit ihren Ansichten und Meinungen nicht einverstanden bin,
    muss ich sie doch akzeptieren.
    Solange sie sich an geltendes Recht halten muss man sie gewähren lassen.
    Und sind wir mal ehrlich es sind ein paar 1000 Hanseln. Die werden unsere Regierung nicht stürzen.
    Sie bekommen im Moment viel zu viel Aufmerksamkeit.

    Ich bin auch der Meinung, dass jeder Flüchtling einen Leitfaden und Auszüge aus dem Grundgesetz in seiner Sprache bekommt.
     
  16. #15 Cillian, 23.10.2015
    Cillian

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    Auch das ist ein Beispiel der Meinungsfreiheit. Wenn "die Presse" anderer Meinung als Pegida ist, darf sie die äußern. Wenn sie Hintergründe über die Organisatoren und Redner aufzeigen, dürfen sie das zeigen.
    Jedem Teilnehmer und Unterstützer steht es frei sich der Kritik anzunehmen, oder zu denken "mir doch egal"
    Es ist noch nicht lange her, da sagte halb Deutschland "Das habe ich nicht gewusst". Es gibt einfach eine große Gruppe in Deutschland, die so etwas nicht nochmal in Deutschland erleben wollen, drum wehren sie sich den Anfängen. Solange das straftatsfrei geschieht, unterstütze ich den Widerstand gegen rechte Bewegungen entschieden.

    @Bobbele: Es geht weniger um den Text ansich, als um die Formatierung :-) Deine Antwort jetzt lässt sich viel besser lesen, mMn.
     
  17. Motu

    Motu Lebende Foren Legende

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  18. SG3

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    Das Problem ist die Politik, die die Sorgen der eigenen Bevölkerung schlichtweg ignoriert. Es kommen einfach mal zu viele Asylanten die einfach mal nicht aus Kriegsgebieten kommen und dadurch dafür sorgt, das die Akzeptanz mehr und mehr sinkt.

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  19. #18 motorsport-e9, 23.10.2015
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    Ich kann ersten Beitrag von SG3 nur zustimmen.

    Der Fisch stinkt vom Kopfe her!
    In meinen Augen haben die wichtigen politischen Entscheidungsträger ihre Arbeit falsch / gar nicht gemacht.
    2014 ging dieses Thema los, der Bürgerkrieg aus dem besagten Land noch viel eher.
    Da drüben können die sich jetzt Herrscher der Steine und des Bauschutts nennen.
    Die Auswirkungen sehen wir jetzt, auch wenn Sie von den Medien grad politisch korrekt hingekünstelt werden.
    Mal schauen was das angebliche neue Asyl-Verfahren bringen wird, was eigentlich hätte schon vor Monaten da sein müssen.

    Wir haben bei uns im Ort eine Auffangstelle für bis zu 1.000 Flüchtlingen eingerichtet.
    Da traut sich keiner mehr freiwillig hin. Wenn man dort entlang fährt oder geht, bekommt man in gebrochenem Deutsch/Englisch/wasweißichwas irgendwelche feindlichen Parolen an den Kopf geworfen, wenn es nur mal dabei bleibt.
    Das sieht dort aus wie auf dem Schlachtfeld. Mal von den Schlägereien aufgrund der religiösen / ethnischen Hintergründe abgesehen.
    Sollte sich das irgendwann mal entspannen und vorbei sein, kann man die Gebäude nur noch mit der Planierraupe abreißen und neu aufbauen.
    An allen größeren Supermärkten und Modeläden hat die Security erheblich zugenommen. Die Polizei steht einer unlösbaren Aufgabe gegenüber.
    Und mal ehrlich...das kanns nicht sein.
    Klar haben die auf dem Weg hierher viel durchgemacht, keine Frage.
    Von 1000 Flüchtlingen halten sich vielleicht 10% den Gesetzen entsprechend, die restlichen 90% machen den gleichen Mist weiter bzw. zeigen nicht mal den Willen dazu, sich entsprechend zu verhalten.
    Das dann die Leute auf die Barrikaden gehen, dürfte eigentlich absehbar sein.

