Austausch Hochdruck-Benzineinspritzpumpe Avensis T22, Motor 1AZ-FSE

Dieses Thema im Forum "Motor" wurde erstellt von Hechti, 31.01.2012.

  1. Hechti

    Hechti Grünschnabel

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    Für meinen Benzindirekteinspritzer Avensis 2.0 VVT-i D4 Bj. 08/2001, 150 PS, Automatik suche ich wegen fehlender E10-Freigabe eine passende Hochdruckpumpe aus Edelstahl (VA-Stahl) mit abdichtenden Verschraubungen aus Edelstahl. Vorerst würden mir auch nur neue Edelstahl-Verschraubungen reichen.
    Toyota Deutschland und BOSCH konnten mir bisher nicht helfen. Wer hat dazu Tipps und wie lauten die entsprechenden genauen Teilebezeichnungen bzw. Teile-Nummern? Meine Werkstatt konnte nicht mal sagen, ob die verbaute Pumpe von DENSO oder BOSCH ist und ob die Verschraubungen bereits aus Edelstahl sind. Jedenfalls sollen die anfangs verbauten Pumpen und Verschraubungen aus Aluminium nicht für E10 geeignet sein wegen der bei hohen Drücken verstärkten Korrosiunsgefahr. Meine Recherchen im Internet zu entsprechenden Austauschteilen blieben erfolglos.
     
  2. AdMan

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  3. #2 SchiffiG6R, 31.01.2012
    SchiffiG6R

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    Teilenummer der Hochdruckpumpe müsste die 23100-28030 sein.
    Erkundige Dich mal bei der Firma Schmitz+Krieger in Köln ob die da was drüber wissen....die setzen auf jeden Fall für die Toyota-Diesel auch Hochdruckpumpen instand.
    http://www.schmitz-krieger.de/
     
  4. #3 Worldchampion, 02.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 02.02.2012
    Worldchampion

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    Um dir zumindest eine Frage zu beantworten: Die Pumpe ist von Denso. Denk aber gar nicht erst daran bei Denso Deutschland anzurufen. Einen noch unfähigeren Betrieb habe ich nicht erlebt.

    Um die ganze Sache noch etwas weiter weg zu rücken: Weißt du überhaupt, über was du da schreibst?

    "...mit abdichtenden Verschraubungen aus Edelstahl. "

    An der Pumpe sind keine abdichtenden Verschraubungen. Abgedichtet wird das ganze über die Gehäuseteile. Diese sind zwar verschraubt, nur kommt an die Schrauben kein Treibstoff. Wer hat dir diese Tipps gegeben?

    Das Problem des E10 Kraftstoffes wird eher an den Rückständen liegen, die dieser hinterläßt. In der Pumpe ist halt kein Platz für irgendwelche Krümel, weil man einen hohen Druck nur dann mit wenig Energieaufwand erzeugen kann, wenn die einzelnen Bauteile eine äußerst genaue Passung haben.

    Soll heißen: Entweder du lebst mit dem Verschleiß und fährst du so lange es geht und kommst ggf. durch die Einsparung von Kraftstoffkosten so einigermaßen unter den Betrag einer neuen Pumpe oder du tankst Kraftstoff ohne / mit geringerem Anteil von Ethanol.

    Was hast du überhaupt vor?
     
  5. Hechti

    Hechti Grünschnabel

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    Antwort an "Worldchampion"

