Berichte NAVC 2014

Dieses Thema im Forum "Berichte" wurde erstellt von StarletEvo2, 08.04.2014.

  1. #1 StarletEvo2, 08.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 11.04.2014
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    Navc Berichte 2014

    Bericht Rally Zorn 8.3.2014

    Hallo - der Winter ist rum und der Starlet noch in seinem Winterschlaf (gut, er hat auch den Sommer verpennt), aber es geht voran. Während der Sportfahrertagung in Suhl bekam ich einen Tipp über eine Firma die professionell Alu schweisst. Also nichts wie den defekten Kopf in einen Karton und ab nach Waiblingen.
    Eine Woche später war er wieder da - geschweisst und neue Ventilsitze, aber noch nicht dicht, grrrr. Aber da auch wieder ein Tipp vom Fachmann - eine Methode mit Vakuum und Harz "und es werde dicht". Dann noch eine bei den Versuchen zerbröselte Ventilführung ersetzt - es werde Licht. Die Chancen dieses Jahr wieder in meinen Starlet zu steigen sind enorm gestiegen.
    Gestiegen war auch der erste Einsatz bei der Rallye in Zorn. Am 8. März wollten es die Rallyefahrer wieder wissen - erste Rallye im NAVC und volles Haus. Auf der Starterliste ein Corolla AE und ein Celica - da lacht das Herz.
    Freitag das Auto mit allem gepackt was man als Streckenposten so braucht. Samstag um halb fünf war ich wach. Nichts vergessen, schnell nen Kaffe und ab nach Miehlen. Kurz nach sechs war Einteilung der Posten im Rallyezentrum.
    Mein Postenkollege Matthias war mit noch drei Streckenposten eingetroffen. Mit .... und .... wollten sich zwei Bergtreter mal den Blick von der anderen Streckenseite antun. Weil näher als ein Streckenposten sind nur die Fahrer an der Strecke.
    Nach der Einteilung ging es mit dem PKW auf den ersten Posten. "Zuschauerpunkt" - also massig Zuschauer zu bändigen. Viel Diskussionen "ich lauf da immer lang" - heute net, es wird gerennt, was das Material hergibt.
    Nach und nach trafen einige Kollegen aus der Slalomabteilung ein - so wurde es noch ganz lustig. Das Beste überhaupt - kein Frost, keine kalten Füsse und Sonnenschein! Kurz um - die ersten drei WP´ s gingen ruck zuck rum. Rum war es auch für einen Subaru, den es einen Posten vor uns in den Graben zog. Da half keine Politur, sondern nur ein Bügeleisen.
    Mittags Umzug auf den nächsten Posten. Erstmal den Anfang der WP gesucht und die Strecke abgefahren. Einfach abfahren und nach den Postenschildern sehen - denkste! Durch die Streckeführung war es leicht verwirrend, aber noch rechtzeitig angekommen auf einem Acker. Den Allradler abgestellt (danke für das Schlechtwegepaket) und die Jungs gleich den Grill ausgepackt - ich hatte schon "Schmacht". Minuten später kam der WP-Leiter "wir brauchen noch zwei Leute auf Posten 25". Also Matthias und ich unser Gerödel gepackt und wieder auf Schnitzeljagd.
    Zehn Minuten später gefunden - am A..... der Welt! Aber auch wichtig - war wohl der Schleichweg für die Einheimischen.
    Durch das milde Wetter waren die Geschwindigkeiten höher als sonst - der Eine oder Andere baute diese an natürlichen oder vom Veranstelter aufgetürmten Schikanan ab.
    Während der WP 5 plötzlich "Strecke zu" - ein Golf hatte sich in zwei Metern Höhe in einen Baum gewickelt. Soweit für alle Zuschauer "nur da stehen, wo man darf" - passieren kann Alles.
    Kurzum - eine Stunde Pause. Den Golf brauchte man nicht bergen - aufkehren reichte. Für den Fahrer wurde, nach Absprache mit dem Notarzt, der Hubschrauber gerufen. Nach der Untersuchung in der Klinik gab es Entwarnung und er war abends schon wieder bei der Siegerehrung. Uff - Glück gehabt!
    Gegen 20.30 Uhr war Feierabend. Noch den Posten abgebaut und ab ins Rallyezentrum - hier gab es noch einen Essensgutschein für uns Posten.
    Gegen 23.30 Uhr war ich wieder zu Hause - ich liebe den Sport.
    Jetzt geht´s wieder an den Starlet - Ostern ist Slalom in Wasgau. Statt Eier werden Sekunden gesucht.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Bobbele, 02.05.2014
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    Chaos wie immer bei Dir? :D

    Mensch Thomas... wir haben Uns auch schon ewig nicht mehr gesehen!
    Wann ist denn wieder das Rennen in Simmern?
     
