Bremse entlüften, T22

Diskutiere Bremse entlüften, T22 im Karosserie und Fahrwerk Forum im Bereich Technik; Hallo Zusammen! Habe ähnliche Probleme wie Brain in seinem Thema ´ABS enlüften beim T22´ vom Juni 2007. Leider ist nicht zu lesen, wie er sein...

  1. Fylgja

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    Hallo Zusammen!

    Habe ähnliche Probleme wie Brain in seinem Thema ´ABS enlüften beim T22´ vom Juni 2007. Leider ist nicht zu lesen, wie er sein Problem gelöst hat.

    Da ich auch ein sehr weiches Pedal habe und eine Vollbremsung, bei der das ABS anspricht , nicht mehr möglich war, hatte ich den Hauptbremszylinder in Verdacht (undichte Gummidichtung, so dass Flüssigkeit von der Druck- zur Druck losen Seite entweichen kann) . Der Hbzylinder ist nun gewechselt und das System soll entlüftet werden. Nun erinnerte ich mich, dass vor 2 Jahren nach Arbeiten an der Bremse und Entlüftung mir erstmalig ein plötzlich weicheres Pedal auffiel. Da er aber direkt danach durch den TÜV kam, habe ich damals das Thema nicht weiter verfolgt. Möglicher Weise habe ich aber schon damals Luft ins ABS gebracht.

    Da ich den möglichen Fehler nicht gerne wiederholen möchte, stellt sich die Frage, ob ich mit einer Entlüftung über Druckluft klassisch vorgehen kann (hinten rechts bis vorne links) oder ob ich dem ABS System besondere Beachtung schenken muss, wie es teilweise im Thread angedeuted war (Zündung anstellen beim Entlüften und in umgekehrter Reihenfolge von vorn links zu hinten rechts vorgehen).

    In meinem alten Passat Handbuch steht, dass man durch 20 maliges Pedaltreten erstmal den Druck im ABS Bremsdruckspeicher abbauen muß, daraufhin die Zündung einschaltest, damit die ABS Pumpe die Flüssigkeit durch das System drückt. Stellt sich natürlich die Frage, ob der T22 die gleiche/ähnliche Technik hat.

    Danke im Voraus, Felix
     
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  3. #2 MiniBert, 08.12.2019
    MiniBert

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    Hallo Felix,

    habe einen Toyota Avensis T22 Vorfacelift mit ABS. Ich musste damals meine Bremsleitungen zur Hinterachse neu machen. Im Anschluss haben mein Kumpel und ich die Bremse mittels Pedal treten und Entlüftungsschraube an der jeweiligen Bremse entlüftet. Begonnen haben wir hinten rechts, weil es der längste Weg für die Flüssigkeit ist. Genaues Vorgehen weis ich grad nicht mehr :( Aber er hat bisher immer einwandfrei gebremst und ich lebe noch :]

    Gruß
    MiniBert
     
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  4. #3 SterniP9, 09.12.2019
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    Genau so mache ich das auch. Man darf dabei nur nicht die Handbremse anziehen, wenn man hinten entlüftet.
    Da die Kolben im Bremszylinder dann nicht ganz zurück kommen, hatte sich wohl im Bremszylinder ein kleines Luftpolster gebildet.
     
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  5. Fylgja

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    Hallo MiniBert!
    Danke für Deine Unterstützung. Habe die Bremsen nun genauso von hinten rechts nach vorne links entlüftet. Er erreicht beim Bremsen jetzt zwar die Blockiergrenze wieder, so dass auch das ABS anspricht, also eine Verbesserung zu vorher, aber das Pedal ist immer noch sehr weich. Es gibt innerhalb von ca. 1 sec Pedaldruck ungefähr 10 cm nach und erreicht fast das Bodenblech. Außerdem muss man mit reichlich Gewalt ins Pedal treten, um an die Blockiergrenze ranzukommen. Insgesamt denke ich,dass das immer noch nicht richtig in Ordnung ist.
    Vielleicht hat ja jemand noch eine Erklärungsidee.

