Deutsche Autos...Premium oder nur noch ein Mythos?

Dieses Thema im Forum "OFF-TOPIC" wurde erstellt von uk3k, 30.10.2010.

  1. uk3k

    uk3k Mitglied

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    In den letzten Tagen häufen sich ja mal wieder die Berichte über die (angebliche) Unzufriedenheit von Besitzern deutscher Premiummarken.
    Dazu wurde ja neulich auch hier im Forum der Artikel auf Spiegel-Online verlinkt, in dem laut dem amerikanischen Pedant zur Stiftung Warentest viele Amis unzufrieden sind mit ihren "deutschen" Kraftfahrzeugen.
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,726052,00.html#ref=nldt

    Mittlerweile gibts ja auch die diesjährige ADAC-Studie zur Kundenzufriedenheit zum nachlesen, in der die ehmals und auch bis heute als "die besten Autos überhaupt" ausgelobten deutschen Hersteller eher nur mittelmäßig abschneiden.
    http://www.adac.de/infotestrat/adac...2010.aspx?ComponentId=50642&SourcePageId=5928

    Da wir Deutschen ja doch einen realtiv großen Nationalstolz auf die eigenen technischen Erungenschaften zu unseren Eigenschaften zählen, der in vielen Bereichen mir auch durchaus berechtigt erscheint, stellt sich mir nun doch langsam die Frage, in wie fern sich das denn nun bei der in den letzten Jahren gebotenen Qualität unserer Kraftfahrzeughersteller vertreten lässt. Sind tatsächlich nahezu alle Berichte und Statistiken unrepräsentativ durchgeführt und wie so oft behauptet wird gekauft oder haben sich da tatsächlich gravierende Defizite bei der deutschen Wertarbeit eingestellt?

    Sehr oft habe in nun Aussagen gelesen, die sich unfefähr so zusammen fassen lassen: "Deutsche Autos bieten für teilweise den teilweise doppelt so hohen Preis die bessere Qualität, Verarbeitung und Zuverlässigkeit sofern man sie mit asiatischen Fabrikaten vergleicht. Eben darum ist der immense Aufpreis absolut gerechtfertigt. Dass gerade die asiatischen Marken oft besser abschneiden liegt einzig daran dass die Käufer weniger Anspruchsvoll sind und vor allem viel mehr Fahrzeuge aus Deutschland verkauft würden. Wodurch sich das Verhältnis verfälscht. Hört man ja täglich in den Nachrichten dass VW so viel verkauft wie noch nie..."

    Aber darf man wirklich an den (vom Hersteller angegebenen) Verkaufzahlen die Wertigkeit und Qualität eines Fahrzeugs festmachen?

    Wird die US-Ausgabe der Stiftung Warentest tatsächlich von der US-Autoindustrie beinflusst um den eigenen Umsatz anzukurbeln? Aber warum steht dann gerade Erzfeind Toyota trotz enorm schlechter Presse nicht so schlecht bei den Kundenumfragen da?

    Darf die Verarbeitung hochwertiger (anmutenden) Materialien im Cockpit die aber nach wenigen Jahren auseinanderfallen als "besser" gewertet werden als der Einsatz "billiger" (anmutender) Materialien die dafür ewig halten?

    Verfälscht es nicht auch die Pannenstatistik wenn gerade die deutschen Premiumhersteller ihre Mobilitätsgarantieen soweit ausweiten, dass der Kunde den Hersteller kontaktiert wenn das Fahrzeug einen Defekt aufweist anstatt unabhängige Unternehmen wie den ADAC zur Hilfe zu holen?

    Sind die Ansprüche und Erwartungen was mobile Zuverlässigkeit, Servicekompetenz, Händler-/Mitarbeiter/-Werkstattfreundlicheit, Ersatzteilpreise und vor allem gebotene Ausstattung pro Euro bei Käufern von Autos aus dem "normalen" Preissegment tatsächlich niedriger als bei Käufern die das Doppelte zahlen?

