"autoservice" verkauft als privatmann

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von misterpuh, 28.04.2010.

  1. #1 misterpuh, 28.04.2010
    misterpuh

    misterpuh Mitglied

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    hallo, leute,
    ich habe mir vor gut einer woche einen 12 jahre alten e11 von einem menschen gekauft, der als privatmann aufgetreten ist.
    ich hatte nach wenigen tagen eine reparatur von 245 euro (antriebswellenmanschette defekt)
    und am darauffolgenden tag einen kapitalen motorschaden wegen überhitzung, das kühlwaser war weitestgehend verschwunden.

    nun habe ich im internet gesehen, dass der verkäufer möglicherweise ein gewerbe "autoservice" betreibt.

    kann ich den verkäufer möglicherweise auf gewährleistung mithaftbar machen?
    was meint ihr?
    was würdet ihr an meiner stelle tun?
    gruss, misterpuh
     
  2. AdMan

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  3. Dealex

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    Such dir nen ordentlichen Anwalt und hört dir an, was der dazu meint und den rest wirst du dann sehen!!!
     
  4. #3 Viruz-X, 28.04.2010
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    wenn der typ wirklich ein gewerbe hat,dann ist es meiner ansicht nach betrug

    würd sofort zum anwalt gehen und gucken was man da machen kann!
     
  5. Dealex

    Dealex Mitglied

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    Weil alleine kommst du nicht wirklich gegen an!!! Nur wenn du ne Gang oder sowas in der Hinterhand hast?! :D
     
  6. #5 Worldchampion, 28.04.2010
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    Das kommt auch etwas drauf an, ob es sein privates Kfz war (z.B. sein Name in den Papieren bzw. jemand aus seiner Familie) oder ob es Bestandteil seines Geschäfts war.

    Für wieviel hast du das Auto gekauft? Es gibt meines Wissens eine Regelung, die besagt, daß man nur einen dem Wert entsprechenden Zustand erwarten kann. Zumal der Kühlwasserverlust auch über nAcht z.B. durch einen Marderschaden entstanden sein kann. Da würde ich mich an deiner Stelle vorher erstmal erkundigen.
     
  7. #6 Celi GT, 28.04.2010
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    Vorsicht! Ist nicht unbedingt Betrug, kommt auf den Kaufvertrag an.
    Es ist auch einen Gewerbetreibenden nicht verboten, Privatverkäufe zu tätigen oder bei Autoverkäufen nur als Vermittler aufzutreten.

    Ich denk der springende Punkt ist der, ob er von den Schäden gewußt hat, diese verschwiegen hat, und deshalb das Auto nicht mit Firmenkaufvertrag verkauft hat. Da würd ich mal den Hebel ansetzen!
    Gravierende Mängel verschweigen führt normalerweise zu einer Wandlung des Kaufvertrages. Egal ob von Privat oder von einer Firma.
     
  8. #7 Altheizer, 29.04.2010
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    http://www.frag-einen-anwalt.de/

    Da habe ich schon mal für 25 Euro prima und schnell Auskunft bekommen. Billiger als wenn man persönlich irgendwo zum Anwalt geht.
     
  9. #8 misterpuh, 30.04.2010
    misterpuh

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    schonmal danke, jungs für die anregungen!

    die sache ist ja offenbar verzwickt..

    -der verkäufer war nicht der besitzer des wagens.

    -der autoservice existiert nicht mehr, ich weis aber von der vorbesitzerin, die eine bekannte des verkäufers ist, (ihm aber nicht umbedingt wohlgesonnen ist), dass der verkäufer " in autos macht" (damit geld verdient)

    -der verkäufer hat im kaufvertrag zwei vorbesitzer angergeben, im brief stehen aber fünf.

    vor allen anderen fragen steht wohl die , ob der verkäufer gewerblich oder privat handelte.
    dazu habe ich eine wichtige information vergessen:

    die besitzerin erzählte, dass sie den wagen (vor einem jahr; in diesem jahr war er stillgelegt)
    diesem bekannten überlassen hat, ohne geld, sie berichtete, er sagte, machen wir dann halbe halbe... (hat sich seitdem nicht mehr bei ihr gemeldet)
    ob dies wohl bedeutet, auch wenn er mal einen autoservice betrieb,
    dass es sich hier nicht um einen gewerblichen verkauf handelt?
    ich fürchte...
    und werde dies vielleicht wirklich bei "www.frag-einen-anwalt.de " fragen.
    gruss, misterpuh
     
  10. #9 Worldchampion, 03.05.2010
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    Die 25 Euro kannst du dir eigentlich sparen.