  4. #3 StarletEvo2, 30.06.2014
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    Hi am 20.06 ist im Industriegebiet wieder Slalom gestern war Berg beim MSF Tiefenbach gr Thomas
     
  5. #4 StarletEvo2, 30.06.2014
    Zuletzt bearbeitet: 26.07.2015
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    24. und 25. Mai 2014 MSC Idarwald in Grenderich
    Hallo - der Wunsch in Grenderich dem Starlet die Spinnweben aus der Karosse zu wehen, hat nicht geklappt - leider! Der Kopf ist drauf und er lief auch schon an der Nabelschnur des Laptops - aber ohne Rollenprüfstand ist der Einsatz nicht sinnvoll. Mittwoch vor Grenderich ging es zum Prüfstandslauf. Nachmittags um fünf (fast) pünktlich angekommen, abgeladen und rin in die Halle. Der Herr des Folterkellers für Motoren ist Mitentwickler der Einspritzung - da kann Nichts schiefgehen, soweit die Theorie.
    "Ist der Motor schon gelaufen?" Logisch - wir hatten unsere Hausaufgaben ja gemacht. Leider hatte der Starlet das nicht mitbekommen. Er lief wie ein Sack Nüsse - auf 2-3 Zylindern, also Fehlersuche. Das ging doch noch Alles? Kurzum um 21.00 Uhr das Ganze wieder Verladen, der Tank und einige Kleinigkeiten mussten noch geändert werden.
    Nur zum Grillen nach Grenderich? Morgens klingelte mein Handy. Dirk bot mir einen Doppelstart auf seinem BMW 318 is an. Oh - dann mal BMW fahren:-) Dass Fahrer ihre Schätzchen anderen Fahrern anbieten ist ein ganz besonderer Vertrauensbeweis, denn wir fahren ja nicht zum Kaffeetrinken, sondern mehr oder weniger am Limit.
    Freitags den Chevy fit gemacht und ab nach Grenderich. Strahlender Sonnenschein, schön gegrillt und unter funkelnden Sternen ins Bett gefallen.
    Samstag
    Nachts fing es an zu Schütten - super Voraussetzungen einen fremden Renner zu bewegen.
    Start der Klasse 9.15 Uhr - ist das früh, also raus aus den Federn. Aus der Lampe über dem Bett kamen Wassertropfen, super Start in den Tag!
    Dirk stand schon Draussen und wegen Migräne neben sich. Also Solo für Thomas. Zur TK und runter zum Start. Im Wald alles nass und rutschig - aber was soll´s. Heckschleuder ist Heckschleuder.
    Im Training mal probiert was mit so Sportreifen geht unter den Bedingungen, mit einem fast doppelt so schweren Fahrzeug.
    Es war gar nicht so schlecht - Sechster von Elf, ohne grosses Risiko. Ich glaube, ich sollte nur noch "Leihwagen" fahren. Zwei Stunden später waren wir fertig und ich konnte endlich frühstücken.
    Sonntag
    Gegen Morgen schüttete es schon wieder und es tropfte wieder durch´ s Dach, grrrrr.
    Aber zum Frühstück war es trocken - also ging es als Doppelstarter zur TK.
    Ich sollte als Erster die 3000 Meter unter die Räder nehmen und war schneller als Dirk. Als Doppelstarter waren wir gleich wieder dran, also nochmal nachgelegt. Mit einer .2.00.74war ich eine ganze Weile Dritter. Auf einmal Strecke ROT - ein Clubkollege hatte seinen NEU aufgebauten Peugeot 206 so massiv zerstört, dass nichts mehr zu gebrauchen ist - Front, Motor und Getriebe nichts mehr war Heile, schade drum. Aber dem Fahrer ging es, bis auf den Frust über die Arbeit und das Geld, recht gut.
    Meine Motivation nochmal hinzutreten sank massiv, aber mit 1.59.92 ging es nochmal schneller.
    Trotzdem liess ich Dirk auf seinem BMW den Vortritt, er war mit 1.59.73.schneller und hat durch meinen Start mehr Punkte in der Meisterschaft.
    Das Gute bei dem "Leihwagen" ist, dass ich früh zu Hause war.
    Jetzt erstmal Urlaub!
    Es geht nach Schottland. Habe das mit dem Linksverkehr schon Mal auf der A5 versucht. Ich find´ s merkwürdig - mal sehen wie es wird.