    Sind kleinere Mankos wie z.B. Klappern, erhöhter Ölverbrauch nach 200tkm oder gelegentlich wellige Bremsscheiben wirklich gleichzusetzen mit kapitalen Motorschäden auf den ersten 100tkm, kompletten Elektronikausfällen, chronisch defekten Zündspulen, rostigen Achsen und tausenden Euro Reperaturkosten für banale Kleinigkeiten?

    Als sehr interessant stellt sich jetzt natürlich die oft aufgeworfene Frage, warum denn nun eigentlich so viele Leute trotz der angeblichen Unzufriedenheit weiterhin Fahrzeuge deutscher Marken kaufen anstatt zu den vermeintlich besseren Asiaten zu wechseln. Mit dieser Frage sind wir eigentlich schon wieder bei der Kernfrage: Sind deutsche Autos immer noch die bessere Wahl oder ist das Ergebnis der Zulassungsstatistiken nur eine Folge von blindem Vertrauen in Fahrzeugmarken die "früher" hochwertige Autos bauten, jetzt aber den Begriff Premium nur noch über den Verkaufspreis statt durch technische Leistung, Qualität, Kundenzufriedenheit und Nachaltigkeit definieren?

    Zuletzt bleibt natürlich noch zu klären warum deutsche Fahrzeuge in erster Linie nur in deutschen Medien nahezu immer besser als die Konkurenz abschneiden, wohin gegen selbst in unseren Nachbarländern die gleiche Fahrzeuge oft nur im Mittelfeld liegen. Kann man unter diesen Umständen ausländischen Medien befangenheit vorwerfen?

    Als Beispiele kann ich jetzt vor allem Folgendes berichten:
    Während sich ein Kumpel seit Jahren mit Rost und Getriebeproblemen am '98er Seat Toledo rumärgert fährt seine Freundin ziemlich sorgenfrei ihren '92er Mazda 323F.

    Bei zwei weiteren Freunden sieht es in der Kombination etwas anderes aus: Der eine ärgert sich mit anhaltenden Defekten im '05er Passat 3BG und exorbitanten Werkstattkosten herum, während der Andere im 17 Jahre alten Polo 86c als größtes Problem bisher seine undicht gewordene Wasserpumpe aufzählen kann.

    Vor 2 Jahren habe ich meinen '98er E11 mit 160tkm gekauft, seitdem 50tkm gefahren. Laufleistungsbedingt mussten Zahnriehmen, Bremsen und dreimal Öl gewechselt werden. Vor 3 Jahren hat sich mein Chef einen Audi A4 Avant 2.0 Benziner als Neuwagen gekauft. Sein Audi hat jetzt ~70tkm auf der Uhr, defekt waren unter anderem: Bremsen hinten, Radlager hinten, alle 4 Zündspulen, Nockenwellensensor...Vorher hatte er 5 Jahre lang nen Nissan Sunny, damit war er laut eigener Aussage nur zum Ölwechseln in der Werkstatt.

    Mein Opa hat aus gesundheitlichen Gründen in seinen '08er Benz C320d auf der Beifahrerseite einen drehbaren Sitz in der Vertragswerksstatt einbauen lassen. Es hat gerade mal 3 Monate gedauert bis es Mercedes hinbekommen hatte den Sitzsensor für den Airbag der Beifahrerseite durch schlussendlichen Austausch des Auslösegeräts aus der Bordelektronik "rauszuprogrammieren". Zum Kostenaufwand sag ich mal lieber nix.