    Zitat:
    An der Pumpe sind keine abdichtenden Verschraubungen. Abgedichtet wird das ganze über die Gehäuseteile. Diese sind zwar verschraubt, nur kommt an die Schrauben kein Treibstoff. Wer hat dir diese Tipps gegeben?
    Das Problem des E10 Kraftstoffes wird eher an den Rückständen liegen, die dieser hinterläßt. In der Pumpe ist halt kein Platz für irgendwelche Krümel, weil man einen hohen Druck nur dann mit wenig Energieaufwand erzeugen kann, wenn die einzelnen Bauteile eine äußerst genaue Passung haben.
    Was hast du überhaupt vor?
    Hallo Worldchampion,
    danke für die Hinweise. Habe dazu in einem Ethanolforum gelesen, dass die selbstdichtenden Verschraubungen der Hochdruckpumpe am Rail wegen Alu-Korrosion undicht werden können (Brandgefahr beim heißem Motor) und die Benzindirekteinspritzpumpe wegen der hohen Drücke von 80 Bar besonders korrosionsgefährdet ist, weshalb Direkteinspritzpumpen neuerer Bauart aus Edelstahl gefertigt werden. Die durch Ethanol gelösten Verunreinigungen sollten eigentlich vom Kraftstofffilter aufgehalten werden, wobei dieser bei höheren Ethanolanteilen vorsorglich zu wechseln ist.
    Gemäß Veröffentlichung von Toyota-Deutschland hieß es noch 2008, dass alle seit 1994 produzierten Modelle E10-tauglich sind. Später 2010 hieß es dann aber nur Modelle ab Bauj. 1998 und seit 2011 haben plötzlich alle Direkteinspritzmotoren bis Bauj. 2008 keine E10-Freigabe mehr.
    Wegen der anfänglichen Falschmeldung von Toyota bin ich bereits mit Eigenmischungen von E20-E25 problemlos gefahren, möchte jetzt aber keine Schäden an der Einspritzpumpe riskieren.
    Wenn ich eine ethanoltaugliche Einspritzpumpe bekommen würde, könnte ich wenigstens ruhigen Gewissens mit dem etwas preiswerteren E10 fahren. Angeblich sollen Direkteinspritzer sogar locker E50 ohne Umrüstung vertragen.
     
  6. #5 Worldchampion, 03.02.2012
    Worldchampion

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    Behandelte denn dieses Forum speziell den 1AZ-FSE? Ich kann es mir kaum vorstellen. Die Pumpe ist nicht am Rail befestigt. Es besteht lediglich eine Verbindung in Form einer Kraftstoffleitung. Diese wird aber mit ganz großer Sicherheit nicht mit Aluschrauben fixiert. Ich kann mir maximal vorstellen, dass die Leitung selbst aus Alu besteht, damit sich durch dessen Weichheit der Anschluß dieser an das Gegensttück anpaßt. Diese Leitung könntest du natürlich von jedem Hydraulikdienst aus VA nachbauen lassen. Ich halte es aber nicht für sinnvoll. Du kannst diese Leitung lieber alle 10 Jahre tauschen, da sie nur um die 35 Euro kostet. Bei der Wahl eines anderen Materiales würde ich mir eher Sorgen um die Dichtheit machen, weil die Abdichtung seitens der Pumpe halt durch die Deformation des Leitungsendes erfolgt.

    Überhaupt ist es aber eigentlich Quatsch da so starke Bedenken zu haben. Bei nicht direkt einspritzenden Autos bestehen die Leitungen aus dem selben Material. Wenn es Probleme mit Leitungen gibt, dann ausschließlich mit Gummileitungen. Die sind bei Toyota aber glücklicherweise wesentlich stärker ausgeführt, als bei europäischen Fabrikaten.

    Der Vorfilter den du erwähnst ist gut und schön. Wie aber willst du Ablagerungen mit einem Vorfilter bremsen, die erst hinter dem Filter enstehen? Das Hauptproblem des Ethanoles sind halt diese Rückstände. In den wesentlich feiner ausgeführten Bauteilen einer Direkteinspritzanlage verursachen diese halt eher Schäden, so wie es auch bei Vergasern der Fall ist.

    Hab mal nicht so viel Angst. Fahre ab und zu mal eine / zwei Tankfüllungen Sprit ohne Ethanol, um das System "durchzuspülen" und gut ist. Alles andere ist quatsch oder eher für minderwertig verarbeitete Bauteile relevant. Die dürften in deinem Auto glücklicherweise noch nicht verbaut sein.

    Generell ist aber Sprit ohne Ethanol für dein Auto risikoärmer, das will ich nicht verneinen.

     
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