    Der neue Tank ist bestellt und die Chancen in Tiefenbach wieder im Starlet zu sitzen steigen.
     
  6. #5 StarletEvo2, 02.07.2014
    Zuletzt bearbeitet: 26.07.2015
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    28.-29.06 Bergslalom MSF Tiefenbach
    Hallo - das Licht an Ende des Tunnels, das ich vor Grenderich sah, stellte sich als ein entgegenkommender ICE heraus. Einen Tag bevor es zum Prüfstand gehen sollte, verabschiederte sich erst der Ventilteller eines Einlassventils und dann der Rest des Triebwerkes.
    Pleul leicht kumm, im Kolben ein Loch wie ein Bombenkrater und der mit viel Liebe gebaute Zylinderkopf ein Totalschaden. Alles auf Anfang!
    Der alte Kopf ging gleich zum Überholen und neue Kolben wurden bestellt - schaun mer mal.
    Der Lauf am Berg in Tiefenbach geplatzt. Nicht ganz - Dirk bot mir wieder Obdach in seinem BMW is. Am Freitag ging es nach Tiefenbach mit meiner Action-Cam im Gepäck um einen Vergleich zu haben
    Samstag
    Morgens früh aus dem Bett, Startzeit 10.00 Uhr. Alles fertig gemacht und dann begann das Warten - gegen 11.00 Uhr ging es los. Die Verzögerung lag an einigen Einsätzen des Bergungsteams - Abflüge und technische Gebrechen.
    Im Training piano, nicht mein Auto - eine Baustelle reicht. Nach dem ersten Lauf hatte ich einige Ideen wo die Sekunden lagen. Vor zum Start, Strecke frei - aber ich kam nicht weit. Strecke zu! Der Clubkollege Michael hatte seinen Honda Integra Type R im Wald geparkt. Vorn krumm wie eine Banane. Also wieder runter - vielleicht keine gute Idee mit dem "Leihwagen". Egal, watt mut datt mut. Mit 1.27,75 war noch Luft nach unten.
    Dirk fuhr als Doppelstarter auf dem Honda - also zum Fahrtleiter und umgenannt auf seinen BMW. Dirk gab in seinem zweiten Lauf, trotz einsetzenden Nieselregens, alles und holte auf die erste Zeit im Integra noch zwei Sekunden. Mit 1.23 hatte er den Klassensieg in der Tasche. Bei mir regnete es noch mehr - mit 1.34 und komplettem Renner war ich mit dem vierten Platz zufrieden.
    Im Verlauf des Nachmittags zerstörten auf nasser Piste noch einige Fahrer ihre Renner nachhaltig und die Saison fängt erst an. Morgen schaun mer mal!
    Sonntag
    Das Wetter wurde nicht besser, nachts wurde die Strecke und mein Bett bewässert und an Schlaf war nicht zu denken. Gegen 8.00 Uhr ließ der Regen nach - Zeit zum Aufstehen und ab zum Nennbüro. Die Kollegen waren schon nervös, die Unfälle von Gestern vor Augen wollten alle es vorsichtiger angehen lassen (das hält erfahrungsgemäß bis genau einen Meter nach dem Start:-)
    Ich hatte wieder die Ehre als Erster ins Lenkrad zu greifen. Es war nun recht schlüpfrig und das Vertrauen in die Reifen die halbe Miete.
    Das Training erstmal slow, aber fast gleichschnell mit Dirk. Im ersten Lauf habe ich versucht im unteren Streckenabschnitt, der ein richtiger Slalom war, Zeit gutzumachen. Gegen den Celica GTS mit seinen PS war im Regen kein Stich zu machen, aber da waren ja noch die Pylonen......
    In seinem ersten Lauf hatte der Celica schon mal Eine, dann kam ich dran - kein Risiko, keine Strafsekunden fangen.
    Dann die Gerade hoch zur ersten Kurve, ein Gang zurück und im Dritten links rum. Danach eine lange Rechts, die in eine,mehr oder weniger, Gerade mündet. Am Ende lauterte die Links, die Gestern dem Honda zum Verhängnis wurde. Also ein oder zwei Meter früher auf die Bremse, links rum ins Geschlängel Richtung Ziel. 1.30,40 stand auf der Uhr - damit war ich erstmal der Schnellste.
    Wieder runter zum Start - so richtig besser wurde die Strecke nicht mehr. Dirk hatte eine 1.31,14.
    Fahrerwechsel zum zweiten Lauf. Dieses Mal ging die Rechnung, im Slalom noch ein bisschen Zeit zu schinden, nicht auf. Vor der letzten Gasse schob der BMW über die Vorderachse. Im Nassen gibt das ein flaues Gefühl (die Strecke wird links und rechts von einem Graben eingerahmt). Denn bei ca. 100 kmh hat man keinen Platz zum Zaubern. Mit 1.32,29 war es ein Rückschritt.
    Dirk trat nochmal hin und kam mit 1.30,11 aufs Treppchen - ich war wieder Vierter.
    Durch unser Punkteregelwerk war ich aber nicht böse drum. Dirk fährt um die Meisterschaft - ich nur zum Spaß, da ich ja in einer anderen Klasse mit dem Starlet unterwegs bin (wenn ich unterwegs bin).
    Alles zusammen gepackt und ab nach Hause. Der nächste Slalom ist am 20.7. auch wieder beim MSF Tiefenbach in Simmern. Mal sehen, ob der Starlet läuft oder ob der Lotus artgerecht bewegt wird.
     