    Von euch würde ich jetzt natürlich gerne wissen, was ihr so an Erfahrungen mit der deutschen Wertarbeit und der "billigen" Alternative aus Fernost habt. Gibt ja nun doch einige hier Forum die keinen Japaner fahren. Ob nun eigene oder aus dem Bekanntenkreis sollte dabei ja mal relativ egal sein. Glaubt ihr dass die so oft gelobten deutschen Premiummarken tatsächlich immer noch Premiumpreise wert sind oder ob das Alles nur noch auf dem Mythos vergangener Tage fusst?

    mfg
     
  2. AdMan

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  3. Snoopy

    Snoopy Mitglied

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    Hi,

    also ich glaube, das kann man so und so sehen. Negativbeispiele wird es immer genug geben, gerade was Service und Werkstatt angeht.

    Bestes Beispiel: Reifenwechsel (Sommer zu Winter auf gleicher Felge) über Vertragswerkstatt dauerte 4h bei einem VW-Autohaus.

    Aber ob nun grundsätzlich die Premium-Marken keine mehr sind, möchte ich nicht beurteilen. Sowas hängt meiner Meinung nach von zu vielen Faktoren ab.

    Fakt ist allerdings, dass die "Billigmarken aus Fernost" kräftig aufgeholt haben was Qualität, Preis und Service angeht. So zumindest meine Erfahrung.
     
  4. #3 Bender-1729, 30.10.2010
    Bender-1729

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    Also ich wills mal so sagen:

    Der BMW Z3 meiner Mutter (Bj. 1998 ), welcher ziehmlich genau 100.000 km weniger auf dem Tacho hat, hat die Werkstatt schon wesentlich öfter von innen gesehen als mein Corolla (Bj. 1994).

    Ich möchte damit nicht sagen, dass deutsche Autos generell schlechter sind, aber ich glaube, das ist eher modellabhängig mittlerweile. Pauschal lässt sich glaube ich schon lange nicht mehr sagen, dass deutsche Autos besser verarbeitet sind als ausländische.
     
  5. #4 Slowrider, 30.10.2010
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    KEIN GELD
    wenn die qualität schlechter wird bzw. geworden ist,
    dann schliesse ich das auf die immer kürzeren modelwechsel und
    immer breitere fahrzeugpalette der einzelnen hersteller.
    wenn man sich mal die palette von mercedes ansieht :rolleyes:
     
  6. #5 chris_mit_avensis, 30.10.2010
    chris_mit_avensis

    chris_mit_avensis Lebende Foren Legende

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    Wenn ich meinen privaten Fuhrpark anschaue, dann muss kann ich folgendes sagen:

    Der Golf V hat mir bisher eindeutig am wenigsten Probleme bereitet. Sein einziges Manko war die Undichtigkeit der Heckklappe, für die die hiesige WS zwei Anläufe brauchte, um sie zu beseitigen. Das war auf 180tkm aber auch alles, was ausserplanmässig defekt war.

    Der ebenfalls sehr gute T25 hatte bei dieser Laufleistung bereits ausgeschlagene Achsaufhängungen, einen korrodierten Kühler, zwei verschmorte Scheinwerfer und eine defekte Spiegelheizung. Kleinigkeiten zwar, aber der Golf hatte nicht mal das.

    Der T22 stand direkt nach dem Kauf mit 120tkm sicher fünfmal in der Werkstatt, bis man den defekten Nockenwellenversteller als Übeltäter identifizierte.
    Danach rauchte noch der Heckscheibenwischer ab, die ewig welligen Bremsscheiben waren auch immer ein Thema.

    Die Topqualität des Golfs war dann auch der Auslöser, der mich ein zweites Auto bei VW kaufen liessen.

    Dazu kommt noch, dass die breitere Modellpalette bei VW auch ein Auto für meine Bedürfnisse bereithielt, was bei der stark eingeschränkten und wenig individualisierten Auswahl bei Toyota nicht der Fall war.

    Um Premium geht es mir hingegen gar nicht. Das Image meines Autos ist mir grundsätzlich egal, ebenso die Tatsache, ob es Premium ist oder nicht. Da war mir Toyota alleweil Premium genug.
    Dass der Passat einen durchgehend etwas nobleren und hochwertigeren Eindruck macht als der Avensis, ist eine angenehme Begleiterscheinung, mehr nicht.
     