    Hallo Sterni P9!
    Danke auch Dir für den guten Tipp mit der Handbremse. War mir nicht bekannt. Ich hatte die Handbremse im Zuge des Aufbockens angezogen und im Verlauf der Reparatur wieder gelöst. Leider weiß ich nicht mehr, ob vor oder nach dem Entlüften. Da beim Pumpen des Bremspedals der Pedalweg nicht kürzer wird, gehe ich aber mal davon aus, dass keine Luft im System ist. Beim nächsten Aufbocken werde ich aber vorsichsthalber noch Mal hinten entlüften.

    Viele Grüße, Felix
     
  6. #5 SterniP9, 10.12.2019
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    Dann wäre entweder der HBZ defekt oder irgendwo eine Undichtigkeit.
     
  7. #6 MiniBert, 11.12.2019
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    Hallo Felix,

    wie habt ihr dass mit dem Pedal treten gemacht. Vorsicht, ich bin mir nicht mehr sicher ob es so läuft.

    Ich meine mein Kumpel war an der Entlüftungsschraube. Diese war geschlossen. Ich habe mit dem Pedal kräftig gepumpt, bis es sich fast nicht mehr treten lies. Ich bin mit voller Kraft auf dem Pedal geblieben und hab gebrüllt: "Fest". Dann hat mein Kumpel die Entlüftungsschraube geöffnet und dabei ging bei mir das Pedal wieder fast bis aufs Bodenblech. Dann hab ich wieder gebrüllt: "zu machen". Das haben wir so lange wiederholt, bis mein Kumpel keine Bläschen mehr aus der Entlüftungschraube kommen sehen hat.

    Bitte korrigiert mich, falls was faslsch erklärt ist :)

    Gruß
    MiniBert
     
  8. #7 SterniP9, 11.12.2019
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    Mit "voller Kraft" brauchst Du nicht aufs Pedal treten. Freilich etwas mehr als wenn der Motor läuft, da ja die Unterdruck-Unterstützung fehlt.
    Und: der "Mann" am Pedal braucht nur Hören: Treten-----Loslassen----Treten----:giggle
    Und des öfteren schauen, ob im Vorratsbehälter noch genügend Bremsflüssigkeit ist!
     
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  9. Fylgja

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    Hallo Sterni!
    Danke für Deinen Hinweis. An den Hbz hatte ich auch gedacht. Der Wechsel hat die Bremsleistung verbessert, bei allerdings weiterhin weichem, nachgebenden Pedal.
    Der Stand im Ausgleisbehälter ist konstant. Feuchte, dunkle Stellen sind auch nicht zu finden. Der Zustand des ´weichen´ Pedals besteht nun auch schon seit dem letzten Bremsbackenwechsel von vor zwei Jahren, wie gesagt, ohne Veränderungen im Ausgleichsbehälter, einem Bremsencheck in der Werkstatt und TÜV. Der in meinem ersten Beitrag erwähnte Thread zum Thema hat mich stutzig gemacht, ob es nicht doch ein Normalzustand ist, sofern die Bremsleistung in Ordnung ist.
    Oder vielleicht doch noch die von Dir erwähnten Bläschen in den hinteren Bremszylindern, aufgrund der angezogenen Handbremse.

    Hallo MiniBert!
    Ich habe es nicht mit der ´zwei Mann´-Methode, sondern über Druckluft mit einem Entlüftungsgerät gemacht. Man sagt, dass man über das Pedaltreten, wenn man Pech hat, die Gummidichtungen des Hbz beschädigen kann. War bei Dir aber ja nicht der Fall.

    Grüße, Felix
     
  10. corjoh

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    Wenn man mit der zwei-Mann Methode entlüftet, sollte man das Pedal nicht ganz durchtreten, sondern nur in dem Bereich Pumpen, in dem die Bremse im Betrieb genutzt wird. Sonst kann bei älteren Fahrzeugen die genannte Dichtung zerstört werden.
     