  7. #6 StarletEvo2, 13.08.2014
    Zuletzt bearbeitet: 26.07.2015
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    18. und 19. Juli 2014 Rallye Feldberg und Slalom MSF Tiefenbach am 20. Juli 2014

    Hallo! Da mein Starlet immer noch im Tiefschlaf ist, wurde ich gefragt, ob ich nicht mal als Sportkommissar bei einer Rallye helfen könnte. Ich bin schon seit Urzeiten Sportkommissar, war aber durch meine Fahrerei noch nicht an der Front.
    Der Termin stand vor der Tür - der Plan war freitags auf den Feldberg zur RSG Feldberg zu fahren und die Technische Abnahme zu beaufsichtigen, samstags die Rallye und Siegerehrung und "spät" abends quer durch den Taunus auf die Autobahn nach Simmern, um beim MSF Tiefenbach mit der Elise Pylonen zu schubsen. Soweit der Plan.....
    Mittwochs den Chevy fit gemacht und den Lotus im Anhänger verstaut,donnerstags bis um 22.00 Uhr gearbeitet und freitags um sechs aus den Federn und los.....
    Mit der Monkey zum Womo gefahren - beim Aufladen der Honda roch es auf einmal nach Gegrilltem, lecker! Bis ich merkte, das war ich - tat das weh!!!
    Den Chevy nach Hause geholt und dann mit dem PKW noch den Anhänger "zusortiert" und ab ging es zum Arbeiten. Gegen 14.00 Uhr fertig - Alles angehängt (den letzten Kunden mit dem 14-Meter-Gespann besucht) und um 17.00 Uhr war ich auf der Rallye.
    Als Sportkommissar ist eine der Aufgaben die Genehmigungen von allen möglichen und unmöglichen Behörden und Versicherungen einzusehen. Das hatte mein Kollege Gerd schon gemacht. Bei der Technischen Abnahme sollte auch ein Spoko vor Ort sein - also Arbeitsteilung. Gerd mit dem PKW sah sich die Strecke an und ich sah mir die Fahrer und deren Renner an. Gegen 23.00 Uhr war der letzte durch - noch was gegessen, duschen und ab ins Bett.
    Samstag um 5.00 Uhr rasselte der Wecker, ab 6.00 Uhr TK für Teilnehmer, die nachts noch angereist sind bzw. Nachkontrolle bei festgestellten Mängeln (z.B. Batterieabdeckungen oder Polster der Überrollbügel im Fahrerbereich).
    Es waren schon viele Helfer bei der Arbeit, ob beim Abtrassieren der Strecke (kilometerweise Flatterband), Aufbau des Imbisses oder am Schluss Sperrung der Strassen im Industriegebiet und und...
    Gegen 11.00 Uhr stand die Strecke, die Teilnehmer fuhren die Strecke ab und es ging los.
    Zwei Strecken, die jeweils dreimal zu fahren waren. Gegen 20.00 Uhr wurde die letzte WP gestrichen, da man(n) wegen des Staubes keine sichere Durchführung sicherstellen konnte.
    Zurück ins Rallyezentrum - da rauchten die Köpfe über der Auswertung. Die Zeiten von zwei Zeitnahmen (Start und Ziel) plus die Auswertung der Rundenzähler und eventuelle Strafzeiten bei der Bremsschikane mussten ausgewertet werden. Zu allem Übel gab es noch einen Protest gegen ein Fahrzeug - also keine Ergebnisliste für die Klasse und der Fahrer nicht auffindbar.
    Mit dem Fahrtleiter, dem Technischen Abnehmer und dem Protestführer ging es zur Sicherstellung des Fahrzeuges.
    Nach intensivem Gespräch zwischen allen Beteiligten, zog einer der Fahrer sein Fahrzeug aus der Wertung. Gegen 23.00 Uhr war Siegerehrung und ich um halb eins im Bett. Ich kann nur vor Jedem, der eine Veranstaltung durchführt den Hut ziehen. Der Aufwand vor, während und nach so einem Event ist enorm und mit Geld nicht aufzuwiegen.
    Sonntag
    Ich hatte den Wecker auf 5.30 Uhr gestellt und wusste zu der Zeit nicht, ob ich Männchen oder Weibchen war. Schnell einen Kaffee und ab auf die Landstrasse. Startzeit war 10.00 Uhr in Simmern und Frühstück auf der Raststätte sollte ja auch noch drin sein (auf der dritten Tanke hatte ich Glück). Kurz vor 10.00 Uhr war ich da. Samstag tat sich noch ein Gaststart (Testfahrt) auf einem BMW 318 Compakt auf - so konnte der Lotus im Anhänger bleiben.
    Ich hatte dieses Jahr schon zwei Starts auf dem BMW 318 is von Dirk absolviert, aber der 318 von Robin war (noch) nicht ganz auf dem Stand.
    Der Compakt schob über alle fünf Räder (sogar über das Reserverad). Leider war ich nach dem bisherigen Wochenende nicht ganz auf der Höhe - letzter Platz, aber Nichts kaputt gemacht. Nix wie nach Hause...
    Der Motorenbauer macht mir Hoffnungen für Waldhessen...

     
  8. #7 Ralle Mr2, 15.09.2014
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    Was macht der Starlet?

    Hallo Thomas,

    Was macht den nun dein Starlet? Bist du in Bollenbach am Start?
    Hoffe wir sehen uns dort.

    Gruß Ralf
     
  9. #8 StarletEvo2, 09.11.2014
    Zuletzt bearbeitet: 26.07.2015
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    9./10 August - Bergrennen RSG Waldhessen