  7. #6 Predator, 30.10.2010
    Predator

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    Premium ist nur eine Marketingbezeichnung.

    Ich möchte hier auf die BMW (Motorrad) Hauspostille "Motorrad" verweisen. 50.000 km Test der BMW K 1300 GT, dem absoluten BMW Oberklasse Premium Toptourer:
    - 5000 km Motor springt nicht immer an, defekte Lenkerschalter
    - 7275 km Lenkerschalter erneuert
    - 19850 Kupplungsbeläge getauscht, Schalter Tempomat defekt
    - 24766 Kupplungskorb auf der Bahn geplatzt, kapitaler Motorschaden, neuer Motor wurde eingebaut
    - 36012 Sitzheizung defekt
    - 36730 Pleuellager des neuen Motord defekt, Kurbelwelle getauscht
    - 39400 Standgas vorübergehend instabil
    - 46336 Hinterachsantrieb getauscht, Lenkerschalter rechts getauscht, weil Motor wieder mal nicht anspringen wollte

    Wie gesagt, wir reden hier von der Haus-und-Hof-Zeitschrift der Marke BMW. Und vom BMW Toptourer. Und von Motorschäden, bei denen man jede japanische Marke schon längst am Nasenring durch die Presse geschleift hätte.
     
  8. meshua

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    Hi,

    VW hat in der USA einen durchaus guten Ruf. Vor allem die alten Modelle zeigen sich als quasi unverwüstlich und sind daher beliebt (mein Kollege fährt noch mit einem VW aus den 80ern zur Arbeit).

    "Dass gerade die asiatischen Marken oft besser abschneiden liegt einzig daran dass die Käufer weniger Anspruchsvoll sind und vor allem viel mehr Fahrzeuge aus Deutschland verkauft würden."

    Ich sehe das eher anders: Viele Käufer fahren genau deshalb einen Toyota/Lexus oder Acura/Honda weil sie "Made in Japan" und somit Qualität und Zuverlässigkeit ausdrücken. Dass die Produktion heute weniger im Heimatland erfolgt, ist wiederum eine andere Geschichte. Es spielen somit häufig rationelle Gründe bei der Wahl für einen Japaner eine Rolle. Wenn diese (hohen) Ansprüche nicht erfüllt werden und der Motor nach 180TKM stottert, gibt es einen Aufschrei: "Wie kann so etwas passieren!". Japanische Premiummarken (Lexus/Acura/Infinity) haben ein Interieur mit hochwertigen Materialien und Verarbeitung anzubieten - da stehen sie einer E-Klasse in nichts nach.

    Hingegen wird ein Käufer deutscher Fabrikate mehr Wert auf Design und Markenimage legen. Er ist es nicht anders gewohnt, dass sich bei 150TKM durchaus ein kapitaler Motorschaden ankündigen kann (Audi). Diese Käufer fahren den Wagen oft auch nur 3 Jahre, wohingegen sich ein Hyundai-Käufer wohl eher in einem Abschreibungszeitraum von 5+ Jahren bewegt.

    Ich würde daher behaupten, dass Käufer deutscher Marken i.d.R. mehr Wert auf das Image als die Haltbarkeit legen und auftretende Fehler eher verdrängen. Zumal gibt keiner gerne zu, eine 40K Premium-Fehlinvestition getätigt zu haben, oder? Das Image heilt den seelischen Schmerz.

    Wer die neuesten technologischen Gimmicks benötigt (DSG, 8-Speed AT), der ist bei deutschen Herstellern sicherlich an der richtigen Adresse. Nur darf man dann nicht enttäuscht sein, wenn man den Testfahrer für nicht vollständig ausgereifte Produkte spielt und letztlich den Ärger hat. Wer die Zeit (Produktzyklen) verkürzt und höhere Kosten nicht tragen/weitergeben möchte (weil der Kunde das irgendwann nicht mehr bezahlen möchte), muss bei der Qualität eben Abstriche machen. Dummerweise ist dies gerade das Verkaufsargument deutscher (Premium-)marken...