    Ich bin grundsätzlich nicht gegen die Flüchtlinge, heiße aber auch nicht jeden willkommen.
    Die, die sich entsprechend dem Gesetz verhalten, sind gern gesehen. Der Rest kann dann wieder gehen.
    Das gilt natürlich auf für die eigenen Sozialschmarotzer, die wir ohnehin schon zu hauf haben.

    Ohne das jetzt alles noch weiter madig machen zu wollen, aber eines wundert mich trotzdem...warum wurde noch nicht über das Thema Geld gesprochen?
    Wo kommts denn aus der Versenkung plötzlich her? Wer soll dafür aufkommen?
    Warum haben wir das nicht genutzt um erstmal die eigenen Probleme in den Griff zu bekommen?
    Ich kann nicht den Fisch schon verkauft haben, obwohl ich noch nicht mal den Teich gepachtet habe. Diese Rechnung geht nicht auf.

    Es bleibt abzuwarten wo das Enden wird...
     
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  20. AdMan

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  21. #19 Rollakuttel, 23.10.2015
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    Flüchtling, Flüchtling über alles...
    Ich war bereits nach der letzten Bundestagswahl stark verwundert, dass Frau Merkel erneut ans Ruder kam. Der deutsche Michel hatte (und hat) nicht begriffen, dass wir Staatsmänner von Format brauchen – und keine Pfarrerstochter aus der Uckermark. Nun bekommt er die Quittung für seine Fehlleistung.

    Mutti Merkel, das wurde zur Genüge besprochen, hat keine Deckelung der Flüchtlingszahl vorgenommen und dennoch im Brustton ihrer Überzeugung erklärt, Deutschland werde es schaffen. Meine Meinung: Deutschland wird am Ende gar nichts schaffen, das Land ist nämlich nicht nur infrastrukturell am Zerbröseln, sondern mit zwei Billionen Euro direkten Staatsschulden (von den sechs Billionen indirekten wollen wir hier gar nicht reden) völlig überschuldet und demzufolge eigentlich pleite.
    Politiker werden zwar nicht müde zu behaupten, Deutschland sei reich, aber der Otto Normalverbraucher hat davon garantiert noch nichts mitbekommen, denn der Euro – auch so eine Fehlleistung unserer politischen Elite – hat die "Vermögen" zusammenschmelzen und das Leben teuer werden lassen.
    Deutschland kann es auch deshalb nicht schaffen, weil viele der Flüchtlinge weder über die notwendige Qualifikation noch über einen Leistungswillen verfügen - was mittlerweile sogar die ersten Politiker und Medienvertreter bemerkt haben (wobei die Wahrheit nur scheibchenweise serviert wird, um zu kaschieren, dass die meisten derjenigen, die zu uns kommen, wohl alles andere als eine Bereicherung sind).
    Ohne Frage, viele die hierherkommen, suchen Schutz, Sicherheit und Frieden. Ihnen muss aber klar sein, dass, wenn zu viele von ihnen kommen, das Gesuchte auch in diesem Lande Mangelware werden dürfte. Zudem kommen mit ihnen auch ganz andere Personen, die von diesen Grundbedürfnissen wenig halten und diese unterwandern und bekämpfen werden.
    Aufgrund der praktizierten Willkommenskultur unserer Polit-Elite sind ihre Köpfe voll von Flausen und Illusionen, die Deutschland als ein Land sehen, in dem Milch und Honig fließen, Im Übrigen: Angesichts solcher Menschenmengen ist der Begriff "Flüchtling" eigentlich völlig unangebracht, es handelt sich vielmehr um eine Invasion von Wirtschaftsflüchtlingen und Wohlstandtouristen, die nicht nur Deutschland destabilisieren wird. Schließlich ist alles eine Frage der Dosierung bzw Verteilung. Das Einzige, was bei diesem Freiluftexperiment der kulturellen Konfrontation letztlich fließen wird, dürfte Blut sein, denn die Deutschen - das erkennen nun auch immer mehr - werden als Asylfinanzierer missbraucht. Und alle diejenigen, die eine andere Meinung zu den Vorgängen haben, werden als Dunkeldeutsche, Rassisten, Wutbürger, Pack und Nazis diffamiert.

    Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommen wird, damit später niemand sagen kann, er hätte von nichts gewusst: auf den anstehenden Bürgerkrieg nämlich. Dieser wird unvermeidlich, weil nicht nur zahlreiche Konfliktpotenziale dieser Welt importiert werden (von denen die Deutschen die wenigsten kennen), sondern weil auch Verteilungskämpfe einsetzen werden: um preiswerten Wohnraum, um Beschäftigungsmöglichkeiten für Geringqualifizierte. Auch dazu kommen die ersten medialen Prognosen: 90% der Wohlstandstouristen sind aufgrund ihrer geringen Qualifikation für den Arbeitsmarkt nicht integrierbar. Sprach man anfangs nicht von gut ausgebildeten Fachkräften?
    Ganz zu schweigen von dem Kulturkampf, der nicht vergessen werden darf (viele Deutsche, die von der Nazi-Macke befallen sind, haben noch gar nicht begriffen, was da auf sie zukommt). Und: Schon heute haben wir in vielen Gegenden Deutschlands Areale, die von nicht integrationswilligen Mitmenschen bewohnt werden, die sich abschotten und Parallelgesellschaften ausbilden.

    Ganz Europa geht jeden Tag mehr in die Knie, die Kapazitäten sind nahezu erschöpft. Kommunen und Ländern geht das Geld aus, weitere Flüchtlinge unterbringen zu können.
    Aber wenn der Geldgeber absäuft, werden sich im entstehenden Strudel auch diejenigen, die immer nur die Hände aufhalten, ebenso untergehen. Die deutsche "Titanic" läuft in voller Fahrt gerade auf den Eisberg zu, aber der Kapitän weiß alles besser.

    Es ist schon jetzt alles schlimm genug, aber keine Sorge, es wird noch schlimmer!
     
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  22. #20 Cillian, 23.10.2015
    Cillian

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    Das andere Problem sind die "besorgten Bürger", die die Sorgen der Andersdenkenden ignorieren.

    Ich war übrigens gestern und am Montag in einer Erstaufnahmeeinrichtung, hab aus der Sporthalle was abgeholt beruflich, was nichts mit den Flüchtlingen zu tun hat. Und ich lebe noch, wurde nicht beschimpft, hab aber auch fenügend Menschen in Not gesehen.

    Erstmal kommen Asylbewerber, ob die zu Asylanten werden entscheidet das Bundesamt für Migration. Dann beschränkt sich Asylrecht nicht auf Kriegsflüchtlinge, sondern kennt weit mehr Asylgründe.
    Und wer entscheidet was zuviel ist? Besorgte Bürger? Eine Statistik? Ein Entscheidungsträger? Ein Bürgerentscheid?
    Sind eine Million zu viel? Sind 10.000 zuviel? Sind 10 zuviel? Wenn ja, warum?
    Absolute Zustimmung! Im Bundesamt für Migration wurden jahrelang Stellen abgebaut. Das hat dazu geführt dass wir bis vor einigen Monaten in Thüringen keine 10 Leute hatten, die Asylverfahren bearbeiten konnten. Es hat über ein halbes Jahr gedauert, bis man auf die Idee kam, neue Leute einzustellen. Und dann finde die mal so schnell...