    Satz mit "X" - Kopf nicht fertig, also kein Start beim Bergrennen in Waldhessen mit dem Starlet .
    Also nur zum Grillen oder Gaststart mit Dirks BMW ?
    Bei der Stauerparty von Frankfurt bis Bebra ging mir so Einiges durch den Kopf, wie es mit dem Starlet weitergeht. Den alten Motor überholen und auf Einspritzung umbauen oder mit dem Neuen weitermachen, in den so viel Zeit, Mühe und Kohle versenkt wurde ?
    Dirk war schon vor Ort und bot mir einen Start auf seinem 318 is an .
    Die Strecke hat dieses Jahr 2700m mit nur einer Bremsschikane, ansonsten volles Rohr ohne Pylonen, das würde mich schon reizen.
    Leider hat das Fahrerlager nicht die Qualität der Strecke- durch den Regen der letzten Tage (Wochen ?), gab es eine Schlammpackung und ich grub die fünf Tonnen WoMo fast ein.
    Samstag früh raus, denn um 9.15 Uhr war Startzeit für die Klasse 5.
    Leider war Dirk gesundheitlich angeschlagen und verzichtete auf einen Sart.
    So hatte ich den BMW für mich, nach kurzem überlegen nahm ich an (wenn man schon mal vor Ort ist :D).
    Der unteren Streckenteil war noch nass und mit Vorsicht zu geniessen. Aber der obere Teil sollte voll gehen .
    Am Samstag waren das Training und zwei Wertungsläufe zu absolvieren und ganz wichtig - das Fahrzeug ganz lassen, denn nur wer beide Tage fährt, ist in Wertung .
    Mehr Spass kann man(n) im angezogenen Zustand nicht haben.
    Leider regnete es nachdem wir fertig waren, sodass einige Fahrer ihren Renner nachhaltig deformierten und es so nicht bis zum Finallauf am Sonntag schafften .
    Neben den üblichen Verdächtigen :] fanden, angelockt vom Titel Bergrennen, es auch einige Exoten ins Fahrerlager z.B. ein Rallyefahrzeug aus spanischer Produktion - flach wie ein Brett (ein bisschen über ein Meter ) mit 500kg und einem Motorradmoter aus einer Suzuki 1000 er GSX R - dagegen sieht meine Elise aus wie ein Bus :love.
    Sonntag
    Da dies kein Bergslalom ist (siehe oben:)), sondern ein Bergrennen galt es den Spass zu verdoppeln, selbe Strecke, noch immer keine Pylone in Sicht .
    Die Beste Zeit von Samstag und die beste Zeit von Sonntag werden zur Wertung herangezogen und die Beste wird genommen.
    Der Weg zum Start glich einer Schlammschlacht. Der Regen hatte das Fahrerlager durchweicht und die Wiese ein einheiltiches braun angenommen. Dank genug Bodenfreiheit und einem Hauch von Profil auf den Semi-Slicks ging es Richtung Vorstart.