    Gruesse, euer meshua.
     
  9. #8 e10düser, 31.10.2010
    e10düser

    e10düser Senior Mitglied

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    Pauschal kann man sowas sicher nicht sagen.

    Aber wenn ich von den Problemen einer Freundin höre...
    Die hatte sich nen neuen VW Fox gekauft, in 1,5 Jahren ca. 25.000 km gefahren. Wie oft die da in der Werkstatt war... Allein, dass der Kofferraum in der kurzen Zeit zweimal Verzogen (!) war, alles überall in dem Auto geknarzt hat, dass find ich nicht Premium.

    Und bei ner anderen Freundin, auch Fox, 4 Jahre alt, 70.000 km gelaufen hat man sie bei der letzten Inspektion gewarnt, dass ihr Fox ja schon viele Kilometer drauf hat, da könnte bald was großes auf sie zukommen.

    Und da könnt ich noch von anderen VW-Geschichten erzählen, von Golf V die die Werkstatt sind als auf der Straße...
     
  10. sapi

    sapi Lebende Foren Legende

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    VW ist keine premium marke...

    und naja ob man toyota jetz noch als billige alternative aus fernost bezeichen kann..

    und anspruchsloser bin ich auch net, ich bin ehrlichgesagt enttäuscht vom E12, weil es an diversen stellen knarzt, nur muss man da differenzieren... das sit nur ein geräusch, nervig, aber es kostet kein geld und es schränkt die mobilität nicht ein
     
  11. #10 Weichspüler, 31.10.2010
    Weichspüler

    Weichspüler Mitglied

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    VW = VolksWagen = Autos für die (eher nicht so reichen) Leute im Land

    haha, wenn du dir nen golf fü unter 20000€ kaufst hast nicht mal elektrische fenster. meiner meinung nach verfolgt der konzern nicht mehr ganz seine ursprüngliche illusion....

    toyota, honda, suzuki etc sind definitiv keine billig-alternativen! (wartet auf den suzuki kizashi, der schlägt ein wie ne bombe!)
     
  12. #11 Boba-Fett-007, 31.10.2010
    Boba-Fett-007

    Boba-Fett-007 Mitglied

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    ICh finde jegliche Diskussionen über: "Ich kenn da einen bei dem sein VW, Audi ,Mercedes nach XY Kilometer kaputt war" für sehr müßig...
    Das Bild ist meienr Mienung eh immer sehr verzerrt.... ich kenne bestimmt 20 Leute ,die nen Golf 5 fahren ,aber nur vielleicht 5 die nen Japaner hier in meinem direktem Umfeld fahren... da ist es natürlich deutlich wahrscheinlicher ,dass einer der Golf-Fahrer nen großen Schaden hat ,als einer der Japanerfahrer... wenn man dann so erzählt stehen die Golf natürlich deutlich schlechter da... "Ey son Golf 5 vom Kumpel ist schon wieder kaputt, vom anderen Kumpel seiner stand auch letzte Woche in der Werkstatt"
    Zumal man auch die genauen (Fehler-)Umstände nicht kennt... in der Werkstatt hatten wir auch schon Autos die auf Garantie ,das 4. Getriebe wollten.. das lag aber nicht an der Qualität/Auslegung des Getriebes ,sondern an der Fahrweise des Fahrers (ohne Kupplung schalten, jeden Gang bis in den Begrenzer ziehen etc.) ,so bekommt man jedes Getriebe in weniger als 10.000km wieder kaputt....
    Aber genau die Leute behaupten dann Hersteller XY baut nur scheiße und negativ Presse bleibt deutlich mehr hängen ,als positiv Presse... ist ja auch nicht verwunderlich ,da ja der selbstverständliche "Normalzustand" eines Auto sein soll ,dass es fehlerfrei läuft...