    Der Verkauf kann als privat an privat angesehen werden. Auf mutwillig verschiegene Sachmängel kannst du dich trotzdem berufen (Betrug), nur mußt du ihm das nachweisen. Wenn er das Ding in den Garten gestellt hat und so wie es ist wieder weg gibt, dann ist das seine Sache. Dafür war' ja sicher auch billig. Du kannst nicht verlangen (auch wenn er Schlosser ist), daß er sich um das Auto kümmern muß und es nach Mängeln untersucht. Das muß maximal ein Händler der an Endverbraucher verkauft. So ein Auto ist nichts anderes als ne Kaffeemaschine. Das ist halt ein Gerät, welches eine Funktion hat und irgendwann auch Verschleiß zeigt. Wenn du nun ein verschlissenes Gerät kaufst, brauchst du dich nicht darüber wundern, wenn es dann nicht mehr lange funtioniert.

    Eine andere Sache wäre es gewesen, wenn der Verkäufer dir eindeutig gesagt hätte, daß er nach seinem Fachwissen das Auto durchgesehen hätte und es keine Mängel hätte. Das wäre dann in Bezug auf die Achsmanschetten zumindest sein Problem. Die kaputten Kühlerschläuche können aber trotzdem noch durch nen Marder entstanden sein, nachdem du das Auto gekauft hast.

    Daß der Verkäufer sich bei der Vorbesitzerin mal melden sollte, ist nicht deine Sache. Du kannst ihr sicher nen Tipp geben und sie erfahren lassen, wieviel du bezahlt hast. Kümmern muß sie sich aber selber.

    Genauso hat es damit nichts zu tun, wenn der Verkäufer nebenher an Autos schraubt. Du weißt ja nichtmal, ob es nicht seine eigenen sind, oder er für die Instandsetzung (das ist KEIN Verkauf) vielleicht sogar noch ein (Klein-) Gewerbe angemeldet hat. Da wäre ich vorsichtig.

    Tipp: Wenn du wieder billig kaufen willst, dann erkundige dich beim Verkäufer, ob er sich mit dem Auto befaßt hat. Wenn er dir das eindeutig zusichert und dann nicht "Gekauft wie gesehen" auf den Kaufvertrag schreiben will, dann kannst du dich, wenn auch äußerst begrenzt, darauf berufen. So ein Auto kostet dann aber auch mehr als ne Gurke, die ein halbes Jahr im Garten stand und ungesehen weg gegeben wird.
     
  11. AdMan

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  12. #10 misterpuh, 25.05.2010
    misterpuh

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    DANKE FÜR EURE ANTWORTEN!!!

    NACHTRAG:

    Die vorbesitzerin erinnerte sich, dass der wagen massive temparaturprobleme hatte, und sie ihn deswegen auch weggab,
    der verkäufer wusste davon, er wechselte die zylinderkopfdichtung,
    was er im kaufvertrag verschwieg.

    ausgerüstet mit diesen informationen konfrontierte ich den verkäufer,
    stellte in den raum, das ich erwäge, die angelegenheit meinem anwalt zu übergeben.
    er kaufte den wagen dann ohne zögern zurück!

    alles ist gut,
    ich habe mittlerweile einen ganz tollen ,viel bessererhaltenene11 kombi
    erworben! :) :)

    misterpuh
     
  13. #11 Garfield, 26.05.2010
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    Glückwunsch, ist ja nochmal gut gegangen.
    Viel Spa0 jetzt hoffentlich mit dem neuen E 11. :)
     
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