    Ein weiterer Vorteil der Serie, dass die Renner nicht so zickig seitens der Technik sind. Im Training fand ich noch ein paar Stellen, die zügiger als Gestern gingen. Das hielt nur bis zum ersten Lauf. Die Strecke kenne ich aus dem Starlet nun schon zwanzig Jahre. Durch das etwas weichere Fahrwerk in der Serie, kann man über Bodenwellen drüberknallten, bei denen ich im Starlet einen Bogen mache, um nicht ausgehebelt zu werden.
    Aber auch die Serie hat ihr Limit. Sodass ich kurz schnaufen musste. Im zweiten Lauf also Attacke - der BMW ging ab, wie Schmidt´ s Katze, nach einer Rechtskurve lag ein L-förmiger Gegenstand auf der Strecke. Leider wollte ich da auch lang.
    In diesen Momenten (mit einem fremden Renner) sollte man keine Fehler machen. Also runter von der Ideallinie, rechts vorbei - leider passte dann die nächste Links nicht mehr. Also richtig in die Eisen und runter mit dem Speed. Leider geht dann auch die Zeit nach oben - sch......
    Im Ziel entpuppte sich der Gegenstand als Zierleiste eines BMW 318 kompakt, die er sich an der Leitplanke abgerissen hatte.
    Rum ist rum - Auto ganz, es ging um Nichts, Alles o.k. Runter ins Fahrerlager auf der Zeitenliste das Ergebnis - Siebter von Acht. Die Zeiten waren zwar o.k., aber in der Addition nicht berauschend.
    Alles zusammengepackt, den Chevy von den Stützen runter und nach 50 cm war Schluss. Der Chevy hatte sich eingegraben - durch die Befreiuungsversuche nahm der Chevy die Farbe des Fahrerlagers an. Aber da ging es nicht nur uns so! Das halbe Fahrerlager hing an irgerndwelchen Geländewagen oder Traktoren, um den Heimweg antreten zu können. Für den Rest des Heimweges hätte man auch ein Boot gebraucht. Der einzige Vorteil war, dass der Unterboden zu Hause wieder (fast) sauber war.
    Für das nächste Rennen in Klotten habe ich mir urlaubsmäßig eine Auszeit verordnet und für den Endlauf in Bollenbach wird mit dem Lotus zum Saisonschluss Gleichmässikeit gefahren.

     
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  11. #9 Bobbele, 07.12.2014
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    Ahmm....

    Wann ist denn das Rennen in Klotten?
     
  12. #10 StarletEvo2, 21.12.2014
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    Hi war leider schon ein paat tage nicht mehr hier aktiv . Klotten war schon war dieses jahr wegen meinem defekten Motor nicht vor ort schicke die Termine in der zweiten Januar woche raus. Gr Thomas
     
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