    Man muss ja auch immer bedenken wie viele von den jeweiligen Autos auf den Straßen unterwegs sind.... wenn doppelt so viele VW wie Toyota rumfahren ,können die VW auch doppelt so oft kaputt geben und sind dann immer noch genauso zuverlässig von den Prozenten her wie die Toyota...

    Einzelfälle und "Montagsautos" gibt es immer.... aus eigener ERfahrung muss ich sagen ,meist nehmen sich die ganzen Marken nicht viel... bei jeder Marke kann man nen absoluten "Schrotthaufen" ,der andauernd in der Werkstatt steht... egal ob es sich nun um einen BMW ,einen Mercedes, Fiat , Honda oder Peugeot handelt...
    Meiner Ansicht nach auch ,sind viele neuere Autos auch wesentlich anfälliger als ältere ausgereifte z.B. aus den 90ern.... die Elektronik nimmt schalgartig zu, die Entwicklungs/Modell-zyklen werden immer kürzer, es soll immer mehr eingespart werden.... da muss leider fast schon zwangsläufig die Qualität etwas nachlassen...
     
  13. #12 Mister_Two, 31.10.2010
    Mister_Two

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    Ich hab das gefühl dass VW das etwas anders sieht, die sehen sich eher als Bindeglied zwische Premium und "Normal". Auch Toyota ist wie es scheint mit auf diesen Zug aufgesprungen.... Im VW konzern ist Skoda die Marke für die "Arbeiter Klasse" ;)
     
  14. phil

    phil Junior Mitglied

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    ...habe mir vor 1,5 Jahren einen 3er BMW touring gekauft, Bj. 11/2001, 130tkm, 2Vorbesitzer, werkstattgepflegt bei BMW!

    Kann nur sagen, dass Premium etwas anderes ist! Defekte bisher:

    - Bordcomputer ausgefallen
    - Türbremse Fahrertür gebrochen
    - Schiebedach klemmt
    - zwei Zündspulen defekt
    - beide Querlenker vorne
    - Rost am Einstieg hinten links
    - Fahrersitz wackelt

    Abgesehen davon, dass der Benzin- Motor mittlerweile wie ein Diesel klingt im Standgas
    (2L- 4Zylinder/143PS) und der Getränkehalter hinten recht nervig klappert ...

    Für mich wird das definitiv der letzte BMW gewesen sein ...

    Das Problem ist einfach, dass Gewinne maximiert werden sollen ...d.h. die Zulieferer sollen bei komplizierteren Teilen immer bessere Qualität liefern bei immer kleineren Preisen ...
    auf die Dauer kann sowas eben nicht gut gehn. Bin bei einem Zulieferer beschäftigt und behaupte mal, ich weiß wovon ich rede ...

    Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, dass im Zuge der Globalisierung wenigstens ein dt. Hersteller den Bach runtergeht ...wäre ja bei Opel schon fasst der Fall gewesen.

    "Premium" ist, wie schon geschrieben, nur eine Marketing-Erfindung.

    ...habe mich schon geärgert, dass ich mein Geld nicht in einen schicken IS investiert habe :(
     
  15. #14 Smartie-21, 31.10.2010
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    Keine Ahung was ihr wollt. Aber über den Schnitt aller Fahrzeuge der letzten 12 Jahre bei mir nehmen sie sich alle nichts. ;)

    ... und ansonsten frage ich mich wie ein jahrelanger nur Japanfahrer die Qualitäten eines aktuellen Modell dt. Herkunft wirklich objektiv beurteilen kann?
    :D

    Chris_mit_Avensis kann ich voll zustimmen. :] Wenn die Werkstätten bei VAG nur nicht durch die Bank "scheiße" wären, würde ich mir auch wieder einen neuen VW kaufen ... wenn einer denn zum Kaufzeitpunkt in mein Beuteschema passt.