  11. #10 RinaMat, 12.12.2019
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    Interessant. Ich kenn die T22 Bremsbacken nicht, aber ich hatte GENAU DIESES Problem mal am FJ40 (Landcruiser) - da hatte ich hinten die Backen falschrum eingesetzt, die waren nicht 100% symmetrisch (wie ich angenommen hatte). Da musste ich immer 2x pumpen, bis ich vollen Bremsdruck hatte - was auf der Straße abenteuerlich war.
    Nachdem ich aussen keinen Fehler finden konnte habe ich dann die Trommeln abgenommen und gesehen, dass da zu viel Platz zwischen Backen und Trommel ist. Backen umgedreht und gut wars. Und das war auch nicht mit der manuellen Nachstellung in den Griff zu bekommen. Das war aber eine Duo-Duplex-Bremse.
     
  12. Fylgja

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    Hallo RinaMat!

    Eine interessante Spur.
    Habe keine genau Erinnerung, ob ein Einbau falschrum überhaupt möglich war. Aber ich glaube es wäre aufgrund der Lage der Rückzugsfedern und des Bremsseilhebels nicht möglich. Außerdem verkürzt sich der Pedalweg, bzw. verbessert sich die Bremsleistung bei zweimaligen Treten nicht. Ich werde mir mal die alten Bremsbacken, die ich noch rumliegen habe, anschauen.

    Danke für Tipp.
    Grüße, Felix
     
  13. #12 RinaMat, 12.12.2019
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    Hm, ja, da hast du recht. Bei den moderneren Konstruktionen ist die ganze Hebelage schon auf die Backen genietet, da geht das wirklich nicht die falsch rum zu montieren. Und die automatischen Nachsteller verhindern ja auch, dass die Backen zu weit zurück gehen.
    Schon mal die Bremsschläuche genau inspiziert? Die sind wahrscheinlich noch die originalen, also ziemlich alt. Wenn da wo ein Gewebeschaden ist und sich unter Druck der Schlauch aufbläht hast du auch dein aktuelles Problem. Man hört ja immer wieder dass mit Stahlflexschläuchen sich dahingehend einiges verbessert.
     
  14. Fylgja

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    Hallo RinoMat!
    Das wäre eine passende Erklärung.
    Habe mir die vorderen Bremsschläuche genau angesehen und die hinteren mit montierten Rädern noch nicht so ganz genau. Jedenfalls sind mir dabei keine äußeren Auffälligkeiten vorgekommen: aufgequollen, rissig... Aber vielleicht kann man auch nicht alles sehen.
    Vielleicht hängt es irgendwie mit dem ABS zusammen. Oder das folgende Phänomen ist nochmal eine andere Schubblade:
    Seit ca. einem Vierteljahr schlägt manchmal grundlos das ABS an: kurz nach dem Starten, beim ersten geringfügigen Bremsen im Schritttempo, zeigt das Pedal die typische ABS Vibration samt dem dazugehörigen Sound. Danach tritt es erstmal nicht wieder auf. Ungefähr bei jedem sechsten Start wiederholt es sich. Das ABS spricht bei einer Vollbremsung ansonsten normal an.
    Mit den Bremsschläuchen werde ich nochmal weiter im Blick behalten. Danke jedenfalls für den guten Tipp.
    Grüße, Felix
     
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  16. #14 RinaMat, 16.12.2019
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    Ich nehme mal an du meinst nicht den Selbsttest des ABS-Aggregats, der immer nach dem Starten ab einer gewissen Geschwindigkeit durchgeführt wird.
    Ansonsten beginnt das ABS nur aufgrund der Sensoren zu arbeiten (zu sehr unterschiedliche Raddrehzahlen oder zu hoher Geschwindigkeitsabfall an den Rädern), Luft im System ist dem Aggregat dahingehend "egal".
     
  17. Fylgja

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    Hallo RinoMat!
    Das sind für mich Interessante Erklärungen zum ABS, da ich mich bislang nicht damit beschäftigt habe.
    Ein Selbsttest wäre dann ja harmlos. Allerdings spricht dagegen, dass ich ihn in 15 Jahren T22-fahren bis vor einem Vierteljahr nicht hatte.
    Bei den hinteren Bremsschläuchen sind mir bei genauerer Betrachtung auch keine äußerlichen Veränderungen aufgefallen.

    Grüße, Felix
     
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