    Ich halte nicht viel von der Frau, in diesem Falle hat sie aber etwas richtiges getan. Das Grundgesetz sieht keine Deckelung vor, lässt sich auch im entscheidenden Paragraphen nicht ändern, also brauch sie da garnicht öffentlich drüber nachdenken.
    DIe Flüchtlinge sind da, damit müssen wir zurechtkommen. Es sind über 60Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, also werden wir auch damit leben müssen dass davon ein Bruchteil zu uns kommt als eines der wirtschaftsstärksten Länder der Welt. Zu den anderen starken Ländern ists halt noch schwieriger hin zu fliehen. Was wir im Land tun können ist sinnvoll verteilen, konsequent abschieben wer kein Recht auf Asyl hat und systematisch integrieren.
    Außenpolitisch liegt der Grundstein unseres deutschen Problems mit der Flüchtlingswelle begraben. Es kann nicht sein dass sich so viele europäischen Länder vor der Verantwortung drücken. Es kann nicht sein dass wir weiter Waffen in Krisengebiete liefern, Diktatoren und Bürgerbewegungen unterstützen, ganze Länder kaputtwirtschaften mit unseren billigen Exportwaren.

    Die Zahlen hab ich vom Schwager meiner Tante ihrer Cousine ihrer Oma auch so gehört, das ist die Wahrheit :clap
    Scheinbar gibt es bei euch eher ein grundsätzliches Problem, das viele Bundesländer sich selbst herbeischaffen. Sachsen und Thüringen ist da z.B. ganz stark: Da werden Flüchtlinge in großen Unterbringungen mit möglichst vielen Menschen auf kleinem Raum untergebracht. Ohne Möglichkeit auf Privatssphäre, ohne eine Aussicht was passieren wird, ohne etwas zu tun, ohne die Möglichkeit Arbeit zu finden. Ja und da wundert sich wer, dass die Leute wütend auf Deutschland werden, wo sie dachten dass sei das gelobte Land?
    Wie es besser funktioniert sehe ich bei mir im Ort. Hier sind 600 Asylbewerber untergebracht, 50 davon wohnen im Umkreis von 100m zu meinem Wohnort. Die Menschen sind alle friedlich und freundlich, versuchen sich zu unterhalten mit den einheimischen, fragen auf den Stadtfesten was es mit bestimmten Bräuchen auf sich hat usw. Was den Unterschied macht? Hier sind die Menschen maximal zu viert in einem abschließbarem Zimmer. Hier dürfen sie auf die Straße gehen und sich ihr Essen bspw. selber kaufen. Die Supermärkte haben keine Security, kein einziger in der ganzen Stadt. Im vergangenen Jahr wurden in der Stadt 2 Straftaten von Asylbewerbern begangen, die nicht unter die Residenzpflicht fallen. Für die Zahl der Straftaten von Menschen mit deutschem Pass kannst du da noch zwei Nullen dran hängen. Die Zahlen ziehe ich mir dabei nicht aus der Nase, sondern wurden uns so vom örtlichen Chef der Polizeikommission auf Nachfrage übermittelt.
    Wenn sie irgendwo in der Pampa sind haben sie doch gar keine Möglichkeit Deutsche Kultur kennenzulernen.

    Aber sind deine beschriebenen Probleme jetzt nicht einfach nur menschlich? Natürlich sind sie absolut nicht schön, aber als Deutsche machen wir es den Flüchtlingen auch nicht überall leicht, deutsche Kultur und Gesetze kennenzulernen. Zudem beträgt der Anteil der Deutschen, die sich an alle Gesetze halten vermutlich auch nicht mehr als 10% :D

    Es fällt mir übrigens echt schwer, nicht die Nazi-Keule auszupacken bei manchem was hier geschrieben steht. Aber ich lasse mich gerne auf alle Argumente und Fakten ein, wenn ihr etwas gegen die meinigen anbringen wollt.
    Nur um meine Beweggründe schon vorab zu formulieren: Ich hab kein Problem mit Flüchtlingen, ich hab kein Problem ohne Flüchtlinge und in beiden Fällen keinerlei wirtschaftlichen Interessen.
     
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