    Aber generell gilt noch mein zweiter Satz -> Damit wird das Auto gekauft, was von den Eigenschaften passt ... und nicht das was in irgendwelchen Statistiken oder Tests auf Platz 1 steht. ;)
     
  16. #15 Predator, 31.10.2010
    Predator

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    Schon witzig. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern als du noch deinen Avensis hattest und dir mit den Hirnis im Autobild-Forum reinste Statistikschlachten geliefert hast um zu beweisen, dass japanische Autos definitiv die besten sind :D
    Zack, VW gekauft und schon drehte sich der Wind :D
     
  17. Tweety

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    Prius III Exe Facelift und Yaris 1.0
    Da kann ich als Ausnahme gelten: :D

    1. Auto war ein Golf 2 (so von 18 bis 120 tkm gefahren)
    Reparaturen: 2 oder 3 Radlager, ein Auspuff, einen Kühler, geschätzte 20 mal Glühobst gewechselt

    2. Auto Starlet P 9 ( von 0 bis 130 tkm)
    Reparaturen: ABS-Sensor auf Garantie

    3. Auto Golf IV TDI (von 0 bis 220 tkm)
    Reparaturen: Radlager 3 mal rechts vorne, einmal links vorne, Kupplung bei 40 tkm auf Kulanz (Serienfehler beim 74 kW-TDI), Fensterheber jeweils einmal defekt (Scheibe futsch im Regen, Serienfehler bei VW), Querlenker, Antriebswellen und Stabilisatoren rechts und links, ZV sperrt manchmal nicht, ab 130 tkm immer wieder kurzzeitige Motoraussetzer, Werkstatt findet den Fehler bis zum Ende nicht :rolleyes:, geschätzte 25 mal Glühobst wechseln

    4. Gleichzeitig zum Golf IV einen Corolla Verso E 12 (von 0 bis 80 tkm)
    Reparaturen: VVTi-Steller auf Garantie

    5. und 6. gleichzeitig zweimal Prius 2 (bisher bis 75 tkm)
    Reparaturen bisher: Türverkleidung knarzt bei "Manta"-Fahlstil -> auf Garantie gewechselt. Lenkrad im Stand leichtes Spiel

    Also, vielleicht hab ich nur Pech bei den dt. Modellen, und Glück mit den japanischen, aber meinen Golfs hatten beide die gleichen oder ähnliche Probleme, und meine Toyotas (alle aus jap. Produktion) immer nur eine Reparatur auf Garantie.
     
  18. #17 Predator, 31.10.2010
    Predator

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    Celica T23S, Sirion M300, Paseo L5, Diversion 4BRA, 72er Plymouth Roadrunner
    Zudem man ja auch Kollegen / Bekannte / Verwande hat die Autos anderer Marken fahren.
     
  19. meshua

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    Sorry, aber was willst Du jetzt hören? Selbst eines kaufen? Zur objektiven Beurteilung gibt es genügend Informationsquellen. Wenn ich diese studiere, drängt sich mir nicht wirklich der Kauf eines franz. oder dt. Autos auf. Das Lehrgeld dürfen gern Andere zahlen. Ich habe nichts zu verschenken :)

    Gruesse, meshua
     
  20. AdMan

    Schau dir mal denpassenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 Smartie-21, 31.10.2010
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    Was fuer ein Lehrgeld? Das was der t22 gekostet hat bzw. Zum Glueck durch Garantie nicht. ;) die kochen alle nur mit Wasser ... im wahrsten Sinne. :))))

    @Predator: das nennt sich lebenserfahrung ;)
     
  22. #20 Evil-Homer, 31.10.2010
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    Jetzt mal ehrlich! Erwartest du in einem Toyotaforum objektive Meinungen?
    Das ist genau so Sinnfrei, wie in einem VW Forum zu fragen ob der Golf des
    beste Kompakte ist.
     
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